Da fährt ein PONY IN DER S-BAHN. Wie lustig ist das bitte?

UND WARUM INTERESSIERT DAS NIEMANDEN IN DER BAHN? Die Leute sitzen da, als ob es nichts selbstverständlicheres gibt, als ein Pony in der Bahn. Was ist mit denen los? Die gucken gar nicht, die lesen weiter ihre Bücher.

Manchnmal hat Berlin echt einen an der Waffel. Bonuspunkte für die BVG. Ich wusste nicht, dass es einen Fahrschein für Pony gibt.


A pony travelling with S-Bahn in Berlin!!!!! direkt Video Link

Woher das Pony stammt und ob es mit einer U-Bahn weiter fuhr, ist nicht bekannt. Klar ist aber, dass das eine S-Bahn mit 1 PS war.

via @mrschtief on twitter

ps.: Mit dem Pony nicht in den ersten Wagen …

Pünktlich zum Nikolaus. Die S-Bahn in Hamburg macht jetzt einen auf Berlin.
Die S-Bahn Berlin hat seit Jahren massive Probleme mit Schnee. Suchen sie auf Google-News nach “schnee S-Bahn”.

Es gibt drei Zentimeter Schnee und schon fallen die Weichen aus. Zehntausende Menschen kommen heute zu spät wegen Weichenstörungen.

Das ist neu und darum gilt ab sofort auch in Hamburg:

Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.

Das muss man in Hamburg jetzt verinnerlichen.
Es ist ein Drama, aber es ist so.

Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.

Ich hatte heute morgen das Vergüngen mit sehr, SEHR vielen anderen Menschen am Jungfernstieg auf die S-Bahn zu warten. Die Leute waren richtig schlecht gelaunt. Glaubt man gar nicht, wie sehr die Laune in den Keller geht, wenn alle anderen um dich herum innerlich kochen.

Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.

Das muss ich am Morgen nicht haben.
Zum Glück kann ich die S-Bahn komplett umgehen. In meinem Fall rechnet sich das. Eine Minute länger von der U-Bahn laufen ist sinnvoller als 15 Minuten auf eine desaströs überfüllte S-Bahn zu warten.
Und dann wegen Überfüllung nicht einsteigen zu können und auf die nächste Bahn zu warten. Währenddessen minütlich von Lautsprecherdurchsagen daran erinnert zu werden, dass wegen einer Weichenstörung die Bahnen 10-15 Minuten Verspätung haben.
Mich währenddessen wundern, warum niemand eine Schippe nimmt und die Weiche freischaufelt. Mich fragen, warum drei Zentimeter Schnee überhaupt Technik lahmlegen können. Warum überhaupt jemand davon überrascht wird. Und so weiter.

Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.
Bei Schnee nicht in die S-Bahn.

Da fahre ich lieber U-Bahn. Die U3 ist um diese Jahreszeit innen zwar genauso kalt wie aussen, aber immerhin fährt sie. Ich hoffe sehr, dass wir in Hamburg nicht solche Zustände bekommen wie in Berlin. Ein Blick auf die Chronik des S-Bahn-Chaos in Berlin zeigt, dass da noch Luft nach oben ist.

Und noch einmal.

Bei Schnee nicht in die S-Bahn.

Ich kann gar nicht beschreiben, wie lustig das ist.

Die Sbahn Hamburg “kämpft” gegen Laub.

LAUB. Blätter. Die kleinen Dinger, die im Herbst von den Bäumen fallen. Laub im Herbst, erstaunlich, dass man sich davon überraschen lässt, Laub im Herbst, damit konnte NIEMAND rechnen.

Das hat einen gewissen Witz, denkt man dabei doch sofort an die Sbahn Berlin, die ihre Motoren durch “Flugschnee” lahmlegen ließ. Jeweils sensationell unfassbar.

Aber lesen Sie selbst:

www.nahverkehrhamburg.de/s-bahn/582-s-bahn-kaempft-gegen-nasses-herbstwetter.

