Der Tag zwischen den Urlauben.

Nach dem Besuch bei Oma und Opa und vor dem Kurzurlaub auf Helgoland.
Ich erwartete Übernachtungsbesuch für den Inselbesuch. Ich hatte große Pläne, wollte aufräumen, alles hübsch machen und die Klamotten waschen. Mal den Schrank sortieren. Das Bücherregal, dass immer noch desaströs unordentlich ist, aufhübschen.

Mit der Entschuldigung, dass ich Urlaub habe, dann doch nur Playstation gespielt. Und es war super. Awesome. Wunderbar. Entspannung pur. Nachmittags eine Bettdecke bei Kind und Mutter geholt. Die beiden ein Stück auf dem Weg zum Kinderturnen begleitet.
Gewunken. Geseufzt.

Am Abend Besuch. Ich bekam viele Geschenke (Ihr habt euch tolle Geschenkideen einfallen lassen. Vielen Dank, aber das wäre wirklich nicht nötig gewesen). Lecker gegessen bei den SINGIN TAPAS, direkt an der U-Bahn Wandsbek-Gartenstadt. Kann ich empfehlen.

Zeitig ins Bett, am nächsten Morgen sollte es früh los gehen.

Aus der Perspektive vom Kind

Foto: Aus der Perspektive des Kindes. War mir gar nicht bewusst, wie das aussieht.

Ruhiger Tag. Schlafen. Sachen auspacken. Wohnung durcheinander würfeln. Vormittags mit Auto zu Kind und Mutter um den Koffer zurück zu bringen. Zusammen gegessen und vom Urlaub erzählt. Es gab Pfannkuchen. Dem Kind einen Pfannkuchen in Form eines H gebacken. Im Kinderzimmer gespielt.

Am Abend zum Fußball schauen mit Podcast-Kollegen getroffen. Aufgrund der überfüllten Kneipensituation dann privat geschaut. Pizza gegessen. Wieder Aromatherapie. Guter Abend, gutes Spiel. #irgendwasmitGomez
Alle sagen, ich sei deutlich, gravierend, massiv, erheblich, erkennbar entspannter als sonst. Überlege, ob ich im Alltag vielleicht doch zu viel HULK oder PUNISHER mache? Ich kann mich sehr gut aufregen, allerdings nicht im Urlaub, da habe ich keinen Kontakt zu diversen Spezialexperten.

Am Abend den bislang längsten Artikel von bosch gelesen. instagr.am: Meine Kleine Geschichte der Handyfotografie. Muss ich hier erwähnen, da bosch nie nie nie so lange Artikel schreibt.

Maulwurf im Zug

Foto: Maulwurf im Zug

Rückreisetag.

Am Morgen geht das Kind wieder zu Oma und Opa. Ich stehe etwas später auf und nach Frühstück und einem Besuch in der Werkstatt beginne ich mit Packen. Der Lütte fährt derweil mit Oma zu den Kühen, zum Kühe gucken.

Ich verzweifel derweil sehr beim packen, aber erstaunlicherweise passt fast alles in den Koffer. Mit der Familie nach Giessen gefahren. Das Bahnparkhaus in Gießen ist wegen Überfüllung geschlossen. Muss man auch erst einmal schaffen. Kind schläft im Auto.

Dann geht es los. Abfahrt Bahnhof Giessen um 13:32.

Wieder erste Klasse im IC, wieder überbewertet. Ok, es ist nicht so voll, aber sonst? Kein Mehrwert. Großes Drama bei der Abfahrt: Die Tasche mit den Süßigkeiten.

Die Oma hatte die Tasche in der Hand und bei Abfahrt vergessen, die Tasche in den Zug zu stellen. Als die Türen bereits zu waren, fiel ihr das auf und sie WIRFT die Tasche durch ein offenes Fenster im Zug. Das Fenster gehört zum Schaffnerabteil. Da waren die Vorhänge geschlossen und wir haben die Tasche schlicht nicht gesehen. Kind völlig aufgelöst. Tränen.

