Nachtrag.
Wir wurden überboten und sind raus.
Leider.

Heute, 13.30 Uhr habe ich “wir wollen kaufen” gesagt. Zu der Dame, die ein sehr schönes  Haus in Meiendorf verkauft.

Haus
Haus. Symbolbild

Ich war und bin immer noch felsenfest davon überzeugt, dass das eine gute Sache ist, gehe aber davon aus, dass ich im Laufe der nächsten Wochen sicherlich das eine oder andere Mal wahnsinnige Zweifel (das viele Geld! so viele Jahre!! wie soll das alles gehen!!!) bekomme, ob das auch wirklich eine gute Idee war.

Sven, das war eine gute Idee. Mach’ mal.

Viel mehr gibt es noch nicht zu erzählen, ich werde das dann bei Gelegenheit nachholen.

Punkte für Hamburg. Sehr viele Punkte für Hamburg. Wenn ich irgendwann Fotos blogge, werdet ihr sehr neidisch.

Ich hoffe und wünsche mir, dass das jetzt alles irgendwie klappt, ihr habe sowas schließlich noch nie gemacht. Spannend.

ps. Selbstverständlich vorher die DSL Verfügbarkeit geprüft und Hurra, es gibt schnelles Internet.

Mobil veröffentlich mit WordPress für Android

Die Borg sind so’ne Typen aus Star Trek. Böse Typen, kann man in der Wikipedia unter Borg nachlesen. Irgendjemand hatte sich neulich in Berlin als Cyborg auf der Bühne präsentiert und da fiel auch der Begriff BORG.

Borg
Foto: Borg by titan3025 with Some rights reserved

Hamburg ist diesbezüglich ziemlich weit, gibt es in Hamburg doch tatsächlich den BORGWEG.
Die U-Bahnstation Borgweg liegt an der U3 in Winterhude. Winterhude ist nicht das klassische Nerd-Viertel, aber es gibt dort, dem Wohlstand der dort wohnenden Ärzte, Anwälte und anderen Besserverdienden sei Dank, eine sehr hohe Dichte an iPads, iPhones und anderen Gadgets. Das ist nicht ganz Borg, aber besser als nix. Es gibt in Hamburg auch noch Borgfelde, da wohnen nur tolle Leute und obwohl die Gegend wie die Brutstätte der Borg aussieht, soll es da ganz nett sein.

In Berlin sind die Borg noch ein wenig weiter.
Berlin bietet den Borgfelder Steig, die Borggrevestraße, und die Borgmannstraße (nicht zu verwechseln mit der Bergmannstrße). Ich könnte sogar noch etliche Vertipper gelten lassen, dann wären der Borkener Weg, Borkheider Straße, Borkumer Straße, Borkumstraße und Borkzeile auch dabei.

Das ist schon sportlich in Berlin und die hätten diesen Borg-Vergleich beinahe gewonnen, aber Hamburg zieht elegant an Berlin vorbei und Berlin kann mit seinen vielen Borg-Sraßen in Ortsteilen, die niemand kennt und die nur eine Vergangenheit aber keine Zukunft haben, nach Hause gehen.

Hamburg heisst im Plattdeutschen HAMBORG (sehr lustig zu lesender Wikipedia-Artikel).

Wieder was gelernt.

Hamburg bekommt das Wahlrecht ab 16 Jahren. Die Bürgerschaftsfraktionen von SPD, Grünen und Linken und sogar einige FDP-Abgeordnete stimmten am Mittwochabend mit einer 2/3 Mehrheit für die Einführung des Wahlrechts ab 16 Jahren.

Zum ersten Mal wählen können 16-jährige in Hamburg bei einem Volksentscheid zum Rückkauf der Energienetze im September. Die nächste Bürgerschaftswahl ist dann erst 2015.

In Berlin gibt es kein Wahlrecht ab 16. Die Grünen versuchen seit Jahren, das Wahlrecht ab 16 durch den Senat zu bringen, aber leider ohne Erfolg.
Siehe gruene-fraktion-berlin: Wahlalter 16 – Chronologie.

Aber es gibt in Berlin bereits seit 2005 das Wahlrecht ab 16 für die Bezirksverordnetenversammlung-(BVV)-Wahl.

