Gleich zwei Fotos von Leuten, die einen QR-Code scannen. Sieht man nicht alle Tage. #bchh12


Toll, oder? Andere als auf picturesofpeoplescanningqrcodes.tumblr.com.
Gleich zwei Fotos von Leuten, die einen QR-Code scannen. Sieht man nicht alle Tage. #bchh12


Toll, oder? Andere als auf picturesofpeoplescanningqrcodes.tumblr.com.
Wie immer, im Herbst gibt es jede Menge zu tun.
Bereits im Oktober fahre ich nach München zur K5 Konferenz für E-Commerce. Die ist neu und ich bin gespannt, was mich da erwartet.
Im November bin ich selbstverständlich auf dem Barcamp Hamburg 2011, das am 11. und 12. November in den Räumen von OTTO stattfinden wird.
Und dann fahre ich diesen Herbst zum ersten Mal mit dem Kind nach Berlin. Das wird sicherlich noch spannender als die beiden Internet-Events.
Und sonst so? Muss ich noch irgendwo anders hin?
Die Präsentation ist weiter unten.
3. Update: Eine Lösung ist gefunden: Die Technik des neuen Jugendschutz-Labels – Deutschland will die Welt verändern
2. Update, 1.12.: Der JMStV wird gerade sehr intensiv in zahlreichen deutschen Blogs diskutiert. Ich lese leider viele Falschmeldungen. Das Isotopp offline ist (ein Blick auf rivva.de hilft dabei) halte ich für den falschen Schritt. Im Lawblog gibt es einen guten Artikel dazu, warum Panik nicht angebracht ist. Achzigtausend weitere Artikel auf Rivva.de, die Verlinke ich in einem noch zu erstellenden, neuen Artikel.
1. Update: Nein, ich habe keine Antwort darauf, was zu tun ist. Ich zeige nur das “so sieht es aus” auf.
Auf dem Barcamp Hamburg 2010 habe ich zusammen mit Jens Matheuszik vom pottblog.de eine Session zum ab 1.1.2011 geltenden JMStV (siehe Jugendmedienschutz-Staatsvertrag) gehalten.
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Was für ein lustiges Wochenende und was für eine tolle Woche. So viel neues, ich ticker das mal hier rein, sonst vergesse ich das.
Dienstag war der Google Developer Day. Ich schrob bereits etwas dazu. Habe auf dem Barcamp zusammen mit @mthie @moeffju eine Google Dev Day Bericht Session gemacht. Das war nett, auch wnen mein “die Developer Tools in Chrome sind viel geiler” -part von anwesenden Checkern total auseinander genommen wurde. Hat funktioniert. Wirklich wichtig und ansehen muss ich mir:
Google Storage cdn
Präsentation dazu: GDD Brazil 2010 – Google Storage, Bigquery and Prediction APIs 2 weeks ago
Video dazu:
Google I/O 2010 – Google Storage for Developers
Ein Freund von mir hat einen Freund, dessen Freund einen Freund hat der wiederum einen Freund hat und der ist unfassbar ***** und mit den Nerven-, der Motivation- und allem am *****, weil die Technik im Rechenzentrum ***** kann und ****** viel kostet. Das wird nicht besser, wenn man sich mit Google Storage beschäftigt. Im Gegenteil.
Prediction Api
Das habe ich noch nicht verstanden, es ist wohl so ein Vorschlagsdingens in der “Kunden die x machten, machten auch Y”. Mal sehen, ist in den Slides da oben auch drin.
Fusion Tables
Mein Lieblingsding. Das ist echt schick, was Google da gemacht hat. Spatial Tables, also so Quatsch wie “suche alle xyz in dem Viereck, dass ich da gerade auf die Karte male” und mehr geht damit, dass sogar ich das verstehe.
Warum das unglaublich viel Potential hat, erkennt man vielleicht damit: Postfilialen in Berlin auf Karte eintragen: Google Fusion Tables Tutorial oder Fusion Tables – die Cloud-Datenbank von Google.
Mal eben (jaja) so eine Karte bauen, alleine dass das geht ist schon toll. Yelp zum selber bauen.
