Vor kurzem war ich zum ersten Mal im Leben auf einer Tupperparty®. Eine Bekannte hatte geladen zum Tupperabend® und ich war aufgeregt.

Meine erste Tupperparty®.
Kannte ich bis dato nur vom Hörensagen und aus dem Fernsehen. Aufgrund meiner Aufgeregtheit habe ich natürlich allen erzählt, das ich auf eine Tupperparty® gehe und habe entscheidende Tips bekommen.
Salatschleuder und dieser Schüttelbecher sollen wohl unfassbar praktisch sein, wurde zumindest erzählt.
Mit diversen anderen Tipps versorgt ging ich dann zum Tupperabend®. Da erwartete mich die Tupperfrau® bei der Tuppergastgeberin® mit ihrer ausgebreiteten Tubberware® und nachdem die dezent verspäteten Gäste alle da waren und mit Getränken versorgt waren ging es los mit Tubbern®.

Das habe ich an dem Abend zum ersten Mal gehört.
Tuppern®. Kannte ich vorher noch nicht. Scheint so eine Art Volkssport zu sein, eher in ländlichen Gegenden, da wo nichts zu tun ist wenn Mann auf Arbeit und Kinder im Kindergarten sind treffen sich Massen von Frauen und tuppern, bis der Insolvenzverwalter kommt.

Da saßen dann also 15 Leute mit ihren Becksflaschen und Weingläsern in der Hand und schauten erwartungsvoll zur Tupperfrau®.

Ich will mich jetzt nicht in Details verlieren, daher fasse ich das Mal zusammen. Man bekommt einen großen Bestellzettel mit jeder Menge lustiger Tupper®-Namen drauf, dazu muss man darauf seinen Namen notieren und einen Tupperstift® hat man auch in der Hand. Selbstverständlich ist die Schreibunterlage auch von Tupper®.

Die Tupperdame® zeigt dann die neuesten Trends und Forschungsergebnisse der Tupperwelt®. Die aktuellen Monatsangebote werden auch gezeigt und zwischendurch haute sie jede Menge Haushaltstipps raus.
Anschließend machen alle ihre Kreuzchen auf dem Bestellschein, blättern wie wild durch den Katalog auf der Suche nach der Schüssel die vor acht Jahren auf irgendwelchen Grillabenden geklaut wurde und bestellen den Kram den man so brauchen könnte.

Das war einer dieser Abende, an denen man sich vor Erkenntnissen gar nicht retten kann.
Beispielsweise waren früher nur die runden Tupperdinger® dicht, die Eckigen hingegen nicht.
Wusste ich noch nicht. Dazu dann noch diverse desinfektions- und Nudelaufwecktipps und fertig war der Abend.
Habe den Eindruck, dass es bei der Tupperfrau® sehr, sehr sauber sein muss und das sie für jede Tätigkeit im Haushalt irgendetwas von Tupper® hat.

Ich habe mir natürlich nur Zeugs aus dem Monatsangebot bestellt, ich tue mich schwer für etwas Plastik 50 Euro zu bezahlen, da nehme ich lieber solche tollen ‚zwei zum Preis von Einem’ Angebote. Man kann auch nach Namen bestellen, oder nach Farben, da gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Die wahnsinnig bekannte und scheinbar unschlagbare PENG-Schüssel®, die musste ich mir einfach kaufen. Findige amerikanische Hausfrauen habe die Schüssel PENG getauft, da sie angeblich Peng macht wenn man Hefeteig zum gehen in die Schüssel mit Deckel packt.

Das habe ich natürlich sofort ausprobiert, leider bin ich etwas enttäuscht von der PENG Schüssel®. Comics lesen und Tupperware® Namen sind nicht kompatibel miteinander … Man sollte sie umtaufen in pffffft Schüssel.

Ich habe mir da deutlich mehr erwartet, als ich mit der Videokamera vor der Schüssel saß und auf ein explosionsähnliches Ereignis wartete.
Werde mir spezielle Blitz-Hefe besorgen, vielleicht klappt es ja dann.

Insgesamt ein sehr spaßiger Abend und ich habe meine erste Tupperware®.
Kann ich empfehlen und irgendwann in diesem Jahr mache ich auch eine Tupperpparty®, dann sogar mit Musik, denn kommt das alles noch besser.

tuppern® mit Tupperware® auf einer Tubberparty® – Hamburg vs. Berlin, tja, in Berlin bin ich nicht mal Ansatzweise mit Tupper® in Berührung gekommen, daher gehen die Punkte nach Hamburg. Das war einfach lustig.
Tupperware® Hamburg vs. Berlin 500:0

… und als blöder Hesse habe ich in dem Artikel hier beim ersten Tippen jedesmal Tubber® mit bb geschrieben anstatt mit pp, wie es ja eigentlich sein sollte. Tupper®. Merke, es heisst Tupper®.

