Die Kostenexplosion des neuen Flughafen Berlin-Brandenburg ist ein sensationelles Drama. Es gibt eine unglaublich Fülle von Artikeln zum Thema. Allein die Übersichtsseite Hauptstadtflughafens BER beim Tagesspiegel bietet stundenlangen Lesespaß und beleuchtet das Drama auf vielfältige Weise.

Hamburg: Terminal 1
Hamburg: Terminal 1 by c0t0d0s0 with Some rights reserved

Was in dieser Diskussion gerne vergessen wird:
Auch in Hamburg wurde, vor gar nicht langer Zeit, ein neues Terminal am Flughafen gebaut.

Hamburg hat mit der Elbphilharmonie auch sein ganz eigenes Baustellen-Drama, aber in Sachen Flughafen-Bauen gewinnt Hamburg mit mehreren Lichtjahren Vorsprung vor Berlin.

Die Kosten für den neuen Berliner Flughafen werden aktuell, laut Info-Website zum Untersuchungsausschuss, auf mind. 4,3 Milliarden Euro geschätzt.

Das neue Terminal 1 im Flughafen Hamburg hat, Achtung, nur 356 Millionen Euro gekostet. Das sagt der Flugahfen selbst zum Investitionsvolumen HAM21.
In einer alten Version stand etwas von 4 Millionen, das waren aber nur die Kosten vom Dach. Mein Fehler.

356.000.000 Euro vs. 4.300.000.000 Euro. Der Flughafen Berlin kostet aktuell 12 1.075 Mal soviel wie das Terminal 1 am Flughafen Hamburg.

Selten war ein Vergleich zwischen Hamburg und Berlin so deutlich wie hier.

Das hat Berlin maximal verbockt. Klare Sache, hier gewinnt Hamburg.

Kosten Flughafen Hamburg vs Berlin 4.300.000.000 vs. 356.000.000

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Kinder, der beliebte Berliner Volksmund schäumt!

Berliner Jugendrichter fordern Schwarzfahren nur noch als Ordnungswidrigkeit zu behandeln oder Hartz-IV-Empfänger gratis fahren zu lassen. Das ist ein Knaller und der Volksmund dreht sofort durch und keift “WENN DIE NIX ZAHLEN ZAHL ICH AUCH NIX” durch den Raum. Das kann ja heiter werden.

Ich persönlich finde es mehr als sehr gut, Empfängern von ALG II und Sozialgeld mit BVG Karten zu versorgen. Das spart den Staat immense Kosten und ermöglicht eine Teilnahme am Leben. Ich bin dafür.

Ausführliches Anschreien von Menschen, die lieber die Klappe halten sollten finden sie auf Tagesspiegel.de in den Kommentaren zum Artikel: Richter wollen keine Anklagen gegen Schwarzfahrer mehr.

Die Kommentare sind bereits auf dem … S-Bahnfahren ohne Ticket zusammen auf eine Stufe mit Sex mit … , und Korruption … Niveau angekommen.

Wenn ich rechne:

Wer seine Strafe nicht bezahlen kann oder will, wird zu einer „Ersatzfreiheitsstrafe“ verurteil. In der JVA Plötzensee sitzen ca. 170 Insassen wg. Schwarzfahren. Kostet am Tag 80 Euro pro Gefangenen.
Macht 13.600 Euro, bzw. 3022 Tageskarten im Ermäßigungstarif pro Tag. Mmmmh.

Eine Anzeige erfolgt nach dreimal Schwarzfahren. Der Theorie nach werden nur die chronischen Schwarzfahrer angezeigt. Bei ca. 18.000 Anzeigen im Jahr sind es ca. 50 Anzeigen am Tag.

Ich weiß nicht, aber das rechnet sich doch alles gar nicht, oder? Macht das evtl. sogar Sinn, das Schwarzfahren nur als Ordnungswidrigkeit zu behandeln?

via lawblog.de: Berliner Richter haben Schwarzfahrer satt

Das Abendblatt und das Internet.

Immer wieder ein Quell der Freude. Bitte beachten Sie: Ich mecker nicht rum. Ich gratuliere den Beteiligten zu ihrer Entscheidung. Ich finde solche Hype-Lokalteile absolut spitze. Ganz großes Kino ist das.

