Ja spinnen die alle? Auf der republica funktioniert das WLAN.

Eine Sensation, alle freue sich nen Keks und ich musste lange suchen, bis ich jemanden ohne Netz fand.

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Mobil veröffentlich mit WordPress für Android

Wo sieht Hamburg wie Berlin aus?

Schwierig. Hamburg sieht überall wie Hamburg aus. Nur wenige Ecken vermitteln echtes Berlin-Gefühl. Mein Favorit ist die Stelle am Hauptbahnhof-Süd, wo man zur S-Bahn und zur U1 und U3 geht. Die Ecke bei den Schliessfächern. Wenn ich dort bin, fühlt es sich immer ein klein wenig wie Berlin an. Da sind sehr viele Menschen, alle hetzen rum und alle haben irgendwie einen an der Waffel. Fast wie in Berlin.

Warum kann ich keine Tiere mehr schlachten?

Eine gute Frage. Vielleicht ist ihre neue Freundin bei PETA aktiv? In solchen Fällen ist es extrem unklug, der Dame des Herzens am Morgen, nach dem Schlachten, eine Schale frische Blutsuppe mit den Worten “guck mal Schatz, is’noch warm, zappelt noch und leckeres Gebimmsel ist auch drin” ans Bett zu bringen.
Kommt dann echt nicht gut an. Oder sie haben ihre Messer verloren, aber ich tippe eher auf die PETA-Ische.

An wen wurde das Bunkermuseum Hamburg verkauft?
Ach? Das Bunkermuseum Hamburg kannte ich bis eben auch nicht. Danke für den Tipp!

Glückwünsche, wenn ein zweites Kind unterwegs ist

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass Freunde und Verwandte auf das zweite Kind mit deutlich, ja beinahe dramatisch weniger Emotionen reagieren.
Auf den “Wir sind schwanger!” Satz folgen ein kurzes “Ach! Gratuliere” um anschliessend sofort weiter über Fussball, Wetter, Giftmüllverkappung oder die Schweinepest zu reden.
Es war sensationell anders. Insofern freuen sich die angehenden Eltern sehr, wenn MAN IHNEN GRATULIERT und sich die Glückwünsche herzlicher anfühlen als “Danke, dass du die Pfandflaschen weg gebrahct hast”.

Wie zählen Japaner mit den Fingern?

Ha. Das weiß ich. In Japan zählt man mit den Fingern, indem man den Daumen für eine Eins wegnimmt anstatt zu strecken. Beim Zählen bis fünf werden es immer weniger anstatt mehr Finger. Siehe Ich fahre nach Japan, was muss ich wissen?

Wie teuer von Hamburg nach Berlin?

Mit dem Bus kostet es nur neun Euro.

Welches netz hat Congstar

Congstar nutzt das D1 Netz der Telekom. Siehe Congstar Netz vs O2 Daten- und Telefonie – Netz in Hamburg

Wie kann man schwarzfahren Hamburg?
Das ist die blödeste Frage, die ich hier jemals gelesen habe. Wenn sie das im Internet nachlesen müssen, empfehle ich DRINGEND, nicht schwarz zu fahren. Eine gewisse Restintelligenz ist nötig um nicht erwischt zu werden.

mein ace2 sagt mir immer die zeit an das nervt wie kann ich das abstellen
Ach? Das kann das Handy? Wieder was gelernt.

was tun wenn kein hochzeitstanz getanzt werden möchte?
Sitzen bleiben.

wie kann ich hotels bei google maps anzeigen
Nach Hotel suchen.

wo ist hamburg meiendorf?
Im Nordosten von Hamburg, da wo es schön ist.

was mache ich als single am wochenende in berlin
Schlafen, Essen, Trinken, Ausgehen, Schlafen, Essen, Trinken, vor der Glotze rumschimmeln und ZACK, ist das Wochenende wieder geschafft.

Siehe auch:
Antworten auf Ihre Hamburg-Berlin Fragen
Die Antwort auf Ihre Hamburg vs. Berlin Fragen
Antworten am Freitag auf Ihre Hamburg-Berlin Fragen

Auf Subway systems of the world, presented on the same scale gefunden und für sehenswert erachtet. Tolle Grafiken von U-Bahnnetzen auf der ganzen Welt, die im gleichen Maßstab gezeigt werden. Sehenswert, Hamburg und Berlin sind auch dabei.

Berlin hat die Ost-West Trennung überwunden, in Hamburg wird die Nord-Süd Trennung sicherlich für die nächsten 100 Jahre weiter bestehen. Das selbsternannte Tor zur Welt lässt den Süden einfach weg.

