Auf dem Weg zur Ubahn gesehen. Ein Buggy am Wegesrand. Aber anders als in Berlin wird der heute Abend bestimmt nicht mehr dort liegen.

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Ganz schön grün, mein Weg zur Ubahn, oder?

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Pünktlich zum Nikolaus. Die S-Bahn in Hamburg macht jetzt einen auf Berlin.
Die S-Bahn Berlin hat seit Jahren massive Probleme mit Schnee. Suchen sie auf Google-News nach “schnee S-Bahn”.

Es gibt drei Zentimeter Schnee und schon fallen die Weichen aus. Zehntausende Menschen kommen heute zu spät wegen Weichenstörungen.

Das ist neu und darum gilt ab sofort auch in Hamburg:

Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.

Das muss man in Hamburg jetzt verinnerlichen.
Es ist ein Drama, aber es ist so.

Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.

Ich hatte heute morgen das Vergüngen mit sehr, SEHR vielen anderen Menschen am Jungfernstieg auf die S-Bahn zu warten. Die Leute waren richtig schlecht gelaunt. Glaubt man gar nicht, wie sehr die Laune in den Keller geht, wenn alle anderen um dich herum innerlich kochen.

Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.

Das muss ich am Morgen nicht haben.
Zum Glück kann ich die S-Bahn komplett umgehen. In meinem Fall rechnet sich das. Eine Minute länger von der U-Bahn laufen ist sinnvoller als 15 Minuten auf eine desaströs überfüllte S-Bahn zu warten.
Und dann wegen Überfüllung nicht einsteigen zu können und auf die nächste Bahn zu warten. Währenddessen minütlich von Lautsprecherdurchsagen daran erinnert zu werden, dass wegen einer Weichenstörung die Bahnen 10-15 Minuten Verspätung haben.
Mich währenddessen wundern, warum niemand eine Schippe nimmt und die Weiche freischaufelt. Mich fragen, warum drei Zentimeter Schnee überhaupt Technik lahmlegen können. Warum überhaupt jemand davon überrascht wird. Und so weiter.

Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.

Da fahre ich lieber U-Bahn. Die U3 ist um diese Jahreszeit innen zwar genauso kalt wie aussen, aber immerhin fährt sie. Ich hoffe sehr, dass wir in Hamburg nicht solche Zustände bekommen wie in Berlin. Ein Blick auf die Chronik des S-Bahn-Chaos in Berlin zeigt, dass da noch Luft nach oben ist.

Und noch einmal.

Bei Schnee nicht in die S-Bahn.

Tadaaa!

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Nach nur ca. 100 Checkins bin ich wieder Mayor “meiner” Ubahn Station. So soll das sein.

Anmerkung für Menschen, die Foursquare nicht nutzen: das ist völlig unnützer Internet-Quatsch.

Eines meiner Lieblingsthemen in Hamburg. Die Hanseaten und viele Besucher sind erstaunlicherweise der Meinung, dass sie sich in einer großen Stadt aufhalten.

Eine RICHTIG GROßE STADT, so groß, dass man nicht mehr zu Fuß geht, es ist schliesslich RICHTIG WEIT, sondern man mit dem Bus, der Bahn oder, besonders beliebt in Hamburg, mit dem Auto fährt.

Bei aller Liebe: Darüber lache ich mich jedesmal kaputt. “Vom Hauptbahnhof bis Mönckebergstrasse zum Rathaus laufen – DAS IST VIEL ZU WEIT” – jedesmal ein Lacher. Der Weg ist nur ein Katzensprung, ein Witz von einer Entfernung, ein gemütlicher Spaziergang. Doch die Hanseaten sehen dies völlig anders, erkennbar daran, dass der Weg zwischen Hauptbahnhof und Rathaus gepflaster ist mit gefühlt 18 Buslinien, fünf U-Bahnstationen und 10 Taxiständen.

Warum das so lustig ist, wenn man einmal in Berlin gewohnt hat, wird mit folgender Grafik deutlich.

Alexanderplatz Berlin in Hamburg v2

Die blaue Linie ist der Umriss des Berliner Alexanderplatz. Foto: Alexanderplatz Berlin maßstabsgetreu in Hamburg. Grafikdingens mit mapfrappe.com gemacht, kann man hier selbst prüfen.

Allein nur der Berliner Alexanderplatz (ein PLATZ) ist so groß wie die halbe ein fünftel Hamburger Innenstadt (jaha, in Hamburg gibt es eine Innenstadt. Kennt man in Berlin nicht, ich weiß).

Würde man den Alexanderplatz von Berlin nach Hamburg verschieben, er reicht vom Hauptbahnhof bis zum Rathaus Hamburg.

Wieder etwas gelernt.
Nächstes Mal könnt ihr vom Hauptbahnhof bis zum Rathaus laufen. Macht nen schlanken Fuß und hinterher könnt ihr sagen, ihr seid einmal über den Alexanderplatz gelaufen.

Berlin Alexanderplatz in Hamburg 1:0

Auf Subway systems of the world, presented on the same scale gefunden und für sehenswert erachtet. Tolle Grafiken von U-Bahnnetzen auf der ganzen Welt, die im gleichen Maßstab gezeigt werden. Sehenswert, Hamburg und Berlin sind auch dabei.