Vorweg der offizielle Teil:

Billig und willig: Chefredakteur Claus Strunz will mit einem ungewöhnlichen Projekt die lokale Kompetenz des “Hamburger Abendblatts” steigern – er schickt 18 Bürgerjournalisten für wenig Geld auf die Straße, sie sollen gemeinsam sieben verschiedene Stadtteil-Blogs füllen.

Quelle: turi2: “Hamburger Abendblatt” startet sieben Stadtteil-Blogs.

Das schreibt Turi und hat eigentlich Recht.

Abgesehen davon finde ich die Autoren viel spannender. Ich hühner den ganzen Tag im Internet rum und habe von keinem einzigen der Abendblatt-Blogger jemals etwas gelesen oder gehört.

Darum erlaube ich mir, stellvertretend für die anderen:

Willkommen im Internetz. Schnallen Sie ihre Katze an, legen sie ihr Franzbrötchen zurecht, stellen Sie die Sitze aufrecht, hier ist den ganzen Tag lang Mini-Klub.

Das Abendblatt lässt also auf Stadteilreporter bloggen. Geld bekommen die Autoren nur, wenn ihre Texte in der gedruckten Ausgabe erscheinen. Das ist schade. Bloggen kostet. Zeit, Aufwand, Ideen, das ist alles kein Spaß hier und es ist eine Frechheit, die Leute für umme arbeiten zu lassen.

Da kommen solche Artikel zustande: Eimsbüttel hat die Haare schön. Das ist super. Sogar mit Kommentaren! Toll. Ehrlich, ich finde das gut.

Ihr könnt euch bei Gelegenheit auch die Kollegen in Berlin ansehen: z.B: Tagesspiegel.de/weblogs. Die machen das gut, wenn ihr das auch so vorhaben solltet: Gratuliere.

Aller Anfang ist schwer, ich weiß das. Ein neues Blog zu starten, in der Gruppe, in einer Konzernstruktur, mit einem Datenschutzbeauftragten, einer Rechtsabteilung, einer IT und allem – ein einziger Horror für Geschwindigkeits- und Resultatverwöhnte Blogger, das will man eigentlich alles gar nicht. Witzig, dass im Sourcecode der Abendblattblogs deutlich mehr Werbung-Adserver-Webanalyse Kram steht als alles andere. Da wird die Richtung schon klar.

Eine Sache haben die Hanseaten den Kollegen beim Tagesspiegel allerdings voraus: Sie dürfen ein WordPress-Blog nutzen. Das ist eigentlich besser, bietet es doch eine Vielzahl mehr Möglichkeiten zur Anpassung als das Modell beim Tagesspiegel.

Und obwohl ihr so flexibel seid, sehen die blogs beim Tagespiegel besser aus, aber das kann ja noch werden.

Zum Start verteile ich Punkte, Stadteilreporter Hamburg vs. Berlin 10:20

ps: Wer sich für solche lokalen Themen interessiert: Es gibt eine schöne Liste mit Berlin-Blogs im Modersohn-Magazin. Da sind echte Berliner-Blogperlen gelistet.
Wirklich hübsch ist auch freundevonfreunden. Große Bilder, so muss das sein.
Noch mehr Berlin-Juice gibt es bei:
B like Berlin
Berlin ist die einzige Stadt, in der man in Deutschland sein kann, ohne in Deutschland leben zu müssen.

Liebe Internetfuzzies: Ich schreibe hier von den echten Walen, nicht dem fail-whale auf Twitter.

Wale sind mit die coolsten Lebewesen, die es auf diesem Planeten gibt. Es gibt sie manchmal in Hamburg und, auf ganz spezielle Art, auch in Berlin.

Für Hamburg finden sich mehrere Berichte zur Walsichtungen in Hamburg.

Im November 2008 wurde ein Schweinswal im Hamburger Hafen gesichtet. Im Artikel gibt es sogar ein Foto dazu. Der Schweinswal verschwand wieder in die Nordsee.

Im Juli 2007 wurde ein toter, acht Meter langer Pottwal in der Elbe gefunden. Er ist, laut Artikel, wohl mit einem Schiff zusammengestossen und daran verstorben.

