Gestern war ich in einem Workshop mit dem handlichen Namen: You Need to Mash it Up…The New Way to Build Attractive Web 2.0 Solutions – IBM Mashup Center Hands On.

In diesem Workshop hat IBM etwas über Widgets, Gadgets und co erzählt. Das war soweit ganz nett, aber als Nutzer von Widgetbox, Clearspring, SpringWidgets und dem niedlichen Sproutbuilder von Sprout. Auf all diesen Seiten kann ich mir, ohne auch nur die geringste Ahnung von Flash, mal eben ein Widget zusammen klicken.

Wenn ich es nicht komplett falsch verstanden habe, versucht IBM mit dem IBM-Mashup-Center genau so etwas zu bauen.

Ich habe die Session aus technischen Gründen vorzeitig verlassen müssen. Bevor ich ging, musste ich laut lachen. Einfach so, aus Lust und Laune.
Ich habe großen Respekt vor den IBM Jungs, die das ganze Ding gebaut haben. Echt jetzt. Das war so kompliziert, dass niemand im Publikum verstand, worum es ging.

Da lobe ich mir die eben genannten Services. Die sind einfach, ich verstehe sie sehr schnell und funktionieren auch noch.

Ich habe natürlich nicht laut gelacht, ich habe auf Twitter gelacht. Ein kleines HAHA hat gereicht, endlich einmal getwitkrittet zu werden.

Twitkrit ist das ARTE auf Twitter. Da werden die Perlen aus Twitter gefischt und frisch poliert dem Volk gezeigt.
Mein Lachen ist jetzt auch dabei.
Danke dafür. twitkrit.de – Neu: Sich heimlich ins Twitter lachen

Geburtsvorbereitungskurs im Elim Krankenhaus Hamburg
sven
uploaded by twitkrit

In Hamburg schreibe ich mir nen Horst und komme dann mit so einem super-Tweet in Berlin auf Twitkrit.
Darum bekommt Berlin die Punkte.
Twitkrit – Hamburg vs. Berlin 10:32

Haha! Hier verliert Hamburg.

In Berlin findet zur Zeit die Web 2.0 Expo statt. Die üblichen Verdächtigen und ein paar Meer treffen sich im BCC für drei Tage Internet – ja was eigentlich?

Heute gab es Workshops, morgen dann Vorträge und nebenbei Netzwerken bis der Arzt kommt. Ist ja auch irgendwie Arbeit, man muss erstmal 100 Leute anquatschen um anschliessend ihre Namen wieder zu vergessen.

Die Teilnehmer der Web 2.0 Expo trauen sich noch nicht, ihre Twitter-Namen auf Ihre Namensschildchen zu schreiben.

Das kommt sicherlich noch, genauso wie eine billige Kaffeemaschine. Der kostenlose Kaffee kostete plötzlich Geld – ein Ereigniss, dass für Internetfuzzies schlagartig für schlechte Laune sorgt.

Ich will aber keinen falschen Eindruck erwecken: Ich habe bislang nichts zu meckern. Die Workshops waren durchwachsen, ich habe nur partiell etwas wirklich Neues gehört, aber die Session mit Duane Nickull war ganz groß. Hat Spaß gemacht ihm zuzusehen, das ist jemand, der das Internet komplett verstanden hat.

Anders als viele andere Redner wird hier mal eben per FTP auf dem Server nachgesehen um die Fragen in der Session zu beantworten. Kein großes Ding, ich weiß, man muss ihm einfach zusehen.

SO geht Internet. Code, Interface, Zusammenarbeit, Filestruktur, Tools, usw… die ganze Kiste erfährt man so nebenbei.

Empfehlenswert, ich werde mir seinen zweiten Vortrag am Donnerstag: Search Engines and Flash: Secrets, Tricks, and Black Magic auf jeden Fall auch ansehen.

(Vorträge von jemanden, der in der Session einen Alert bastelt und den “you dumb xyz” nennt, muss man sich auf einer Anzug-Veranstaltung einfach ansehen).

So.

Nebenbei twitter ich für Poldi / Politik-Digital.de. Kann man sich auf Twitter ansehen oder man nutzt die leidige Suche von Twitter nach w2eb.

Fotos landen auf Flickr, auch hier nach w2eb schauen.

Es wird wenig gebloggt und deutlich zu viel getwittert (dummerweise mache ich das diesmal auch), aber was soll’s.

Jetzt höre ich auf, ich kümmere mich jetzt um meine Freunde in Berlin, die sehe ich schliesslich nicht so oft.

Ach ja, ganz vergessen.
Web 2.0 Expo Hamburg vs. Berlin 0:1000

Die Zeit rast und in Berlin wird das nicht besser.

Ab Freitag Abend bin ich in Berlin.
Wer sich auf ‘ne Apfelschorle mit mir treffen will, ich bin auf den üblichen 8000 Kanälen erreichbar. Man findet mich auf einigen der folgenden Kegel-Treffen:

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via: The Link Guide to Berlin Web Week 08. Das kann man sich mal ansehen, die Damen und Herren aus’m Internetz machen das sehr gut.