Hamburg, Stadt des Wassers, Hafen, mehr Brücken als Venedig, etc … Überall Schiffe, Fähren und noch mehr Schiffe. Hamburg ist sehr stolz auf seine Fähren auf der Elbe.

In Hamburg gibt es sechs Fährlinien im HVV,
aber in Berlin fahren witzigerweise auch sechs Fährlinen im Auftrag der BVG.

Guck an, wer hätte das gedacht? Eben, ich auch nicht.
In Hamburg und Berlin gibt es gleich viele Fährlinien.

Quelle: BVG.de – Fähre und hamburg.de – Hafenfähren im HVV
popblitz ist unnützes Hamburg Berlin Wissen.

Es zieht. Es gibt Schiffe. Ich warte auf jemanden und trinke ein Wartebier. Landungsbrücken fest in der Hand von Pinnebergern, aber irgendwie geht das, anders als sonst, muss was mit den Schiffen zu tun haben.

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Habe sogar mein erstes Schifffoto gemacht. Freue mich auf den Abend, es kann nur lustig werden, ist ja nur Einstellungssache, immerhin ist es meistens toll, egal wo.

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Halunder Jet 3

Foto: Halunder Jet 3 von wuffff mit Some rights reserved

Ich bin kein Stück Abergläubisch. Aber es gibt ein kleines, witziges Detail an dieser Klassenfahrt, dass ich erwähnen muss.

Die Hinfahrt zur Insel war am Freitag, den 13. (uiuiui).

Die Rückfahrt von Helgoland nach Hamburg findet am 100. Jahrestag des Titanic-Untergangs statt. (huihuihuihui).

Das wird spannend. Perfektes Timing. Nichts für Menschen mit Hang zum Aberglauben.

Bonuslevel:
Heute gibt es Wellen, die Rückfahrt wird deutlich schaukeliger als die Hinfahrt.

Notiz:
Ich bin im Aparthotel Klassik Helgoland zu Besuch. Im Rahmen einer Blogger-Tour übernachten wir hier kostenlos und genießen die Insel. Danke.

In Hamburg gibt es sehr viele Schiffe. In Berlin gibt es sehr viele Torten.
Wenn man die zusammen bringt, erhält man Schifffahrtstörtchen.

Das Statistischen Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein hat heute eine sensationelle Statistik über die Schiffe in Hamburg veröffentlicht. Es geht eigentlich darum, dass die Schiffe immer größer werden, aber die drei Milliarden Zahlen liest eh niemand. Seien wir ehrlich, wir schauen sowieso alle nur auf die Torten.

Im Hamburger Hafen hat sich der seit langem zu beobachtende Trend zu immer größeren Schiffen auch im vergangenen Jahr fortgesetzt.

statistik-nord.de – Hamburger Hafengeburtstag

In verlinkten PDF gibt es folgende Knallertorte. Ich habe das sinngemäß nachgebaut, nicht, dass der Urheber Schnappatmung bekommt. Und nein, das sieht wirklich so aus.

Die verdammt großen und alle anderen Schiffe brachten 2010 in Hamburg über 110.604.000 Tonnen Zeug an Land. 110 Millionen Tonnen ist eine sehr große Zahl.

Selbstverständlich habe ich die entsprechende Vergleichstorte für Berlin.

Die Schiffe in Berlin liefern 3.218.000 Tonnen Waren. 3 Millionen Tonnen sind eine deutlich kleinere Zahl als 110 Millionen Tonnen.

In Berlin gibt es nicht so viele Schiffe, aber sie transportieren trotzdem Waren an Land. Darüber führt man in Berlin Buch. Sehr schön sieht man in Berlin einen ganz anderen Ansatz als in Hamburg.

Quelle: statistik-berlin-brandenburg.de – Jahrbuch 2010 – Güterumschlag in den Häfen/Umschlagstellen 2005 bis 2009 nach Güterabteilungen

Seht Ihr? Die Berliner lassen sich mit dem Schiff Kohle bringen. Kohle für ihre Kraftwerke und etwas Stein für die ewige Baustelle. Gnahahaha. Da lacht der Hamburger Hafen und haut gleich noch eine Torte raus.

Quelle: Statistisches Jahrbuch Hamburg 2010/2011 – Verkehr . hamburg hat hier doch erheblich mehr Auswahl zu bieten.

Das gibt doppelt Punkte für Hamburg. Mehr Schiffe und schönere Törtchen. Klare Sache.

Schiffe und Torten – Hamburg vs. Berlin 110.604.000 : 3.218.000

Freunde wollten wissen, was man mit zwei Kindern (1,5 Jahre und 4 Jahre alt) an einem Wochenende in Hamburg machen kann. Ich schrob dazu etwas auf Facebook, hier eine leicht geänderte Kopie. Hamburg mit Kindern.