Im Mai 2007 wurde ein Schweinswal am Elbstrand in Blankenese gefunden. Mit 1,2 Metern nicht ganz klein, aber auch nicht ausgewachsen.

Am 1.9.2006 fand man einen toten Schweinswal in Övelgönne. Der wurde von Spaziergängern im Strand verbuddelt und die Feuerwehr fand ihn nicht mehr. …

Am 24.4.2006 gab es wieder einen toten Schweinswal im Hamburger Hafen. Er wurde am Ufer des Neuhöfer Kanals an der Hamburger Ölmühle gefunden.

Im Oktober 2003 wurde ein von einer Schiffsschraube schwer zugerichteter toter Finnwal im Hamburger Hafen gefunden. Der Finnwal war 12 Meter lang und 13,3 Tonnen schwer – ein anderes Kaliber als die kleinen Schweinswale.

Im Winter 1983/1984 gab es wohl ein Sichtung eines Beluga-Wales in der Elbe.

Ganze sieben Mal wurde in den letzten 20 Jahren ein Wal in Hamburg gesichtet.

Ich werde sofort an die Elbe gehen und darauf hoffen einen echten Wal zu sehen. Eine grandiose Vorstellung, Am Wasser sitzen und plötzlich taucht so eine riesige Flosse in der Elbe auf. Das wäre mal was.

Ganz anders ist es mit “Wal in Berlin”.
In der Hauptstadt kann ich ins St. Oberholz setzen und mir den Fail-Whale auf Twitter ansehen. Mehr Wal geht in Berlin nicht, auch wenn noch so viel Wasser durch die Spree und die Havel rauscht. Berlin ist zu weit von der See entfernt, dazu noch die Ostsee in der Wale so wieso nichts zu suchen haben. Blöd gelaufen und allgemein Pech gehabt könnte man sagen.

Bis auf eine Ausnahme.

Greenpeace hat im Januar 2006 einen toten Finnwal vor die japanische Botschaft in Berlin gelegt um gegen die total bescheuerten, weil als wissenschaftliche bezeichneten, Walfänge der Japaner zu protestieren.

Da hatten die Berliner einmalig die Gelegenheit des innerstädtischen whale-watchings (neudeutsch für Wale-gucken). Dafür bekommen sie natürlich einen Punkt in Sachen:

Wal – Hamburg vs. Berlin 7:1

Heute wird viel über den neu erschienenen Armutsatlas des Paritätischen Verbandes geschrieben.

Für heute ein großes Thema über das morgen leider niemand mehr spricht. Schade eigentlich.

Hamburg und Berlin liegen im Armutsbericht im Mittelfeld. 13% – 15% der Bewohner in Hamburg gelten als arm – in Berlin sind es 17% – 19%. Auf den ersten Blick denke ich, dass nimmt sich ja nix, die zwei, drei Prozentpunkte, das macht doch nix.

Auf den zweiten Blick verstehe ich den Bericht dann nicht mehr. Ich habe es versucht. Es gibt im Bericht eine Armutsentwicklung Berlin Seite und eine Armutsentwicklung Hamburg Seite. Aber ich verstehe das nicht. Da stehen Sachen wie:

Die Armutsquote sank von 19,7 Prozent im Jahre 2005 auf 17,5 Prozent im Jahre 2007. Das sind 2 Prozentpunkte, damit verminderte sich die Armut insgesamt um 11 Prozent.

Quelle: armutsatlas.de – Berlin

??? Wieso sind zwei Prozent plötzlich elf Prozent? Ausserdem müssten es 2,2% sein. Kann mir das jemand erklären?

Dito in Hamburg, da stehen dann so etwas:

Zwischen 2005 und 2007 konnte Hamburg seine Situation kontinuierlich verbessern. Die Armutsquote sank von 15,7 Prozent 2005 auf 14,1 Prozent 2007, dies entspricht einem Rückgang von 10 Prozent.

Quelle: armutsatlas.de – Hamburg

wtf? Wieso sind 1,6% plötzlich 10%? Ich verstehe das nicht. Ich wollte doch nur nachlesen und verstehen, in welcher Stadt es mit der Armut besser oder schlechter wurde. Jetzt bin ich genauso schlau wie vorher und lasse es lieber.

