Ich mag Dropbox und ich freue mich, wenn andere das auch nutzen. Ich selbst benutze Dropbox hauptsächlich, um Fotos und vor allem Videos innerhalb der Familie zu teilen. Das Video-teilen funktioniert erstaunlich gut.

Dropbox bietet jedem 2 GB kostenlosen Online Speicher. Wer will, kann Dropbox weiter empfehlen und bekommt als Dankeschön von Dropbox zusätzlichen Speicher geschenkt. Man kann den kostenlosen Speicher bis 16 GB erweitern.

16 GB Speicher sind deutlich mehr als 2 GB und es gibt einen wundervollen trick, mit dem man den Speicher einfach erweitern kann. Gesehen habe ich das auf diesem Artikel: Maxing out your Dropbox referrals (how I got 16GB for less than $10) und das beschreibe ich hier auf Deutsch.

Kostenlosen Dropbox Online Speicher für zwei Euro maximal erweitern

adwords dropbox

Ich habe eine Adwords-Kampagne angelegt. Land, Region, Sprache, spielt alles keine Rolle, darauf braucht man keine Zeit verschwenden, die Klickpreise sind so niedrig, da lohnt die Mühe nicht.

Dazu noch ein oder zwei Anzeigen anlegen, irgendwie ähnlich wie hier zu sehen.

Zu den Anzeigen hatte ich folgende und andere Keywords gewählt:

  • drop box
  • download dropbox
  • dropbox download
  • dropbox deutsch

wovon aber nur die hier gezeigten und insbesondere “drop box” geklickt wurde.

Als Ziel-URL in der Anzeige gebt ihr natürlich euren Empfehlungs-Link an, zu finden unter www.dropbox.com/referrals (dieser Link ist bereits so ein Empfehlungs-Link).

Der Klick auf eine solche Anzeige hat mich nur 1 ct gekostet und nach 30 Minuten und knapp drei Euro hatte ich den maximal erreichbaren, kostenlosen Speicher bei Dropbox schon voll.

Bei Gelegenheit werde ich für Dropbox auch zahlen, aber ich brauche den vielen Speicher eigentlich gar nicht.

Aber ich mag es, wenn ein Plan funktioniert und dieser Plan hier funktioniert sehr gut.

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Ich habe heute zwar nicht die Zeit, um bei allen Adventskalender 2012 mitzumachen, aber falls es in den nächsten Tagen unerwartet ein wenig Luft geben sollte, schaue ich mir die alle mal an.

Vor allem suche ich einen HTML5 Adventskalender. Ein Kalender, der auch auf dem Handy und iPad funktioniert. Aktuell funktionieren nur sehr, SEHR wenige Kalender auf mobilen Geräten. Da geht noch was, da gibt es Nachholbedarf.

A parcel from Berlin

Foto: A parcel from Berlin by Audringje with Some rights reserved

www.amazon.de/adventskalender
Jeden Tag eine Auswahl stark reduzierter Produkte.

www.gamestop.de/adventskalender
Jeden Tag reduzierte Videospielspiele.

www.chip.de/artikel/Download-Adv … 81926.html
Jeden Tag eine Software gratis zum download

www.pcwelt.de/special/XMAS-Kalender-1388941.html
Jeden Tag Software gratis zum download und Gewinnspiel und vier große Hauptgewinne.

www.terrashop.de/
Jeden Tag stark reduzierte Fachliteratur.

www.bahn.de/p/view/home/aktion/w … 2012.shtml
Jeden Tag ein Gewinnspiel. iPad, Reisen, Gutscheine, etc.

www.otto.de/Weihnachten/shop-de_bc_sh36584314/
Jeden Tag ein reduzierter Artikel.

www.gravis.de/services/Adventskalender
Adventskalender rückwärts. 24 reduzierte Produkte, jeden Tag ein Angebot weniger. Warum auch immer.

www.computerbild.de/Adventskalen … 16293.html
Jeden Tag ein Gewinnspiel.

www.panasonic.de/html/de_DE/10931239/index.html
Gewinnspiel. Jeden Tag ein Produkt.

www.tchibo.de/adventskalender-c … .html?cs=1
Jeden Tag ein stark reduziertes Produkt. Schnell ausverkauft.

www.ritter-sport.de/#/de_DE/weihnachtssoeckchen/
Gewinnspiel. Jede Woche Verlosung von Söckchen mit Schokolade.

specials.obi.com/module/adventskalender
Jeden Tag Anleitungen oder Software zum download.

www.tvmovie.de/adventskalender
Gewinnspiel. Jeden Tag Auslosung und große Gewinne insgesamt. Tolle Gewinne wie PS3, iPads, 46″ TV, Bose System, etc.