Randnotiz: Ich muss mehr Events in Google Analytics erfassen. Unglaublich, was da einige alles reintriggern. Wusste gar nicht, dass das geht.
–
Am ersten Tag des Barcamp Hamburg ergab sich beim Frühstück eine kleine Diskussion, wie das denn jetzt mit dem JMStV im Internet sei. Da hatte jeder eine komplett andere Meinung und ich lies mich zu einer Session überreden. Auch auf dem ConventionCamp wurde drei Tage zuvor darüber gesprochen. Die ist noch nicht online, kommt aber noch, versprochen. Das Feedback dazu war überraschend positiv, Danke sehr.
In Erinnerung blieben mir Sessions über:
KANBAN (super, wusste ich nicht)
Best of 165+ Tools von Oliver Überholz (sehr gut, das ganze Tool-Gedaddel mit klappt-auch-im-Team Aspekt)
Badges 2.0 von Katharina Koch (sie finde ich nicht online) mit einer leicht unwissenden Zuhörerschaft, die Badges, Mayor, Awards wild durcheinander brachte und niemand jemals etwas von Trophäen in Videospielen gehört hat (schlimm. Wer über Foursquare und Bagdes reden will und nicht weiß, was im Milliardenmarkt Videospiele an Auszeichnungen heute bereits geht und wie sie genutzt werden, hat es schwer).
Die Videospielkultur ist auch schuld, dass ich am ersten Abend dem Gewinner des Startup Dingens, der mit dem Flash-Java-Wasweißich-Spiel, dass die Umrisse erkennt und darauf eine Figur laufen lässt, gleich eine so doofe Frage stellte. Das tut mir ein Leid, nächstes Mal frage ich ihn hinter der Bühne. Mich haben gleich zwei Venture-Dingens Menschen zusammen gestaucht “wir brauchen solche Leute – so muss das sein”. Ja, stimmt, aber angesichts von Kinect ist das schwer, ich habe da versagt, wie gesagt, ich weiß deinen Namen nicht mehr, aber du hast natürlich zu Recht gewonnen. Alles Gute von mir.
Schon sind wir bei Tag 2:
E-Commerce ist blöd von Alexander Graf (das war toll, evtl. wird nächstes Mal auch travel berücksichtigt, aber so wie es war fande ich es gut)
Social Media Guidelines von Nicole Willnow und Sanja Stankovic war spannend und informativ
Koffein, Produktivität, Schlaf und so von @moeffju war eine dieser “wtf? das gibt es?” Sessions. Kein Kaffee, Menschen, die nur 30 Minuten schlafen, dafür aber 6x am Tag, das war alles ein einziger wtf. Großartig. Danke dafür.
Toll war auch das digital Media Women Dings. Noch nie auf einem Barcamp mit so vielen Frauen gewesen, noch nie so viele Sessions von Frauen gehört, das war toll. Viel besser als auf dem Google Developer Day. Besucht sie unter www.digitalmediawomen.de
Zum Abschluss dann die lustigen einbuchstabe daneben tiere präsentiert von Jörn Hendrik Schmutte. Das war nett, keine Frage.
Die einbuchstabedanebentiere passierten am Wochenende auf Twitter.
Das ist ganz, ganz großes Kino.
Aktuell machen die Einbuchstabedanebentiere die Runde auf Twitter. Noch nie was von gehört? Ich auch nicht. Bis vor dreißig Minuten. Und vermutlich hat von ihnen bis vor wenigen Stunden noch überhaupt nie jemand was gehört.
Quelle: Die Einbuchstabedanebentiere – die Sammlung inklusive Illustrationen
Bitte ansehen, das ist ein Stück deutsche Internetgeschichte. Den original ersten Tweet findet man auf twitkrit, hier das Bild des Fettchens. Es ging mit solch famosen Stuss am Wochenende nahtlos weiter.
Axel E. Fischer (CDU) ist Mitglied des Bundestages, und war bis heute relativ unbekannt.
Dieses Zustand änderte er dadurch, daß er allen Ernstes ein “Vermummungs- verbot für das Internet” forderte.
