Hallo Zielgruppe.
Es gibt da ein Blog, das nennt sich polyblog. Von denen war jemand bei Harald Schmidt und hat ganz begeistert von diesem Web 2.irgendwas erzählt. Spannendes Thema, alles freuen sich, Studenten überschlagen sich mit Diplomarbeiten zum Thema, es gibt tausende Umfragen, Trends werden gesetzt und alle freuen sich nen Horst.
Bei diesem Web 2.irgendwas steht der gemeine User im Mittelpunkt. Einige nennen es auch ‘user generatet content’, das ist dann sowas wie dieser Text den sie hier gerade lesen, oder ein Video, oder ein Podcast, oder Fotos, oder Fotos mit Text, oder ne Googlemap mit meinem Fotos bei Flickr die mit den plazes verknüpft werden.
Da hat das Praktikantenteam bei polylux richtig gut aufgepasst. Web 2.irgendwas kann man ‘Trend’ nennen und da mache ich doch glatt mit.
Tita von Hardenberg angefangen und die Messlatte sehr hoch gelegt mit dem Video.
Der Weg zur Arbeit
Das wurde bereits ausreichend kommentiert im Netz, bei spreeblick und im fontblog, bei yamb, im Goethe-blog, bei Wortfeld, und Herr Schwenzel hat den Trend erkannt und filmt sich auch auf dem Weg zur Arbeit, darüber schreiben dann wieder die anderen, auch der Fischmarkt macht mit und es gibt immer mehrAuf dem Weg zur Arbeit” Videos.

Das kann ich auch. Daher gibt es von mir den “Auf dem Weg zur Arbeit” Clip aber seien sie gewarnt.

arbeitsweg

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Barcelona

uploaded by svensonsan.

Eben war ich noch im Stadion und schon treffe ich ihn auf dem Flughafen. Muss mich erstmal setzen, drei Wochen meditieren, die innere Mitte finden nach dieser Woche in Barcelona. Zweimal Ronaldinho (Foto und Spielbericht) in drei Tagen ist einfach zuviel.

Ich sage euch, das ich alles völligst stulle mit dieser Olympia-Bewerbung.

Mein Postfach quillt über mit Meldungen zur Olympiade Hamburg und Berlin. Alle schreiben wie blöde die Pressemitteilung aus Berlin ab:
Wowereit: Olympia in Deutschland nur mit Berlin

Aha. Das lassen die Hanseaten natürlich nicht auf sich sitzen und kontern mit: “Olympia – Ton zwischen Hamburg und Berlin wird schärfer”

Einzig die Taz schreibt bislang was sinnvolles dazu. Unter anderem:

… Erstens: Bislang gibt es gar keine Bewerbung des Nationalen Olympischen Sportbunds (DOSB) um die Austragung der Spiele in Deutschland. Zweitens: Wowereit selbst hat zugegeben, dass Olympia 2016 an keine europäische Stadt gehen kann, findet es doch vier Jahre zuvor in London statt. …

Warum machen die Damen und Herren in Hamburg und Berlin also noch weiter mit diesem Olympia-Bewerbungsding? Kann mir das mal einer Erklären? Es ist doch abzusehen das es nicht klappt. Handelt es sich hier nur um schnöden Wahlkampf? Aus der Taz:

Mit dem Olympia-Geschnatter hat der Regierungschef das perfekte Wahlkampfthema gefunden. Wowereit reitet auf dem Ausläufer der Gute-Laune-Welle der WM. Wenn er Glück hat, erreicht er auf ihm die Abgeordnetenhauswahl am 17. September.

Stehen in Hamburg auch Wahlen an? Ist man erst dann ein echter Mann wenn man die Olympiade in die Stadt holt? Warum spielen nur Hamburg und Berlin mit? Was ist mit Köln, München und Stuttgart? Wieso wollen die keine Olympiade? Ist das ein Sandkastenstreit zwischen Wowereit und von Beust?

Es gibt doch noch Wichtigeres. Wie wäre es z.B. damit den Arbeiter-Samariter Bund zu retten? Arbeiter-Samariter-Bund Berlin ist pleite . Ich habe keine Ahnung warum die Pleite sind aber es trifft mal wieder nur Leute die sich überhaupt nicht wehren können. Das ist schade. Gebt denen doch ein paar Olympia-Groschen. Die Kinder freuen sich garantiert wie Bolle.