Berlin hat die Ost-West Trennung überwunden, in Hamburg wird die Nord-Süd Trennung sicherlich für die nächsten 100 Jahre weiter bestehen. Das selbsternannte Tor zur Welt lässt den Süden einfach weg.

Der Witz ist, dass Hamburg im hier sichtbaren direkten Vergleich nur einen Bruchteil der Berliner Größe besitzt. Die Hälfte der Einwohner aber nur ein knappes Viertel der U-Bahn-Fläche. In rot zu sehen ist das U-Bahnnetz in Hamburg, über das Netz von Berlin gelegt.

Berlin und Hamburg (rot)
U-Bahn Netze Hamburg und Berlin

Sehr schön zu erkennen, dass in Hamburg südlich der Elbe eigentlich nichts existiert und sich die U-Bahn nur in die “besseren” Gegenden von Hamburg streckt. Das Hamburger U-Bahnnetz ist im Vergleich zu den auf der Seite gezeigten zahlreichen anderen Netzplänen eher unvollständig.

Hamburg
U-Bahn / Hochbahn Hamburg
Quelle: www.fakeisthenewreal.org/subway/

Berlin hingegen ist anders, da ist die U-Bahn mehr oder weniger in der gesamten Stadt anzutreffen.

Berlin
U-Bahn / BVG Berlin
Quelle www.fakeisthenewreal.org/subway/

Punkte für Berlin. Die Hauptstadt kann U-Bahn einfach ein klein wenig “besser”.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Neil Freeman

Feierabendverkehr. Ich und andere waren noch bei Budni. Wo sonst? Und dann stehen gleich drei Budni-Tüten zu unseren Füßen (normalerweise kaufe ich auch Papiertüte, ausser heute, ich schwöre, und aussgerechnet dann verblogge ich das, ich Nachhaltigkeitsrebell, schlimm, dafür mit dem korrekten Klopapier)

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Man merkt wunderbar, dass man nicht mehr in Hamburg ist, wenn es keine Budnis mehr gibt. Berlin hat sie nicht. Berlin kann auch nicht alles haben. 

Wir sind jetzt gute Budni-Freunde, hier in der U-Bahn.

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Jep. Läuft. Location LICHTJAHRE besser.
Sessions super.
Strand, Wetter und Essen auch toll.

Kann nicht klagen. Diese Freibier-Nummer hat ihren Reiz aber getanzt wird immer noch nur sehr spärlich.

Hier im Nachtbus sitzen mehr Nationen, als ich in Hamburg pro Woche überhaupt treffen. Jetzt aussteigen, da SEV zu Ende.

Es ist halb Eins und vor mir gehen fünf Kleinkinder (wtf? Dit is voll spät) mit Eltern. Kinder, das ist aber ganz schön spät, ab ins Bett.

Die UBahn ist da und ich muss noch 10 Minuten warten, nein, 9 Minuten warten, bis sie losfährt. Dafür ist die Bahn ganz leer, hat man ja auch nicht so oft in Berlin.

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Und ich habe Erdnüsse und ich werde sie benutzen, allerdings ist es sehr, sehr, wirklich SEHR langweilig in einer leeren UBahn für zehn Minuten. Hätte doch mitgehen sollen zu dem Konzert, im Privatklub, der Französin, deren Namen ich sofort vergessen habe, aber dann hätte ich die vielen Leute auf der Re:publica verpasst.

Die waren heute sensationell toll. Speednetworking mit Spam und Video-Fail-Preisen, das machen die Leute da, tolle Sache dieses Internet. Jetzt zischt die UBahn, aber Hallo, nicht, dass sie zur SBahn wird und kaputt geht, kommt ja vor in Berlin, eben noch UBahn und ZACK, schon wird ein Schuh draus, bzw eine SBahn und du sitzt in Finkenwerder fest und kommst nicht mehr über die Elbe zurück weil der Elbtunnel bereits geschlossen ist und ärgerst dich, da du nur der Airbus-Nachtschicht zusehen kannst und ein Spätkauf gibt es da auch nicht, noch nicht mal Spät, bzw. Nachtbus. Alles nicht so einfach, hoffentlich fährt die UBahn gleich los, ich fange schon an, die Musterdingens auf dem Musterdingens zu zählen.

Was ich sagen wollte:

Danke re:publica.

Grandios, was ihr alles für uns auf die Beine gestellt habt. Die #rp12 wirklich bewundernswert toll.

Jeztz muss ich aussteigen und ich soll die Lücke zwischen Zug und Bahnsteigkante (was für ein Wort) beachten. Ich werde mir Mühe geben.

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In Berlin habe ich vor Jahren meinen bislang einzigen Heiligabend alleine verbracht. Damals, jung und disko, hatte ich mich mit einem Brasilianer verabredet um mit ihm den Heilig Abend auf irgendeiner Model-Party zu feiern. Der Brasilianer war selbst Model und dank seiner Hilfe war ich auf unglaublichen Festivitäten mit unfassbar schönen Menschen in größtenteils surrealen Locations. Großes Kino.