www.auto.de/weihnachtskalender
Gewinnspiel. Jeden Tag irgendwas mit Autos zu gewinnen.

www.connect.de/spezial/saisonal/ … skalender/
Gewinnspiel. Jeden Tag Produkte aus dem Bereich Telekommunikation zu gewinnen.

www.gamestar.de/xmas2012/
Gewinnspiel. Jeden Tag etliche Produkte aus dem Bereich Videospielkultur zu gewinnen.

www.menshealth.de/life/lifestyle … 138987.htm
Gewinnspiel. Bluerayplayer, Outdoorbekleidung oder Wellness.

www.notebooksbilliger.de/advents+angebote
Jeden Tag ein stark reduziertes Produkt.

www.nichtlustig-shop.de/nichtadvent/nichtadventskalender.html
Jeden Tag ein reduziertes NichtLustig Produkt.

www.miniatur-wunderland.de/community/adventskalender-2012/
Niedlich. Bastelanleitungen und so. Ein “echter” Adventskalender.

Den völligen Overkill gibt es auf:
mydealz.de – Adventskalender, Gewinnspiel Übersicht 2012 – mehrere hundert Anbieter

Ich habe von Lieferando einen Gutschein zum Testen bekommen. Als am Stadtrand wohnender ist das immer so eine Sache mit den Lieferdiensten, aber hier hat alles geklappt.

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Auf der Webseite gebe ich meine Postleitzahl ein und sehe anschliessend eine recht lange Liste mit allen in Frage kommenden Lieferdiensten.

Ich hatte viel Zeit und habe mir auch zahlreiche Bewertungen durchgelesen.

startseite

Bewertungen mit Kommentaren zu Essen sind für mich als Online-Fuzzi immer ein großer Spaß, leided die Idee des Kommentar am sehr menschlichen Phänomen “Geschmack“.

Dem einen schmeckt es – dem nächsten nicht, dem dritten war es zu heiß oder zu kalt, andere fanden die Lieferzeit gut, andere zu lang, etc. Ich kann mich an so etwas stundenlang erfreuen und kicher bei vereinzelten Perlen (“die China-Nudeln waren Spaghetti” oder “das Essen war zu heiß”).

Was die Webseite gut macht, ist die Speisekarte.

Die Karten kommen alle im gleichen Look daher, das hilft ungemein, ein Essen zu finden und löst auch das Problem, dass der China-Mann an der Ecke eben keine Webseiten bauen kann. Das funktioniert tatsächlich ganz gut.

Ein Nachteil sind die fehlenden Produktfotos, was aber einen gewissen Reiz beinhaltet und Enttäuschungen vermeidet.

Der ganz große Vorteil an Lieferand ist das Bezahlen.

Ich kann mit Paypal und Kreditkarte zahlen. Das ist super. Kein Kleingeld-Geraffel an der Tür, sondern Online bezahlen. Trinkgeld für den Fahrer nicht vergessen, selbstverständlich.

Unser Essen kam innerhalb von 30 Minuten, war heiß, hat ein wenig besser geschmeckt als es aussieht und ich werde irgendwann wieder bei Lieferando bestellen. Allein wegen der Bezahlmöglichkeiten.

Eine schicke Webseite, Gratuliere.

Danke für den Gutschein, der von lieferando zur Verfügung gestellt wurde.

Neu in Hamburg? Dieser Artikel liegt seit Ewigkeiten als Entwurf im Blog, wird Zeit, dass der mal raus darf.

Du bist soeben von irgendwo neu nach Hamburg gezogen? Gratuliere. Willkommen. Hier sind einige Tipps, die gerne gelesen und immer wieder gesucht werden. Vielleicht hilft das ja, in den ersten aufregenden Tagen und Wochen.

Mobil sein, Hamburg ist diesbezüglich ganz modern

1. Eine HVV-Abokarte für Großbereich-Hamburg kaufen. Kostet 77 EURO im Monat. Kann jederzeit pausiert/gekündigt/geändert werden und erspart Krämpfe im Hirn durch das völlig unlogische Tarifsystem des HVV (siehe Hamburg, bekloppte Tarif-Perle). Da du in den ersten Wochen sowieso ständig unterwegs bist, ist das mit die sinnvollste Investition überhaupt. Man braucht ein Passbild für die Abo-Karte. Von den dreihundert verschiedenen Abo-Tarifen benötigen die meisten Menschen wohl den für 77 Euro – hier klicken und online bestellen.
(Unheimlich: während ich den letzten Satz schrieb, gab es in der  UBahn eine Fahrkartenkontrolle)

1a. Sehr beliebt und für Gelegenheitsfahrer unfassbar praktisch ist das HandyTicket des HVV. Damit muss man niemals die bekloppte Tarifstruktur des HVV verstehen, sondern nur am Handy rumdaddeln. Funktioniert, solange man nicht O2 Kunde ist, deren Netz ist in Hamburg nur mittelgut. Lieber ins Congstar Netz wechseln.