Die spannende Frage:

Wählen Jugendliche anders als Erwachsene?

Die bisherigen, bundesweit gesammelten Erfahrungen zeigen: Die Bereitschaft, an Wahlen teilzunehmen, ist etwa so groß wie bei den bereits volljährigen Erstwählern. Und es gibt keine Erkenntnisse, dass 16- und 17-jährige Wähler extremistische Parteien bevorzugen.

Quelle: Tagesspiegel: Leitfaden zur Wahl. So wählen die Berliner in den Bezirken

Klare Sache. Hamburg führt vor Berlin.

Wahlrecht ab 16. Hamburg vs. Berlin: 16:0

Zum Thema:
welt: Hamburg führt das Wahlrecht ab 16 Jahren ein
(mit größtenteils unfassbaren Kommentaren, die den Untergang des Abendlandes im Wahlrecht ab 16 sehen. Da geht es ab, da geifert und spuckt der Pöbel.)
NDR: Hamburg bekommt Wahlrecht ab 16
Spiegel.de: Neues Wahlrecht: Hamburger dürfen ab 16 Jahren wählen
taz: Hamburger dürfen ab 16 wählen

Zusammenfassung: Im Prenzlauer Berg gibt es deutlich mehr Ferienwohnung als im Großraum Hamburg.

Ferienwohnungen sind ein riesen Problem in einigen Berliner Bezirken. In Mitte und Pankow kotzen die Leute im Strahl, wen man sie auf das Thema anspricht. Aber es gibt Neuigkeiten, denn zumindest in Berlin Pankow sind Ferienwohnung seit Jahrenanfang verboten.

Sommerferien

Sommerferien by epha with Some rights reserved

Ab heute will Pankow gegen illegale Urlaubsdomizile vorgehen. Damit soll verhindert werden, dass immer mehr Unterkünfte dem Wohnungsmarkt entzogen werden und so die Mieten immer weiter steigen..
Quelle: Tagesspiegel: Pankower Ferienwohnungen vor dem Aus

Ferienwohnung sind aus naheliegenden Gründen ein großes Problem. Es ist kein Spaß, in einem Hinterhof mit einer Fereinwohnung zu leben, in der alle drei Tage eine neue Gruppe Partywilliger Berlin-Besucher aufschlägt. Eine Gruppe betrunkener Touristen neigt zu Lärm und meisten sind sie zu nicht Familienkompatiblen Zeiten laut. Die Anwohner sind in der Regel total genervt, es ist ein Drama.

Nebenbei blockieren die zahlreichen Ferienwohnungen z.B. in Prenzlauer Berg die Wohnungen. In Berlin gibt es in den begehrten Stadtteilen zu wenige Wohnungen. Es ist doppelt unlogisch, wenn der begehrte Wohnraum als Ferienwohnung für Berlin-Besucher genutzt wird.

Zumindest Pankow will mit den neuen, oben erwähnten Prüfkriterien für Anträge in den Erhaltungsgebieten gegen Ferienwohnungen vorgehen.

Mal schauen, ob das geklappt hat. Browser auf, Google nach “Ferienwohnung Berlin Prenzlauer Berg” und kurz durch die Ergebnisse klicken. 

-Auf Wimdu und 9flats (beides kleine Startups) finde ich heute 419, bzw 391 als Ferienwohnung mietbare Wohnungen
-Berlin.de selbst vermittelt auch Ferienwohnungen, dort sind es zur Zeit aber nur 63
-und beim Marktführer airbnb.de sind es heute tatsächlich 1.325 Wohnungen, die ich als Tourist in Berlin Prenzlauer Berg mieten kann.

1.325 Wohnungen. Das ist eine Hausnummer.

Praktisch, dass airbnb eine Suchmaschinen- Verzeichnis-Seite für den Stadtteil mitliefert. Auf der Seite zum Prenzlauer Berg kann man sich durch alle zu mietenden Wohnungen des Stadtteil klicken. Nebenbei, dieses Verzeichnis ist sehr schick, kann man sich ansehen.