Ganz große Gummibären-Trauer.
All die Schokolade. … er war wirklich sehr traurig.
Aber nach einer Stunde haben wir zufällig einen Zipfel der roten Tasche durch den Vorhang schimmern sehen und bekamen dann die Tasche wieder.
Ganz große Gummibären-Freude.

In der anschliessenden Runde Uno (der Gewinner bekam ein Gummibärchen. Der Verlierer auch) ordentlich genascht und sechs Mal in Folge im Uno verloren.

Diverse Dramen, Maulwurf-Folgen auf dem Laptop und durch-den-Zug-Laufen Runden später dann Ankunft in Hamburg um 17:35.

Mutter holt uns am Bahnhof ab. Abendessen, Koffer auspacken. Vorlesen. Viel erzählen und Reden.

Sehr spät wieder in die Wohnung kommen, müde und sehr glücklich sein. War das toll bei Oma und Opa. Danke.

Sandkastenbeet

Foto: Sandkastenbeet

Ostermontag.
Kind steht früh auf und weckt die Schwester im Nebenzimmer. Es schneit, die beiden lesen, ich döse und lese selbst weiter in meinem Buch.

Aus dem Schnee wird dann Regen. Mittelgutes Wetter, es wird trotzdem im Garten gespielt. Schwester fährt am Nachmittag nach Hause, wir fahren ins Schwimmbad nach Asslar. Ich besuche dort das Dampfbad und lache mich kaputt über die Checker. Die richtig harten Jungs, die gestern „voll krass Schischa geraucht“ haben und sich einen Ast husten im Dampfbad. Ich denke über Auswurf nach und verlasse das Dampfbad.

Das Schwimmbad in Asslar ist faszinierend. Sieht aus wie eine dieser U-Bahn Stationen in Berlin, die Dank Budget-Überschuss VÖLLIG unnötig oder zu groß geworden sind.

An dem Schwimmbad sind alle Details kaputt und das macht es so einzigartig. Sensationell bescheuert: Ein Kinderbecken mit einem Rand, an dem jedes Kind ausrutscht. Nervig: Unfassbar kleine und enge Duschräume. Was ich persönlich total hasse: Schränke ohne Ablage. So ein Mist. Wer denkt sich so etwas aus? Technisch meisterhaft: Ein Restaurant, in dem es zieht wie Hechtsuppe und unfassbar kalt ist. Kinderunfreundlich: Dunkle Ecken im Kinderbecken.
Natürlich macht es immer viel Spaß im Schwimmbad, aber warum kann man das nicht besser machen? Immer wieder schade, es wäre so einfach.

Kind vom Schwimmbad völlig müde am Abend.
Das war der letzte Tag bei Oma und Opa. Morgen wird gepackt und es geht zurück nach Hamburg.

Am Fluss, mit Deppenzunge in der Backe

Unvorteilhaftes Foto: Am Fluss, mit Deppenzunge in der Backe

Ostersonntag.
Schwester weiter zu Besuch. Familienausflug mit Laufrad und Hund zum Rehbach. Steine werfen, Staudamm bauen, Stöcke. Äste, Tiere, alles. Hach. Wie schnell dabei die Zeit vergeht. Ich mag es im Wasser zu spielen.

Auf der Rehbachwiese dann Eierkippeln gespielt.
Da geht es darum, ein Ei soweit wie möglich zu werfen, ohne dass es kaputt geht.
Gibt es bei uns jedes Jahr. Lustig diesmal: auf einer weichen Moorwiese gehen die Eier nicht kaputt. Was für ein Spaß. Wir werfen und werfen, aber die Eier bleiben ganz. Schon faszinierend, dass ein mit ganzer Kraft über die Wiese geworfenes Ei nach dem Aufschlag in 100 80 30 Metern keinen Knackser bekam. Wir haben dann auf die Maulwurfshügel gezielt, daas klappte.

Weiter gelaufen und eine alte Mine gesehen. Eine Silbermine. Nach all den Jahren habe ich erst da erfahren, dass es in Merkenbach tatsächlich acht Minen gab und eine davon tatsächlich eine Silbermine war. Silber. In meinem Heimatdorf. Muss man sich mal vorstellen.