2. Man kann in Hamburg sehr günstig Fahrräder bei der Versteigerung des Fundbüros kaufen. Versteigerungstermine 2012 im Überblick. Wobei Fahrradfahren in Hamburg nerven kann. Hamburg ist eine Autostadt.

3. Melde dich bei Car2Go an und erkunde die Stadt. Kostet relativ wenig und funktioniert sensationell gut. Car2Go ist der heiße Scheiß, wie man so schön sagt.

3a. StadtRAD Hamburg ist eine feine Sache. Die Räder von Stadtrad kann man 30 Minuten lang kostenlos nutzen und es gibt tatsächlich sehr viele Stationen in der Stadt. Sehr nützlich.

4. In Hamburg wird oft, viel und bei jedem Quatsch sofort gehupt. Nicht erschrecken, das ist anders als in anderen Städten. Selbst rote Ampeln werden von gehetzten Businesskaspern gerne mal angehupt, Man(n) hat es schliesslich eilig. Dieses Phänomen wird durch die zahlreichen SUVs verstärkt.

5. Es gibt in vielen Stadtteilen so gut wie keine Parkplätze und wenn du einen findest, musst du alle paar Tage nachsehen, ob nicht ein Umzug-Parkverbot aus dem Nichts aufgetaucht ist. In Hamburg wird wegen Umzug sehr viel abgeschleppt und das kostet. Es ist die Pest.

Behörde – Amt

1. Ummelden kann man sich in Hamburg in jedem Kundenzentrum. Es gibt solche und solche. Das Amt an der Steinstraße z.B. liegt sehr zentral und ist gut erreichbar, aber unfassbar überlaufen. Nimm lieber ein anderes. Direkt an der UBahn Barmbek ist eins, oder Nähe Grindelhochhäuser, da ist es nicht voll, spart Zeit und Nerven. Wenn ihr das verbaselt, immer sagen, dass ihr eben erst eingezogen seid, da es bei nicht ummelden innerhalb sieben Tagen Mecker gibt. Alle Ämter nach dem Klick.

Standards

1. Ikea Moorfleet ist deutlich besser zu erreichen als Ikea in Schnelsen. Gilt für Auto wie für HVV. Mit der Bahn kommt man innerhalb von 15 Minuten zu Ikea Moorfleet, auch wenn das auf der Karte aussieht, als ob der in einem anderen Bundesland liegt.

2. Kaufe dir den Neustädter und irgendwelche Ratgeber oder Reiseführer für Hamburg. Du wirst schnell merken, dass überall sehr ähnliche Empfehlungen stehen. Tja. Hamburg ist eben doch klein und übersichtlich. Klapper die üblichen Empfehlungen ab. Das macht viel Spass. Mache das unbedingt am Anfang, denn später, im Alltag, wirst du nie nie nie wieder auf den Michel steigen oder die Bunthäuser Spitze aufsuchen.

3. Meide Musicals. Da gibt es unfassbar anstrengendes Publikum.

4. Eine Packstation hilft, wenn du noch keine Nachbarn kennst, die deine Post annehmen können.

5. Es gibt einige aussergewöhnlich gute Flohmärkte in Hamburg. Hier profitiert man vom Umstand, dass der Hanseat an sich diskret und unauffällig ist und sich nur ungerne die Blöße gibt und ‘schlechte’ Ware verkauft. Im Gegensatz zu Berlin gibt es in HH nur wenig Ramsch. Hamburg ist reich und für neue Ware muss regelmässig Platz geschaffen werden, daher erwähne ich das hier ausführlicher.
Die Flohmärkte in der ‘Innenstadt’ sind nett, aber überbewertet. Andere, wie der am Else-Rauch Platz oder die Flohmärkte am Stadtrand sind erheblich besser. Generell sind Flohmärkte am Stadtrand/Speckgürtel wahrscheinlich in jeder Stadt der Welt besser.

Eine Auswahl an Flohmärkten: Kultur-Flohmarkt rund um das Museum der Arbeit, Eimsbüttler Anwohnerflohmarkt auf dem Else-Rauch-Platz, einmal im Jahr der ultra-geheimtipp, weil unfassbar gute Flohmarkt Bunte-Meile in Bergstedt (schlimme Webseite, Vorsicht), im Goldbekhaus in Winterhude verkaufen die reichen Winterhuder-Muddis Marken-Kinderklamotten für unfassbar wenig Geld, ein Klassiker ist der Antik- und Flohmarkt “Flohschanze”, zur altonale gibt es einen guten Flohmarkt und der Antik- und Flohmarkt Lehmweg ist auch sehr nett.

