Google Analytics ist ein Statistik-Tool mit dem ich auf pop64.de die Webseiten-Besucher erfasse und zähle.

Das wurde komplett neu gestaltet und da ich das regelmässig nutze schreibe ich es hier auf.
Hat aber nichts mit Hamburg und Berlin zu tun.
Stimmt nicht, ich kann nicht anders, es ist doch mit Hamburg und Berlin …

Erste Änderung: Nach Login sehe ich den letzten Monat im Dashboard.
Das ist toll und wurde auch Zeit.
Alles sieht schicker aus, jede Menge große Überschriften, dazu Boxen, die man Ajax-like durch die Gegend schieben kann.

Analytics fühlt sich schneller an, und ich kann solch wichtig Informationen sofort erkennen, dass 1657 Mal nach irgendetwas mit Hamburg gesucht wurde (z.B.: Flohmarkt Hamburg), aber nur 1.192 Mal nach Berlin (beliebt: Sex in Berlin).

Die meisten Besucher kommen, wenn man die Google/Yahoo/Lycos-Suche raus lässt, von meinen Flickr-Bildern. Bei denen setze ich immer einen Link in den Kommentar, wenn ich das Bild im Blog verwende. Das funktioniert relativ gut.

Beste Blog-Besucher-Schleuder ist ganz klar Spreeblick, lustigerweise gefolgt vom Boschblog, die restlichen 500 Quellen verschwinden dann schnell im Hintergrund-Rauschen.

Das sind Dinge, die man wissen will und sofort wieder vergessen kann.

Auf fast jeder Seite in Analytics gibt es kleine Teaser, die mich, z.B. auf die Navigationsanalyse bringen.
Dort wiederum kann ich mit kleinen drop-downs schnell und einfach eine Seite wählen und sehe, dass in der Regel niemand klickt und wenn, dann klicken Besucher auf den ersten Button in der Navigation.
Das ist bei mir “Hamburg gewinnt”, dieser Button ist ganz vorne, auch in der Statistik.

User/Besucher sind da relativ stupide, in der Masse gesehen.
In Gesprächen mit Kunden, die Tagelang über Seiten in der vierten Navigationsebene nachdenken, gibt es immer wieder große Enttäuschung, wenn sie erfahren, das sowieso niemand den Kram ansieht.

Ein, zwei Klicks, nur auf die ersten Buttons oder Bilder mit Frauen drauf, dann ist Ende mit Besuch. Klingt nach typischem Sven-Gelaber, ist aber leider so.

Einen Makel gibt es doch.
Das dusselige Webside-overlay, so ein Ding, bei dem ich für jeden Link sehen kann, wie oft er geklickt wurde, das funktioniert immer noch nicht.

Schick Redesign, jede Menge neue Buttons, neue Funktionen habe ich nicht gefunden, die Referrer sind immer noch verstümmelt, aber insgesamt passt das.
Da „Hamburg gewinnt“ mit Abstand gegen „Berlin gewinnt“ gewinnt und mehr nach Hamburg gesucht wird, bekommt auch hier Hamburg die Punkte.

Ich sag mal, Google Anayltics– Hamburg vs. Berlin 1928 : 500

via Google Analytics bald mit komplett neuem Design + Funktionen, da findet man dann: New Version of Google Analytics! und ein kleines Video in Farbe und Bunt findet man auch.

Einen Bug gibt es auch.
Wenn ich auf Vorschau im Blog/Wordpress klicke, öffnet sich ein neues Fenster mit dem hier gelesenen Artikel, allerdings ist das Analytics Webside-overlay drauf und geht nicht weg.

Ach wie schön.
Klopse wie bei Mutti: Szene entdeckt Hausmannskost.

Artikel dieser Art tauchen regelmässig auf meinem Radar auf. Die sagenumwobene Szene entdeckt Hausmannskost. Dufte Sache, müsste ich eigentlich gut finden. Als Sohn einer Handwerksfamilie kenne ich natürlich sämtliche Speisegaststätten aus der Heimat. Kleine Dörfer im Westerwald, irgendwelche Truck-Stops an langweiligen Bundesstrassen in der Nähe von Biedenkopf oder Imbiss-Buden in der Nähe von Steinbrüchen, irgendwo in Hessen.