Der Witz ist, dass Hamburg im hier sichtbaren direkten Vergleich nur einen Bruchteil der Berliner Größe besitzt. Die Hälfte der Einwohner aber nur ein knappes Viertel der U-Bahn-Fläche. In rot zu sehen ist das U-Bahnnetz in Hamburg, über das Netz von Berlin gelegt.

Berlin und Hamburg (rot)
U-Bahn Netze Hamburg und Berlin

Sehr schön zu erkennen, dass in Hamburg südlich der Elbe eigentlich nichts existiert und sich die U-Bahn nur in die “besseren” Gegenden von Hamburg streckt. Das Hamburger U-Bahnnetz ist im Vergleich zu den auf der Seite gezeigten zahlreichen anderen Netzplänen eher unvollständig.

Hamburg
U-Bahn / Hochbahn Hamburg
Quelle: www.fakeisthenewreal.org/subway/

Berlin hingegen ist anders, da ist die U-Bahn mehr oder weniger in der gesamten Stadt anzutreffen.

Berlin
U-Bahn / BVG Berlin
Quelle www.fakeisthenewreal.org/subway/

Punkte für Berlin. Die Hauptstadt kann U-Bahn einfach ein klein wenig “besser”.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Neil Freeman

Eine kleine Geschichte des Technologiestandortes Deutschland und seinen Amtsstuben.

Ich habe heute gelernt: Es gibt in Deutschland für Hörgeschädigte die Möglichkeit, per SMS oder FAX im Notfall einen Notruf, bzw. ein Notfax an die Polizei zu senden.

Dank der deutschen Bundesländerkleinstaaterei wird dies in jedem Bundesland unterschiedlich gehandhabt und ist bislang nur in Berlin, Brandenburg und dem Saarland möglich.

In Berlin schickt man, wie gewohnt, eine SMS an eine Nummer. Diese SMS wird anschliessend in ein als FAX umgewandelt und an die Polizei geschickt.

Für Berlin bitte aufpassen, es wird kompliziert.
Faxvorwahl des Providers + 030 466 48 64 18
(z.B. T-Mobile D1 = 99, Vodafone D2 = 99, e-Plus = 1551, O2 Netz = 329)

Ich müsste, als O2 Kunde, mir die 329 030 466 48 64 18 in das Adressbuch legen und könnte im Notfall eine SMS an die Polizei schicken.

Ich finde diesen Service toll und möchte nicht zu kritisch sein, aber geht das nicht einfacher? Warum kann ich ein kostenfreies FAX, aber keine SMS an die 110 schicken? Warum steht im Notruf per SMS Merkblatt des GVB, dass die SMS nicht länger als 160 Zeichen sein darf? Was passiert dann? Und überhaupt, das FAX, bzw. die entsprechende Notruffax-Vorlage ist toll, aber warum gilt das nur in Berlin?

Im Saarland ist zusätzlich noch eine Ortung des Handys nach absenden der Notfall SMS an die 0681 19 222 möglich.

Das ist allerdings seit 2009 nicht mehr erlaubt.

Der Knaller:
Seit 2009 wird eine schriftliche Einwilligung des zu Ortenden gesetzlich verlangt.
Schriftlich! Im Notfall. Muss man sich mal vorstellen. Wer denkt sich so etwas aus? Ich liege im Feld mit gebrochenem Bein, kann aber nicht geortet werden, da ich zufällig kein Fax dabei habe um eine schriftliche Einwilligung zu schicken.

Und der Spaß geht noch weiter.
Am 15.4.11 wurde eine Novelle des Telekommunikationsgesetzes verabschiedet.
Die sorgt dafür, dass sich Deutschland technisch noch weiter von der Realität, bzw. den technischen Möglichkeiten entfernt. Soweit ich das verstehe wird GPS komplett gekickt und man geht zurück auf nur Funkzellenortung.

Ich zitiere das mal ausführlich.

So sieht die aktuelle Fassung des Telekommunikationsgesetzes ausschließlich die ungenaue Ortung auf Basis der Funkzellenortung vor. Diese Positionsbestimmungen können vor allem in ländlichen Gebieten bis zu 12 Kilometer vom Standort des Notrufenden abweichen und erfordern einen erhöhten Suchaufwand. Eine schnelle Hilfeleistung durch eine GPS basierte Ortung wird im Gesetz nicht zugelassen, obwohl damit im Notfall die Zeit bis zum Eintreffen von Rettungskräften erheblich verkürzt werden kann. Auch die Verwendung eines SMS-Notrufs, mit dem sich etwa Hör- oder Sprachgeschädigte von unterwegs bei einer Notrufzentrale melden könnten, berücksichtigt das neue Gesetz ebenfalls nicht.