Lohnenswert

1. Wenn du den Umzug, den Behördenkram und die anderen Alarme am Anfang überstanden hast, fahr’ ans Meer. Die Elbe und der Elbstrand sind soweit ganz nett, aber doch überbewertet und bei schönem Wetter völlig überlaufen. Fahr lieber an die Ostsee, Nordsee oder gleich nach Sylt/Helgoland. Ist alles nicht soo weit weg und der Hanseat an sich fährt gerne und viel ans Meer.
Da ist es schön, denn da ist eben das Meer.

Tipp:
Wenn du gar nicht verstehst, wovon ich hier schreibe, du aber ANGST hast, DATEN im INTERNET zu speicher oder zu hinterlassen, solltest du DRINGENST und ab sofort nur noch den PRIVATEN MODUS in Firefox oder Chrome benutzen. Ernsthaft.

Ich muss es leider machen. Ein Cookie Audit für ein paar hundert Webseiten. Es ist die Pest, ich kann die EU-Politik nicht mehr leiden. Aber es gibt bekanntlich für jeden Stuss eine Anwendung, auch für so ein grenzdebil bescheuertes Thema wie ein Cookie Audit.

Bevor Ihr Google fragt und euch durch die Apps und Tools klickt, hier ein kleiner Bericht aus meiner Arbeit. Warum, wieso und überhaupt? Das steht da: How to do a Cookie Audit und Implementing the Cookie Law: Headline Actions.

Attacat Cookie Audit Tool
Das Ding überhaupt. Die Chrome Extension Attacat Cookie Audit Tool.
Das funktioniert, hat allerdings einen komischen Beigeschmack, da alle Informationen an deren Server gehen und dort zu einer Übersichtsseite zusammen gebaut werden.

… congratulations on taking the first step to creating a plan to try to comply with the EU Cookie Directive. May the force be with you. …
Die Extension kommt von einer Online-Agentur und bietet jede Menge Witz in den Reports, wie man oben sehen kann. Ich kann allerdings dadurch nichts direkt nutzen, aber ich habe eine Liste meiner Cookies, die halbwegs gut aussieht.

Anders gesagt: Die Extension ist GROßARTIG. Ich surfe durch mein Blog und bekomme eine Liste aller Cookies, aufgelistet nach Seiten. Das ist super und vor allem einzigartig. Wirklich, das ist ein Knaller und spart unfassbar viel Zeit. Auf der pop64.de Startseite gibt es geschmeidige 39 Cookies, die das Tool auf Wunsch in einem Report zusammenfasst. Das sieht dann so aus (Auszug) und damit kann ich arbeiten. Es gibt auch eine komplette Liste mit Details und sie bauen sogar einen englischsprachigen Privacy-Report, der aber für mich nutzlos ist.

Attacat Cookie Tool

Der Trick an diesem Tool ist, dass es (angeblich) alle Cookies auf allen Unterseiten erfasst und auflistet. Das ist der eigentliche Knaller. Aber wo viel Licht auch viel Schatten: Es fehlen die Werte im Cookie und FlashCookies und das ganze HTML5-Geraffel fehlen auch.

Eine der wenigen Sachen, in denen der IE deutlich besser ist als Firefox und Chrome ist die Darstellung der Cookies.
Da kann man sich die Cookies schön auflisten lassen, sieht dann so aus, allerdings nur für die jeweils betrachtete Seite:

Screenshot Cookie Information IE

Im Firefox gibt es hingegen im Firebug die Möglichkeit, den ganzen Kram als txtfile zu exportieren. Dort finden sich auch erheblich mehr Cookies als in den vorherigen Lösungen. Firebug ist sehr genau und liefert alles, was man an Daten überhaupt benötigen könnte. Fast schon zu viel Information.
Cookies im Firefox und Firebug

Aber hübsch ist das nicht, im Gegenteil. Und hat ebenfalls den Nachteil, dass Firebug die Cookies immer nur für die gerade betrachtete Seite auflistet und auch hier fehlt der HTML5 Kram.

Bleibt noch Google Chrome. In den Developertools kann man sich sehr schnell ALLES ansehen. Cookies und das HTML5 Zeug. Keine Ahnung, ob ich auch FlashCookies sehe, die nutze ich nicht. Allerdings ist die Darstellung unübersichtlich und exportieren kann ich da auch nix. Schade. Aber in Kombination mit den anderen Tools extrem sinnvoll.

TL;DR
Nur eine Kombination aus Attacat Cookie Audit Tool,Firebug in Firefox und den Developertools in Google Chrome ermöglicht ein zügiges und gesetzeskonformes Cookie-Audit.