Am Abend der Schwester und dem Kind zusammen eine Geschichte vorgelesen. Wir lesen der kleine Rabe Socke und das ist ganz schön aufregend, was der kleine Rabe erlebt.

Osterfeuer 2012 in Herborn

Foto: Osterfeuer 2012 in Herborn

Eine meiner Schwestern zu Besuch. Kind glücklich. Schwester und Kind haben Spaß miteinander. Am Morgen im Garten wieder Fußball gespielt. Er wird immer besser und es wird erstaunlich anstrengend, dieses Gekicke im Garten.

Er war vormittags alleine mit Oma und Opa unterwegs. Erst zur Gärtnerei und Kühe gucken, danach einkaufen in der Stadt. Ich habe währenddessen die erwähnte Jacke und Schuhe umgetauscht.

Aus heiterem Himmel dann: Opa möchte gerne „was mit Facebook“ machen. So wie die Firmen, die in ihrem Newsletter immer „folgen Sie uns auf Facebook“ stehen haben.
Das sind dann diese Momente, in denen 10 Jahre Arbeiten im Internet in Millisekunden an mir vorbeiziehen. Kennt ihr das? Ihr steht vor einer riesigen Bibliothek (ungefähr so groß wie die Library of Congress) und wisst nicht, welches Buch, welche Geschichte oder welchen Buchtitel ihr zum Vorlesen nehmen sollt, da alle Bücher in einer fremden Sprache, einem unbekannten Dialekt geschrieben wurden? Inzwischen bin ich so weit, dass ich in solchen Momenten nicht mehr verzweifel, ich weiß aber trotzdem nicht, was ich Papa sagen soll. Ja, Nein, Jein! Facebook und der Mittelstand. Sehr schwieriges Thema.

PS3 von Cousin ausgeliehen und Battlefield 3 gespielt. Mittagsruhe nicht auf dem Fußboden sondern vor der Playstation. Hey, es ist Urlaub und ich achte auf meine geregelte Dosis Kultur. Battlefield ist überbewertet. Dickes Ding, high-glossy-Baller-pop, aber unfassbar linear und langweilig. Vorgenommen, irgendwann im restlichen Urlaub noch einmal Uncharted 3 zu spielen.

Am Abend dann das Osterfeuer bei der Feuerwehr. Ein großes Feuer. Ein wirklich großes Feuer. Um 20:30 Uhr wurde das Feuer angezündet. Alle bleiben heute lange auf. Das Kind schlägt sich tapfer. Wir konnten die 12 Feuerwehrautos in der Feuerwehr ansehen und er durfte sich in einige reinsetzen. Blaulicht und Leiter gucken. Bockwurst im Brötchen essen. Gegen neun war dann doch Feierabend und er schlief um halb zehn Uhr sensationell schnell, innerhalb von Sekunden, ein.

Dings mit Hörnern im Tierpark Donsbach

Foto: Kein Tiger, aber mit Hörnern. Some rights reserved

Einer der ruhigeren Tage.
Kind hatte offensichtlich Heimweh. War anhänglich. Darum vormittags viel in der Wohnung mit Playmobil und Bauklötzen gespielt. Später dann Fußball im Garten mit dem Kleinen und Opa und Oma im Wechsel.

Inzwischen fetzt Fußball mit dem Lütten. Er trifft nicht nur den Ball, er schiesst auch mehr oder weniger gezielt in eine Richtung. Also im Sinne von “dahin soll der Ball”, was dann die Kombination aus Füßen, Augen und Bewegen macht, ist manchmal etwas anderes, aber das ist ja der Witz am Spiel. Und überhaupt, er kann schiessen. Sogar mit Links. Alles super und wir hatten viel Spaß. Vier Leute auf der Wiese im Garen, ständig Bewegung, Ball holen, in den Teich schiessen, mal mit Hund, mal ohne Hund, Ball in den Büschen, an Omas Fenster, auf dem Dach, u.s.w. Bewegung am Morgen kann ja nicht schaden.

Mittagsruhe auf dem Sofa, wie jeden Tag. Ich kraule, penne ein und wache verknotet und mit eingeschlafenen Armen und Beinen auf dem Fußboden auf. Funktioniert. Auch wenn es garantiert desaströs bescheuert aussieht, wie ich mich in der Situation vom Fußboden erhebe. Königliche Erhabenheit ist anders.

