Heute habe ich ein neues Wort gelernt. Burkini.
Ein Burkini ist ein ganzkörper Bikini-Schwimmkleidungsdings (auch Burqini oder Bodykini) ist ein zweiteiliger Schwimmanzug für muslimische Frauen. Er ist aus Lycra gefertigt, hat eine integrierte Kopfbedeckung und erfüllt die Anforderungen des Hidschab. Der Begriff „Burkini“ (bzw. „Bodykini“) ist ein Kofferwort aus Burka (bzw. Body) und Bikini. Danke Wikipedia, das kannte ich bis eben auch noch nicht. Man lernt eben nie aus (es gibt auch einen Demikini, aber der passt thematisch nicht so gut hierher).

In Berlin kann Frau jetzt, wenn sie will, im Burkini schwimmen gehen. Ich bin in Sachen ist-das-richtig-oder-nicht eher entspannt. Wie schon im Zeit-Blog geschrieben (Berlin erprobt den Burkini): Wer Arschgeweihe erträgt, schafft auch Ganzkörper-Bekleidung im Freibad. Warum auch immer man damit ins Freibad muss. Ist mir egal, soll jeder machen wie er (oder besser sie) will.

Selbstverständlich wurde das ganz wunderbar bürokratisch gelöst. Anstatt das Thema so zu regeln, dass man sich nicht mehr darum kümmern muss, gibt es das Burkini Dings nur in

nur beim Frauenschwimmen im Stadtbad Neukölln und dem Bad am Spreewaldplatz in Kreuzberg

Quelle: Berliner Zeitung – Verhüllt ins Schwimmbad

Damit aber nicht genug, hat sich ein Vollpfosten doch folgenden Passus ausgedacht:

Das weibliche Personal soll sich stichprobenartig auch davon überzeugen, dass die Schwimmerin keine Unterwäsche trägt.

Quelle: taz.de – Muslima verhüllt ins Hallenbad

Da fasse ich mir an den Kopf und stelle mir das lieber nicht zu bildlich vor.

Egal. Es geht ja um den Burkini und bei umhersurfen im Netz finde ich solche Sache wie das da: ahiida.com – Burqini®™ Swimwear. Die haben Burkinis für schlappe 200 Dollar im Angebot. Bei 200$ für einen Burkini ziehe ich meinen Hut. Sportlicher Preis. Ich persönlich würde vom gesparten Geld lieber in die Sauna gehen.

Das gibt sicherlich noch jede Menge aufgeregte Presse zum Burkini und am Ende liegen doch alle im Freibad in der Sonne.

In Hamburg ist der (oder das?) Burkini gar kein Thema – zumindest finde ich absolut nichts zu Burkini, Bäderland Hamburg und sonstigem Schwimm- und Freibad Fragen. Der Hanseat kann aber, wenn er (oder sie) will, sich das im Hamburger Umland ansehen.

Im Oldesloer Schwimmbad gibt es am Sonntag, den 22.2., das Oldesloer Frauenschwimmen. Von 18.30 bis 20 Uhr und der Spaß kostet nur vier Euro.
Dem Hanseaten geht bei vier Euro das Herz auf – bekommt man im Schwimmbad in Hamburg für vier Euro gerade einen feuchten Händedruck.

Das wird selbst in Berlin schwierig – da kostet die Schwimmbad-Pommes oftmals an die vier Euro. Mehr dazu bei den Lübecker Nachrichten – Mit Burkini ins Oldesloer Hallenbad

Burkini Hamburg vs. Berlin, aktuell 0:0
In Religionsangelegenheiten gibt es keine Gewinner.

via: Abendschaublog – Das Burkini-Experiment Da werden sicherlich noch jede Menge Kommentare in den nächsten Tagen aufschlagen.

Katzencontent geht ab! Damit kommt man sogar ins Radio.
Am Samstag Mittag rief mich ein gut gelaunter Mensch von Radio Fritz an. Wir haben über Katzenkram, Qualitäts- und Relevanz Dings gesprochen. Am Samstag Abend rief er dann nochmal an und ich war live im Radio zu hören. Aufregende Sache dieses Radio. So alt und doch so toll.