Genereller Tipp:
Brauchbar ist auch der Advanced Cookie Manager für Firefox. Halbwegs übersichtlich und auch mit einem Export als txt-file für die Cookies. Deutlich besser als der in Firefox vorhandene Cookie-Manager.

Der Form halber, weil überall im Internet erwähnt, aber für doof befunden:

Free Optanon Cookie Audit Tool, das ist mal bad software. Broken. Eine Chrome Extenstion, die sehr hohe Erwartungen weckt aber leider nicht funktioniert ist: Free Optanon Cookie Audit Tool. Das ist eine Extension von einem Anbieter, der mit Cookie Audits sicherlich nicht unerheblich viel Umsatz macht. Die Firma Optanon betreibt auch die Cookiepedia, kann man sich merken, das ist eine gute Einstigesseite mit grundlegenden Informationen zum Thema Cookie und EU Cookie Directive.
Deren Firefos-Extension Cookie Collector ist auch Schrott.

Der Hersteller des sehr beliebten Plugins Ghostery bietet den Evidon Encompass, der irgendwie auch etwas mit Cookie Audit macht, aber leider funktioniert das auch nicht. Die sind schlau, die nutzen Ghostery, um eine gigantische Datenbank aller Tracking-Cookies aufzubauen. Millionen User pullern sich ein vor Glück, da sie endlich ALLE BÖSEN COOKIES IM INTERNET BLOCKEN und im Hintergrund liefern sie eine gigantische Datenbank für einen Dienstleister, der von Privacy lebt. Sensationelles Geschäftsmodell, Respekt.

Tagcert ist ungenauer Quatsch, ein Dashboard, das alle Cookies auf meinen Seiten auflistet, braucht kein Mensch.

TRUSTe macht kostenlos ein 100 Seiten Cookie Audit. Ebenfalls totaler Quatsch, jedes Blog hat zehnmal so viele Seiten. Aber ist eben deren Geschäft. Ähnlich der Matraxis Cookie Audit report, den gibt es auch nur gegen Cash.

Aus der Reihe: Selbstgespräche in der Mittagspause.

Ich war diese Woche bei eTracker. Eingeladen zum Frühstück. Gute Sache, gute Firma, alles super. Ich nutze eTracker seit ca. acht Jahren, egal ob fürs Blog oder Vollgas-eCommerce-Gelöt.
Guter Service, kann ich nur empfehlen. Ich habe mir von den anwesenden Entwicklern ein WordPress-Plugin gewünscht. Das wäre mal eine feine Sache, befriedigt die live-Ansicht doch perfekt die Gier nach Anerkennung. Das machen nur wenige so und das ist wahrscheinlich auch deren meistgenutztes Dingens.

Gestern habe ich mich über einen anderen Dienst gefreut. Pingdom.com. Dieses Tool schaut alle 5 Minuten nach, ob die Webseite noch da ist. Das machen sie sehr gut, es gibt auf der ganzen Welt Server dafür und ich kann Pingdom natürlich auch gegen einen Textstring aus der DB rennen lassen.
Das gibt es in einer kostenlosen Version, die dann nur einen Test macht. Man sieht mit dem Tool sehr gut, wie schnell die eigene Webseite ist. Voll Empfehlung.

Podcast war super, insbesondere der Teil, den wir nicht aufgenommen haben. Aber ich will nicht vorgreifen, der Podcast ist noch nicht online.

Ich packe gerade Umzugskisten und sortiere sehr viel Zeug aus. Bücher, CDs, Küchenkram, Kleidung. Die Bücher möchte ich gerne spenden, allerdings ist das schwierig. Viele wollen meine Bücher nicht. Per Email erreichte mich der Vorschlag, die Bücher an die “Grünen Damen” zu spenden. Sie verteilen die Werke im Krankenhaus an bettlägerige Menschen.
Überraschung: die nehmen nur “leichte” Kost.
Leichte Kost im wörtlichen Sinn, viele Kranke können keine dicken Bücher halten. Sie fragen explizit nach “nicht so dicken” Büchern.

Der Umzug ist sehr bald, ich freue mich sehr darauf. Ein guter Monat. Danke

Achtung. Der folgende Beitrag ist für Juristen und Datenschützer nicht geeignet. Er ist polemisch und ungenau. Es gibt nicht das bei Juristen und Datenschützern beliebte “Jein”, “Aber” oder “wir müssen an personenbezogene Daten denken”, sondern nur meine Meinung aus der Praxis und die ist inzwischen auf dem Nivea von “was für ein totaler Scheiß, maximal verkackt, alle feuern” angekommen. Danke.

English summary:
Bullshit EU Cookie Law. Visit nocookielaw.com for more.