Nachtrag: Die Tupperwebseite ist auch spitzenmässig. Da kann man unter ‘party’ seine PLZ eingeben und bekommt seine Tupper-Beraterinnen angezeigt. Die haben dann alle eine eigene Seite und da gehts musikalisch aber richtig ab. Alter Schwede.

Mein erstes Stöckchen.
Das Schreibtisch-Stöckchen.
Wie sieht mein Schreibtisch aus? Das ist an sich ja total langweilig. Da gibt es einen Rechner, Zeugs und Unordnung. Ab und an auch Bananen oder Äpfel, natürlich Biozeugs. Stifte und irgendwas zum kritzeln muss auch da sein. Selbstredend muss da ein Hamburg Berlin Vergleich her.
Schreibtisch Hamburg vs. Berlin.

Mal sehen. In Berlin hatte ich so eine Platte von Ikea. Einfach und simple. Darauf stand ein Monitor, damals unglaublich preiswert abgestaubt, jetzt nur noch lästig groß. An dem Schreibtisch in Berlin habe ich Flash gelernt, in bekifften Stunden habe ich vor Jahren das Ding mit verschachtelten Movieclips verstanden und war felsenfest davon überzeugt, dass man Flash nur bekifft lernen kann. Inzwischen lächel ich darüber und wundere mich wenn andere das nicht verstehen, aber so ist das eben. Am Berliner Schreibtisch sind ganz wilde Ideen entstanden, tausend Pläne und Visionen, jede dazu geeignet mich zum Millionär zu machen, aber leider fehlte die Zeit die alle umzusetzen. Eigentlich fehlte die Ahnung um zu wissen, dass des alles ziemlicher Mülls war. Ich habe am Berliner Tisch ellenlange Mails an die im Ausland weilenden Freundinnen verfasst, damals noch mit Pegasus. Zum ersten Mal Quake und Counterstrike im Netz gespielt und mich über diese ganze Virtuelle Realität Geschichte gewundert und fasziniert mit irgendwelchen Leuten im Ausland gechattet und zum ersten Mal zum Blind Date über irgendwelche Flirtbörsen verabredet. Dies und vieles mehr habe ich in Berlin am Schreibtisch gemacht.

Blöd nur, dass ich absolut kein Foto von meinem Berliner Schreibtisch finde. Aber ich kann es nicht ändern.

In Hamburg habe ich natürlich auch einen Schreibtisch.
Morgens werden daran E-Mails, Zeitungen und Blogs gelesen, mit einem Kaffee in der Hand vorm Laptop sitzend. Abends ab und an mal ein Spiel gespielt, das Blog mit Inhalten gefüllt, Musik gehört, irgendwie ist alles etwas routinierter geworden. Am Hamburger Schreibtisch fehlt der spinnerte Uni-Kram. Jeden Tag die Welt mit einer Idee mindestens komplett verändern und anschließend damit Geld verdienen. Eigentlich bin ich darüber ganz froh, inzwischen muss dass nicht mehr sein, ich kann ja halbwegs abschätzen, was völliger Stuss ist und was möglicherweise funktionieren könnte.
Dafür hat der Schreibtisch in Hamburg die Katze.
Die kommt irgendwann vorbei und steht zwischen mir und Laptop, denn ist es vorbei mit Schreibtisch und ich kümmere mich um die Katze.

Natürlich gibt es noch den Job Schreibtisch, der kann auch alles, ist schick, nur etwas unordentlich, mit sau-schnellem Rechner und Bananen.

Jede Menge Notes sind auf den Bildern bei Flikr, da musst du die Bilder anklicken und kannst dir den Kram auf den Bildern direkt ansehen. Musst du aber nicht.

Ich weiß gerade niemanden an den ich das Stöckchen weiter werfen soll, wer will kann es sich abholen.

Ach so, Schreibtisch Hamburg vs. Berlin , hier gewinnt Hamburg. Der Schreibtisch ist schicker, hat riesige Schubladen in die unfassbar viel Zeug passt, er ist groß und ich kann Bergeweise Wäsche und Bücher darauf stapeln. Ein guter Schreibtisch, daher Punkte für Hamburg.