Hafenrundfahrt ist schön, muss man machen wenn man zu Besuch ist. Man fährt mit Käpt’n Prüsse, wenn möglich (ich weiß nicht wieso, ist so ein Image Ding, die Hamburger fahren alle mit dem). Abfahrt Landungsbrücken zur “großen Hafenrundfahrt”.
www.kapitaen-pruesse.de
Wichtig: Nur bei FLUT, nicht bei Ebbe Bei Ebbe/Niedrigwasser zur Hafenrundfahrt. Sonst starrt man nur auf meterhohe Spundwände. Das macht keinen Spaß. Ein Blick auf die Pegelstände in St. Pauli hilft da weiter.

Alternativ gibt es dazu noch die Alstertouristik, aufgeteilt in Alster-Kreuz-Fahrten, Alster-Rundfahrten, Fleet-Fahrten und Kanal-Fahrten. Das macht Laune und man kann insbesondere die Kanalrundfahrt perfekt mit Berlin vergleichen.
www.alstertouristik.de

Deutlich preiswerter mit dem Schiff für die Familie geht es mit der HVV Fähre.
Mit der 9 Uhr Tageskarte kann man den ganzen Tag Schiff fahren. Linie 62, von Landungsbrücken bis Övelgönne, da dann am Strand und Elbe rumlaufen.
www.hadag.de

Hagenbeks Tierpark ist ein echter Kostenfaktor. Eintritt, Pommes, Souvenir, das belastet die Kasse spürbar, lohnt aber, zumindest bei gutem Wetter. Bei schlechtem Wetter geht man, wenn überhaupt, nur in das Tropendingens.
www.hagenbeck.de

Das Miniatur Wunderland ist sehr beeindruckend, leider meistens sehr voll am Wochenende und für ein 1,5 Jahre altes Kind total langweilig.
www.miniatur-wunderland.de

Mein Favorit zur Zeit:

Wir waren inzwischen ein paarmal im Wildpark Schwarze Berge.
Der liegt etwas ausserhalb, ist ohne Auto eher mittelgut zu erreichen mit Kind und Kegel, hat dafür aber einen coolen Spielplatz und natürlich jede Menge Tiere, die zum Teil frei umherlaufen. Ehrlich gesagt sind allein die Hängebauchschweine am Begin des Parks bereits den Eintritt wert. Streichelzoo, Ziegen, Fledermäuse, alles Zipp und Zapp, alles super, so wie man sich einen Wildpark vorstellt. Der Service in der Pommesbude ist allerdings extrem verbesserungswürdig, aber wen kümmert das schon.
www.wildpark-schwarze-berge.de

Das klick! Kindermuseum soll auch ganz nett sein, da war ich noch nicht, der Lütte ist noch zu klein dafür. Mit vier Jahren ist das aber etwas anderes.
www.kindermuseum-hamburg.de

Bei schlechtem Wetter oder wenn euch die Decke auf den Kopf fällt und alle kurz vor der Explosion sind, hilft vielleicht das Rabatzz. Eine einzige Kinderdisko, ganz großes Kino, danach war ich fix und fertig, aber es war lustig. Für die Kinderlosen: Man kann einen Besuch im Rabatzz simulieren. Zwei Stunden lang extrem laut Kinderlieder hören und dabei permanent hüpfen, evtl. direkt vor einem Stroboskop in Augenhöhe. So ungefähr fühlt man sich nach zwei Stunden Rabatzz. Das kann schokierend sein.
www.rabatzz.de

Planten und Bloomen geht auch immer, hat einen großen Spielplatz, aber dafür kommt ihr ja nicht nach Hamburg, oder?

Mit Schiff, Elb und einem der beiden Zoos kommt man sicherlich schon relativ weit, bzw. damit ist das Wochenende auch fast vorbei.

Am Wochenende wurde das Kind getauft. Auf der Einladung war das Kind im Schiff auf dem Meer zu sehen. Der Eine oder Andere war der Meinung, dass wir das ganz hübsch gemacht hätten in Photoshop. Stimmt aber nur zu Teil – das Kind sitzt tatsächlich in einem echten Papierschiff. Kann man sich auch Packpapier basteln. Dauert etwas und man braucht total viel Papier, aber es geht.

Bei fotografieren des Kindes in einem Papierschiff sollte man darauf achten, dass die Katze nicht ständig durch das Bild rennt. Darüber freut sich nur das Kind. Unsere Einladungsgestaltungs-Patentant musste doch glatt ein Stück Katze aus dem Bild entfernen.

In Berlin war ich auf keiner Taufe. Die Berliner wissen wahrscheinlich gar nicht, was das ist.

Ich weiß es erst wieder seit dem Taufgespräch mit dem Pfarrer. Das war was. Wollte er doch glatt, dass ich wieder in die Kirche eintrete um das Kind taufen zu lassen. Ich und Kirche sind meistens so wie Materie und Antimaterie. Nach einem langen Gespräch kam dann heraus, dass ich doch nicht in den Verein muss. Prima.