Nun sind ja Politiker i.A. dafür bekannt, dämliche, populistische, überflüssige und völlig sinnfreie Forderungen zu stellen, aber im Fall Axel E. Fischer kommt dazu, daß ausgerechnet dieser Mensch der Vorsitzende der Internet-Enquete Kommission der Bundesregierung ist, und so jemand sollte doch eigentlich zumindest minimale Ahnung von diesem Gebiet haben.
Die “Netzgemeinde” hat diese Steilvorlage danbar und kreativ aufgenommen, und eine ganze Reihe weiterer Forderungen formuliert, wie sie auch von Politikern wie Axel E. Fischer kommen könnten.
Quelle: Axel E. Fischer fordert
Da kommt ein Knaller nach dem anderen. Ganz. ganz groß. CDU-Politiker Fischer wird zum Netzphänomen
Mal wieder Barcamp. In Stichworten.
Diesmal wird explizit eine Doku gewünscht. Gute Idee, Doku wird immer vergessen.
Auf openetherpad.org (kannte ich gar nicht) kann man so ein Dingens anlegen und als Doku nutzen. Sieht gut aus.
Es gibt Mittag von 12-14, ab 18 Uhr Abendessen, es wird eine Abendveranstaltung geben. Ein Startup-IrgendwasDings, oder etwas anderes, mal sehen, was dem Internet noch einfällt. Essen ist wichtig bei Otto.
Lustig auch, dass es wieder die wundervolle Zungenblutwurst gibt.
Es gibt einen Timetable auf http://Bit.ly/ttbchh10
So. Ich bin auf dem Barcamp Hamburg 2009 und tippe hier die Eindrücke ungefiltert rein. Vorab ein großes Lob an das Orga-Team. Tolle Location, superwundervolltolles Essen, funktionierendes Wlan sind ganz wundervoll. Danke dafür.
1. Session Viralität
-Zentraler Punkt für Wachstum von YouTube war die Embedfunktion und die Nutzung/Einbindung von
Videos auf MySpace.
-Viralität ist NICHT die Funktion “dieses Dings weiterempfehlen”
-Google Docs vs. Word. Die Anwendung empfiehlt sich selbst durch ihre Funktion. Einladung zur
Mitarbeiten.
-Neues Netzwerk in/auf bestehendes Netzwek aufsetzen. Beispiel: Paypal auf eBay.
-Beispiel für virale Verbreitung. Amiando. “Ich lade sie zu meinem Event ein”. Erstkontakt zu
Amiando.
-Viral Loop: Florian registriet sich – Florian erstellt Event seite – Florian lädt Tillamnn zum
Essen ein
- Tillmann besucht Event Seite.
-Viraler Faktor. = N x P1 x P2
-Seed Größe. 5x1x1 oder 5×0,x0,6 oder 5×0,2×0,2
-Ein User der einlädt muss mehr als eine Person einladen.
-In Twitter. Anzeige der genutzten Api im Twitterstream.
-Farmville bringt Facebook mehr User als Facebook selbst.
-Pet Society hat über 10.000.000 Nutzer monatlich.
-Retention Rate. Virale Apps wachsen können extrem schnell wachsen, erreichen Sättigung, wachsen
dann nicht mehr.
-Friendster ist auf den Phillipinen noch groß, lag an Einladung von einem User, im Rest der Welt
nicht mehr aktiv.
-simpelst möglichses Produkt bauen, danach verbessern, verbessern, verbessern.
-Blog www.id-o.de
www.andrewchen.com
www.20bits.com
Buch zum Thema: viral loop – andrew tenneberg
Florian Bailey
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2. Session Community Management
-ist push oder pull besser?
-Leute gehen nicht alleine in foren. Leute müssen informiert werden. Was gibt es neues?
-porkcamp – schwein schlachten im barcamp style.
-90% der User lesen nur? aha. na dann. 10% machen mit und 1% ist extrem user. macht dann 101%
User.
-schwierig mitzuschreiben, kleine diskussion.
-es geht nur um kleine communities, kleine gruppen, wenig vernetzung.