Schreibtisch Hamburg vs. Berlin 56:3

via: jovelstefan.de

Das hatte ich letztes Jahr schon, muss diesmal auch sein.
Das erste Kind 2007 Hamburg – Berlin.
Laut Hamburger Abendblatt gewinnt Hamburg, bereits um 0:07 Uhr wurde das erste 2007-Kind in Hamburg geboren. Glück für die Eltern, jetzt gibt es Elterngeld, den sieben Minuten sei Dank.

Etwas mehr Zeit hat sich, laut Berliner Kurier, das 2007-Kind in Berlin gelassen, um 1:03 war es da. Auch hier gibt es Elterngeld.

In Hamburg war es ein Junge, nennt sich Danny, in Berlin war es ein Mädchen und sie heisst Inka Angelina. Die kleine I-Ahh tut mir jetzt schon leid, das wird nicht einfach mit so einem Namen.

Die besten Glückwünsche an die Eltern und alles Gute für die Kleenen.

In Hamburg gab es das erste Neujahrsbaby 2007, daher:
Das erste Baby 2007 Hamburg vs. Berlin 7:0

Nach den vielen Videospiel- und Mädchenartikeln kommt jetzt endlich wieder echter Hamburg vs. Berlin Inhalt.

Vor ein paar Tagen in einer netten Lokalität in Hamburg. Es gab Flammkuchen, Jever und man schnackte so vor sich hin.
Ich kam direkt vom Rechner, war noch etwas verklickt und lauschte mit halben Ohr den Gesprächen um mich herum. Es ging, wie so oft in Hamburg, um Arbeit, Jobs, Verträge, Medien und diesen ganzen Kram.

Einige der am Gespräch beteiligten hatten gerade neue Jobs gefunden und es wurde fröhlich bewertet und analysiert. Irgendwann hörte ich dieses böse Wort „Zeit-Vertrag“.
Aha. Da ist die neue Stelle also doch nicht so der Knüller wie ich dachte. Es wurde weiter gemurmelt, in Gedanken sitze ich noch vorm Rechner und bastel an einem Typo3 Projekt herum, während immer wieder dieser „Zeit-Vertrag“ auftaucht.

Irgendwann konnte sich Kerl A nicht mehr halten und mit seinem laut ausgerufenem „Echt? Sie hat einen Zeit Vertrag? Das ist ja unglaublich!“ Beitrag war ich dann dezent verwirrt, ist man als Berlin-Arbeitsgeschädigter doch eher der Meinung, dass ein Zeit-Vertrag nicht die ultimative Anstellungsform darstellt.

Allgemeine Erheiterung, irgendwie freuten sich alle, man konnte es gar nicht glauben. Ein echter Zeit Vertrag.

Ein Zeitvertrag, ein befristetes Arbeitsverhältnis, ein Job mit nur Ein- maximal Zweijähriger Perspektive, das kenne ich aus Berlin zu genüge, mein halber Bekanntenkreis ist befristet angestellt und in der Regel sind alle davon eher sehr genervt.
Ich hatte auch diverse Male das Vergnügen befristet angestellt zu werden, als Betreuer im Dienste eines Erzieher habe ich für jeden einzelnen Dienst einen befristeten Vertrag bekommen und besitze dementsprechen mehrere Ordner von den Dingern.

Daher habe ich die große Freude um mich herum natürlich nicht verstanden und klinkte mich ins Gespräch ein.

Denn hier trumpft Hamburg richtig auf.
Auf der ganzen weiten bösen Welt ist der Zeit-Vertrag eben das, als was man ihn kennt, ein befristetes Arbeitsverhältnis mit, in der Regel, Null-Perspektive.
In Hamburg ist der “Zeit Vertrag” ein unbefristeter Vetrag bei der Zeit. (Dieser Verlag mit der dicken Wocheneitung)

Aus den Erzählungen an diesem Abend schliesse ich, dass man im Falle eines unbefristeten Zeit Vertrages in einen ähnlichen Zustand verfällt der dem Schlaraffen-Land nicht unähnlich ist. Zumindest für die schreibende Zunft.
Dort wird wohl in Milch gebadet, es gibt tolles Essen, Prämien bis zum Umfallen, dazu noch Boni und manchmal auch Prämien-Boni, scheinbar wächst dort das Geld an den Bäumen und zur Weihnachtszeit bestehen sämtliche Wände aus Schokolade und jeder kann naschen bis zum Umfallen, dazu sind alle permanent nakisch und betrunken, haben drei Kindermädchen, drei Affären und drei BMWs.
Vielleicht habe ich auch etwas übertrieben, aber irgendwie klangen die Beschreibungen des Zeit Vertrages ähnlich dem Zustand der Saloppen Katatonie.