Aus Gründen wollte ich damals Heiligabend nicht bei der Familie sondern in Berlin feiern. Das war auch alles eine gute Idee, bis, ja bis der Brasilianer nicht zum Treffen erschien.

Das war dann doof. Merke: Es ist grenzdebil bekloppt, sich am Heilig Abend um 22 Uhr zu verabreden und dann alleine herumzustehen. Das macht gar keinen Spaß, schlägt merklich aufs Gemüt und führt unmittelbar zu erhöhtem Alkoholkonsum.

Aber, wo viel Schatten ist manchmal auch viel Licht. Nachdem ich eine Stunde verzweifelt an der U-Bahn-Station gewartet habe, hatte ich eine der denkwürdigsten U-Bahn-Fahrten überhaupt.

Am Heiligabend ist die U-Bahn ein Auffangbecken für Menschen, die eben auch aus Gründen am Heilig Abend alleine sind. Da wurden Geschenke an wildfremde Menschen verteilt, Weihnachtsmänner kamen in die Bahn und hier und da wurde ich zum Getränk eingeladen. Alles in der Bahn. Sensationell, so scheiße der Abend eigentlich war.

(Den anschließenden sehr lustigen Teil mit der Reisegruppe aus Schweden in einer Kaschemme bis zum nächsten Morgen lasse ich aus Gründen mal weg.)

Dieses Jahr wird es das in Hamburg auch geben.
Heiligabend in Hamburg allein zu Haus. Ich bin sehr gespannt wie das wird.

Bis dahin bekommt Berlin vorab Punkte.

Heiligabend allein zu Haus Hamburg vs. Berlin 0:100

Nachtrag.
Kent ihr “Nächtliches Rezept für Städter” von Erich Kästner?
“Man nehme irgendeinen Autobus.
Es kann nicht schaden, einmal umzusteigen. …”
Das trifft diese U-Bahn Nummer ziemlich gut. Für den Rest bitte Google fragen.

Kann mir mal jemand sagen, warum die Presse das ab 1.9.2011 geltende Alkoholverbot in der Hamburger U- und S-Bahn so umfassend behandelt? Was ist daran so besonders? Was unterscheidet das Alkoholverbot in der Bahn vom Rauch- Fick- Kiff- Heroinspritzverbot? Dass will man doch auch nicht sehen in der Bahn, oder?

Nebenbei: Es wird sich niemand an das Alkoholverbot halten. Von den heimfahrenden Busfahrern mal abgesehen.

Man kann sich das in Berlin ansehen, dort gibt es seit ca. 100 Jahren ein Alkoholverbot in der U- und S-Bahn, dass man getrost mit “gescheitert” bezeichnen kann.
Ähnliches ist in Hamburg auch zu erwarten.

Schöne Luftnummer. Wobei es tatsächlich mal ein Fortschritt wöre, wenn am Sonntag Mittag die U-Bahn nicht immer noch komplett vom Suff klebt und stinkt. Aber man kann nicht alles haben.

Daher: Alkoholverbot in U-Bahn – Hamburg vs. Berlin, mangels Relevanz: 0:0

Heute tauchte der HVV gleich zweimal auf meinem Hamburg-Berlin Radar auf. In Form einer Umfrage und als Meinung zu mehr Fahrgästen.

Zuerst die Kundenzufriedenheitsumfrage des HVV. Eine völlige Lachnummer, ein Witz vor dem Herren, eine Selbstbeweihräucheurng ohne gleichen, ein Moment der Freude angesichts des Elend im Alltag.

Vorsicht Zug fährt ein
Vorsicht Zug fährt ein by HamburgerJung

Bitte lesen Sie:
Kundenbarometer: HVV-Fahrgäste sind weiterhin überdurchschnittlich zufrieden

Muharhar. Unfassbar. Die Bahnen kommen ständig zu spät, U-Bahnen werden willkürlich ausgetauscht, die Bussfahrpläne kann man größtenteils selbst in der Verkehrsberuhigten Sommerferien komplett in die Tonne kloppen und dann dengeln die sich im Ernst eine solche Erfolgsmeldung zurecht? Selten so gelacht am Morgen.
Ihr werdet, falls ihr täglich mit dem HVV unterwegs seid, sehr viel Spaß mit dieser Meldung haben.

Ganz anders und gleichzeitig eine Blog-Leseempfehlung:

Noch mehr Fahrgäste? Bloß nicht! auf rycon.wordpress.com. Dort finden sich herausragende ARtikel und Meinungen über den Nahverkehr in der Metropolregion Hamburg. Ganz großes Kino, eine dieser Blogperlen in der Nische.
Der eine Artikel reicht bereits für mehrere Knoten im Hirn. Mehr Fahrgäste trotz erhöhter Fahrpreise und trotzdem will die Politik keine Investitionen. Wundervolle Lofik. Empfehlenswert (da erfährt man auch, wofür diese komischen Schachbrettmuster an einigen Türen in der Bahn sind. Das sind keine QR-Codes! Schachbrettmuster)