Da gibt es nur Hausmannskost. Schnitzel, die über den Tellerrand lappen, selbst gemachter Kartoffelsalat, nicht dieser Quatsch ausm Eimer, Senfeier, Pellkartoffeln, Presskopp oder einfach nur eine Bratwurst gibt es da.

Das schmeckt immer wieder gut und würde jederzeit den Kartoffelsalat dem Sushi vorziehen.

Jetzt spielt die “Szene” auch wieder mit. Bratwurst braten hat man irgendwie nicht gelernt, wie auch, jahrelang wurden wir mit Pasta- und Asia-Kochbüchern und Kochtipss ertränkt. Niemand hat von Kartoffelsalat geschrieben. Blöde Sache, jetzt muss man den in einer Speisegaststätte zu sich nehmen.

Beispielsweise im Hatari. Dazu hat Herr Paulsen ausführlich etwas geschrieben. Da bekommt man gleich Lust auf eine Bratwurst oder Handkäs mit Musik.

Toast Hawaii ist auch so ein Klassiker. Wo bekommt man den noch, ausser an fiesen Autobahnraststätten? Werde heute Mittag versuchen, in Ottensen einen Toast Hawaii zu essen. Vielleicht finde ich ja einen.

Toast Hawaii Hamburg vs. Berlin, hatte in Hamburg noch keinen Toast Hawaii, in Berlin gab es die nur bei der Nachbarin, daher 0:10

Gute Sache auf der Re:publica:
Hackfleisch, halb und halb, mit Ei, altem Brötchen, Zwiebeln, und ordentlich Gewürzen mischen und zu flachen Dingern formen, anschließend frittieren oder braten.
Fertig ist der fiese Snack für den kleinen Hunger. Siehe: Frikadelle

Die mögliche next07-Hamburg-Variante:
Fischfrikadelle, ähnliches Rezept, aber mit zerhacktem Fisch. Bäh.
Dann doch lieber Sushi-hastenichtgesehen-FingerFood.

Und dann gibt es noch diese E-Mail aus Berlin, die kam hier vor ein paar Tagen rein:

Juten Abend,

…ick sitze hier un esse Klops uf eenmal kloppts, ick kieke, staune, wunder
mir, uf eenmal jehtse uf di Tür, ick jehe raus un kieke und wer steht
draussen? icke!

Bulette/Klops vs. Fischbrötchen, deutlich, Bulette gewinnt, dieses Fisch-Geschlabber macht keinen Spaß, 0:1043

Jörg Dräger will Hamburg als „Stadt der Talente“ präsentieren.
Fein.
Mithilfe der Unternehmensberatung Roland Berger, einer Powerpoint-Präsentation und amerikanischen Wissenschaftlern hat er etwas herausgefunden.

Nicht nur Unternehmen sind wichtig, man braucht auch kreative Menschen in der Stadt.

Wow. Super. Ehrlich, haste gut gemacht, Jörgi macht das, mit Powerpoint-Karaoke und allem.

Wie stulle ist das denn bitte? Dass er sich mit so etwas vor die Presse traut? Ich hätte ja Angst, dass jemand bemerkt, dass vollkommen unsinnig Kohle für etwas ausgegeben wird, das eh jeder weiß.

Da Hamburg solche tollen Marketing-Konzepte braucht, mache ich doch einfach mit:

Sven Dietrich hat ohne amerikanische Wissenschaftler herausgefunden, dass billige Wohnungen und viele Studienplätze jede Menge junge und kreative Menschen in die Stadt locken.

So einfach geht das.
Die Rechnung, garantiert preiswerter als bei Roland Berger, schicke ich dann per Post.

Jörg Dräger hätte auch nach Berlin gehen können. Billige Wohnungen, Altbau-Wohnungen in der Stadt und nicht irgendwelche Neubauten am Stadtrand, dazu jede Menge Studenten und fertig ist die Freak-Show auf der Kastanienallee oder in Friedrichshain. Total kreativ und so.

So ein Quatsch. Aber man kann prima Bullshit-Bingo dummbatz-Bingo im Morgenpost Artikel spielen.
Siehe: Hamburg soll Stadt der Talente werden
Da kommt alles vor. „Wachsende Metropole, lebenswerte Stadt, Leitbild, Unternehmensberatung, Powerpoint, kluge Köpfe und Ideen, Maßnahmen zur Steigerung“ und so weiter. Leider steht nicht wirklich etwas drin, nur dieses Gesabbel, immerhin ohne Rechtschreibfehler.