-jetzt geht es um Punktesysteme, reputation, motivation, im Rang steigen.
-homebase und outpost- eigene community oder die leute extern auf facebook, xing, etc abholen.
-Nicht blogbare Geschichte von Mixxt.
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3. Session Social monitoring mit Netvibes
Netvibes ist ein personalisierbares Startseitendings.
-Jede Menge Suchmaschinen
-feeds überwachen
-einzelne Feedbeiträge “sharen” und so an die kollegen schicken.
-socialmention.com als iframe einbinden
-monitoringseite für kollegen bauen – bestimmte Quellen einbinden, nicht nur nach Keywords
suchen.
-www.netwibes.com/redbullbrandwatch
-www.brandsandpublic.com
-www.squidoo.com
-www.radiant6.com
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4. Session – Android Anwendungsentwicklung
-es wird definitiv Netbooks mit Android geben.
-rest der Session nicht verstanden.
-toll.
5. Session Podcast mit Bosch und Jovelstefan
-Themen: wie immer keine, als Notlösung reden wir über das Barcamp.
-Podcast kann man sich später auf hamburger-zum-mittag.de anhören.
6. Session – Twitter im Unternehmen am Beispiel von @otto_de
-hohe Erwartungen
-Otto macht tolle Sachen im Netz
-Nils Kramer und Florian Zimmermann stellen sich vor
-137 Tage online, 1.275 Tweet, 1,6/Tag
-@Replies 867, 113 RT, 2.677 Follower
-Twittanalyzer mal ansehen
-Otto hat immer die Initialen des “Autoren” im Tweet.
-Twitter Account war mit Teaser sehr prominent auf Startseite verlinkt, hat noch nicht mal 1000 Follower gebracht. Interessant.
-otto_de und otto_jobs twittern.
-über 15 offizielle Otto Accounts (twoforfashion, etc.)
-über 100 Mitarbeiter twittern bei Otto
-wie wird bei Otto getwittert?
-Es gibt drei Personen die öffentlich sichtbar sind.
-Die drei halten enge Rücksprache mit anderen Abteilungen im Haus. Presse, Kundencenter, etc.
-Großes Interesse im Publikum ob es eine feste Stelle gibt, wieviel Zeit mit Twitter pro Person drauf geht, wer das angeleiert hat,
- 2-3 Monate bis Konzept und Account stand und losgetwittert wurde.
-vor Twitter gab es nie die Möglichkeit von einer einzelnen Person eine Antwort zu bekommen
-Beispiel für Kundendialog wird gezeigt
-Kunde beschwert sich, meckert rum
-otto_de meldet sich bei Twitteruser, Kunde freut sich, nach 11 Minuten ruft das Kundencenter bei ihm an.
-schon toll, innerhalb von einer Stunde wurde ein Kunde glücklich.
-jetzt kommt die knallerfrage: kann ich über twitter geld verdienen.
-JEIN
-Beispiel windows 7
-das passende produkt – zur passende Zeit – in der passenden Zielgruppe = starker viraler Effekt & Umsatz über Twitter. Fünfstelliger Umsatz.
-die Slides werden ins wiki gestellt.
-es gibt spezielle Gutscheine die nur über Twitter verschickt werden.
-Beispiel 11.11. – 11 Euro Gutschein, 450 Klicks, über 50 mal wurde der genutzt, 24 Referrer
-gibt es Mehrwert für das Unternehmen?
-ganz klar JA
-Meinungen, Umfragen, Feedback von Kunden, Meldungen bei Problemen im Shop, Presseerwähnungen,
-Änderung in Unternehmenskultur:
Social Media Guidelines, Kundenorientierung, weiter erhöhen
Toll, wie ein 60 Jähriges Unternehmen von one voice policy auf Dialog umschaltet.
Morgen ist es wieder soweit, morgen beginnt das Barcamp Hamburg 2009.
Ausnahmsweise beginnt das Barcamp bereits am Freitag. Darüber freue ich mich, habe ich dann den Sonntag für die Familie. Eine feine Sache, die mitlesenden Eltern werden das verstehen, die Anderen freuen sich über einen Tag Erholung.