Meine Mitbewohnerin stand mit Besuch in der Küche und hat am Stream live mit gehört. Ich ging völligst aufgeregt vorm Rechner auf und ab und habe ein paar Sachen zu Katzencontent und anderem Kram gesagt. Kann man sich, wenn man will, anhören. Ganz am Ende, die letzten 5 Minuten oder so. Der Rest der Sendung ist deutlich besser – Trackback ist sowieso eine empfehlenswerte Sendung.

Den dicken Knopf hier drücken:

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.


Quelle: TRB 105: keyboardr, herzstattkommerz, ccc, katzencontent. Kann man auch als Feed abonnieren.

So sind die Berliner, die bringen auch mal Katzencontent. Die Hamburger Radio-Jungs können das nicht. Die rufen nie an, die sind mit ihren Megahitsder80er90erunddembestenvonheute beschäftigt. Radio in Hamburg ist und bleibt einfach Elend, von einzelnen Lichtblicken mal abgesehen.

Zweimal Dreimal war dieses kleine Blog bislang im Radio, zweimal dreimal war das ein Sender aus Berlin ,

Daher: pop64 im Radio Hamburg vs. Berlin – 0:2 3

ps. Das erste Mal war ich da im Radio:

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Quelle: Kurzer Schnack mit Radio RS2

Nachtrag: Verdammt. Ich war ja schon einmal in Trackback zu hören. Ganz vergessen. Ich werde alt, schlimm ist das. Damals, auf dem Barcamp Berlin, habe ich Twitter erklärt und das kam auf Trackback. Kann man sich nur noch bei den Blogpiloten anhören. “Wie sag ich’s meinen Eltern” bei Trackback

Ich sitze im Monbijou Park, in Mitte, mit einem Kaffee in der Hand und lasse die letzten sieben Tage Web 2.0 Expo & Barcamp Berlin sacken. Es war eine aufregende Berlinerwebweek (gratulation an Berlin Partners für diese Idee).

Jede Menge Internetfuzzies aus der ganzen Welt waren in Berlin, haben sich vernetzt, ausgetauscht, kritisiert und konnten spannende, teilweise doch sehr gute Vorträge und Sessions genießen. Ich bin begeistert von meiner persönlichen Berliner Web Week. Ich habe jede Menge sehr nette Leute kennen gelernt und ein paar wirklich gute Vorträge gehört. Wissen und Lernen ist einfach geiler Scheiss, da steht ich drauf. Passend dazu war ich diesmal als Privatperson unterwegs, abgesehen vom Twittern für politik-Digital. Da ich aber sowieso bei solchen Events twittere, passte das ganz gut.

Ich hatte zauberhafte Gastgeber. Sie liehen mir ihr Sofa für eine Woche, im Gegenzug spielte ich morgens manchmal Bauernhof mit der vierjährigen Tochter. Das führte zu Konflikten bei solchen “jede Menge Freibier für alle Internetfuzzies” Events, stelle ich nach nur drei Stunden Schlaf die Schafe gerne mal in den falschen Zaun auf dem Bauernhof und schon gibt es großen Alarm von der Kleinen (war nicht so schlimm, wir hatten viel Spaß, besonders die Katzenvideos fand sie lustig).

Nach dieser einen Woche Internet bin ich Dankbar für meine Vita. Aus einer Agentur in ein Startup, wieder in ein Startup und jetzt in einem Konzern zu arbeiten, ändert den Blick auf sehr viele Anwendungen, Themen und die Leute, die auf solchen Konferenzen sich und ihre Themen präsentieren.

Die Tatsache, dass hier selten über Inhalte gesprochen wird, stört mich irgendwie nicht. Ich habe, im Gegensatz zu etlichen Gesprächspartnern, keine Web 2.0 Depression. Viele Menschen hier fragen sich deutlich zu selten nach dem Sinn und Unsinn ihrer Unternehmen, vieles wird gemacht, “weil es geht”. An sich ein gutes Konzept, beruht Twitter doch komplett auf diesem Ansatz. Aber vieles ist völliger Stuss. Da werden Anwendungen gebaut, die kein Mensch braucht. Ich frage mich immer, wie die Leute Geld für solchen Stuss bekommen.