Erstrebenswert so ein Zeitvertrag. So erstrebenswert, dass die Leute, wie mir erzählt wurde, ganz komische Sachen machen um an so einen vertrag zu kommen.
Klüngel ist Kinderfasching dagegen, ich darf aber leider nichts erzählen.

So, allein für die Stunde Gespräch in der ich das mit dem Zeitvertrag nicht kapiert habe bekommt Hamburg Punkte.
Der Zeit-Vertrag in Hamburg ist so wunderbar-dufte-urst-knorke-mega-fetzig-toll, dafür gibt es 1000 Punkte.

Zeit Vertrag Hamburg vs. Berlin 1000:1

Kinder, dit gibt Punkte für Hamburg. Aber so richtig.

Ich wollte mich ja richtig früh anstellen, so wie die Japaner das immer machen, aber irgendwie hatte ich Startschwierigkeiten heute morgen und kam erst kurz nach neun vor Saturn an.
Zu meinem Entsetzen war da bereits eine Schlange.
Eine richtige “wii wollen alle dendiedas wii kaufen” Schlange.

Das habe ich nicht erwartet. Überhaupt nicht.
In der Schlange eine nette Mischung von Leuten, Muddies die für die Kinder anstehen, ältere Herren die sich das Teil selber kaufen, dazu jede Menge pickelige Schulschwänzer und etliche Horste aus meiner Schublade, Kerle um die 30 Jahre, die mit Videospielen groß geworden sind und sich auf dieses lustige Teil freuen.
Die Schlange wirkt dezent müde, ab und an kommen Leute vorbei und fragen warum wii anstehen, meinen superwitz mit “Hier gibt’s Bananen” haben sie nicht verstanden.

Egal. Irgendwann ging die Saturntür auf, es wurde kurz geklatscht und gejubelt, dann sofort gerannt und dezent geschubst, die Masse drängelt sich Richtung Videospielabteilung und wii mussten wieder anstehen.

Vor Saturn wurde noch geplaudert, im Saturn wirkt das alles etwas angespannter. Diese Grabbeltischpanik kommt auf. Bekomme ich noch eine? Ich stehe so weit hinten, Mama, alles Arschlöcher hier, warum seid ihr Drängler nicht in der Schule?
Langsam, sehr langsam schiebt sich die Masse weiter.
Es gibt einen zweiten Einlass, richtig niedlich, mit Absperrgitter und vollkommen gelangweiltem Securitymann. Die Saturnleute machen einen fröhlichen Eindruck, sie machen Fotos, von der Schlange die wiederum Fotos von fotografierenden Saturnleuten macht.
Ich beginne mich zu langweilen und wundere mich über meine aufkommende “Du Arsch, warum bist du nicht früher hergekommen” Panik.

Nach endlosen Minuten stehe ich dann direkt vor dem Security Mann, texte den voll, er erzählt, dass bei der X-Box mehr los war und sie mit noch mehr Andrang gerechnet haben.

Das Gespräch endet abrupt, als ich dann weiter darf und wieder kurz anstehen muss. Ich bekomme eine Konsole, Zelda und ein extra Controller-Set.

Um mich herum freuen sich die Leute, es wird fotografiert und gefilmt, zumindest freuen sich diejenigen mit Konsole in der Hand.

Wii werden zur Kasse geschoben, dort wird wieder angestanden und ich plaudere mit einer vollkommen überforderten Muddi. Sie kauft dendiedas Wii für ihren Sohn, hat selber keine Ahnung was das ist. Sie hat Angst, dass es sich um ein Killerspiel handelt und möchte wissen ob man dafür extra Spiele kaufen muss.
Da war dann Aufklärung angesagt. Ich erzählte ihr die Geschichte mit “Muskelkater vom Wii spielen“, das fand sie dann doch ganz lustig und sie will sofort ihren Mann davor stellen, der wäre zu dick.


Link: sevenload.de

Sevenload DirektSchlange-stehen

Na denn.
Bezahlt, knietiefimdispo kurz vor Weihnachten, vollkommen total bekloppt, trotzdem gehe ich gut gelaunt nach Hause.

Ich habe dendiedas Wii, ich habe Zelda und ich werde ein sehr entspanntes Wochenende haben.