Auf dem Barcamp werden sich wieder sehr viele Menschen treffen und ungefähr drölf Milliarden Mal “Twitter, Facebook, Google, Google Wave, Social Media und Blog” sagen.
Erfahrungsgemäß gibt es auf dem Barcamp in Hamburg dann auch so Themen wie “Conversions und Online Marketing” erweiterbar durch Jalla-Jalla Begriffe Ihrer Wahl. Wer sich zwei Tage lang jeweils 18 Stunden am Stück über diesen Kram unterhält, braucht einen Tag Erholung. Sonst wird man verrückt.
Ich freue mich auf das Barcamp. Das hat etwas von Klassentreffen, zumindest, wenn man wie ich zum 8. 9. Mal auf ein Barcamp geht.
Ich werde mich nur in Sessions setzen mit Namen die mir absolut nichts sagen (das ist schwierig) um hinterher wieder etwas schlauer zu sein. Zusätzlich kommt Übernachtungsbesuch aus Berlin und wir werden uns beim Feierabenbier ab 22 Uhr (wer dann nochmal Twitter sagt muss 5 Euro zahlen) an Erinnerungen aus Berlin laben.
Das Barcamp in Hamburg findet zum zweiten Mal bei OTTO statt. Das ist nicht ganz so zentral wie die Re-publica oder das letzte Barcamp in Berlin. Vom Hauptbahnhof muss man schon 40 Minuten Weg einplanen.
Mehr dazu unter Anfahrt auf Barcamp-Hamburg.de.
Das macht aber nix. Ihr werdet höchstwahrscheinlich im Bus (ja, man muss Bus fahren) Leute mit iPhones treffen die irgendwie nach Internet aussehen. Sprecht sie an – das Barcamp lebt vom miteinander reden.
Ich hoffe auf eine erleuchtende Session zu Google Wave und Google Wave auf dem eigenen Server. Eine Session zu wirklich erfolgreichen Facebook Fan Pages wäre auch toll. Nicht so Kindergartenkram sondern was Handfestes. Garantiert sehr spannend könnte eine Session zur aktuellen Lage der Wikipedia Deutschland werden.
Ich lasse mich überraschen. Bis morgen.
Es folgt die Katzencontentsession, die ich heute auf dem Barcamp Hamburg 2008 gehalten habe.
20 Minuten Powerpoint – danach Webseiten anschauen.
Es wurde die Geschichte von LOLCATS und ICANHASCHEEZBURGER erzählt, eine kleine Auswahl klassischer (web 1.0) Katzenwebseiten gezeigt und Anhand der LOLCATS die Entwicklung von einem Spaß zu einem Unternehmen gezeigt.
Ich wurde heute oft nach dem “warum machst du katzencontent” gefragt. Inzwischen fiel mir eine Antwort dazu ein.
Ich kann die Relevanz- und Qualität in Blogs Debatte überhaupt nicht leiden. Dank zahlreicher technischer und sonstiger Entwicklungen kann heutzutage jeder seine Sachen ins Internet stellen und viele Menschen zeigen eben ihre Katze. Sie lieben ihre Katze, sie freuen sich über ihre Katze oder die Katze macht irgend etwas lustiges und davon wollen sie erzählen. Für die Katzenbesitzer ist die Katze relevant. Wie relevant Katzencontent als Meme, oder Internetphänomen, geworden ist, zeige ich anhand der LOLCATS in der folgenden Session.
Nach Powerpoint ging es dann weiter im Browser mit einer Auswahl an Katzenseiten.
Eines der ersten YouTube Videos – natürlich mit Katze
Pajamas and Nick Drake
Lolcats auf ICANHASCHEEZBURGER
Lolcats n Funny Pictures
Dating Börse für Katzenbesitzer
Online Dating Pet Lovers
MyCatSpace – eine Art MySpace für Katzen
My Cat Space : a free cat and kitten lovers’ online social community for all cat breeds, created exclusively for cats
Umfassende Plattform für Katzen. Profile, Videos, Infos und alles.