Und bei aller Liebe, ich gönne ihnen das Geld, aber doch so viele Wohnungen, die als Ferienwohnung vermietet werden? Es gibt im Stadtteil überhaupt nur 8169 Gebäude und sogar ich finde es bekloppt, wenn in über 16% der Häuser eine Ferienwohnung ist.

Um das in Relation zu setzen:
In ganz Hamburg gibt es nur 1.102 Angebote bei airbnb, in ganz Deutschland nur 16.282 Angebote.

Ich kann sehr gut verstehen, dass dieses Thema in Prenzlauer Berg ein Aufregerthema ist.

In der Familie gibt es seit Monaten eine schlimme Wörter Kasse. Eine Kasse, bzw. eine Spardose, in die 10ct gezahlt werden, wenn jemand ein “schlimmes Wort” sagt. Schlimme Wörter sind aktuell Scheiße und Kacke, auch in allen einem Vierjährigen bekannten Variationen.
Das sind zum Glück noch nicht wirklich viele Wörter, zumindest beim Kind.

"Hey du alte Gipsputze"

“Hey du alte Gipsputze” by loop_oh with Some rights reserved

Wir sammeln das Geld und verschenken es, wenn die Spardose voll ist.
Kurz nach Weihnachten bekam die Frau, “die bei Edeka wohnt”, von uns 20€ geschenkt. Ob wir dafür auch eine Ausgabe der von ihr verkauften Hinz&Kunz bekamen, weiß ich gar nicht. Die Dame hat sich sehr darüber gefreut.

Wie bei fast jeder guten Idee gibt es hier eine versteckte Falle, die erst nach einigen Wochen sichtbar wurde.

Zur Zeit zahle nur ich in die schlimme Wörter Kasse ein.

Das hat Gründe, und will erklärt werden, ich erkläre mich gerne.

1. Ich bin ein Hesse.
Als Hesse flucht man gerne. Es haben IMMER die anderen Schuld. Es stimmt, wenn Badesalz im Comedy-Programm erzählt, dass immer der Hammer schuld ist, wenn man sich damit auf den Daumen kloppt. Dreckshammer. Ich selbst mache keine Fehler, es muss am Werkzeug oder dem Material liegen. Das ist genetisch bedingt. Die Kollegen kennen das, ich krieg sofort Puls, wenn der Rechner drei Sekunden länger als sonst braucht. Scheiß-Technik, ich hasse es, wenn etwas nicht funktioniert.

2. Ausbildung und Gesellenjahr im Stahlwerk.
Vier Jahre habe ich in einem Stahlwerk gearbeitet. Es waren die prägenden Jahre. Damals. Arbeit in einem Stahlwerk ist Lichtjahre von dem entfernt, was ihr, die ihr gerade diesen Artikel lest, im Alltag unter Arbeit versteht. Die Zeit bei der Bundeswehr wäre in Teilen vergleichbar, ist aber eigentlich auch Kinderfasching. Es war grob, heiß, sehr heiß, laut, es gab nur Männer und das geistige Niveau waren Minus 18 Mario Barth.
Die damals an einem normalen Tag im Stahlwerk geführten Gespräche (wenn ich das Gegrunze gutwillig als Gespräch bezeichne) würden in meinem aktuellen Job für zig Abmahnungen und mindestens drei Kündigungen am Tag reichen. Das war schon derbe, ein völlig anderer Schnack, wie man in Hamburg sagt.

3. Ich komme aus einer Handwerker-Familie.
Beide oben genannten Punkte kommen hier zusammen. Das ist quasi doppelt genetisch. Mein Vater, Opa, Onkel, alles Handwerker. Meister ihres Fachs, aber immer geht was kaputt und wer ist schuld, wenn was kaputt geht? Richtig. Immer jemand anderes. Und da wird eben gemeckert bis der Arzt kommt. Falls jemand den Film “was nicht passt wird passend gemacht” kennt, das war für mich beinahe eine Art Doku über meine Kindheit. Irgendwie.

Und jetzt sitze ich hier mit einer schlimmen Wörter Kasse.

