pop64 - Hamburg vs. Berlin Blog


Aktuelle Artikel

Wieso weshalb warum, wer nicht fragt bleibt dumm

Liebe Intenethorstinnen und Horste: Falls ihr Langeweile haben solltet: Schaut euch doch mal an, was eure Leser für Fragen an euch haben. Ein netter Zeitvertreib für Zwischendurch.

In Google Analytics auf google.com/analytics/reporting/keywords klicken und unten, in das kleine Feld, folgendes eintragen.

wer | wen | wem | wodurch | womit | wo | wohin | woher | wann | wie | warum | weshalb | wessen

268/365 - Default State
Foto: 268/365 – Default State by Helga Weber. Some rights reserved

Bitte mit den | kopieren. Das triggert eine ODER Suche und schwuppst – ihr könnt sehen, welche erstklassigen Fragen die intelligenzbehaftete Menscheit da draussen an euch hat.

Aber sicherlich kennt ihr das schon lange.

Geschrieben am 28. July 2011 von Sven Dietrich. Keine Kommentare. File under: Unentschieden. Stichworte:
Exkurs: HVV und ÖPNV

Heute tauchte der HVV gleich zweimal auf meinem Hamburg-Berlin Radar auf. In Form einer Umfrage und als Meinung zu mehr Fahrgästen.

Zuerst die Kundenzufriedenheitsumfrage des HVV. Eine völlige Lachnummer, ein Witz vor dem Herren, eine Selbstbeweihräucheurng ohne gleichen, ein Moment der Freude angesichts des Elend im Alltag.

Vorsicht Zug fährt ein
Vorsicht Zug fährt ein by HamburgerJung

Bitte lesen Sie:
Kundenbarometer: HVV-Fahrgäste sind weiterhin überdurchschnittlich zufrieden

Muharhar. Unfassbar. Die Bahnen kommen ständig zu spät, U-Bahnen werden willkürlich ausgetauscht, die Bussfahrpläne kann man größtenteils selbst in der Verkehrsberuhigten Sommerferien komplett in die Tonne kloppen und dann dengeln die sich im Ernst eine solche Erfolgsmeldung zurecht? Selten so gelacht am Morgen.
Ihr werdet, falls ihr täglich mit dem HVV unterwegs seid, sehr viel Spaß mit dieser Meldung haben.

Ganz anders und gleichzeitig eine Blog-Leseempfehlung:

Noch mehr Fahrgäste? Bloß nicht! auf rycon.wordpress.com. Dort finden sich herausragende ARtikel und Meinungen über den Nahverkehr in der Metropolregion Hamburg. Ganz großes Kino, eine dieser Blogperlen in der Nische.
Der eine Artikel reicht bereits für mehrere Knoten im Hirn. Mehr Fahrgäste trotz erhöhter Fahrpreise und trotzdem will die Politik keine Investitionen. Wundervolle Lofik. Empfehlenswert (da erfährt man auch, wofür diese komischen Schachbrettmuster an einigen Türen in der Bahn sind. Das sind keine QR-Codes! Schachbrettmuster)

Geschrieben am 27. July 2011 von Sven Dietrich. 3 Kommentare. File under: Unentschieden. Stichworte:
Gesucht: 2,5 Zimmer Wohnung im Nordosten von Hamburg

Hallo Internet und selfaware computing machines

Aus Gründen suche ich eine 2 bis 2,5 Zimmer Wohnung im Nord-Osten von Hamburg. Um 700 Euro Miete warm ist die Vorgabe, das ist sicherlich machbar für eine normale bis gute Wohnung.

20090102_Hamburg_0008-Bearbeitet

Foto: 20090102_Hamburg_0008-Bearbeitet by renehamburg with Some rights reserved

Ich bin ein Top-Mieter! Ich kann renovieren und sanieren, bin eher wenig zu Hause, sauberkeitspingelig in der Küche, am Wochenende mit Sohn, habe meine Sturm und Drang Phase hinter mir, brauche Kabelfernsehen oder schnelles DSL  und suche eben eine hübsche Wohnung.

Solides Einkommen, Bosch Akkubohrer, jede Menge Werkzeug und eine Siebträgerkaffeemaschine sind vorhanden.

Nach einigen Wochen der Suche habe ich inzwischen meinen Anspruch auf “nicht an einer Hauptverkehrsstrasse” reduziert.

Nordosten von Hamburg meint hier Wandsbek und co. Eilbek, Dulsberg, evtl. noch Farmsen-Berne.

Nicht ganz im Nordosten. Nähe U1 ist Pflicht.

Geschrieben am 26. July 2011 von Sven Dietrich. 3 Kommentare. File under: Unentschieden. Stichworte:
Die kleine Support-von-Google perMail Rechenstunde

Freunde und Kollegen stellten Rückfragen zu meiner Behauptung, dass Google keinen Support, bzw. kein Feedback per Mail geben kann.

Eine kleine Rechnung zeigt auf, dass Google überhaupt nicht in der Lage ist Support und Rückmeldungen zu geben.