Quelle: Björn Steiger Stiftung – Super GAU für Notfallopfer

Im Jahr 2011 wird, nach sieben Jahren Arbeit, auf Bundesebene von den Bürokraten im Bundeswirtschaftsministerium, in der Bundesnetzagentur und in zahlreichen Landesministerien, beschlossen: Notruf geht auch künftig nur per Telefon oder Fax.

Die Netzabdeckung auf dem Land ist weiterhin teilweise sehr schlecht. Selbst ich war schon in Situationen, in denen die Verbindungsqualität nicht mehr für ein Telefonat reihte, eine SMS aber noch versendet werden konnte.

Das ist schade. Wir haben 2011, da müsste mehr drin sein.

Notruf per SMS Hamburg vs. Berlin 0:1

via Lawblog.de – Links 615

Mehr zum Thema:
telepolis.de – Notruf nur per Fax statt mit SMS
heise.de – Steiger-Stiftung: Ortungsverbot behindert Rettungsdienste

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Mobiles Internet. Das ist so gewohnt und im Alltag integriert, dass es extrem stört, wenn es nicht mehr da ist.

Ich leide auf der re:publica in Berlin unter einer Kombination von Netz überlastet, Handy macht rum und sucht Daten, bzw Telefonieverbindung und saugt damit den Akku leer.

Das ist eines dieser ungelösten Probleme. Der Akku im Handy. und das Netz. Damals war ich noch nicht im Congstar Netz.

Ich bin eben, vor nicht einmal zwei Stunden, mit einem vollen Akku los und eine Busfahrt, einen Blogartikel, einige Tweets, und ein paar Fotos später ist der Akku fast schon wieder leer. Verrückt.

Überhaupt ist dieses ganze Konzept des mobilen Internet in Berlin, bzw. zur Re:publica vollkommen kaputt.

Ich kann nur für O2 sprechen, bei Rosa, Rot und Grün ist das wahrscheinlich anders, aber das O2 Netz ist in Berlin, für mich, in den letzten Tagen, größtenteils kaputt. Kaputt im Sinne von keine Datenverbindung und ab und an auch keine Telefonie.

In der UBahn wird die Datenverbindung auch oftgekappt.

Das ist in Hamburg ähnlich. In Hamburg habe ich in der Innenstadt (Hauptbahnhof, Michel, Jungfernstieg) weiterhin massive Probleme. Die Datenverbindung geht flöten, das ständige GeschwindigkeitsNetzdingensumgeschalte und Gesuche saugt den Akku leer.

Blöd. Das nervt. Ich brauche jetzt gleich tatsächlich wieder eine Steckdose.

Mobiles Internet Hamburg vs. Berlin 0:0

Es gibt ein paar Neuigkeiten in Sachen “wie bekomme ich Kohle für den ganzen Quatsch, den ich im Netz veröffentliche”. Langer Artikel, aber man muss eben was tun für sein Geld …

Zur Erinnerung: 99% der Webseiten dieser Welt überlegen, wie sie mehr Geld verdienen können, am Besten noch mit Inhalten, die sie von Usern für umme bekommen haben. Nur sehr wenige Webseiten geben ihren Usern wieder einen Teil der Einnahmen zurück.

Seit kurzem machen Flickr, Last.fm und selbst diese komische VG-Wort bei spannenden Thema “Geld verdienen in diesem Internet” mit.

Los geht es mit einer typisch deutschen Lösung.

Kompliziert, man muss sich anmelden, es ist so ein Vereinsding, bei dem nicht jeder mit machen darf und es hat einen Namen, der nach einem Drittliga Verein klingt. Geld verdienen mit der VG Wort.

Ich kannte die VG Wort bis eben noch nicht. Die machen das da:

Diese Institution (die VG Wort) nimmt seit vielen Jahren im Auftrag Rechte von Journalisten und Autoren wahr und bietet seit 2007 auch ein Programm für Blogger. Man muss in Artikel Zählpixel integrieren und bestimmte Mindestwerte erreichen, dann gibt es Geld.

Quelle: upload-magazin.de – Kaum bekannt: Geldsegen von der VG Wort für Blogger

Das klingt soweit ganz gut, ich kann also als Stuss-ins-Internet-Schreiber Geld verdienen. Super Sache und wenn ich jetzt noch deren komisches Zählpixel installiere, kann es los gehen mit den Millionen Hunderten Zehner Geld verdienen.

Man bestellt die Pixel etwa in Form einer Excel-Datei, kopiert den Code für das kleine Pixelbild in den Text – und fertig.

Quelle: blog.kooptech.de – VG Wort und der Pixelsegen

So geht das. Details zum Wie , Warum und Weshalb gibt es auf dem Link da:
blog.kooptech.de – VG Wort und der Pixelsegen

Geld verdienen mit gebloggtem Stuss – und das ist noch nicht alles.