Car2go und BVG bieten in Berlin bis 31. August die Möglichkeit, sich kostenlos bei Car2go anzumelden. Alle, die ein Abo bei dem BVG haben, können sich für Car2go registrieren und die Anmeldegebühr sparen.

car2go

Foto: car2go by GriinBlog with Some rights reserved

Neu und nur in Berlin: Es gibt ein 90 Minuten-Monatspaket. Für 15 Euro kann man optional pro Monat 90 Minuten Autofahren dazubuchen. Das ist deutlich preiswerter als die 90 Minuten einfach so zu buchen.

Falls du aus Berlin kommst, ein BVG-Abo hast und Car2go immer schonmal testen wolltest: JETZT ist DIE Gelegenheit dazu. Es kostet nix und macht sogar Laune. Ich mag car2go. Eine extrem praktische Sache, ich werde im leben nicht verstehen, warum es das nicht schon immer gibt.

Details zu dieser Aktion findet man auf:
„Einsteigen bitte!“ Kooperation zwischen car2go und der BVG

Gefunden habe ich das über diesen “car2go ist super” Artikel in mensJournal.

Car2go just feels like the future. Swipe an RFID card in front of the flashing display on the giant windshield of this tiny two-seater – with it’s smiling grill and steel roll cage – and, after a minute delay, the car beeps, the doors unlock, and it’s yours.

Quelle: mensjournal – The Car-Sharing Alternative

Das wiederum habe ich auf dem ebenfalls tollen und modernen quote.fm gefunden. Die Leute in meinem Internet erfreuen sich sehr an car2go. Das wird genutzt. Eine dieser Sachen, die sich sofort wie “Alltag” anfühlen. So als ob es das schon immer gab.

Bei Gelegenheit schreibe ich mal einen car2go Vergleich zwischen Hamburg und Berlin. Es gibt da tatsächlich (wie immer) faszinierende und völlig unlogische Unterschiede.

Nachtrag zu GEZ für Bus-Radio Hamburg vs. Berlin

Dort gibt es in den Kommentaren Zweifel, dass für die Busse überhaupt GEZ-Gebühr gezahlt wird.

… Busse im ÖPNV sind vom neuen Rundfunkbeitraga ausdrücklich ausgenommen …

Es scheint hier Optimierungspotential zu geben, denn die Hochbahn schreibt mir heute:

… die HOCHBAHN bezahlt für Ihre Busse die GEZ-Gebühr. …

Quelle: E-Mail von der Hochbahn.

Tja. Da habe ich richtig geraten.

Hamburg, Stadt des Wassers, Hafen, mehr Brücken als Venedig, etc … Überall Schiffe, Fähren und noch mehr Schiffe. Hamburg ist sehr stolz auf seine Fähren auf der Elbe.

In Hamburg gibt es sechs Fährlinien im HVV,
aber in Berlin fahren witzigerweise auch sechs Fährlinen im Auftrag der BVG.

Guck an, wer hätte das gedacht? Eben, ich auch nicht.
In Hamburg und Berlin gibt es gleich viele Fährlinien.

Quelle: BVG.de – Fähre und hamburg.de – Hafenfähren im HVV
popblitz ist unnützes Hamburg Berlin Wissen.

Auf Subway systems of the world, presented on the same scale gefunden und für sehenswert erachtet. Tolle Grafiken von U-Bahnnetzen auf der ganzen Welt, die im gleichen Maßstab gezeigt werden. Sehenswert, Hamburg und Berlin sind auch dabei.

Berlin hat die Ost-West Trennung überwunden, in Hamburg wird die Nord-Süd Trennung sicherlich für die nächsten 100 Jahre weiter bestehen. Das selbsternannte Tor zur Welt lässt den Süden einfach weg.