Billige Wohnungen Hamburg vs. Berlin, ganz klarer Fall, die Mieten in Hamburg sind vollkommener Wahnsinn, zumindest im Vergleich zu Berlin, daher 0:10000

via: Stadt der Talente? bei Lumma.de, eigentlich von dort abgeschrieben.

Da sind sie wieder. TVenty.de.
So ein Videoding aus Hamburg. Die Hamburger Morgenpost spielt da irgendwie mit und sie zeigen superlustige Menschen, die frontal mit H&M und Miss Sixty Filialen kollidiert sind.
Muss man nicht gut finden, ich zumindest finde es eher, ich sag mal, suboptimal.
Meiner Meinung nach ist TVenty.de langweilig. Zu viele Blondinen, zu viele langweilige “total toller Club hier” Geschichten und zu viel Party, Schanze und Bar”.

Wenn das auch nur ansatzweise typisch Hamburg ist, na herzlichen Glückwunsch, dann liege ich mit meinem zweijährigen Rumgejammer über Hamburg ja gar nicht so falsch.

Dann doch lieber die Berliner Versionen des “Videos drehen und ins Netz stellen” Dings.
Jürgen Kuttner und Toni Mahoni hatte ich gestern bereits erwähnt, ganz vergessen hatte ich aber watch Berlin.

Im Gegensatz zu TVenty passiert da etwas.
Nicht nur blonde Brüste und Gastronomen werden vor die Kamera gezerrt, nein, es gibt dort irgendwie mehr ausser Porno Kneipentests, Beispielsweise was mit Keule oder sie haben dort ein Video über ein Buch mit dem unfassbaren Titel ‘POP seit 1964′. Hurra! Finde ich gut.
WatchBerlin ist noch gar nicht so alt, seit dem 19.02.2007 sind die auf Sendung, falls man das so sagt im Internet und eine gewisse ave schmeisst den Laden.

Mehr Videos mit- und aus Hamburg, dito Berlin, weiterhin Punkte für Berlin.
Ich sag mal 10:400

Jürgen Kuttner und Toni Mahoni.
Beide machen Video-Podcasts, kommen aus Berlin und das ist auch deutlich hörbar.
Jürgen Kuttner und Toni Mahoni.

Kinners, da muss ich mir mal was einfallen lassen.
Immer nur Berlin, ist zwar alles ganz großes Tennis, Kino und überhaupt schaue ich mir das sehr gerne an, aber wo bleiben denn die Hamburger?
Sind die Kamerascheu, haben die gar keine Kameras oder haben sie schlicht nichts zu erzählen?
Nichts gegen Kuttner und Mahoni, aber ich will auch mal die verzuhausung-YouTube-Fassung von Dittsche sehen.

Bis dahin gibt es Punkte für Berlin.
Video-Podcast Hamburg vs. Berlin 0:100

via: Kuttnernet bei Spreeblick

Update: In Farbe und bunt, die Re:publica in den Tagesthemen.
Find ich sehr gut, hat Vaddi auch mal gesehen, was der Kleene so macht.
Toll.

Anne und Toni, kann man auf Die Toni Mahoni-Show bei der Tagesschau ansehen.

Weiter mit dem anderen Kram …
Kaffee trinken und Re-publica Zeugs lesen.

Google-Blog Suche: Re-publica
Heise.de: re:publica: “Print ist tot”
ORF.at: “Was ist jetzt mit der Medienrevolution?”
jetzt.de Blog: Eindrücke von der Bloggerkonferenz „Re:Publica“
netzwelt.de: Podcast: Der erste Deutsche Bloggerkongress – re:publica
Nerdcore kommt auf’n Punkt: re:publica
c0t0d0s0.org: Rasende Rechner von Sun
Hausmeister Pachulke: Meine erste Blogger-Konferenz
cyberabad.de: re:publica roundup
Heldenstadt: Zurück von der Re:publica
argh.de: jeder zweite ist unfähig, während vorträgen sein mobiltelefon auf vibration bzw. stumm zu schalten

Mir hat es gefallen und der Applaus am Ende war großartig. Ich hatte fast Pippi im Auge.