Google hat weltweit ca. 25.000 Mitarbeiter.
Es gibt keine offiziellen Nutzerzahlen von Google, ich begnüge mich hier mit einer Meldung von comscore, bzw. Dem Wall Street Journal.
Im gesamten Monat Mai 2011 wurden die Produkte und Services von Google erstmalig von mehr als einer Milliarde verschiedenen Menschen weltweit genutzt.
Eine Milliarde ist eine spitzenzahl, vollkommen egal ob genau oder nicht, es sind verdammt viele Nutzer.

Mal angenommen, jeder dieser Nutzer hat im Jahr drei Anfragen an den Support.

Anfragen, die !nach! einer automatisierten Nachricht aus einem Ticketsystem beantwortet werden wollen. Im Sinne von “mein Konto ist zu Unrecht gesperrt”, “warum werde meine YouTube Videos zu Unrecht wg Urheberrechtsbla gesperrt”, “meine Webseite ist gar kein Porn”, “GoogleAndroid geht nicht oder “ich bin Opfer von massivem Klickbetrug”.

Fragen also, die nicht innerhalb von 60 Sekunden beantwortet werden können. Insbesondere bei Adwords und Adsense gibt es echte Klopper, bei denen Leute richtig Kohle verlieren.

Eine Milliarde Nutzer mit drei Anfragen ihm Jahr macht dann: drei Milliarden Mailanfragen im Jahr. 

Das sind geschmeidige 250.000.000 Millionen Anfragen im Monat oder fast schon handliche 10.000.000 Millionen Anfragen und Tickets am Tag (bei 25 Arbeitstagen).

Merkste was?

BINGO!

Das geht gar nicht. Es sind zwar nur 400 Mails am Tag, pro Mitarbeiter, aber ich muss jetzt nicht auch noch darlegen, warum das global, in mehreren Sprachen, Zeitzonen, Systemen und der Tatsache, dass die Mitarbeiter Umsatz machen sollen, vollkommen, absolut und gar nicht funktioniert. 

Darum schrieb ich eben, dass der Fehler im System liegt. Ohne jeglichen Supportprozess und der Möglichkeit der Kommunikation mit Google (ausser über den Anwalt, das klappt) macht das alles keinen Spass.

Geschrieben am 25. July 2011 von Sven Dietrich. 4 Kommentare. File under: Unentschieden. Stichworte:
Meine Google+ Kündigung

Update: Bevor es Unklarheiten gibt. Ich habe selbst gekündigt.

Kündigungsbestätigung Google+
Foto: Kündigungsbestätigung Google+ www.google.com 2011-7-25

Hallo ungelesener Posteingang
Ich bin Internetfuzzi und early Adopter. Ich mag Google. Ich vertraue euch fast meine gesamte digitale Präsenz an.
Aber ich habe Angst, alle meine Mails der letzten Jahre wegen irgendwelcher CommunityGuidelines zu verlieren.
Mail/Kalender/Docs und eine Community mit animierten GIFs haben für mich nichts miteinander zu tun.
Schade, dass g+ so konzipiert ist, dass es dann doch etwas miteinander zu tun hat.
Ein deaktiviertes GoogleKonto ist für mich ein worst-case im Alltag.

Das will ich nicht riskieren und darum kündige g+.

Es war schön. Alles Gute. Danke.
Schönen Gruß an Stefan Keuchel.

Sven Dietrich

Zwei, drei Ergänzungen dazu.

Google Reader. Das ist mein Gedächtsnis mit Suche. Meine eigene Bibliothek mit all meinem Fachwissen und all meinen Schmuddelkram. Großartig. Unersetzlich. Ich lese, mit Abstand, am meisten im Google reader. Und ich lese sehr, sehr viel.

From your 429 subscriptions, over the last 30 days you read 7,490 items, clicked 123 items, starred 20 items and shared 94 items.
Since June 5, 2007 you have read a total of 291,241 items.

Das will ich nicht verlieren. Ich liebe Text. Ich liebe eure Geschichten.
Das wäre meine persönliche Bücherverbrennung wenn das alles gelöscht wird.

Ich arbeite gerne mit Google Docs. Das ist ein extrem gutes Produkt und funktioniert, auch im Team. Meine Termine liegen im Google Kalender, damit ich sie unterwegs bearbeiten und ändern kann.
Alle meine Mails habe ich von gmx, snafu, yahoo, web.de und pop64.de auf googlemail migriert. Mails sind mir wichtig. Ich will sie unterwegs lesen, schreiben und dabei haben. Ich will sie an mehreren Computern bearbeiten. Ohne großen Schnickschnack. Googlemail ist ein Killerprodukt. Es gibt nichts effizienteres als Mails mit Googlemail zu bearbeiten. JEDER Outlookuser weint bittere Tränen, wenn er sieht, wie unfassbar gut Googlemail ist.

Und all das will ich nicht verlieren, weil ich ein animiertes GIF in G+ veröffentliche, dass gegen irgendwelche CommunityGuidelinesRegeln von G+ verstösst, von irgendeinem Supportmitarbeiter in $Billiglohnland bearbeitet wird (ich übertreibe hier bewusst) und ich mit einem Klick den Zugang zu allen Google-Diensten verliere.
Die CommunityGuideline ist eh ein Witz. Absatz 10:

Auf Ihrem Profilbild dürfen keine nicht jugendfreien oder anstößigen Inhalte zu sehen sein. Verwenden Sie beispielsweise nicht das Gesäß einer Person oder das Dekolleté einer Frau in Nahaufnahme.