Ich nenne hier keine Namen, warum auch, ich will die Arbeit, die sicherlich nicht einfach war und ist, nicht schlecht reden. Man wird eben sehen, was läuft und was im Papierkorb verschwindet.
Zurück zur Frage nach fehlenden Inhalten und passend dazu diese vollkommen bekloppte “Blogs sind tot” Nummer der letzten Tage. Das ist natürlich totaler, so richtig schlimm großer Müll. Es gab noch nie so viele deutsche Blogs wie heute. Es ist eure Schuld, wenn ihr immer den gleich Quatsch lest in eurem Reader.

Macht mal die Augen auf, sucht kreativ und ihr werdet faszinierende Blogs und Netzwerke finden, die separat, ohne oder mit nur wenigen Anknüpfungspunkten zu den Top100 Blogs in Deutschland existieren. Es gibt riesige Muttiblognetzwerke die hier niemand auf dem Schirm hat, es gibt auf Twitter faszinierende Mini-Sphären von Schulklassen, Feuerwehrstationen und NGOs, es gibt Transenblogs mit unglaublich viel Content, der RBB Bloggt für die Abendschau und erzeugt damit sehr, sehr viele Kommentare der RBB Zuschauer und in deren Eisbär-Knut Blog kann man sich im “Thomas Dörflein ist tot” Blogpost ansehen, das Blogs alles andere als Tot sind. Daneben gibt es natürlich noch die vielen, sehr vielen kleinen Blogs mit den berühmten Katzenbildern.

Nie waren so viele Menschen online wie jetzt, nie gab es so viele Blogs wie jetzt und trotzdem verstehe ich die Diskussion nach fehlenden Inhalten. Schon mal daran gedacht, dass sich die Teilnehmer von Barcamps und anderen Konferenzen einfach nichts mehr zu erzählen haben? Wir kennen uns, wir wissen, was wir machen, worüber wir reden und viele trauen sich nicht, in dieser „Pseudo-Bekanntschaft“ auf die Bühne zu gehen, man könnte sich ja blamieren. Spannend wäre eine Session mit jemanden aus den Transenblogs oder vom RBB, der sich um das Knutblog kümmert. Es passiert viel – so viel wie nie zuvor, wir sehen es nur nicht.

Das ist der Lauf der Dinge. Longtail und bla, da verschwindet vieles. Darum gibt es auch plötzlich die vielen Life-Feed-Flow-Friendfeed Anwendungen, die haben auch ihren Sinn – aber das nur am Rande, ich will nicht langweilen.

Eihentlich wollte ich nur sagen: Die letzten sieben Tage in Berlin war toll.

Danke für das Barcamp. Für das Essen. Für die Sessions. Für die Gespräche. Für die Web 2.0 Expo. Für die Flash-Session (mein persönliches Highlight). Für die Sessions, in denen ich den Vortrag auch hätte halten können (eine der besten Bestätigungen die es gibt). Für die vielen Geschichten. Für die amerikanischen Vorträge (die machen das echt gut). Für die vielen lustigen und anstrengenden Englisch-Akzente (zuletzt der Klassiker: wi sänk ju vor drävvelling wiz deutsche bahn).

Berlin ist und bleibt eben anders. Auch wenn ich es hier Versuche, Berlin ist einzigartig hierzulande und wird es auch bleiben. Nach diesen sieben Tagen ist es für mich gut zu wissen, dass mir die Geschichten nie, wirklich niemals ausgehen werden.

Es gibt in Berlin schlicht zu viele Geschichten.

Das ist ja ein Ding. Thomas Dörflein, der Zieh-Vater von Knut, ist tot. Mein Beileid für die Familie.

Im Knut-Blog hat sich in den kommentaren zur Meldung Thomas Dörflein ist tot ein digitales Kondolenzbuch gebildet.