Weiter geht es mit Flickr.
Flickr ist, wie die meisten hier wissen dürften, eine Webseite, auf der Zig-Billionen Bilder zu sehen sind. Alle Bilder kommen von den Usern, so auch von mir. Die Bilder bei Flickr können jetzt Geld bringen.

Gettyimages.com, eine Bildagentur, wird einzelne Fotografen und Bilder von Flickr ins Programm (sagt man das bei denen?) aufnehmen und entsprechend vergüten.

Das könnte für einige User vereinzelt eine Menge Geld bringen, sind die Preise für hochauflösende Bilder bei Getty doch recht hoch.

Ausgewählte Nutzer sollen die Möglichkeit erhalten, im Zuge des Projekts ihre Fotos als lizenziertes Profi-Material zu veröffentlichen. Die Quereinsteiger sollen zu denselben Konditionen bezahlt werden, wie die normalen Profi-Fotografen, die bei Getty Images unter Vertrag sind.

Quelle: derstandard.at – Getty Images rekrutiert Flickr-Nutzer

Aber man muss/sollte schon extrem gute Bilder bei Flickr haben, da gehören meine definitiv nicht dazu.
Generell ist es natürlich eine gute Idee, das Getty die Flickr-User anspricht und ihre Bilder verkauft. Ein tolles Prinzip, bekommt man doch Geld für Sachen, die man ‘nur’ als Service nutzt und da freut man sich über jeden Zu-Verdienst.
Details dazu gibt es (in englisch) bei der new York Times: bits.blogs.nytimes.com – Great Photo on Flickr? Getty Images Might Pay You for It

Das waren Text und Bilder, aber das war noch nicht alles, nein, man kann seit kurzem auch mit Musik Geld verdienen.

Ja, mit Musik, mit dieser Industrie, die seit Jahren nicht kapiert, was sie mit dem Internet machen soll und Apple mit iTunes komplett das Feld überlassen haben.

So wundervoll Flickr für Bilder ist, so unglaublich toll ist Last.fm für Musik.

Eine Webseite, auf der es um Musik, Musik hören, Musik Empfehlungen und Konzerte geht.

Ich bin da natürlich auch dabei und habe dank Last.fm unglaublich viel neue, tolle Musik entdecken dürfen. Last.fm ist eine der besten Erfindungen seit geschnitten Brot.

Wenn ich jetzt eine Band hätte, könnte ich deren Musik bei Last.fm hochladen und würde jedesmal, wenn einer meiner Songs gespielt wird, ein Stück vom großen Werbeeinnahmen-Kuchen abbekommen.

So verstehe ich zumindest die Ankündigung im Last.fm Blog – Calling All Musicians….

Das ist eine Änderung, die evtl. weit reichende Folgen hat.
Last.fm ist nicht irgendeine dusselige Musikwebseite. Last.fm ist DIE Musikwebseite im Netz, das sieht man schon an den Zahlen:

Since the company announced the program last January, 70,000 artists and small music labels have signed up for it and uploaded 450,000 tracks.

Quelle: techcrunch.com – Who Needs Music Labels? Last.fm Starts Paying Royalties To Unsigned Artists

Die Headline bei Techcrunch geht auch gleich in die richtige Richtung. Was soll ich mich mit einem Label rumärgern? Ich lade meine Hobby-Mukke auf Last.fm und bekomme Geld dafür.

Besser geht’s doch gar nicht, oder? Das wird nicht viel sein, aber immer noch besser als nix. So fasst das auch readwriteweb zusammen: Last.fm Starts Paying Royalties to Unsigned Bands

Bei diesem Musik-Ding muss man den Ball flach halten. Das ist keine Revolution oder so, das ist nur Kleinkram für Bands, die keinen Vertrag bei einem Major Label haben. Aber genau die freuen sich einen Keks darüber und darum ist das eine ganz wunderbare Sache. MySpace zahlt auch Geld, aber eben nur an die Großen, die kleinen bekommen nix. Da gewinnt Last.fm ganz klar.

Geld verdienen mit dem Longtail war gestern – heutzutage bekommt der Longtail auch etwas vom Kuchen ab.

Ätsch.
Berlin darf nicht mitspielen.

Das Tochterunternehmen von Telecom Italia plane, in der City von Hamburg bald 15.000 Häuser mit insgesamt deutlich mehr als 100.000 Haushalten mit einer direkten Glasfaseranbindung zu versorgen, heißt es weiter.

Quelle: heise.de – Alice plant 100-MBit/s-Anschlüsse in Hamburg

Das findet der Internetfuzzi in mir natürlich ganz groß und ich will das auch haben. 100MBit. Zuhause. Werde denen gleich mal schreiben.

Berlin spielt vorerst nicht mit, daher, 100-MBit/s Hamburg vs. Berlin 100:0