Am Nachmittag den Tierpark Donsbach besucht und dort entfernte Verwandtschaft getroffen. Im Tierpark Donsbach gibt es Berge (für Kinder aus Hamburg grenzt das an Hochgebirge), Wildschweine, so lehrpfadähnliches Zeug, ein Hörrohr und witzigerweise unfassbar viele Waldmäuse. Großes Mäusekino, noch nie so viele in freier Natur gesehen. Es gibt, ausser den Mäusen, noch irgendwelche Rehe, Ziegen und Hasen und alle anderen, die ich gerade vergessen habe. Ein Wildschwein stand plötzlich hinter dem Kind, hinter dem Zaun. Großer Schreck, das weiß er heute (das heute-heute) noch.

Sehr schade, dass der Tierpark Donsbach keine Webseite hat. So etwas verstehe ich ja überhaupt nicht.

Auch schön: Heute ging das Handy aus.
Dank meiner nicht funktionierenden Rufnummernmitnahme bin ich jetzt erst einmal offline. Eine sehr, sehr, SEHR gute Sache im Urlaub. Natürlich hatte ich mich kurz geärgert, aber es geht alles auch ohne Handy.

Am Abend wieder Skype mit Mutter. Sogar mit Vorlesen. Einer dieser #Hach-Momente. Schöne Sache das Internet, noch schöner die Leute, die manchmal aus dem Internet mit mir reden.

Kindersandale

Kind steht wie fast jeden Morgen um kurz nach sechs Uhr auf, geht runter zu Oma und Opa und ich döse weiter. Keine Ahnung, was die dann da unten machen.

Inzwischen hat er sich einen Trick überlegt um die Lichtschalter im dunklen Treppenhaus zu bedienen. Er nimmt eine leere PET-Flasche und hämmert auf den Lichtschalter. Dann ist der Flur nicht dunkel und er kann alleine runter gehen. Schlaues Kind. Klappt fast immer.

Am Morgen das Wohnzimmer weiter mit Spielzeug voll gebaut. Später mit Opa in die Werkstatt. Da ist immer was los, die Werkstatt ist so groß und es werden Schrauben und Muttern geschraubt, Löcher gebohrt und Werkzeug ausgepackt. Wenn das alles langweilig wird, kann er in der Werkstatt Laufrad fahren.

Vormittags in die Stadt (sagt man so in Herborn) und einkaufen. Jacke und Sandalen fürs Kind, Schuhe für mich. Diverser anderer Kleinkram dazu. Anschließend zum Frisör. Ein türkischer Frisör. Eine gute Idee. Sie waren sensationell freundlich zum Kind und haben sich einen Keks gefreut. Spannend dann die politisch korrekte Verabschiedung beim türkischen Frisör vor Ostern. „Schöne Feiertage“ passt nicht, aber „schönes langes Wochenende passt dann doch wieder.

Etliche Pfannkuchen später.
Unfassbar, in welchem Tempo das Kind Pfannkuchen essen kann. Landluft muss wirklich sehr hungrig machen. Vier Pfannkuchen hat er geschafft. Mehr als ich.

Am Abend Skype mit der Mutter. Riesen Diskussion über die gekaufte Jacke und Sandalen.

Die Mission war: Eine leichte Sommerjacke und Sandalen kaufen.

Gekauft habe ich eine, zugegebenermaßen dezent nach Checker aussehende Jacke (auch noch ohne Kapuze) und Sandalen Größe 29. Gewünscht ist aber der NON-Checker Look und Sandalen in Größe 28. Tja.

Beide Kaufentscheidungen hatten jeweils gute Gründe, aber wie das so ist:
Mütter haben in Sachen Kleidung für das Kind immer Recht.
Wenn man das versteht ist vieles eigentlich ganz einfach.

Aber warum beauftragen Mütter die Väter eigentlich mit Bekleidungsaufträgen? Es klappt erfahrungsgemäß sowieso nie und gibt nur Ärger. Ich verstehen es manchmal nicht. Und ich habe mich geärgert, weiß aber gar nicht so genau wieso.