Da passieren unglaubliche Sachen. Hunderte Trauer-Kommentare. So etwas sieht man auch nicht oft, will man auch nicht oft sehen.

Knut ist zwar schon lange nicht mehr süß und knuddelig und über Sinn und Unsinn von Tieren im Zoo muss man auch streiten, aber trotzdem sind die vielen Videos mit Dörflein und Knut wunderbar und bleiben uns sicherlich noch eine Weile im Internet erhalten.

Für alle, die die letzten Monate unter einem Stein gelebt haben: Im folgenden Video sieht und hört man nur Thomas Dörflein und nicht den ollen Eisbären. Knut-Blog – Fragen an Papi und Knut-Blog – Fragen an Papi – Teil 2.

Im zweiten Video wird Dörlein gefragt, ob sich der Eisbär später an ihn erinnern wird. Das ist eine gute Frage, die leider nie beantwortet werden kann.

via Abendschaublog – Knut-Pfleger Thomas Dörflein ist tot

Vor einer Weile hat Berlin mit einer unfassbar blöden Kampagne versucht, das Image der Hauptstadt irgendwie aufzupeppen.
Mit www.sei-berlin.de wurde richtig viel Geld ausgegeben und man erntete nur Spot und Häme im deutschen Internet.

Aber die “Be Berlin” Menschen haben uns jetzt eine absolute Perle beschert.

Auf Deine Botschaft für Berlin konnten Menschen wie du und ich ihre Kreationen für einen Slogan einreichen. Man sieht jetzt die Top-100 der Einsendungen.

Das ist ganz großes Tennis, es geht doch nichts über user generated content. Eine kleine Auswahl meiner Favoriten:

sei molle, sei korn, sei berlin
sei stulle, sei schrippe, sei berlin
sei knorke, sei dufte, sei berlin
sei curry, sei kebab, sei berlin
sei barfuß, sei lackschuh, sei berlin
sei jut, sei dufte, sei berlin
sei rotz, sei frech, sei berlin
sei wissensdurst, sei currywurst, sei berlin
sei frech, sei schnauze, sei berlin

Und so weiter. Die restlichen “Slogans” findet man auf Deine Botschaft für Berlin

Erstaunlich, wie die Berliner über ihre Stadt denken.
Der Hanseat an sich kommt ja über ein “Die schönste Stadt der Welt” nicht hinaus, manchmal fällt ihm noch so etwas wie “Hamburg – das Tor zu Welt” ein, danach ist aber auch schnell Schicht im Slogan-Schacht.

Großes Lob an die Berliner. Die versuchen selbst diesem, meiner Meinung nach, misslungenem Be Berlin Quatsch noch eine Portion Humor abzugewinnen.

Darum gewinnt Berlin.
sei stulle, sei schrippe, sei Berlin vs Hamburg, klare Sache 100:1

via Einzigartige Vielfalt in Berlin, die haben auch den gewinner-Spruch:

2.000 Berliner und Berlinerinnen haben geknobelt und getextet und die Jury hat getagt. Und heute wird der Gewinnerspruch „Deine Botschaft für Berlin“ bekannt gegeben:

„sei einzigartig, sei vielfältig, sei Berlin“

Wie gesagt, diese ganze Kampagne ist ein einziger Spaß. …

Hundehaufen in Berlin, das ist und bleibt eine unendliche Geschichte, insbesondere bei 55 Tonnen von dem Zeug pro Tag.

Der Berliner an sich kann, wahrscheinlich aus genetischen Gründen, niemals verstehen, warum ausgerechnet sein lieber Hund anderen Menschen ein Ärgerniss sein könnte.

Insbesondere die Hundehaufen, das versteht er schon gar nicht, das ist doch alles biologisch und Dünger und voll Natur und so.

Trotzdem stinkt es in Berlin des öfteren nach Scheisse.
Im Winter hält sich das in Grenzen, man rutscht auch nicht mehr so oft auf den Tretminen aus, die frieren zum Glück fest.
Aber im Sommer stinkts.