Mit einem Kind und einer Sozialpädagogin aus dem Norden, denen, wie soll ich sagen, die robuste hessische Ausdrucksweise doch größtenteils völlig fremd sind.
(das Kind holt das bei Besuchen in Hessen immer in erstaunlich kurzer Zeit nach aber das ist eine andere Geschichte)

Je älter ich werde, desto gesitteter geht es zu, der ein oder andere wird das bestätigen können, aber da lauert dann doch der alte Knodderbock, der der vermalledeiten Dreckskiste die Pest an den Arsch wünscht. Um beim Computer zu bleiben

Davor hat mich niemand gewarnt und so zahle ich fröhlich weiter in die schlimme Wörter Kasse ein. Ich gönne es der Frau, die bei Edeka wohnt. Ich fluche für einen guten Zweck, aber das bleibt unter uns.

Dieser hier in der Bahn zusammengetippte Scheiß kostet mich 90ct.

Mit den besten Grüßen an meinen Lieblingstwitteraccount, den Tourette Bot.

Aus der Abteilung: “Aha. Das wusste ich noch nicht”.

Ich wohne in Hamburg-Meiendorf, mit dem schönsten Stadtteil von Hamburg. Gestern Abend schrob ich einen Artikel, ob Hamburg oder Berlin älter ist und fand das Meiendorf-Interstadial.

Eiszeit

Eiszeit by Gunnar Ries with Some rights reserved

Das Meiendorf-Interstadial (früher auch Meiendorf-Intervall) ist in der Erdgeschichte die älteste bzw. erste Warmphase in Norddeutschland nach dem Weichsel-Hochglazial (Quartär) und damit die basale stratigraphische Einheit des Weichsel-Spätglazials.
Quelle: Wikipedia: Meiendorf-Interstadial

Ein ganzes Zeitalter der Erdgeschichte ist nach meinem kleinen Stadtteil benannt. Sensationell. Da kann weder Berlin, noch der gesamte Rest von Hamburg mithalten.

Zur Zeit des Meiendorfer Interstadial sah Hamburg völlig anders aus. Die wenigen Menschen, die damals lebten, waren Teil der Hamburger Kultur. Wieder ein Punkt für die Hansestadt. Da war was los, damals, 13.700–12.200 v. Chr.

Die Umwelt war zunächst noch von der Eiszeit geprägt … die Pollendiagramme Mitteleuropas zeigen danach eine Parklandschaft aus Weiden (Salix), Birken (Betula) und Wacholder (Juniperus). Große Rentierherden wanderten im Sommer in die nördlichen Tundrengebiete, im Winter zurück in die südlicheren Gebiete. Diese Rentierherden wurden von den Jägern dieser Kultur vermutlich mit Speer und Speerschleuder gejagt, daneben jagten sie Pferde, Niederwild, Vögel und Fische. Als Behausungen von Siedlungsplätzen der Hamburger Kultur sind nur Grundrisse von Stangenzelten bekannt.
Quelle: Wikipedia: Hamburger Kultur

Rentiere und Pferdefleisch mit Speeren gejagt und am Lagerfeuer vorm Zelt zubereitet. Das gibt dem Pferdehof, der lustigerweise da direkt um die Ecke ist, doch gleich einen ganz anderen “Geschmack”.

Das das kleine Meiendorf schon so alt ist, erstaunt mich sehr. Und das ist noch nicht alles, das geht noch weiter. Im benachbarten Farmsen-Berne (für euch Schanzen-Hipster-Klone: das ist auch im Nord-Osten von Hamburg, direkt neben Meiendorf) gibt es auch uralte Siedlungen.

Aus dem 1. bis 5. Jahrhundert ist eine intensive Siedlungstätigkeit aus Hamburg-Farmsen-Berne nachgewiesen, wo Spuren zahlreicher Häuser und Eisenverhüttungsplätzen ausgegraben wurden.
Quelle: Wikipedia: Geschichte Hamburgs

Zu der Zeit gab es noch gar kein Hamburg, aber in Meiendorf und Farmsen-Berne wurde bereits Eisen geschmolzen.

Berlin spielt erst wieder bei den Elbgermanen mit. Die Elbgermanen ist eine der wenigen Sachen, bei denen Hamburg und Berlin zusammen mitspielen. Das sprengt aber den Rahmen dieses Artikels, die Geschichte der einzelnen Germanischen Stämme, die als Elbgermanen zusammen gefasst werden, ist ähnlich umfangreich wie “Game of Thrones”.

