Kinder, das ist so aufregend. Da hat mir die Design-Vektor-Muddi zum Geburtstag was richtig schickes gemacht.
So’n Papier-Dings, mit zweimal ordentlich Pantone drauf und 300 Kilo Holz pro Millimeter Papier.

Was bin ich gespannt, so etwas schickes hatte ich in Berlin überhaupt nicht.
Nicht ansatzweise.
Manchmal ist Hamburg richtig toll.
Wenn ich die 800 Kilo Papier in der Hand halte, dann gibbet die auch in unscharf. Vorerst wird noch über Fischbrötchen, Currywurst, Bulletten, Berliner, Hamburger, Klopse und ähnliches diskutiert.

Zweimal Pantone Geschenk Hamburg vs. Berlin, wie gesagt, so etwas gab es in Berlin nicht, daher 217:0

konfetti und besen

Foto: Konfetti und Besen
uploaded by svensonsan

Zweimal habe ich in Hamburg gefeiert, zweimal hatte ich in Hamburg Konfetti in der Wohnung. Zwei Sekunden Konfetti-Jubel für eine Stunde Fegen-Staubsaugen-Dielenritzen aussaugen.

Trotzdem war es ein Riesenspaß. Besten Dank dafür. Besonders für Smooth Moves auf der Wii. Das fetzt, ganz großes Tennis ist das. In einem Zimmer gab es die Playse mit Singstar, im anderen Zimmer die Wii mit Wii Sport und Smooth Moves. Das hat funktioniert, jetzt wollen sich alle eine Konsole kaufen.

In Berlin hatte ich nie Konfetti in der Wohnung. Daher, Punkt für Hamburg.
Konfetti Hamburg vs. Berlin, mal sehen, das waren ungefähr 80 Trilliarden Konfetti-Schnipsel, daher 80.000 : 0

So schnell kann es gehen.

Mit ein paar Artikeln für mein Heimatstädtchen Herborn habe ich es jetzt zum Insider geschafft.
Gratuliere Sven, hast gut gemacht.
Wurde ja auch langsam Zeit, nachdem ich auf dem Insider Treffen war, mich durch das Buffet gefuttert habe und diverse Weine trinken durfte, ohne jedoch ein Insider zu sein, aber jetzt passt das ja alles.
Puh, ich hatte fast ein schlechtes Gewissen.

Mehr zum Insider Treffen später.

Kann mir mal jemand sagen, wie viele Insider es in Hamburg und wieviele es in Berlin gibt?
Bis dahin gibt es nur meinen Punkt.
Insider Hamburg vs. Berlin 1:0

Puh, das war knapp. Wehe es sagt nochmal einer, ich könnte Hamburg nicht leiden, da steht es, ich bin nicht der schlimmste.

Sony hat in Hamburg am Hafen, an der Kehrwiederspitze, ein kleines, schwimmendes Ding gemietet, drei Blogger reingesetzt um ordentlich Werbung für die Playstation 3 zu machen.

Die drei Blogger waren MC Winkel, René und Nilzenburger. Drei Tage lang gab es Holsten, Playstation und etliche Besucher auf dem schicken Brandspace.

Für Samstag Abend habe ich mich eingeladen.
René bekam noch das Knibbel-Beck in Gold von mir für die Erfindung des „YouTube direkt-Dings“ (das gibt es inzwischen als plugin für WordPress, siehe Embedded Video with Link bei jovelstefan).
Damit habe ich mich eingekauft aufs Schiff, ich wollte auch Playstation3 spielen, die Blogger kennen lernen und außerdem wollte ich sehen, was auf dem Schiff so passiert.

Ich war relativ früh da, nur wenige Leute waren auf dem Schiffding, die Blogger sahen etwas übermüdet aus, es gab nur zwei Playstation3 Spiele und René kann schlimm gut spielen.

Ich habe im das Knibbelbecks in Gold überreicht, wir haben festgestellt, dass wir beide aus Hessen kommen und uns gefreut, anschliessend hat er mich in einem Killerspiel fertig gemacht.

Später habe ich erfahren, das meine kleine Holsten-Aktion letztes Jahr den MC mit Holsten verkuppelt hat, das wusste ich bislang noch gar nicht. Was ein paar E-Mails so aussrichten könnnen, immer wieder lustig zu sehen wie das alles so läuft.
Jetzt hat der MC eine Holsten-Flatrate, das mit Abstand beste Wort des Abends, die gab es auch auf dem Schiff.