Deutsche Langfassung:
Unfassbarer Scheiß. Ich bin sichtlich genervt vom EU Cookie Law und ja, ich vergreife mich im Ton. Das EU Cookie Law geht mir unfassbar auf den Sack. Was für ein gigantischer Aufwand für nix. Mein Beileid für die Rechtsabteilung in ganz Europa. Mein Mitgefühl für alle, die in Europa Online machen und mit einer völlig unlogischen, ungeklärten Rechtslage und angedrohten Strafen allein gelassen werden.

Das schlimme ist: es gibt Neuigkeiten zum EU Cookie Law, die den vor einiger Zeit Das EU Cookie Desaster ins Blog geschriebenen Cookie-Alarm NOCH VERSCHLIMMERN.

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Quelle: FOK.nl

Neu-schlimm ist die Situation in den Niederlanden.

Irgendetwas ist an der Rechtslage in den Niederlanden anders, ich habe zum Glück verdrängt, was genau es war. Eure Rechtsabteilung kann das sagen, oder ihr lest weiter unten das verlinkte PDF.
Weiterhin wichtig bleibt auch in den Niederlanden, dass User seine Zustimmung erteilen muss, bevor ein Cookie gesetzt wird, sonst gibt es eine Strafe. Ein klassisches Opt-In, für Cookies.

Jede Webseite in Europa, ja JEDE EINZELNE WEBSEITE, darf erst dann ein Cookie setzen, wenn der Nutzer ausdrücklich zugestimmt hat.

Das hat gravierende Auswirkungen auf das Internet. Zahlreiche Webseiten werden demnächst möglicherweise wie folgt aussehen (nein, das ist kein Witz):

Vollbildaufzeichnung 04.07.2012 154627

Quelle: allaboutcookies.org

Die Mitarbeiter in den Rechtsabteilungen und Datenschutzbüros in Europa wollen angesichts der absurd hohen Strafen pro Tag natürlich auf Nummer sicher gehen und verlangen von euch Online-Fuzzis für euren Online-Shop, eure Webseite, eurer was-auch-immer im Internet eine Auflistung, die so oder ähnlich aussieht:

  1. Alle Cookies auflisten, die auf der Webseite genutzt werden, inklusive Flashcookies, HTML5-local storage und anderen Techniken, die Nutzerbezogene Daten oder Monitoring-Daten speichern
  2. Den Sinn und Zweck des jeweiligen Cookies darlegen< und klären, ob und welche Nutzerbezogene Daten gespeichert werden
  3. Definieren, welche Daten im jeweiligen Cookie gespeichert werden und welcher Art das Cookie ist. Session- oder dauerhaftes Cookie?
  4. Wenn dauerhaftes Cookie, wie lange ist das Cookie gültig?
  5. Stammt das Cookie von der originären Webseite oder von einem Drittanbieter (z.B. YouTube)? Wenn Drittanbieter, wer setzt das Cookie?

Was für ein Scheiß.
Das macht richtig schlechte Laune.
Ist euch klar, welch unfassbarer Aufwand das ist?

Wie man es auch machen kann, zeigt 20+ examples of EU cookie law ‘compliance’, allerdings sind die meisten dort gezeigten Beispiele nicht rechtskonform.

Ich würde so gerne wissen, wer dafür verantwortlich ist. Wer lässt sich so einen realtitätsfernen Scheiß einfallen?

Und erzählt mir nicht, dass der normale Nutzer einer Webseite wissen will, welche Informationen im __utma Cookie von Google Analytics gespeichert werden.
Und selbst wenn ich weiß, dass in diesem einen Cookie eine Nummer wie 78073472.755039086.1341408382.1341408382.1341408382.1 gespeichert wird und ich mir anschliessend die vier Kilometer lange Cookies & Google Analytics Seite mit Erklärungen, was das alles ist durchgelesen, verstanden habe und zwischenzeitlich um Jahre gealtert bin – welchen Mehrwert kann das für einen Menschen haben?

Was soll das? Ist es das, was Datenschützer wollen?

Ich verstehe es nicht.

Ich verstehe auch nicht, warum die Webseiten der Europäischen Kommission es genauso falsch machen wie alle anderen Webseiten.