Ob es jetzt noch Wii-Konsolen bei Saturn gibt wage ich zu bezweifeln, zu groß der Andrang heute morgen.

Ich bin netterweise nicht der Einzige der seine “ich habe etwas gekauft” Erlebnisse verblogg, da gibt es noch mehr. Kannst bei wii-edit.de nachlesen.

Da ich dendiedas Wii in Hamburg gekauft habe:

Wii kaufen bei Saturn – Hamburg vs. Berlin 128.000.000 : 0

(Cheftaste an)Ich werde natürlich erst spielen, nachdem ich diese eine Seite online gestellt habe(/Cheftaste aus)

Kinder, da werd ich ja zum kleinen Jungen. Schade, dass die Kiste jetzt in ein stulle ‘wii’ umbenannt wurde, Nintendo Revolution hätte besser gepasst. Aber was solls.

Als vollkommen in der Zielgruppe für dieses Gerät schwimmender Ab- und An Videospieler freue ich mich wie Bolle auf das Teil. Dank Ringfahndung konnte ich am Samstag diese Crib-Ding in Hamburg besuchen und für ein paar Stunden ‘Probespielen’. Supersache, sowas hatte ich noch nie. Probefahren ja, aber Probespielen?

Etwas Leicht Deutlich Vollkommen Dezent verkatert schlug ich in dieser urst geheimen Galerie auf und nach zwei Stunden Zelda spielen habe ich mich dann auch mal umgesehen und mit den anderen Anwesenden Leuten geredet.
So in etwas.
Zelda fetzt. Deutlich. Endlich wieder ein Spiel zum Mitlesen, sowas finde ich ja gut.

Zu Viert wurden dann diverse Sportspiele ausprobiert.
Ich war beim Bowling, auf dem Tennis-Platz, an der Tischtennisplatte, bin auf einer wilden Kuh geritten und habe elegant im Billiard-Salon abgehangen. Am Ende dann ab zum Boxen und davon habe ich jetzt tatsächlich, zum allerersten mal in 20 Jahren Video- und Computerspiel, richtig fiesen Muskelkater.
Aber Hallo.
Das Boxen ist eine schweisstreibende Sache und ich bin eine so unsportliche Bettwurst geworden, dass ich von Videospielen Muskelkater bekomme.
(Notiz an mich: Geh endlich zum Sport du Arsch! Der ETV ist gleich um die Ecke.)

Man erkennt auch gut meinen sehr sportlichen Einsatz auf dem Bild im Wii-Crib-Bamburg Blog.

Es macht Spaß damit zu spielen.
Es ist sehr erstaunlich wie gut dieses Controller-rumgefuchtel vor dem TV funktioniert, es ist leise, schick, hat blaue Lichter und das ich tagelang in Zelda abtauchen (lovely Video über die gesamte Geschichte von Zelda, mit jeder Menge Pixelporn und 8-Bit Sound) werde macht diese ganze Wii-Kiste komplett.

Geiler Scheiss ist das. Dazu gibt es ein paar unwichtige Videos, man kann meine Hand sehen, dazu ein paar Spiele und Fotos gibt es auch noch, die liegen bei Flickr in einem Wii-Crib Hamburg Set

Die Videos liegen bei sevenload, kannnste ja anschauen.
http://sevenload.de/videos/leASn2S – Wilde Kuh oder
http://sevenload.de/videos/GCLNeHk – Tischtennis oder
http://sevenload.de/videos/2E8R5Fz – Tennis oder
http://sevenload.de/videos/IxzzXNM – Boxen

In Farbe und bunt. Ich stelle mich jetzt vor Saturn in meine persönliche Schlange und warte auf dendiedas Wii.

Ach ja, da ich in Hamburg zum ersten mal dendiedas Wii gespielt habe bekommt Hamburg ein paar Punkte.
In Berlin habe ich noch nicht mit demdiedas Wii gespielt, daher Null Punkte für Berlin und sagen wir mal 13 Millionen Punkte für Hamburg.
Macht dann 13000000 : 0 für Hamburg.

Ich wusste es. Jonny von Spreeblick und trnd machen diese Wii-Blog-Nummer und überziehen das Netz mit 80 Trilliarden Blogs.