Catster
Rate my kitten – ein Klassiker
Rate My Kitten
Cuteoverload – niedliche, hübsche und total süße Bilder von Katzenbabies und anderem niedlichen Tieren.
mucho
Wieder eine Community für Katzen mit Photos, Blogs, Gruppen und allem.
Unitedcats is a worldwide cats and cat-lovers community
Mr Lee – die Katze mit der Kamera
Mr. Lee – Photo Tour
Salon.com ergründet, warum lolcats witzig sind. Eine Lobhudelei mit vielen lesenswerten Kommentaren.
salon.com – I can has cheezburger … and pathos?
Micro-Twitterspäre mit Katzen
sockington
Katzentweets – eine Katze twittert auf deutsch
katzentweets
und flirtet mit HerrIdefix – ein twitternder Kater.
Kunst mit Katzen auf ffffound
Staring at Cat Staring at Cat Staring – today and tomorrow
Warnschild mit Katzen
Warning, cats! – Attenti al gatto!
I can has cheezburger gibt es auch als Buch
Can Has Cheezburger?: A LOLcat Colleckshun
und als Comic auf xkcd
Eine Bank macht Werbung mit einer lolcat.
I Can Has Free Checking?
5 Millionen Katzenbilder auf Flickr.
Flickr.com – cat or katze or chat or 猫 or قطة or 貓 or kat or γάτα or חתול or बिल्ली or kucing or gatto or 猫 or 고양이 or gato or кошка or katt or “con mèo”
mit dem iPhone fotografierte Katzen auf Flickr
Cats photographed with your iPhone
Perücken für Katzen
Kitty Wigs
Eine Katze aus Wurst
Wurstkatze
Ein Kissen gefüllt mit Catsan
Catsan
Die Bibel in lolsprech
lolcat Bible Translation
Project, gezeigt wurde Genesis 1.
Ein Lolcat Übersetzer
learn to speak lolcat: the lolcat translator
Der lolcat generator
Make Pictures Funny
Die größte lolcat der Welt
The World’s Largest Lolcat, An Invisible Bike Mural
Kitlers – Katzen, die wie Hitler aussehen.
Kitler – catsthatlooklikehitler
ZEIT.de – Ein Artikel über YouTube in dem fälschlicherweise das Katzenvideo als erstes Video genannt wird.
Eine Katze verändert die Welt
Japanische Seite mit Kleidung für Katzen – völligst bekloppt aber niedlich
マーガレット 王女ちゃまシリーズ
Funny Cat t-shirts to support Chairman Meow and The Kitty Revolution. Cat Breed tshirts, Cat posters, Cat gifts, Ceiling Cat & more
cafepress
Ein liebenswertes Blog über moderne Katzen.
moderncat :: cat products, cat toys, cat furniture, and more…all with modern style
BONUS:
Nach der Session bekam ich diese Präsentation per Mail
slideshare.net – Das Tier in uns.
In der Session habe ich keine Videos gezeigt, warum auch, stundenlanger Katzenvideospaß folgt jetzt:
The Dramatic Cat Video – Wie der Hamster – nur mit Katze.
The Dramatic Cat
Ben Huh Session Video August 2008
Ben Huh erzählt die Geschichte von icanhascheezburger. Mit dieser bekloppten Domain haben die 50% direkten Traffic. Unfassbar. Großes Problem: Sie verstehen das User-feedback nicht, die schreiben alle in lolcat …
Ben Huh – Icanhascheezburger
SXSW Session mit I Can Has Cheezburger Founder and CEO – Video
what is wrong with this world
I Can Has Cheezburger Founder and CEO
Zeitraffervideo eines schlafenden Kerls und seiner Katze
Für alle, die wissen wollen, was die Katzen in der Nacht so machen. Erstaunlich, wie aktiv die Katze in der Nacht ist.
Time-lapse man vs. cat
Ben Hur auf dem Wordcamp SF 2008. Unfassbare Zahlen. ICHC hat mehr Traffic als alle! – fucking alle deutschen Blogs zusammen. Unfassbar alles.