Olympiade Hamburg vs. Berlin:
Aufgrund weiterhin bestehender beiderseitiger Unzurechnungsfähigkeit 0:0

Irgendwann im Juli vor zehn Jahren bin ich nach Berlin umgezogen. Daher gibt es eine Hamburgfreie Woche mit jeder Menge “Kinder war das alles schön damals”.

Das Studium oder auch Ausbildung, so richtig klar habe ich das nie verstanden, begann im September 2000. Zwei Jahre lang jeden Tag acht Stunden Unterricht. Das war schon eine kleine Umgewöhnung, ich hatte ja die Monate zuvor nur gefeiert.
Zur Übung habe ich mich beim Berlin Kolleg angemeldet und den Vorkurs besucht.
Das war praktisch. Wieder sitzen lernen, Tagsüber unterwegs sein, zuhören, lernen, Wissen aufsaugen. Fand ich dann doch ganz großartig alles und so begann das was im Prinzip heut noch machen.

Mausschieben und Zeugs basteln für den Screen. Grob gesagt.
Dank einer kompletten C64 Sozialisation und fundiertem Wissen der Videospielkultur fiel es mir leicht schicke Sachen zu bauen. Videospiele sollten Pflicht werden für diese ganzen Medienirgendwasdesigner. Da lernt man auf den Punkt zu kommen, trotz Konzept, Storyboard und jeder menge Leute die alles besser wissen bis auf den Unterschied zwischen gif und jpeg.
Das war eine tolle Zeit, ich habe da auch ganz wunderbare Freunde gefunden, zwei Freundinnen gehabt, dazu eine Affäre in Potsdam, wieder wurde regelmäßig das Tanzbein geschwungen und dazu der ganze Webkram intensiviert.

Irgendwann mussten wir ein kleines Projekt für die Volksbühne umsetzen. Hamlet X. Wir wollten das Projekt mit Flash umsetzen, mein Team bestimmte mich als Flasher und ich schloss mich drei Wochen in meiner Wohnung ein und etliche Joints später habe ich dann Flash kapiert. Seitdem verzichte ich aufs Kiffen, ich habe Angst das alles zu vergessen.
Als der Kram fertig war wurde im Prater gefeiert, da waren sogar irgendwelche Schauspieler und alle waren stolz wie Bolle. Am nächsten Morgen war ich plötzlich wieder Single und das Kapitel Ostbraut war auch beendet.

Dann kam auch noch die Scheidung, im September, am 23.9. Das war toll, dafür habe ich mir extra frei genommen und dann dauert so was nur fünf Minuten. Hätte mir auch mal einer sagen sollen. Geschieden mit 23 Jahren, tolles Partygesprächsthema (ääächt? Schon geschieden?) Funktionierte immer, der Effekt lässt aber inzwischen deutlich nach.

Plötzlich war das Studium vorbei. Trotz diverser Pannen habe ich ein Diplom bekommen und ich landete mitten im Börsencrash der ganzen Webklitschen.
Es konnte ja nicht anders kommen. Keiner wollte uns haben, verständlich, plötzlich waren alle Arbeitslos und jeder versuchte sich irgendwie durchzuschlagen. Ich hatte noch den Job bei der Lebenshilfe und hielt mich mit Nachtschichten über Wasser, auch während des Studiums. Besonders die Nachtschichten klappten mit stundenweise schlafen über den Tag verteilt erstaunlich gut. Da war ich noch jung, würde ich jetzt nicht mehr schaffen. Als dann ein paar Bewohner starben, eine mit Lymphirgendwaskrebs im Bett lag und trotz Morphium unglaubliche Schreie von sich gab, der andere Lieb gewonnene Kerl plötzlich in einer Kapelle aufbewahrt wurde und die Bewohner erschrocken feststellten dass er ja ganz kalt wäre, das war auch nicht einfach, ging aber alles irgendwie.

Aber im Prinzip war ich dann einfach nur ein arbeitsloser Webfuzzi ohne Agenturerfahrung und versuchte mich in Berlin als Freiberufler durchzuschlagen.




im stadion

uploaded by svensonsan.

Mittendrin statt nur dabei. Hamburg und die WM, das fetzt, es rockt und alle drehen gepflegt am Rad. In Berlin ist das wohl anders, steht zumindest in der Zeit (Keine Beamer in Berlin), der kann man zwar nicht trauen als Hamburger Lokalblättchen aber nett liest es sich trotzdem.