Mit die ältesten Nachweise für Menschen in Hamburg gibt es also in Meiendorf. In der Gegend, in der am Wochenende Massen von Menschen zum Spazierganz flanieren und Hunde oder Ihre Kinder ausführen. Wieder was gelernt.

Die S-Bahn bleibt weiterhin Thema in Berlin. Angesichts der aktuell maximal verbockten Großprojekte erwarte ich sensationelle Fehlleistungen sämtlicher Beteiligten. Es geht um den Vertrag der Städte Hamburg und Berlin mit der S-Bahn.

Beachten sie diese wundervolle Einleitung im Tagesspiegel:

Hamburg und Berlin – die beiden größten Städte Deutschlands werden gern verglichen. Und meist landet die Stadt an der Elbe dabei vorn. Auch bei der S-Bahn. Wie in Berlin läuft auch in Hamburg der Verkehrsvertrag mit der Deutschen Bahn 2017 aus. Doch während die Senatsverkehrsverwaltung in Berlin noch mühsam darum ringen muss, die Bedingungen bei der Suche nach einem neuen Betreiber so zu formulieren, dass sie auch vor Gericht Bestand haben können, wissen die Hamburger sogar schon, was sie machen, wenn die Vertragsverhandlungen scheitern

Quelle: tagesspiegel – Auf Hamburger Gleisen

Hamburg hat in Sachen S-Bahn das glücklichere Händchen. In Berlin eskaliert die S-Bahn weiterhin maximal vor sich hin, aufgrund der Ausschreibung jetzt allerdings mit neuer Schärfe. Das ist so kaputt, es ist unfassbar, was die da machen in Berlin. Es gibt zu wenige Züge, es werden aber keine Züge angeschafft, weil Ausschreibung. Darauf muss man erstmal kommen…

Wer will, kann Ausschreibung des S-Bahnrings gescheitert und Gericht verschärft Misere lesen, aber danach bekommt man schlechte Laune.

Volle Leseempfehlung. Von einem, der die Schnauze voll hat.

Nach zehn Jahren Berlin reicht es jetzt. Ich werde gehen. München, Hamburg, Heimatstadt – egal, nur raus hier.

Quelle: stern.de – Schnauze voll!

via 10000 Flies

Allein wegen der sensationellen Überschrift kann man auch Der Schimmel über Berlin lesen.

Vierter Geburtstag.
Du bist schon groß. Nicht mehr klein. Klein sind die anderen, du bist groß, heute sogar noch größer.

Vier

Du spielst Fußball, fährst Fahrrad, kannst deinen Namen schreiben, entdeckst überall Buchstaben, willst mehr Buchstaben können, lernst englisch, kannst Fehlerfrei “Five little monkeys jumping on the bed” singen, du liebst Hörspiele, du willst immer noch jeden Abend mit der Rittergeschichte einschlafen, du willst die Uhrzeit lesen können, du kannst zehnfinger Rechnen, du bist stark, weil du bist ja groß, du bist manchmal laut, manchmal sehr laut, manchmal bockig, manchmal frech, du bist immer am reden, am singen, am machen und immer in Bewegung. Du bist toll.

Heute hast du Geburtstag. Heute wirst du vier Jahre alt. Heute ist dein Tag und vielleicht gratulieren dir hier auch einige der Leute, die du in Papas Handy schonmal gesehen hast.

Alles Gute zum Geburtstag.

Warum nicht mal eine gute Nachricht bloggen? Eben. Passend zum 1. Advent. Das hier ist eine gute Nachricht.

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Aus gegebenen Anlass lesen wir dem Kind heute zum ersten Mal “Peter, Ida und Minimum” vor.

Wenn ein zweites Kind unterwegs ist, kann man dieses Buch gut vorlesen, da erklärt sich vieles. Wieso, weshalb, warum und so.

Ich freue mich darüber sehr. Wirklich sehr.

Und ja, ihr Mütter da im Internet. Als ich neulich diesen Link zu Babybay hatte und ich anschließend ca vierhundert “isteswiedersoweit?!?” Fragen per Mail bekam – ihr hattet recht. Es ist wieder soweit.