Die vielen Blogs haben jetzt Gesichter und Stimmen.
Einige haben mir erzählt, dass sie mich lesen, andere finden das hier total bekloppt, ich habe mich per SMS arm ge-twittert, ich habe einiges gelernt, ich habe viele Leute kennen gelernt, ich fand die Bier Preise in der Kalkscheune zu hoch, ich fand die Location ansonsten toll, ich habe mich wie Bolle über Berlin gefreut, ich bin daher sowieso nicht neutral, ich wurde fast verprügelt, ich habe Fussball gesehen, ich gehe einigen Leuten mit diesem Hamburg Berlin Ding voll auf den Zeiger, ich stand vor der Kamera, ich fand die SUN-Rechner doof und ich wundere mich, dass fast alle auf auf der Re-publica ein Mac-Notebook hatten.

Sonst wurde und wird an anderen Stellen alles über die Re-publica gesagt.

Unverständlicherweise hat noch niemand Punkte vergeben.

Mir fällt leider kein Vergleich ein, bis auf Re-publica Hamburg vs. Berlin, einfache Geschichte, die gab es noch nicht in Hamburg, nur in Berlin, daher, wie oben zu sehen 0:5000

Falls jemand von dieser Blog-Dings Mischpoke Zeit und Lust auf ein Bier hat, denn möge sie oder er doch Bescheid geben, würde mich freuen.

Kinners, was für ein Drama, welch Aufregung, welch Kamera-Alarm.
Für die Blogpiloten.de habe ich ein Interview gegeben, zusammen mit Thomas Gigold von Medienrauschen


Link: sevenload direkt in die Kamera stottern Link

Find ich toll, obwohl, ich bin voll nicht für die Kamera gemacht.
Meine Körperhaltung ist die eines nassen Lappens, ich rede zu leise und auch eher nur Stuss, aber das ist trotzdem eine prima Sache.

Im Interview bei den Blogpiloten.de, siehe Beautiful Blog People Video.

Eigenwerbung Ende.

In Hamburg gab es das noch nicht, Interview mit Kamera und dem ganzen Kram, daher gibt es natürlich Punkte für Berlin.
Interview Hamburg vs. Berlin 0:5000

Was ich beim Kaffee trinken über die Re-publica gelesen habe:

via Re-publica Blog: Bei Technorati findet man einen schönen Einsteig in die Blogbeiträge, die es zur re:publica gibt. Unfassbar viel Text, kann man nicht lesen in einem Leben, soviel Zeug steht da.

Die flickr-Gruppe befindet sich hier (nicht ganz so viele Bilder, das werden aber bestimmt noch etliche mehr), auch bei onelinr gibt es einen Kanal. Auch schön: re:publica Live.

Dazu ein tolles SMS-Live Ding. Kann man online mitverfolgen. Meine Twitter-Dinger kann man bei twitter.com/svensonsan mitlesen, die Nachrichten dort sind aber eher, ich sag mal, trivial …

Sinnvoller ist es bei den Anderen:

Folien zu “Die Mythen der Sphäre”.
Plazes und der Faule Nutzer.
cellity.de mit dem Handy Dings, das bei mir leider nicht funktioniert.
Guter Mitschnitt bei politikblogs – re:publica-Mittwoch
Bei Heise: re:publica: Kampf dem Blogger-Mythos
Bei wirres.net: _un:konzentration
Im Tagesspiegel: 10.4. Blogger in Berlin: Wiedersehen im echten Leben
Nochmal Tagesspiegel: 11.4. Zu Besuch auf der größten deutschen Blogger-Konferenz „re-publica“ in Berlin
Beim ORF: Blogger haben keine Lust auf Regeln
Sehr schön auch: re-publica, Tag 1 bei dailymo.de

Heute gibt es viele Vorträge auf die ich mich freue, im Anschluss dann ein Konzert, auf das ich mich auch wie Bolle freue. Da kommt eine janz dufte Band, ehrlich, darf man nicht verpassen.

Ganz kurz, auf der Re-publica gab es Buletten.
Ganz klassisch, Bulette, Schrippe und Senf dazu. Perfekt, genauso wie es sein soll.

Ob es auf der Next07 dann auch Fischbrötchen geben wird?
Fischbrötchen, ganz frisch vom SinnerSchrader-Fischmarkt …

Da bin ich gespannt.

Bis dahin geht der Imbiss-Punkt nach Berlin.
Next07 Hamburg vs. Re-publica Berlin – Fingerfood 0:10