Hamburg bekommt für diese ganze Fußball-Sache ordentlich Punkte. Es rockt einfach im Schanzenpark zu sitzen, die Spiele im Zirkuszelt zu sehen und anschließend den unfassbaren Menschenmassen am Schulterblatt beim Freuen zuzusehen. Zusätzlich habe ich in Hamburg mein erstes WM-Länder-AOLArena-Italien-Ukraine Spiel gesehen.
Dank des Agentur Lieblingsitaliener und seinen Verbindungen zur Ticketmafia bekamen wir Karten des italienischen Fußballverbandes. Die waren nicht personalisiert und daher hatten wir auch keine Panik beim Betreten des Stadions.

War das ein Fest. So viele Leute, so viele doch ziemlich hübsche Italienerinnen, so viele blaue Trikots, so viel von allem. Wir hatten spitzenmäßige Tedescosplätze, im Italienblock, ganz oben hat der Pizzabäcker uns platziert. Bei der Hymne waren die Italiener unglaublich laut, bei den Toren auch, aber sobald Italien keine Tore schießt langweilen sich die italienischen Fans sofort. Sie fangen dann an die weiblichen Fans anzubaggern oder schmeißen sich vor den Kameramann, der plötzlich im Block stand, und für erhebliche Unruhe sorgte. Kamerageile Medienhuren sind das und während sich die 100 Jungs vor die Kamera drängeln, schaffen sie es nicht ihre Sonnenbrillen zu verlieren, dafür aber mit diversen gezielten Fußtritten besser ins Bild zu rücken. Das war schon ganz aufregend alles.

Das Spiel an sich, naja, war ganz ok, Italien hat gewonnen, um gegen Deutschland rauszufliegen.

Was gab es noch so? Auf den Toiletten in der AOL-Arena gibt es Spinnen, das Bier kostet im Kölschformat-Plaste Gebinde 4€ und der ganze An- und Abreise Kram vom Stadion klappte eigentlich auch ganz gut. Das man dafür einen Bustransfer braucht ist zwar peinlich, aber was solls, HVV und Hamburg klappt ja nicht, das erwähnte ich ja bereits mehrfach im Blog.

Viertelfinal/WM Ding Hamburg vs. Berlin, mal sehen, zum Endspiel fahre ich nach Berlin, da kann Berlin dann wieder Punkten. Solange steht es 100:0

Es gibt tatsächlich echte Livestreams zu Spielen der WM. Wer hätte das gedacht. Für die vielen Google-Sucher nach “wm 2006 video“:

Besuche bitte die Seite des WDR:

… Zur Fußball-Weltmeisterschaft senden wir alle Viertelfinalbegegnungen in voller Länge sowie die Halbfinalspiele, das Spiel um Platz 3 sowie das Finale am 9. Juli aus dem Berliner Olympiastadion.
Über das Digitale Satellitenradio DVB-S.
Das Digtialradio DAB.
Auf der Mittelwelle.
Und im Internet als Livestream. …

Wer hätte das gedacht.

Wer die WM nur im Radio verfolgen kann bekommt zusätzlich auf der sport.ARD.de Seite die komplette Übersicht darüber wer, was, wann, wo und wie ausführlich sendet. Die dort genannten Sender haben dann wieder teilweise einen Stream im Angebot so dass die Chancen die WM als Stream zu verfolgen zumindest radiotechnisch gar nicht so schlecht sind.

Etwas für Nerds und daddeljungs ist die im CIO-Blog genannte Variante. Mit Video, leider auf chinesisch, aber in Kombination mit einem Radiostream könnte das irgendwie funktionieren. Mehr dazu auf der Seite im CIO-Blog. Ist aber eher eine unsexy Methode und klappt auch nicht immer.

Holsten ist das Lieblingsgetränk von MC Winkel. Weltbekannte Tatsache und so ziemlich jeder Blogger hierzulande weiß das. Daher widme ich den nun folgenden exklusiven Holstencontent MC Winkel.

Holsten zum Umzug

Schlimme Dinge passierten im Frühjahr. Die Wohnung der Ex-Schwiegermutter in spe (Sis) brannte komplett aus. Böse Sache so was, den Kindern die gerade zu Besuch waren passierte zum Glück nichts und dank der schnellen Feuerwehr in Ratzeburg ist das Haus und die Bewohner vor größerem Schaden bewahrt worden.