Berlin bekommt einen Bonuspunkt. Berlin versucht, im Gegensatz zu Hamburg, seine Armut um jeden Preis zu verschleiern. Arm, aber sexy und so. Die Hanseaten sind da anders, hier wird poliert, geputzt und verschleiert bis der Insolvenzverwalter kommt.

Armutsatlas Hamburg vs. Berlin – 0:1

Wer will, kann sich den gesamten Armutsbericht als PDF holen und in aller Ruhe nachlesen.

Seit Wochen gibt es in der Presse in Hamburg Aufrufe zum Blutspenden Zuckertest Blut testen und sich als Knochenmarkspender typisieren zu lassen. Die kleine Helene hat Leukämie und jetzt wird nach einem passenden Knochenmarkspender gesucht.

Was ich nicht wusste war, dass die Familie aus Berlin stammt.
Jetzt macht, neben Hamburg, auch Berlin bei der großen Knochenmarkspender-Aktion mit.
Finde ich gut, kann nicht schaden und hoffentlich finden sie einen passenden Spender.

Mehr als 5500 ließen sich nach einem Aufruf von Helenes Eltern vor einigen Tagen allein in Hamburg neu registrieren.

Quelle: bild.de – Rettet Baby Helene! Eltern kämpfen um das Leben ihrer kleinen Tochter (3 Monate)

6587 Menschen kamen am Sonnabend in das Arndt-Gymnasium im Stadtteil Dahlem, um ihr Blut testen und sich als Knochenmarkspender typisieren zu lassen.

Quelle: abendblatt.de – Hilfsaktion: Nach dem Hamburger Erfolg Neuer Rekord: 6587 Berliner wollen Helenes Leben retten

Da geht doch was.
Hamburg und Berlin suchen einen passenden Knochenmarkspender. Prima. Endlich machen beide Städte etwas zusammen und das ist langfristig eine sehr gute Sache, gibt es doch jetzt tausende neue Knochenmarkspender.

Wer helfen will, kann sich im Internet unter www.dkms.de, unter der Telefonnummer 07071 / 9430 oder auf hilfe-fuer-helene.de informieren.
Quelle: tagesspiegel.de – Für das Lächeln von Helene

Wer wissen will, wie sich die Geschichte um Baby Helen weiter entwickelt und jede Menge Fotos sehen will, kann das mit einem täglichen Besuch auf news.google – Baby Helene machen.

Aktuell steht es in Sachen Leukämie Baby Helene – Hamburg vs Berlin 5500:6587
Komisch eigentlich, war die Geschichte doch gefühlt eine halbe Ewigkeit Thema in der Hamburger Presse und es kommen einfach mal 1000 Leute weniger als in Berlin. Die haben scheinbar mehr Zeit, Arbeitslosigkeit und so, da kann man auch mal zum Bluttest gehen.

Hitler Attentat Berlin
Hitler Attentat Berlin
uploaded by svensonsan
Quelle: SZ – Erfolgreiches Attentat auf Hitler

Selten habe ich zu einem Thema so viele Zuschriften bekommen. Danke dafür an alle.

Diese Listen

müssen wohl um einen Eintrag erweitert werden.

“Rein menschlich gesprochen: Attentat geglückt.” So kommentierte ein Polizeisprecher den Angriff bei Madame Tussauds in Berlin, bei dem ein Kreuzberger der Hitler-Figur den Kopf abriss. Er hatte eine Wette abgeschlossen.

Quelle: Deutsche Welle – Hitler-Attentat

Für solche Geschichten muss man Berlin lieben. Die Ausstellung ist zwei!!, ganze zwei Minuten geöffnet und schon fehlt der Kopf von Hitler.

Adolf Hitler überlebte die Eröffnung des neuen Wachsfigurenkabinetts Unter den Linden nur ganze zwei Minuten.

Quelle: Tagesspiegel – Hitler kopflos: Besucher zerstört Wachsfigur

Ganz anders die Hamburger.
Hier gibt es auch ein Wachsfigurenkabinett, sogar das älteste von Deutschland, und hier steht auch ein Hitler. Seit 1948 steht er da und er hat immer noch seinen Kopf.
Siehe: Wachs-Hitler seit 60 Jahren unbeschädigt und Besucher haben kein Problem mit Nazi-Figur

Bislang führen allerdings die Berliner deutlich. Zwei Minuten in Berlin vs. 31.536.000 (ca. 60 Jahre) Minuten in Hamburg ergeben einen ordentlichen Punktestand.