Unkommentierte Linkliste zum Thema:

Software, Scripte, Plugins für das EU Cookie Law
-cookiecuttr.com
-civicuk.com/cookie-law/
-EU Cookie Law Script
-jQuery Cookie Compliancy
-Cookie Consent
-Cookie Consent Demos

Wichtig und nur selten im Zusammenhang erwähnt:
Nationale Unterschiede im EU Cookie Law (inkl. Liste ob mit oder ohne Opt-in)
-How the EU has implemented the new law on Cookies (pdf)
-Cookie ‘consent’ rule: EU implementation (PDF)

Und zum Abschluss ein lustiges Beispiel, dass zeigt, wohin die Reise auch gehen kann. Unbedingt anschauen. EU “Cookies” Directive. Interactive guide to 25th May and what it means for you

Vollbildaufzeichnung 04.07.2012 162824

Quelle: EU “Cookies” Directive. Interactive guide to 25th May and what it means for you

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Neulich habe ich zufällig von einer “Nutzung von digitalen Dingenskirchen in Haushalten” Umfrage des Statistischen Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein – Statistikamt Nord gelesen (ja, ich lese alle deren Berichte …). In einem Anfall von “jawoll, da mache ich mit” habe ich mir den Fragebogen schicken lassen und zum ersten Mal eine dieser Umfragen ausgefüllt.

Wisst ihr was? Ich musste sehr viel an Bratwurst-Vergleiche denken (re:publica geprägter Begriff bzgl. der 30 Millionen Menschen, die nicht online sind). Einige der Fragen lassen mich zweifeln.

Haben sie schon einmal einen Computer genutzt
Foto: Haben sie schon einmal einen Computer genutzt

Das erdet ungemein. Ich gehe davon aus, dass es Menschen gibt, auf die diese Fragen zutreffen. Leute, die noch NIE einen Computer genutzt haben. Leute, die vor mehr als EINEM JAHR zuletzt online waren (und das unglaublicherweise auch noch wissen).

Erstaunlich, oder? Völlig, wirklich v.ö.l.l.i.g. unvorstellbar für alle Menschen die ich kenne. Ausser meiner Oma, aber die ist 85 Jahre alt. Obwohl ihr neuer Fernseher sicherlich mehr Rechenleistung hat als die erste Mondfähre. Aber anyway.

Tätigkeit am Computer
Foto: Tätigkeit am Computer

Die nächste Frage erdet mich dann bis unter die Grasnarbe. Das sind die ganz großen und schwierigen Themen da draussen. Bei euren Eltern, Bekannten, Kollegen. Ich hoffe, ihr wisst das.

Allein die erste Frage. DATEI und DATEIORDNER. Wenn ihr wüsstet, wie viele Menschen den Unterschied zwischen Datei und Ordner nicht verstehen.

Oder das beliebte Problem des “wo ist das Foto/Dokument jetzt” nachdem die SD-Karte aus der Kamera den Weg in den Computer gefunden hat und dann noch das Foto auf facebook hochladen. Oder ein E-Mail Anhang herunter geladen wurde und wieder verschickt werden soll. 90% der Menschen in meinem Umfeld verstehen das nicht mit den Dateien/Ordnern nicht. Egal ob privates oder berufliches Umfeld. Berufliches Umfeld ist eher noch schwieriger. Ordner und Dateien versteht niemand.
Wenn ihr jetzt lacht oder das albern findet versteht ihr etwas elementar falsch und genau davon hat Lobo auf der re:publica erzählt.

Oder der nächste Punkt. Copy & Paste. Der Running-Gag zwischen mir und meinem Vater. Ich erkläre ihm das ungelogen seit 15 Jahren. Jedesmal wieder. Rechte Maustaste, Kopieren, Einfügen. Es ist kompliziert, für uns beide, seit Jahren.

Der Witz daran ist aber, dass die Leute mit oben genannten Schwierigkeiten alle der Meinung sind, dass sie einigermaßen “gut” mit dem Computer umgehen können und vor allem DEN GANZEN TAG AM RECHNER ARBEITEN. Ich bin jedesmal fasziniert. Zutiefst.

Aber es geht noch weiter. Ich hatte wirklich Spaß mit der Umfrage, es gab noch ähnliche Fragen, die ich hier weglasse. Viel Datenschutzkram, muss man nicht lesen.

Spannend aber das da:

das (mobile) Internet genutzt?
Foto: das (mobile) Internet genutzt?

Da geht es um mobile Nutzung. Smartphones und Tablets. Auch hier wundere ich mich, dass man das Internet auf dem Handy weniger als einmal im Monat nutzen kann. Was mit dem Congstar Netz besser funktioniert als mit dem O2 Netz. Was technisch eigentlich gar nicht möglich ist, die Dinger sind doch ständig online. Oder verstehe ich das falsch?

Ich hoffe, die werten meinen Fragebogen auch aus.
Als alter Internetpeople bringe ich mich gerne in die Statistik ein.

Wie holen wir die Leute ab, die den Unterschied zwischen Datei und Ordner nicht verstehen?

Auf der re:publica in Berlin habe ich mich mit etlichen Gründern und Leuten aus Startups unterhalten. Berufsbedingt wurde vereinzelt auch über Geschäftsreisen gesprochen.