Einen Monat später stand der “Umzug” in die neue Wohnung von Sis an. Kein richtiger Umzug, eher eine Resteverschiebeaktion. Zum Umzug benötigt man patente Umzugshelfer. Eine schwierige Wahl, immer wieder. Der typische Umzugshelfer soll ja nicht zu spät kommen, nicht zu schwach auf der Brust sein, keine Angst haben das Er/sie die Klamotten versaut und möglichst nicht sofort nach dem Umzugsbier schreien. Schwierige Sache also mit den Umzugshelfern.

Nun zu Holsten

Zeitgleich mit der Feuer-Umzugsaktion hat Holsten die ganze Welt mit Plakaten beklebt. Mit hochoffizieller Genehmigung darf ich das hier zeigen:

Holsten Werbung 2

Foto: Holsten Werbung uploaded by svensonsan mit freundlicher Genehmigung von Holsten. Some rights reserved

Woran denkt der umzugsplanungsgeplagte Helfer beim Anblick dieses Plakates? Richtig. Dit sind die perfekten Umzugshelfer. Die können Kisten schleppen und bringen sogar was zu trinken mit. Der eine trägt sogar nen Kapuzenpulli und beim Schleppen der Kisten lächeln sie auch noch, dass machen normale Umzugshelfer bei der dritten Bücherkiste bekanntlich nicht mehr.

Zurück zum Umzug von Sis. Es ergab sich das zum Umzug aus der abgebrannten Wohnung plötzlich alle Helfer keine Zeit hatten. Blöde Sache so was. Als wir dann mit Sack und Pack am Ort des Geschehens eintrafen, waren wir die einzigen Helfer. Sis, ihre zwei Töchter und meine Wenigkeit. Da bekam ich leichte Panik, der einzige Kerl zum Umzug, so was neigt dazu mit massivem Muskelkater und Kreuzschmerzen zu enden, alles schon da gewesen bei den ca. 50 Umzügen, die ich sehen durfte.

Aber nicht verzagen, bloß keine Panik aufkommen lassen und immer gute Laune mit wahnsinnig tollen Sprüchen der Kategorie bekloppter Kerl verbreiten.

“Wir machen dit schon. Is doch gar nicht viel, sieht nur so aus. Da hab ich schon Schlimmeres gesehen. Wenn wir uns beeilen, sind wir schneller fertig.”

Innerlich war ich einfach nur am weinen. Alles abgebrannt, alles kaputt, schmutzig, alles roch sehr verbrannt und ich war der einzige Kerl.

Glücklicherweise kam dann noch ein befreundetes Paar daher, sie hatten kurzfristig zugesagt zum Umzug. Das Auto fährt auf den Hof und wen erblicke ich da? Den Kerl aus der Werbung. Der in der Mitte, der mit dem Kapuzenpulli. Hier ein Beweisfoto, leider nicht vom Umzug, das hier war etwas später:

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Was für ein Glück. Großes Gebet zum Holstengott losgelassen und zusammen mit dem Holstenmann fleißig Waschmaschinen, schwere Kisten und den ganzen Kram geschleppt. Die Holstenkiste hatte er aus taktischen Kofferraumplatzgründen nicht dabei, schade, aber später fuhr er nochmal zur Tanke und holte die Umzugsbiere.

Und so ging dann auch dieser Umzug halbwegs schnell zu Ende, Sis freut sich über die neue Wohnung und ich freue mich über den Holstenmann der im wirklichen Leben eine Bar/Restaurant im Karoviertel betreibt und eigentlich gar kein Holsten trinkt sondern lieber Wein, wie man auf dem Foto schnell erkennen kann.

Solch eine Verknüpfung gab es nie bei den doch zahlreichen Umzügen in Berlin. Jede Umzugsvariante habe ich schon gemacht, vom schnellen Halbstünder bis zum Tageswerk aber ein Umzug bei dem der Helfer dem Plakat entspringt, so was gab es in Berlin nicht, daher Punkt für Hamburg und Holsten.

Holsten zum Umzug Hamburg vs. Berlin 10:0

Die Bahn fährt zwischen Berlin und Hamburg seit kurzem im Stundentakt. Liegt wohl daran das die Strecke zwischen Hamurg und Berlin die tollste, schönste und beste Auslastung überhaupt hat. Schnellste Verbindung zweier Städte, die meisten Pendler und sie pendeln 3000 Kilometer in der Woche.
Dies und anderes schreibt die Welt am Sonntag über die Verbindung Hamburg – Berlin. Hamburgs neuer Vorort liegt an der Spree

Dazu noch ein, zwei Anmerkungen, Lobeshymnen und Perspektiven für die herbeigeredete Städtehochzeit von Hamburg und Berlin.