Hitler Attentat Hamburg vs. Berlin 2:31.536.000

Nachtrag:
Das bleibt eine sehr, sehr lustige Nummer. Hammermässige Schlagzeilen wie Morgenpost Online sprach mit dem Kopfabreißer, Adolf Hitler ist von uns gegangen, Dem Führer sein Kopp is ab oder Endlich hat ein Hitler-Attentat geklappt sind schlicht ein großer Spaß.
Darüber wird noch viel Stuss geschrieben, kann man da mitlesen: Google News Suche: hitler kopf

Vattenfall macht auch mit beim Hamburg-Berlin Spiel. Die haben ein paar Zahlen veröffentlicht, in denen auch Hamburg und Berlin auftaucht.

Brunsbüttel 2006

AKW Brunsbüttel 2006
by firewarrior

Das Jahresergebnis von 1,7 Milliarden Euro vor Zinsen und Steuern verdankt sich vor allem dem Konzernbereich Stromerzeugung

Quelle: Tagesspiegel – Rekordergebnis trotz Pannenserie

Die genannte Summe von 1,7 Milliarden Euro ist eine recht große Zahl. Muss man schon sagen. Leider schaffen es nur wenige Menschen, sich von Vattenfall zu lösen und zu sinnvolleren Stromanbietern zu wechseln.

Der Marktanteil von Vattenfall beträgt immer noch 79 Prozent in Berlin und 84 Prozent Hamburg.

Das gibt Punkte für Berlin, die sparen scheinbar doch ein wenig mehr.

Vattenfall Hamburg vs. Berlin 79:84

Jetzt ist es also doch amtlich.

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 31.174 Kinder geboren. Die Zahl der Verstorbenen lag bei 30.980. Der Geburtenüberschuss betrug damit 194 Personen.

Quelle: tagesspiegel – Babyboom in Berlin

Berlin wächst.

Hammermässige 194 Menschen mehr in Berlin – So ein Geburtenüberschuss passiert in Deutschland eher selten, ausser nach Kriegen und Hungersnöten. Das wundert einen schon, dass die Berliner das irgendwie schafen – in Hamburg klappt das nicht.

Berlin wächst sogar noch weiter.

Neben dem Geburtenüberschuss registrierten die Statistiker auch einen Zuzugsüberschuss von rund 12.000 Menschen. Rund 126.950 Personen verlegten im vergangenen Jahr ihren Hauptwohnsitz nach Berlin. 114.950 Einwohner verließen die Stadt.

Quelle: tagesspiegel – Babyboom in Berlin

12.000 Neu-Berlin sind in meinen Augen ja 12.000 potentiell gescheiterte Existenzen. In Hamburg sieht das anders aus, ich bin aber gerade zu faul, mir die Zahlen zu suchen.

Babyboom in Hamburg vs. Berlin 0:194

Nachtrag:
Die Hamburger sind auch nicht schlecht.
Meine wundervollen Leser haben mir das da geschickt.

Im Jahr 2007 wurden in der Hansestadt mehr als 19 200 Babys geboren, fünf Prozent mehr als 2006. Diese Zahl übertrifft die Geburtenstatistik des Bundes um das Doppelte.

Quelle: abendblatt – Babyboom in Hamburg: Plus fünf Prozent

Damit steht es eigentlich unentschieden, aber ich lasse das erstmal alles so …

Das ist er. Der 1000. Artikel auf Pop64. Danke und willkommen und so. Exklusive, noch nie dagewesene Information unter diesem kleinen Bild hier:

1000

1000.
Man glaubt es kaum.
1000 Artikel über Hamburg und Berlin und der Spaß hat noch lange kein Ende …

So sieht Pop64.de von hinten aus:
Es gibt 999 1000 Artikel und 8 Seiten, dazu noch 66 Entwürfe in 3 Kategorien mit 2,281 Kommentare und 1,723 Tags.