Morgen die Schuhe umtauschen und die Jacke zurück bringen. Dann ist alles wieder super.

Erdmännchen im Vogelpark

Heute war Kinderdisko. Zwei Stunden lang ein spektakulärer Wutanfall am Morgen. Spontan das An- und Ausziehen verlernt. Was für ein Alarm. Selbst die Uroma, die eigentlich nicht mehr viel macht, kam die Treppe (DIE TREPPE! Ihr wisst, was das für Senioren bedeutet) runter und musste mal schauen. Nächstes Mal nehmen wir Eintritt.

Am Nachmittag den Vogelpark Herborn-Uckersdorf besucht.
Störche und anderes Vogelvieh bestaunt. Die haben da tolle Papageien und relativ neu gibt es Erdmännchen. Erdmännchen sind großartig. Denen kann ich stundenlang zuschauen. Der Vogelpark Herborn ist niedlich, sehr klein, aber fein.
Trotzdem war bei mir irgendwie im Tag gefühlt der Wurm drin, lag wohl am Wetter. Regen, grau, am Abend auch Hagel. Alles eher äbsch.

Nachmittags in Herborn den Wochenmarkt besucht. Viel guten Käse gekauft. Ich will ja nicht mehr so viel Fleisch essen, schon gar nicht täglich, was allerdings im Urlaub nur sehr bedingt funktioniert. Ist dann aber auch mal egal und der Käse war sehr gut.

Der Tag wurde am Ende noch einmal richtig lustig mit der ersten Skype-Session von Kind und Mutter. Großes Kino für das Kind, er schlug Purzelbäume auf dem Bett vor Freude (und fiel dabei fast auf das Laptop). Wieso habe ich das vorher noch nicht gemacht?

Die Großeltern wollen jetzt auch Skype machen. Ich ahne, dass ich Passwörter zuschicken lassen muss, schließlich haben ja alle einen Skype-Account, nutzen ihn aber nie. Warum auch, bislang gab es keinen Bedarf für Skype.

Das Kind war wirklich aufgeregt und rief später, zum ersten Mal seit Jahren, durch’s Babyphone nach mir. Wasser trinken, Toilette, kurzer Kraulbedarf und was-war-heute-gut und was-war-heute-doof Erzählsession, dann schlafen.

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Hurra. Sensationelles Wetter. Warm, Sonne, T-Shirt.

Mit Opa auf Baustelle, bzw. Montage gefahren. Eichung in einer Bandstahlfabrik. Aus rechtlichen Gründen lasse ich den Firmennamen weg. Opa hatte Latzhose und Arbeitsjacke für Kinder, inkl. Helm gekauft. Kind fand das alles relativ aufregend, wobei eine Fabrik mit ca. 8000 Todesarten pro qm (Stromschienen im Boden, Kräne, schwebende Lasten und insbesondere Gabelstapler), zugegebenermaßen nicht der ultimative Kinderspielplatz ist.

Aber die Gabelstapler fand er super. Viel zum gucken und er durfte den Hallenkran mit der Fernbedienung bedienen. Kette hoch, Kette runter. Kran-Katze hin- und herfahren. Er ist jetzt wahrscheinlich der einzige in der Kita, der weiß, dass das Ding da oben auf dem Kran Katze heisst.

Weiter umgegraben im Garten. Löcher gebuddelt. In der Erde gespielt.

Eltern gezeigt, dass man mit der Post FuncardApp einfach so eine Postkarte verschicken kann. Momente, in denen die Zukunft schon da ist, aber eben noch nicht bei allen angekommen ist.

Am Abend gegrillt.
Ein sehr, sehr guter Grill. Es ergab sich ein Jungsabend. Opa, Vater, Enkel. Hat etwas. Völlig überdrehtes Kind viel zu spät ins Bett gebracht. Tipp: Karamalz ist doof. Das putscht das Kind unfassbar auf und rächt sich dann später. Wie das so ist an einem Jungsabend. Es war toll. Wir haben Fotos gemacht und hatten Spaß. Danke.