Jede Menge Holsten, ich hatte doch einen im Tee, sogar so sehr, dass ich mich nicht aufregte, als diverse hübsche Mädchen total begeistert von StudiVZ erzählten.

Wer hätte das gedacht?
In einem Raum mit lauter Bloggern freut sich jemand wie Bolle über StudiVZ.

Ein Abend an dem ich doch irgendwann dachte: Bloggen lohnt sich. Jede Menge Knabbersachen, Holsten und Cocktails für umme. Spitze. Wenn ich das auf Google-Adsense umrechne, gewinnt der Abend auf dem Schiff. Deutlich.

Dazu die Leute mit denen man sehr viel übers Bloggen reden konnte, hat man ja auch nicht jeden Tag.

Der Abend hat mir gefallen.
Es wird nicht so heiß gegesse wie’s gekocht wird.
Altes hessisches Sprichwort, kennt René bestimmt auch.

Daher war das ganze Schiff/Playstation Ding auch eher entspannt, nichts von der ganzen Panik zu sehen die im Vorfeld in diversen Blogs gemacht wurde.

Playstation3 gespielt, Holsten-Flatrate und Blogger, das bleibt bei mir von diesem Abend hängen.

Vielen Dank für die Einladung.

Ach ja, fast vergessen, Playstation3 mit Bloggern – Hamburg vs. Berlin, ganz klare Sache, das gibt jede menge Punkte für Hamburg. Mal sehen, am Abend habe ich ca. 3 6 9 12 Becks Holsten getrunken, plus 20 Kippen, plus 20 Euro Taxigeld, plus 256MB Ram in der Playstation3, 3 Cocktails hatte ich auch noch, macht dann grob überschlagen knapp 5000:0 Punkte für Hamburg.

Wer mehr wissen will, kann ja bei den Jungs nachlesen.
Marmelflashnism: Das Finale!, Eins muss noch… und Der Letzte…

In diesem Werbeclip gibt es Werbung und auf dem Bild sieht man das umfangreiche Team das gerade den Werbeclip im Werbeclip dreht.

Mehr dazu später, ich gehe erst mal Eis essen.

Seit ein paar Wochen fahre ich mit der Bahn.
Mein Rad ist kaputt, ich habe immer noch kein neues und daher setze ich mich ganz brav jeden Morgen in den Bus.
Ich kaufe meistens dieses Kurzstrecken-Ticket, heißt zwar nicht Kurzstrecke, aber was soll’s.
In den letzten Wochen wurde ich nie kontrolliert.

Vor ein paar Tagen dann, ich war ich auswärts frühstücken und fahre morgens zur Arbeit mit der U-Bahn, natürlich mit Ticket und siehe da, endlich gab es eine Fahrscheinkontrolle.

Es waren drei Kontrolletties in blauen Uniformen auf denen dick „Prüfdienst“ stand.
Was waren die freundlich, alter Schwede, ich war kurz vor einer Ohnmacht.
Meiner hat Guten Morgen gesagt, Bitte und Danke auch noch, das war zu viel des Guten.

So etwas kennt man in Berlin nicht.
Meiner Meinung nach ist in Berlin der Kontrolleur an sich als Hartz 4 Empfänger verkleidet. Mit fettigem Haar, eine Plastetüte in der Hand und manchmal klebt auch ein dicker Popel an seiner Nase. Mit jeder Menge Ohrenschmalz und echt schlechter Laune jagen sie die Schwarzfahrer. Normalerweise kann man einfach wegrennen, es sei denn, sie tragen Turnschuhe, dann kann das schon mal knapp werden.

Kein Vergleich zu den freundlichen Typen in Hamburg.
Lichtjahre anders.
Ob der Berliner Kontrolleur die Worte Bitte und Danke kennt?
Ich denke nicht, so etwas wird ihm auf der Kontrolleurs-Schulung bestimmt nicht beigebracht.

Fahrscheinkontrolle Hamburg vs. Berlin, klare Sache, das gibt Punkte für Hamburg.
In Berlin bin ich schon das eine oder andere Mal Schwarz gefahren, leider bin ich auch ab und an erwischt worden. Das müssten über die Jahre so um die 400 Euro sein, plusminus Gebühr und was weiß ich.
Blöd eigentlich. Dafür gibt es jetzt Punkte.

Fahrscheinkontrolle Hamburg vs. Berlin 400 : 0

Niedlich.
Neulich standen plötzlich in der ganzen Strasse kleine, rote Kisten vor jeder Haustür.
In diese Kisten sollte man doch bitte seine Altkleider legen, wahlweise auch Schuhe, irgendjemand braucht dringend Schuhe.