WordCamp 2008 San Fran: Ben Huh – LOLcats and the Secret of Virality
Ben Huh – How to take your community to the next level
FOWA presentation and video
EXTRA SPECIAL HIDDEN BONUS TRACK:
The Joy of tech fasst das alles in einem Comicstrip zusammen
Historian Ben Burrns brings us through this history of LOLCats. Did you know that 26% of all emails contain a LOLcat photo?
Wundervolles Video über den Sinn und Unsinn von Katzencontent
The History of LOLCats
SUPER EXTRA SPECIAL HIDDEN BONUS TRACK:
This is one of the best lolcats ever, and lolcats are one of the best things on the internet. You should feel proud :) i am the one, original & only i-made-you-a-cookie-but-i-eated-it cat
Erster Auftritt der HappyCat auf Something Awful.com im Artikel The Truth About Cats and Dogs Sunday, January 30, 2005 Update by Zachary “Spokker Jones” Gutierrez
somethingawful.com – The Truth About Cats and Dogs
Quelle der Original ICANHASCHEEZBURGER Happy Cat
HappyCat.ru the original Happycat site
Mein ganz großer Dank geht an superReal - sie wissen schon wieso.
Ich sitze im Monbijou Park, in Mitte, mit einem Kaffee in der Hand und lasse die letzten sieben Tage Web 2.0 Expo & Barcamp Berlin sacken. Es war eine aufregende Berlinerwebweek (gratulation an Berlin Partners für diese Idee).
Jede Menge Internetfuzzies aus der ganzen Welt waren in Berlin, haben sich vernetzt, ausgetauscht, kritisiert und konnten spannende, teilweise doch sehr gute Vorträge und Sessions genießen. Ich bin begeistert von meiner persönlichen Berliner Web Week. Ich habe jede Menge sehr nette Leute kennen gelernt und ein paar wirklich gute Vorträge gehört. Wissen und Lernen ist einfach geiler Scheiss, da steht ich drauf. Passend dazu war ich diesmal als Privatperson unterwegs, abgesehen vom Twittern für politik-Digital. Da ich aber sowieso bei solchen Events twittere, passte das ganz gut.
Ich hatte zauberhafte Gastgeber. Sie liehen mir ihr Sofa für eine Woche, im Gegenzug spielte ich morgens manchmal Bauernhof mit der vierjährigen Tochter. Das führte zu Konflikten bei solchen “jede Menge Freibier für alle Internetfuzzies” Events, stelle ich nach nur drei Stunden Schlaf die Schafe gerne mal in den falschen Zaun auf dem Bauernhof und schon gibt es großen Alarm von der Kleinen (war nicht so schlimm, wir hatten viel Spaß, besonders die Katzenvideos fand sie lustig).
Nach dieser einen Woche Internet bin ich Dankbar für meine Vita. Aus einer Agentur in ein Startup, wieder in ein Startup und jetzt in einem Konzern zu arbeiten, ändert den Blick auf sehr viele Anwendungen, Themen und die Leute, die auf solchen Konferenzen sich und ihre Themen präsentieren.
Die Tatsache, dass hier selten über Inhalte gesprochen wird, stört mich irgendwie nicht. Ich habe, im Gegensatz zu etlichen Gesprächspartnern, keine Web 2.0 Depression. Viele Menschen hier fragen sich deutlich zu selten nach dem Sinn und Unsinn ihrer Unternehmen, vieles wird gemacht, “weil es geht”. An sich ein gutes Konzept, beruht Twitter doch komplett auf diesem Ansatz. Aber vieles ist völliger Stuss. Da werden Anwendungen gebaut, die kein Mensch braucht. Ich frage mich immer, wie die Leute Geld für solchen Stuss bekommen.
Ich nenne hier keine Namen, warum auch, ich will die Arbeit, die sicherlich nicht einfach war und ist, nicht schlecht reden. Man wird eben sehen, was läuft und was im Papierkorb verschwindet.
Zurück zur Frage nach fehlenden Inhalten und passend dazu diese vollkommen bekloppte “Blogs sind tot” Nummer der letzten Tage. Das ist natürlich totaler, so richtig schlimm großer Müll. Es gab noch nie so viele deutsche Blogs wie heute. Es ist eure Schuld, wenn ihr immer den gleich Quatsch lest in eurem Reader.