“… Wir treten mit Berlin und Hamburg im Ausland nur noch als Tandem auf. …” sagt der Chef der Hamburger Tourismus-Zentrale. Blöd nur das die Herren sich eine Zeitlang nicht einigen konnten ob das tolle deutsche Stadt-Tandem nun “Berlin-Hamburg oder Hamburg-Berlin” heissen soll.

Tja, das ist eine schwere Entscheidung, als Hilfe kann ich anbieten hier die Gewinner zu studieren. Hamburg hat 57x 58x gewonnen, Berlin folgt mit 45 Gewinnen. Allerdings sind die verteilten Punkte schwierig zu ermitteln, ich arbeite daran …

Hamburgs neuer Vorort liegt an der Spree, allein für die Überschrift bekommt Hamburg einen Punkt. 1:0

Die Dingsbums geht bald los und für alle die wie ich unter diversen Tippspiel-Einladungen leiden habe ich den ultimativen Bürogemeinschafts-Tippspiel Tip:
Alle Spiele werden einfach 2:1 getippt.
Das geht schnell, ist erfolgreich, man muss nicht denken und ist ratzfatz fertig mit tippen.

Es gewinnt sowieso die Tipse daher macht es auch keinen Unterschied was getippt wird. Mit 2:1 liegt man bestimmt richtig. Man kann den Gewinn ja noch der vermeintlich besseren Mannschaft geben.

In Berlin habe ich komplett verloren. Irgendwo im unteren Mittelfeld, trotz Analyse des Mittagsmahls der teilnehmenden Mannschaften und Studie ihrer Laufgewohnheiten war ich nicht in der Lage auch nur annähernd zum Spitzenfeld aufzuholen.

In Hamburg, hier wurde die letzte Bundesliga getippt, bin ich auf das 2:1 System umgestiegen. Darauf gekommen bin ich durch irgendeinen Hinweis im Radio Eins Tippspiel. Da stand dass irgendein Chef immer nur 2:1 tippt. Das fand sofort meinen Gefallen und so tippte ich mich fröhlich mit 2:1 durch die Bundsliga im Radio Eins Spiel und siehe da, ich habe nicht gewonnen, aber ich habe auch nicht komplett verloren, nein, nur ein kleiner Vorsprung trennt mich vom ersten Platz.
Alles ohne jegliches Studium der Tabelle. Der Plan hat also funktioniert.

Daher nochmals mein WM-Tippspiel Tip: Einfach alles 2:1 tippen und dann klappt das schon. Werde ich auch im kicktipp der Blogger so machen.

Tippspiel Hamburg vs. Berlin 2:1

… Pearl Jam is taking the lead, watching others in the rear view mirror …
Als kleiner Pearl Jam Fan freue ich mir natürlich nen Horst über das erste Video der Band seit acht Jahren. Sie hatten wohl keine Lust auf den ganzen MTV-Dadddel-high-glossy-pop Kram, erst jetzt gibt wieder Futter für die Glotze.

Aber das Video an sich ist noch nicht alles, nein, es gibt noch ein paar nette Lizenzsachen die erwähnt werden sollen. Pearl Jam spielt das Videoclip-Spiel anders. Sie veröffentlichen das Video unter einer CC license. Das bedeutet dass jeder legal das Video verteilen darf.
Man darf das Video offiziell in Tauschbörsen stellen, auf den eigenen Server packen, an die Wand nageln, was einem halt so einfällt, Details hier. und in einer Pressemitteilung.
Passt zurzeit, irgendwie, da denkt jemand mit, da wird wieder ein Marketingfuzzi seinen Job verlieren und da schwimmen der Musikindustrie ganze Fellberge im unkontrollierbaren Konsumentenfluss davon.

So richtig 100% ist die Aktion das doch nicht geworden, dafür haben die Marketingfuzzies dann doch gesorgt, das Video gibt es nur bis zum 24.05.2006 zum download, danach verschwindet es in einen kostenpflichtigen Bereich.
Blöd nur das es dann schon online ist und es jeder verteilen darf, das verstehe wer will.
quelle: Boingboing, das video bei Google