Pop64.de ist heute 1327 Tage online – seit dem 25.10.2004. Mit 0,76 Beiträgen- und 1,85 Kommentaren pro Tag, kommentiert von 833 verschiedenen Lesern. Am meisten kommentiert wurden die Artikel

So sieht Google Pop64.de
Es gab 1.57 Seiten/Besuch, knapp 77% Absprungrate, 1:00 Minute durchschnittliche Zeit auf der Seite, 85.78% Neue Besucher und die meisten Besucher kommen von Google: 72.14%

Wichtig zu wissen sind auch die Haupt-Suchbegriffe, mit denen die meisten Besucher auf pop64.de kommen:

  • 1. hubertus albers
  • 2. titten
  • 3. “hubertus albers”
  • 4. agnieszka hendel
  • 5. hubertus albers bild
  • 6. wii kaufen
  • 7. pop64
  • 8. wii saturn
  • 9. percanat
  • 10. volker finke

Die Besucher auf pop64.de landen am häufigsten auf diesen Seiten:

Nett auch, dass ich tatsächlich eine kleine Stammleserschaft habe, die Besuchertreue, Besuchszeit und Besuchstiefe sieht immerhin so aus:

  • 201+ verschiedene Besuche von 1,539 Besuchern
  • 1,801+ Sekunden Verweildauer auf der Seite von 985 Besuchern
  • 20+ Seiten angesehen von 483 Besuchern

Wenn sie denn kommen, sind sie mit folgender Geschwindigkeit unterwegs:

  • DSL44.09%
  • Dialup(Modem) – 27.60%

Nicht überraschend, sie kommen aus der ganzen Welt, die meisten aber aus dem Deutschsprachigen Raum.

  • 81 verschiedene Sprachen
  • Deutsch – 88,86%

Die Klickrate für alle Banner liegt bei unter 0,1%, genau verrate ich sie nicht, so etwas mag Google nicht.

Den RSS-Feed haben zwischen 350 und 400 Leute abonniert, obwohl man diesen Zahlen nicht trauen kann.

Meine Videos bei sevenload, die ich alle auch im Blog zeige, wurden 80446 Mal angesehen.

Alle Bilder/Fotos stelle ich erst auf Flickr und zeige die dann im Blog. Da wurden am meisten die folgenden angeklickt:

Über das Kontaktformular auf pop64.de habe ich bislang 254 Nachrichten bekommen. In diesen Nachrichten waren genau 0 (Null) Abmahnungen worüber ich mich zu 100% freue.

Pop64.de gibt es auch als Widget und wurde damit 1862 Mal angesehen und die aus dem Widget erstellte Facebook Anwendung mit genau 1 Funktion haben 15 Facebook-User in ihrem Profil.

Offline konnte man eine Zusammenfassung dieses Dings hier in ein paar Zeitungen und Stadtmagazinen lesen, ich habe leider vergessen wie viele es waren. 5 oder so, ich weiß es aber nicht genau und bin zu faul zum nachsehen.

Ein halbseitiger Artikel in der Zitty, Tagesspiegel oder dem Abendblatt hat zu genau 0 (Null) neuen Besuchern geführt. Jedenfalls gab es keinen Messbaren Anstieg nach den Artikeln.

Einfacher geht es im Internet.
In Google finde ich pop64 38.000 Mal – auf sevenload nur 8 Mal.

Zahlen für den Traffic bekomme ich nur für die letzten 12 Monate und das waren genau 133.940.141 KB für 6541832 Anfragen. Ausgeschrieben sind das HundertdreiunddreissigMillionen- neunhundertvierzigtauseneinhunderteinundvierzig

Das sind bislang die größten Zahlen und damit kann man so einen Stuss hier ganz wunderbar beenden.

Auf die nächsten 1000 - ich freue mich schon darauf.

Ganz vergessen.

Bislang noch nie veröffentlicht, zum ersten Mal sichtbar. So sieht es aus in den Kategorien: Hamburg und Berlin

Nein, es ist nicht meine Absicht gewesen, es ist tatsächlich Zufall.

Einen habe ich noch:

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude und darum kündige ich hiermit für den nächsten Beitrag den genauen Punktestand zwischen Hamburg und Berlin an.

Tausend-und-ein-Märchen aus Hamburg und Berlin mit genauem Punktestand.
Das wird ein Fest …