Sensationelle Idee, oder? Brot und Brötchen hat in letzter Zeit nicht mehr den besten Ruf, warum also nicht einfach weglassen?

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Gesehen auf dem Wochenmarkt am Mittwoch, Hamburg Großneumarkt. Am Stand, der diese wundervollen Burgunderbratenbrötchen verkauft.

Bulette aufschneiden, Käse und Gemüse rein, fertig ist der Hamburger-pur.

Sogar mit Gemüse. Wegen der Vitamine und so. Die Hanseaten denken eben mit. Eine der Sachen, die mit einem Berliner (jaja, Pfannkuchen, ich weiß) überhaupt nicht funktioniert. Es sei denn, man möchte einen Klecks Marmelade kaufen. Aber gegen die Marmelade gewinnt der Burger ohne Brötchen. Wieso ist mir das nicht eingefallen?

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Am Wochenende wurde das Kind getauft. Auf der Einladung war das Kind im Schiff auf dem Meer zu sehen. Der Eine oder Andere war der Meinung, dass wir das ganz hübsch gemacht hätten in Photoshop. Stimmt aber nur zu Teil – das Kind sitzt tatsächlich in einem echten Papierschiff. Kann man sich auch Packpapier basteln. Dauert etwas und man braucht total viel Papier, aber es geht.

Bei fotografieren des Kindes in einem Papierschiff sollte man darauf achten, dass die Katze nicht ständig durch das Bild rennt. Darüber freut sich nur das Kind. Unsere Einladungsgestaltungs-Patentant musste doch glatt ein Stück Katze aus dem Bild entfernen.

In Berlin war ich auf keiner Taufe. Die Berliner wissen wahrscheinlich gar nicht, was das ist.

Ich weiß es erst wieder seit dem Taufgespräch mit dem Pfarrer. Das war was. Wollte er doch glatt, dass ich wieder in die Kirche eintrete um das Kind taufen zu lassen. Ich und Kirche sind meistens so wie Materie und Antimaterie. Nach einem langen Gespräch kam dann heraus, dass ich doch nicht in den Verein muss. Prima.

Die Taufe war ein tolles Fest mit Familie, Freunden, Kindern, Hunden, Regen, Sonnenschein, Kuchen, Buletten und diversen anderen Alarmen. Danke für diesen tollen Tag – dafür bekommt Hamburg jede Menge sakramentöse Punkte.

Taufe Hamburg vs. Berlin 91,11:0

Gute Sache auf der Re:publica:
Hackfleisch, halb und halb, mit Ei, altem Brötchen, Zwiebeln, und ordentlich Gewürzen mischen und zu flachen Dingern formen, anschließend frittieren oder braten.
Fertig ist der fiese Snack für den kleinen Hunger. Siehe: Frikadelle

Die mögliche next07-Hamburg-Variante:
Fischfrikadelle, ähnliches Rezept, aber mit zerhacktem Fisch. Bäh.
Dann doch lieber Sushi-hastenichtgesehen-FingerFood.

Und dann gibt es noch diese E-Mail aus Berlin, die kam hier vor ein paar Tagen rein:

Juten Abend,

…ick sitze hier un esse Klops uf eenmal kloppts, ick kieke, staune, wunder
mir, uf eenmal jehtse uf di Tür, ick jehe raus un kieke und wer steht
draussen? icke!

Bulette/Klops vs. Fischbrötchen, deutlich, Bulette gewinnt, dieses Fisch-Geschlabber macht keinen Spaß, 0:1043