Ganz anders ist das in Hamburg. Hier stinkts, wenn überhaupt, nach Autos, manchmal nach komischen Hafen-Kaffee Mief oder, je nach Wellengang, nach einer fiesen Hafen-Fisch Melange.

Stinkt auch, aber anders.
Es stinkt eben nach Hafen, freie Welt, hinterm Horizont gehts weiter und bla. Man kann sich sogar einreden, dass es exotische Düfte aus einem weit entfernten Land sind.

Anders die Hundehaufen in Berlin, die riechen nach dem Vollproll an der nächsten Ecke.

Here he lies, cold and hard
the last dog who shit in my yard.

Quelle: xrays.antville – Ein Gedicht, ein Gedicht!

So denkt der eine oder andere Nicht-Hundebesitzer über diese unendliche Geschichte bezüglich Hundehaufen.

Die Abendschau in Berlin hat gestern dazu einen kleinen Beitrag gemacht.
In Berlin gibt es jetzt in den nicht sonderlich geplagten Hundehaufenbezirken Tempelhof, Wilmersdorf und Charlottenburg solche lustigen Dinger, an denen sich Hundebesitzer eine Mülltüte fürs Häufchen ziehen können.

Diesmal sollen sogenannte Dog-Stationen Abhilfe schaffen. Formschöne Säulen mit Tütenspender und Mülleimer, die täglich geleert werden.

Quelle: abendschaublog – Neuer Anlauf gegen Hundekot

Musste klicken fürs Video, die sind noch nicht soweit, die irgendwie extern zu nutzen.

Über die Kacke-Säulen freut sich auch die Berliner Zeitung. Die Tüte für den Hund nennt sie den Artikel über den 5000. Versuch, die Berliner zur Häufchen-Entsorgung zu bewegen.

Hamburg hat solche Dinger wohl schon länger, steht zumindest da: Hundehaufen, Dog Stations und Gassibeutel, aber aufgefallen sind mir diese Dog-Stations noch nie.
Warum auch, ich habe ja eine Katze und keinen Hund.

An sich sind solche Dog-Stations eine feine Sache, aber meiner Meinung nach wird das niemals klappen.
Weder in Hamburg noch in Berlin.

Es ist ein netter Versuch. Doch gegen das Desinteresse und die offene Abneigung, mit der Berliner ihrer Stadt begegnen, richten die Kottütenausgaben wenig aus.

Schreibt PETER NEUMANN in der Berliner Zeitung.

Darin liegt auch der Unterschied zwischen Hundehaufen Hamburg und Berlin.
Den Berlinern ist es Scheiss egal wie ihre Umgebung aussieht, die Hanseaten kümmern sich hingegen ein ganz klein wenig darum.

Deshalb gibt es in Sachen “Hundehaufen Hamburg vs. Berlin” Punkte für Hamburg. 230:0

Falls da wer mitliest, kann er sich melden und bekommt nen Keks.

Dank an Bosch vom Boschblog.
Dieser lovelytip in Sachen Hamburg vs. Berlin kam von ihm. Als Dank dafür muss jeder das Boschblog besuchen, sonst bekommt der Spaß ‘n Loch.

Ditsche vs. Kurt Krömer.

Was soll man da schreiben? Ich versuche es seit Stunden und schaue mir die ganze Zeit Videos der Beiden an. Komme dabei natürlich zu nichts, noch nicht mal zum schreiben. Ich schaue mir ja die Videos an.

Das müsst ihr, wenn es die Zeit erlaubt, auch machen.

Los gehts mit Kurt Krömer in einem Quatsch Comedy Club Spot.
Da bringt er mein Lieblingszitat: “aus Hackepeter wird Kacke später”.

YouTube direkt Hackepeter Kackepeter Videolink

Weiter dann mit “Kalle der Eisbär”, das ist auch von ihm, das ist von René Marik. Hat ein paar Längen, dafür aber einen super Eisbärwitz am Anfang.
Blöde Sache, da habe ich was falsch gemacht, das ist gar nicht von Kurt Krömer. Egal, ist trotzdem lustig.