Erstaunlicherweise verschwenden einige unfassbar viel Zeit mit Buchung ihrer Businesstrips. Ich war wirklich erstaunt. Hypermoderne Menschen mit Apps für jeden Quatsch, aber es werden stundenlang Flüge und Hotels recherchriert, ausgedruckt und anschliessend an die Sekretärin gegeben, damit die dann bucht. Klappt natürlich nie wie es soll und wenn sich Termine ändern, ist immer Alarm.

Das geht auch anders.

Vielleicht erinnert ihr euch noch an dieses Dings, dass eure Eltern immer benutzt haben, damals, vor dem Internet, man nennt es Reisebüro.

Entgegen der weitläufigen Meinung ist jedes Reisebüro viel besser und flexibler als es das Internet aus technischen Gründen zur Zeit sein kann. Ich wünschte, es wäre anders, aber es ist im Detail unfassbar kompliziert, just believe me.

Bevor ihr als eure Flüge und Hotels in stundenlanger Arbeit selbst zusammensucht, folgender Tipp:

Bucht eure Flüge auf bcd-travel-direct.de.

Die erwähnten Gründer kannten BCD Travel nicht, früher war das mal Hapag-Lloyd, gibt es seit über 100 Jahren, ein sehr hanseatisches Unternehmen und deutscher Marktführer in Sachen Geschäftsreisen. Die Webseite bietet nicht die allerbilligsten Flüge, das wissen wir, aber es gibt durchgehend sehr gute Preise und keine verstecken Kosten.

Noch schnellere Alternativ: Man kann von 6-20 Uhr unter 0421-35003500 anrufen und am Telefon buchen. “Hallo Reisebüro. Bitte Flug von X nach Y, mit Hotel in Nähe von Z”. Klappt super, spart wahnsinnig viel Zeit und wenn ihr flexible Tarife bucht seid ihr auch, Überraschung, flexibel.

Grandioser Vorteil einer telefonischen Buchung:
Bei aller Liebe zum Internet: Kein einziges öffentliches Online-Buchungsportal der Welt ist in der Lage alle tatsächlich existierenden Tarife, Fares und Routings zu vergleichen und verschiedene Kriterien zu berücksichtigen.

Wenn ihr wollt, könnt ihr so eine nicht unerhebliche Menge Kosten sparen, aber vor allem spart ihr extrem viel Zeit. Und Zeit ist das, was euch allen am Meisten fehlt.

Im Prinzip geht das natürlich mit jedem Reisebüro an der Ecke, aber ich freue mich, wenn ihr bei uns bucht, ihr habt dann auch jemanden, den ihr ansprechen könnt wenn es Fragen gibt.

Offenlegung:
Ich arbeite bei BCD Travel Germany. Für Startups lohnt sich ein Blick auf die erwähnte bcd-travel-direct.de Seite. Da gibt es fast immer sehr gute Flugpreise, auch für private Flüge, und anrufen zum Ortstarif kann man auch. Wird gerne von KMUs genutzt, ist einfach und funktioniert sogar in Teilen einigermaßen mobil. Wenn euer Startup größer ist und ihr Reiserichtlinien etc benötigt, lohnt ein Anruf bei BCD Travel in Berlin. Die sitzen lustigerwiese direkt neben der Location der re:publica.

Liebe Familie, Freunde und Kollegen.

In den nächsten drei Tagen bin ich in Berlin auf der re:publica Konferenz. Zusammen mit 4000 anderen Leuten, die auch sehr online sind. Ich freue mich total darauf.

Endlich wieder auf Augenhöhe reden. Nicht so viel erklären müssen. Weniger Zweifel und Angst vor dem Internet, Mobile und Daten als im privaten Bekanntenkreis. Erheblich und gravierend MEHR und auf der Höhe der Zeit als es die (teilweise) grenzdebil anstrengenden Steinzeit Company-Policies für jeden Tüddeltaddel jemals hergeben können.

Ein Ausflug aus einem Online-Leben mit massiven und mehrfach abgesicherten Schranken in allen Richtungen in eine Umgebung mit Leuten, die alle wissen, wie unglaublich einfach das eigentlich ist. Die haben fast alle keine Angst, im Gegenteil, die haben fast alle erlebt, das man es nur machen muss (ACTION) und das das machen als solches heutzutage sehr einfach ist.

Es kann sein, dass ich dazu etwas aufschreibe. Bitte nicht genervt sein, das hört auch wieder auf. 

Falls ihr das Thema mitverfolgen wollt, klickt auf diesen Link:

Twittersuche nach #rp12

Da wird es ihm Sekundentakt neue Nachrichten geben und das liefert einen, für Aussenstehende sicherlich komischen, guten Überblick über die Themen, die die Leute auf der re:publica beschäftigen.

Ich freue mich auf Berlin. Endlich Action.

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