Das finde ich toll, das funktioniert auch, es lagen jede Menge Säcke mit Kleidern in den Kisten. Scheinbar wird bereits bei Einigen die Wintermode aussortiert.

Ob das auch in Berlin funktionieren würde?
Ich glaube nicht, wahrscheinlich wären die Kisten sofort weg und Klamotten legt auch keiner rein, im Gegenteil, die Leute würden die Säcke aufschneiden und sich neue Sachen raussuchen. Sieht man leider zu oft, dass Mensch im Altkleidercontainer hängt und sich Klamotten raussucht.

In der Eimsbütteler Blubberblase ist die Welt aber noch in Ordnung, keine kaputten Säcke, alles ordentlich beschriftet, verpackt und verschnürt. Es liegt noch nicht mal Müll in den Kisten.

Daher, Altkleidersammlung Hamburg vs. Berlin, mal sehen, mit dieser ‚Kiste vor der Tür’ Nummer kommt man in einigen Gegenden in Berlin nicht so weit, daher gibt es Punkte für Hamburg. 10:0

Blogger aufn Bier treffen, das klappt in Hamburg ganz hervorragend.
Diesmal war jovelstefan dran. Er sitzt den ganzen Tag keine 50m entfernt bei SinnerSchrader und bloggt vor sich hin schreibt seine Diplomarbeit. Nach ca. acht Jahren hat es tatsächlich geklappt, dass wir uns auf ein Bier im Knut treffen.
Viele Geschichten aus Münster, jede Menge Blogkrams, kurzer Disput ob die Don-Kapuzen-Fotos der vielen Blogger blöd oder doch nur lustig sind, Geschwurbel über WordPress und wat weiß ich noch.
Die Zuckerbiere (sowas auch, das heisst doch Alster hier, sind die komisch in Münster) liefen gut, Stefan ist total super, janz dufter Kerl, richtig patent, hat was aufm Kasten, wir werden heiraten und alles.
(siehe: Hamburg vs. Münster – Sven)

In Berlin kenne ich nur einen Blogger, in Hamburg sind es jetzt schon einige mehr, das entwickelt sich. Wird aber spätestens zur re:publica schlagartig anders, bis dahin gibt es Punkte für Hamburg.
Wann trifft man schonmal jemanden mit dem man länger als fünf Minuten über WordPress und Trackbackspam reden und lustigen Spam-Schwanzvergleich machen kann (Nur 100 Spam am Tag?).
Eher selten.
Nett auch, das der Traffic auf seinem Blog komplett anders läuft als bei mir. Spannend, aber für langweilig für die Leser. Bis auf die WM gab es wenige Gemeinsamkeiten.

Egal. Ich wollte ja Punkte vergeben. Ähm, mal sehen, hat Hamburg heute schon gewonnen? Ach ja, na denn, jetzt gewinnt Hamburg noch einmal.
Jovel-Bloggertreffen Hamburg vs. Berlin 14 : 0

Voll das Geheimwissen: Masematte – Hochdeutsch Lexikon, bei ‘J’ schauen.

In der Osterstrasse gibt es ein Karstadt.
Ohne jeden Zweifel steht es in der Top-Five der hässlichsten Kaufhäuser Deutschlands ganz weit oben.

Ein solches Betonmassaker in schmutzig Grau sieht man selten.
Ich gehe trotzdem regelmäßig rein und schaue, was es neues in Sachen Bettwäsche, Parfüm, Videospielen und Katzenfutter gibt. Allerdings nur mit Langeweile und viel zu viel Zeit.

Letztes Wochenende dann der Schock.
Am Karstadt hängen irgendwelche Industrie-Kletterer und sie bohrten mit dicken Bohrmaschinen dicke Löcher ins Karstadt.

Da fragt man sich gleich, ob das jetzt die Sprengbohrungen sind oder ob nur ein neue Logo angeschraubt wird.

Wahrscheinlich sind es Sprengbohrungen.

Aufregend das alles. Mal sehen, wie das weitergeht.

Hässliche Kaufhäuser gibt es in Belin auch, aber es sind so viele, dass es keinen Spaß macht auf ihnen rum zu reiten. Daher Punkt für Hamburg, irgendwie.
Über die Punkte muss ich nochmal drüber schlafen.

Hässliche Kaufhäuser Hamburg vs. Berlin 100:0