Link: sevenload direkt Eisbär Videolink

Videos zur neuen Krömer-Show in der ARD gibt es gar keine, liegt wohl an der abartigen Sendezeit, wer sitzt schon Montags um halb Eins vor der Glotze? Ich nicht, ich habe die neue Show noch gar nicht gesehen.

So.
Denn zu Ditsche.

Die haben es nicht so mit Videos auf den üblichen Videodingern, die zeigen ihre Videos lieber selbst beim WDR auf einer kleinen Ditsche-Seite mit Videoplayer.

Tut dem Spaß keinen Abbruch, gibt aber Punktabzug.

Drei Stunden später schaue ich immer noch Videos und ich weiß nicht wer gewinnt.
Daher gibt es ein Unentschieden.

Ditsche hat ein nettes Ditsche-Forum, Kurt Krömer hat deutlich mehr Videos im Netz und gelacht habe ich bei Beiden.

Dittsche vs. Kurt Krömer 100:100

Mein aktuelles Lieblingsblog, das Abendschaublog, bringt wieder eine wunderbare Geschichte aus Berlin.
Ich liebe dieses Blog für seine pillepalle Berlin Geschichten.
Allein diese Nummer mit dem Betonklötzen am Landwehrkanal ist so stulle, das gibt es gar nicht.

Aber hier geht es um Parkgebühren, die sind zu teuer und da wird ein paar Betroffenen das Mikro vor die Nase gehalten und ihre Meinung wird eingeholt.

Das übliche “dit is alles zu teuer” Gerede, aber mit Berlin-Sprech und Video.
Wundervoll, ich liebe Berlin und das Abendschaublog dafür.

Ausserdem sind die Parkgebühren in Hamburg angeblich niedriger.
In Hamburg zahlt man 2€ pro Stunde, in Berlin 3€ und daher gibt es Punkte für Hamburg.

Parkgebühren Hamburg vs. Berlin 3:2

Der RBB hat seit neuestem ein Abendschau- und Redaktionsblog.

“… Der Blogger kennt die ganze Wahrheit und ist immer auf dem neuesten Stand …” Das ist mal eine Ansage. Gefunden habe ich das im RBB Abendschau-Blog.

Das ist eine ganz große Nummer, wenn man ehrlich ist.

Im Blog der Abendschau hat das Platz, was nicht mehr in die Sendung passte.

Quelle: Making of AbendschauBlog

Die machen das soweit alles ganz richtig und sind Lichtjahre vor dem Hamburg Journal des NDR.

Berlin bietet einfach mehr stulle Abendschau Themen wie Beispielsweise diese Nummer mit den geklauten Gullideckeln.
Im Hamburg Journal sieht man, meiner Meinung nach, viel zu oft Geschichten über die Queen Mary und anderen Schiff-Krams.

Andere denken anders, siehe:

Ich habe ja den Vergleich zwischen Hamburg und Berlin. “Abendschau” ist wirklich miefig und provinziell zum Beispiel gegen das “Hamburg Journal”, die vergleichbare Sendung für den zweitgrößten Stadtstaat.

Quelle: Kommentare bei Hauptstadtblog – Abendschau

Bei mir ist das genau anders herum.
Ich habe ja den Vergleich zwischen Hamburg und Berlin.
“Hamburg-Journal” ist, meiner Meinung nach, wirklich miefig und provinziell im Vergleich zur “Abendschau”, die vergleichbare Sendung für Berlin.

Wenn die Abendschau-Redaktion ihre Ansagen im Making of AbendschauBlog Video auch nur halbwegs umsetzt, dann ist das, rein Blog-Dingsbums gesehen, ganz groß.

Da kommt der NDR nicht mit, leider, die sind nicht so schnell, nicht so offen, haben auf Ihre Webseite nur Standard-Inhalte, ein paar news und zeugs, aber nicht so etwas niedliches wie ein Redaktionsblog.

Ich hoffe, der RBB zieht das durch, ich bin jetzt schon Stammleser und wünsche viel Glück für das Abendschaublog.

NDR Hamburg Journal vs. RBB Abendschau, ganz klare Sache, 1:5000