Der Witz ist, dass Hamburg im hier sichtbaren direkten Vergleich nur einen Bruchteil der Berliner Größe besitzt. Die Hälfte der Einwohner aber nur ein knappes Viertel der U-Bahn-Fläche. In rot zu sehen ist das U-Bahnnetz in Hamburg, über das Netz von Berlin gelegt.

Berlin und Hamburg (rot)
U-Bahn Netze Hamburg und Berlin

Sehr schön zu erkennen, dass in Hamburg südlich der Elbe eigentlich nichts existiert und sich die U-Bahn nur in die “besseren” Gegenden von Hamburg streckt. Das Hamburger U-Bahnnetz ist im Vergleich zu den auf der Seite gezeigten zahlreichen anderen Netzplänen eher unvollständig.

Hamburg
U-Bahn / Hochbahn Hamburg
Quelle: www.fakeisthenewreal.org/subway/

Berlin hingegen ist anders, da ist die U-Bahn mehr oder weniger in der gesamten Stadt anzutreffen.

Berlin
U-Bahn / BVG Berlin
Quelle www.fakeisthenewreal.org/subway/

Punkte für Berlin. Die Hauptstadt kann U-Bahn einfach ein klein wenig “besser”.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Neil Freeman

Ach je, was habe ich da eben für einen Steuergelder-Hirnknoten gefunden.

bus driver listens to boom box

Foto: bus driver listens to boom box von John Kannenberg mit Some rights reserved

In jedem Bus, egal ob im Namen des HVV oder der BVG unterwegs, muss ein Radio eingebaut sein. Das Radio im Bus darf während normaler Fahrgastfahrten aber nicht eingeschaltet werden.

Die Busfahren sollen die Radios nur dann benutzen wenn das Funkgerät ausfällt, um so mit Hilfe des Verkehrsfunk über die Verkehrslage informiert zu werden.

Der Witz ist natürlich, dass für die Radios, die die Busfahrer eigentlich nicht anschalten dürfen, jeden Monat EUR 5,76 GEZ-Gebühr anfallen.

Die Angaben zur Anzahl der Busse sind sehr unterschiedlich, was an der Struktur des HVV und den BVG liegt. Wenn ich “HVV/BVG hatxyz Busse”, meine ich damit natürlich die Subunternehmer (oder wie sich das da nennt)

Der HVV hat irgendwas zwischen 886 und 662 Busse, macht jeden Monat EUR 5.103 – EUR 3.813
Die BVG haben, laut Wikipedia, 1323 Busse in Betrieb die monatlich EUR 7.620 zur Last fallen.

Jeden Monat zahlen die Unternehmen für Radios, die nicht genutzt werden sollen. Im Sinne von: sie zahlen für nix.

Ist das nicht wundervoll? Selten ein so schönes Beispiel für Bürokratie gefunden.

via rycon.wordpress.com – GEZ-Gebühr

Früher war der Kopfschmerz in Berlin nicht so schlimm.
Dafür gab es damals das ‘Autschn’ noch nicht.

Ich suche mir jetzt eine Apotheke, ein Frühstück (irgendwas. Ein Brötchen, Schrippe, Franz- egal woher) und einen Kaffee.

Ich bin jetzt schon leer gequatscht. Und der Tag hat noch gar nicht angefangen. Es wird super. Wirklich.

Da drüben streiten sich zwei Taxifahrer um einen Fahrgast, unter mir rattert die UBahn und sensationell bekloppt und mir völlig unbekannt:
Die UBahn Stationen Spittelmarkt und Märkisches Museum (da ist mein Hotel) sind ca. nur 700 Meter entfernt voneinander. Sowas bescheuertes gibt es selbst in Hamburg nicht. 

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Sitez im Bus. Und warte. Der Busfahrer redet englisch. Glaub ich. Schienenersatzverkehr von Potsdamer Platz bis Mohrenstrasse. Leider. Das sorgt für geschmeidige 20 Minuten Verspätung auf dem Weg ins Hotel. Blitzgescheit gewählt Kollege.

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