Auf pop64.de landen relative viele Leute auf der Suche nach ‘Wii Hamburg‘ oder ‘Wii Berlin‘ und dadurch bin ich auf diese cribs aufmerksam geworden. Worum es da geht habe ich nicht sofort verstanden, irgendwelches Galerie geschiebe mit Wii-Spielen. Find ich gut. Will ich auch haben, leider verstehe ich nicht wie und wo und das ganze überhaupt funktioniert mit diesen Wii-Cards, die braucht man wohl, irgendwie, und denn kann man da hin und Wii spielen. Das will ich auch machen. Hoffentlich. Werde denen gleich mal mailen und mich prostituieren für dendiedas Wii. Diese Cribs (wer hat sich das ausgedacht? was oder wer ist ein crib?) gibt es in Hamburg, Berlin und München.

Das versuche ich mir am Wochenende auch mal anzusehen, inzwischen weiß ich, einem anonymen Anrufer sei Dank, wie das alles funktioniert und wo dit Crisp Crib-Ding ist.

Und während ich das da oben getippt habe hat mich einer Angerufen und morgen gehe ich das neue Zelda spielen. Glückströpfentime. Bin aufgeregt. Aaaargh. Werde mich wie ein kleiner Junge freuen wenn ich das sehe und wenn dann der Sabber aus dem offenen Mund läuft schaue ich mir das neue Zelda an.

Kinder, dit mit dem Blog bringst doch irgendwie.

Wii mit Cribs – Hamburg vs. Berlin, 100.457 : 0
Da ich dendiedas Crib in Hamburg besuche gewinnt Hamburg. Deutlich.

Scheinbar läuft es wieder besser oder? Hier landen jede Menge Google-Alerts in meinem Postfach in denen sich die Presse nur so überschlägt vor Erfolgsmeldungen. Arbeitslosigkeit Hamburg vs. Berlin.
In Hamburg haben im Vergleich zum November05 gleich 9933 Menschen einen neuen Job gefunden. In Berlin waren es im gleichen Zeitraum 27.942 Personen. Gratuliere.

In Hamburg liegt die Quote bei 10,2%, in Berlin bei 16,1%. Hier gewinnt Hamburg, es gibt hier einfach mehr Jobs. Insgeamt, laut Statistik, gibt es in Hamburg 767 239 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, in Berlin spricht die Statistik nur von der ‘Region Berlin’, was immer das ist, dort sind es 1,74 Millionen Jobs. Mehr dazu im Tagesspiegel und im Hamburger Abendblatt.

Da wird auch das Dilemma deutlich. In Berlin gibt es einfach zu wenige Jobs. Berlin ist dreimal so groß wie Hamburg, hat aber nur etwas mehr als die doppelte Anzahl an Jobs. Passend dazu möchte ich auf ‘Wir nennen es Arbeit’ verweisen, die ganzen ‘generation praktikumJobs tauchen in diesen Statistiken wohl nicht auf oder? Das betrifft mind. ein Drittel der Menschen in Mitte die vor ihren Rechnern sitzen und für viel zu wenig Geld an ganz wahnsinnig tollen Projekten arbeiten. Leider. Ein Grund, warum ich nach Hamburg bin. Diese Praktika-Nummer ging mir echt auf den Keks in Berlin. Überall sollte ich umsonst arbeiten, sowas kann ich gar nicht leiden.

Das alte Spiel, zum Arbeiten nach Hamburg, zum Feiern nach Berlin. Das stimmt wohl. Daher, Arbeitslosigkeit Hamburg vs. Berlin 90:84

Da war der Werbeblogger schneller als ich. Seit Tagen maile ich mir hier nen Horst und schreibe diverse Läden in Berlin an um irgendwie einen Astra vs. Becks Artikel zusammen zu klöppeln und dann sehe ich dieses Video. Das bringt es auf den Punkt. Deutlich. Obwohl Herr Lehmann mit dem Begriff ‘Werberbier’ bestimmt nicht einverstanden wäre. Trotzdem Punkt für Hamburg.

Sevenload Direkt Kioskbier

gefunden beim Werbeblogger.

Astra vs. Becks 2:0

Als alter Flohmarktfuzzi bin ich ein großer Freund von Schnäppchen. Da kommt der Dealjaeger in der nahenden Vor-Weihnachtszeit genau richtig.
Was Dealjaeger macht, kann man wunderbar bei Robert nachlesen. Den alten Schnelltipper kann man diesbezüglich nicht toppen.

Ich war so frei mir einen Beta-Account zu erbetteln erbitten und letztes Wochenende habe ich mir die Dealjaeger dann in Ruhe angesehen.

Und wisst ihr was?
Das Dealjaeger-Ding macht Spaß.

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