Macht mal die Augen auf, sucht kreativ und ihr werdet faszinierende Blogs und Netzwerke finden, die separat, ohne oder mit nur wenigen Anknüpfungspunkten zu den Top100 Blogs in Deutschland existieren. Es gibt riesige Muttiblognetzwerke die hier niemand auf dem Schirm hat, es gibt auf Twitter faszinierende Mini-Sphären von Schulklassen, Feuerwehrstationen und NGOs, es gibt Transenblogs mit unglaublich viel Content, der RBB Bloggt für die Abendschau und erzeugt damit sehr, sehr viele Kommentare der RBB Zuschauer und in deren Eisbär-Knut Blog kann man sich im “Thomas Dörflein ist tot” Blogpost ansehen, das Blogs alles andere als Tot sind. Daneben gibt es natürlich noch die vielen, sehr vielen kleinen Blogs mit den berühmten Katzenbildern.
Nie waren so viele Menschen online wie jetzt, nie gab es so viele Blogs wie jetzt und trotzdem verstehe ich die Diskussion nach fehlenden Inhalten. Schon mal daran gedacht, dass sich die Teilnehmer von Barcamps und anderen Konferenzen einfach nichts mehr zu erzählen haben? Wir kennen uns, wir wissen, was wir machen, worüber wir reden und viele trauen sich nicht, in dieser „Pseudo-Bekanntschaft“ auf die Bühne zu gehen, man könnte sich ja blamieren. Spannend wäre eine Session mit jemanden aus den Transenblogs oder vom RBB, der sich um das Knutblog kümmert. Es passiert viel – so viel wie nie zuvor, wir sehen es nur nicht.
Das ist der Lauf der Dinge. Longtail und bla, da verschwindet vieles. Darum gibt es auch plötzlich die vielen Life-Feed-Flow-Friendfeed Anwendungen, die haben auch ihren Sinn – aber das nur am Rande, ich will nicht langweilen.
Eihentlich wollte ich nur sagen: Die letzten sieben Tage in Berlin war toll.
Danke für das Barcamp. Für das Essen. Für die Sessions. Für die Gespräche. Für die Web 2.0 Expo. Für die Flash-Session (mein persönliches Highlight). Für die Sessions, in denen ich den Vortrag auch hätte halten können (eine der besten Bestätigungen die es gibt). Für die vielen Geschichten. Für die amerikanischen Vorträge (die machen das echt gut). Für die vielen lustigen und anstrengenden Englisch-Akzente (zuletzt der Klassiker: wi sänk ju vor drävvelling wiz deutsche bahn).
Berlin ist und bleibt eben anders. Auch wenn ich es hier Versuche, Berlin ist einzigartig hierzulande und wird es auch bleiben. Nach diesen sieben Tagen ist es für mich gut zu wissen, dass mir die Geschichten nie, wirklich niemals ausgehen werden.
Es gibt in Berlin schlicht zu viele Geschichten.
Das ist ganz großes Tennis hier.
Perfekt, wunderbar und super organisiert. Es gibt Wlan und Kabelinternet, es gibt, bzw. gab Sandwiches und Brezels, hier sind schlimm viele Menschen, die ich kenne und dazu dann noch relativ spannende Sessions mit so lustigen Sachen wie “mastering sleep” oder “schöner Fotografieren mit Blitz”.
Eine runde Sache bislang. Großes Lob an das Orga-Team und die Lokation ist ja mal der Knaller. Insbesondere die sanitären Anlagen sind toll. Das Herren-WC ist größer als meine Wohnung, das schindet Eindruck.
Wer will, kann sich den ganzen Kram live in diesem Internetz ansehen.
Dazu besucht Ihr bitte die Hobnox-Seite für das Barcamp.
In Textform gibt es den ganzen Kram bei der Twitter bcberlin3 Suche. Klappt aber nur semi-gut. Besser ist da schon die Google Blog-Suche nach barcamp berlin.
Viel Spaß.
ich gehe jetzt weiter den Sessions zuhören.