Die Taufe war ein tolles Fest mit Familie, Freunden, Kindern, Hunden, Regen, Sonnenschein, Kuchen, Buletten und diversen anderen Alarmen. Danke für diesen tollen Tag – dafür bekommt Hamburg jede Menge sakramentöse Punkte.

Taufe Hamburg vs. Berlin 91,11:0

In Hamburg gibt es seit Anfang 2009 einen neuen Schiffssimulator.

Der steht sogar bei mir um die Ecke, in Stellingen, bei der Firma MTC. Das ist ein Marine Training Center und da kann man Schiffe fahren üben. MTC bietet verschiedene Kurse an.

In einem schicken 11MB PDF kann man sich einen Kurs raussuchen und überlegen, ob man lieber Manoeuvring with POD Propulsion – oder doch eher Manoeuvring with Tugs buchen will. So ein Schiffssimulator ist doch was feines.

Berlin hat so etwas nicht, zumindest finde ich nichts dazu. Die können ja mit dem PC Spiel Schiffsimulator üben.

Der Hamburger Schiffsimulator kann das da:

  • 1 Full mission bridge with 360° visuals and integrated navigation system from SAM Electronics, 2 Multipilots, ECDIS, Trackpilot and all kind of propulsion systems incl. POD. An automation control station is installed for the remote operation of the engine room.
  • 1 Bridge with 120° visuals and integrated navigation system from SAM Electronics, 2 Multipilots, ECDIS, Trackpilot and tug manoeuvring facilities for Schottel propulsion.
  • 1 Bridge with 120° visuals and integrated navigation system from SAM Electronics, 2 Multipilots, ECDIS, Trackpilot and tug manoeuvring facilities for Voith Schneider propulsion

Toll was?
Ich weiß auch nicht was das ist, aber es klingt ziemlich cool. Die Fotos auf deren Webseite sind auch irgendwie nett. Die haben sogar noch eine Webseite mit Frames, daher keine Deeplinks, nicht, dass die da durcheinander kommen wenn die Navigation fehlt.

Wer will, kann am Wochenende den Schiffsimulator besuchen. Das ist definitiv mal etwas anderes und sicherlich nicht nur für Touristen interessant. Zumindest meine Wenigkeit wird demnächst zum Schiffe steuern zur MTC Marine Training Center Hamburg GmbH in der Schnackenburgallee 149 fahren und mal sehen, was da passiert.

Ah. Blöd. Jetzt erst gesehen. Die Kurse kosten fast alle mehr als 1000€. Da muss ich nochmal mit der Dame des Hauses reden. …

Schiffsimulator Hamburg vs. Berlin, ganz klare Sache, so ein Schiffsimulator fetzt. Gibt es in Berlin nicht und darum Punkte für Hamburg. 2439 : 0

via: ndr.de – Neuer Simulator: Kapitäne üben Krisensituationen

So sieht das aus im neuen Job.

Direktemang am Michel sitzt er jetzt. So richtisch jenau gegenüber. Näher am Michel kann man kaum arbeiten.

Das gab es in Berlin nicht, ich zweifel auch, ob man so nah am Brandenburger Tor oder dam Fernsehturm arbeiten kann. Als Bratwurstverkäufer geht das sicherlich, aber als Internet-Fuzzi?

Punkte für Hamburg.
Die Ost-West Strasse ist zwar extrem laut, dafür kann ich den ganzen Tag lang auf den Michel schauen und am Morgen den Trompeter lauschen. Das hat was, muss ich ja zugeben.

Praktisch auch, dass ich in der Mittagspause mal eben an die Landungsbrücken gehen kann.

Zehn Minuten Fussweg in der Pause machen den Kopf frei und ein Blick auf die Touris, Schiffe und das Wasser holen mich aus dem Klick-Klick-Rausch zurück.

Neulich war da sogar eine Schiffstaufe.
Mit Flasche, Prominenz, Blaskapelle, einer HVV-Fähre und jeder Menge Applaus. Das hatte ich auch noch nie. In der Mittagspause mit ‘ner Schrippe in der Hand in eine Schiffstaufe stolpern.

Könnte in Berlin schwierig werden.
Das einzige Wasser in Reichweite des Brandenburger Tores ist der Pool im Adlon und wer will schon in solchen BOTOX-Becken ein Schiff taufen?

Darum, Arbeiten im Schatten des Wahrzeichen – Hamburg vs. Berlin, ganz klare Sache 39:1

Am Sonntag habe ich es nach einem Monat zum ersten Mal an die Elbe geschafft.

Is ja schon alles ganz nett, die Menschen gehen spazieren, der Himmel war so grau wie auf dem Foto und alles ist ganz nett.
Früher oder später wird die Rickmer Rickmers mich wiedersehen, so heisst das Schiff hier auf dem Bild.
Musik der Woche ist immer noch die Betalounge.
Der Wunschfilm der Woche ist Alien vs. Predator. Auch wenn er völliger Trash ist.