Vergleiche die Google Bildersuche nach dekolleté. Alles Gründe, sein Google-Konto zu verlieren (Link safe for work, Frau Merkel, erinnert ihr euch noch?).

Die CommunityDisko, egal ob mit oder ohne Titten, Klarnamen, Katzenbildern, animierten Gifs oder Pseudonymen und meine Dokumente in Docs, meine Mails und meine Termine haben nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun.

Die Versprechen der Cloud, insbesondere der Cloud bei Google werden hier nicht erfüllt.

Und mit diesen Gedanken im Sinn soll ich ernsthaft all meine Daten mit einem ChromeBook in die Cloud legen?

Damit du nicht nur den Zugang zu allen Diensten löschst, sondern auch all mein Zeug auf dem Rechner? (Ja, ich weiß das nix auf dem Rechner ist, Danke. Aber ohne Google-Konto ist das Chromebook nur noch ein Blumentopfuntersetzer).
Ohne jegliche Möglichkeit mit dir zu reden? Ohne jeglichen Ansprechpartner? Ohne jeglichen Feedbackprozess, bzw. Begründung? Nach Gutsherrenart volkommen willkürlich und ohne Verteidigungsmöglichkeit verfahren?
Menschen machen Fehler, auch im Support, wie kann ich mit Google kommunizieren, ausser über die Presse? Ihr löscht ganze digitale Lebenläufe aus dem Netz und es gibt keinerlei Möglichkeit sich dazu zu äussern?

Liebes Google, bei allem Respekt, aber ich glaube es hackt.

via: t3n.de – Google löscht sieben Jahre des digitalen Lebens eines Nutzers und zuckt nur mit den Schultern
twitlonger.com – I would like to bring to your attention a few things before I disconnect permanently from all of your services.
zdnet.com – Google Plus Deleting Accounts En Masse: No Clear Answers
zdnet.com – Google Plus: Fast, Cheap and Out of Control
consumerist.com – Google Deletes Last 7 Years Of User’s Digital Life, Shrugs
heise.de – Google schaltet zahlreiche Google+-Accounts ab
Ennomane – 3 neue GooglePlus-Sperrungen
yuccatree.de – Google+: Klarnamenspflicht oder nicht? – Eine Bestandsaufnahme (Update) 17. Juli 2011 – Enno Par

Abhilfe, bzw. als Bookmark, damit ich es wiederfinde. Und verdammt, jedes lokale Backup auf HDD in meiner Wohnung mit Kleinkind ist extrem viel unsicherer (Technisch gesehen. Ein Witz, meine Festplatte in dieser Umgebung als “sicher” zu bezeichnen) als der Kram in der Cloud. Es ist zum Verzweifeln.

Ich mache jetzt erstmal das da: Backup Gmail quick + easy mit IMAPSize, wenn das nicht klappt eben ein Thunderbird Portable für die Sicherung einzusetzen.

Oder das da? Cloud Export
Cloud Export is a tool to automatically extract your data from web applications and save it to your local file system for backup purposes, but more extensive than Google Takeout. Plans are based on http://www.dataliberation.org.

Google bietet nur Takeout an, da fehlen aber die Mails und die Docs. Blöd. Eigentlich völlig fürn Arsch, dieser Service.

Schöner wikiartikel bei Wired. Make a Local Backup Of Your Gmail Account mit

Unfassbar kompliziert ist es, seine starred Items aus dem Google reader zu sichern. here’s what I did to get my 13,000 starred items out of reader

Noch nie habe ich einen Dienst so schnell wieder gekündigt. Vielleicht lege ich mir einen ZweitAccount für Google Plus zu.

Geschrieben am 25. July 2011 von Sven Dietrich. 26 Kommentare. File under: Unentschieden. Stichworte:
Stulle Freitagscontent. Warum ein Furz lustig ist.

The Daily Show Get More: Daily Show Full Episodes,Political Humor & Satire Blog,The Daily Show on Facebook

Es soll ja Kinder geben, die sich über pippiundkacka Witze bis zur Ohnmacht kaputt lachen. Und eigentlich haben sie recht, es ist lustig und er hat Recht.

via: Postillon

Geschrieben am 22. July 2011 von Sven Dietrich. Keine Kommentare. File under: Unentschieden. Stichworte:
Top 10 Tipps zu Google Plus und Circles

Google+ ist so ein Dingens im Internet. Wie Facebook, nur anders. So wie Facebook damals wie Myspace war, nur anders. So wie Myspace damals wie geocities war, nur anders.

Nach stundenlanger Recherche kommt der Experte zu folgendem Ergebniss: Google+ ist das “News is like a river”, dass mir immer versprochen wurde.

Es plätschert und fliesst automatisch an mir vorbei und ab und an werfen ich meine Angel aus und pinne mir lesenswerte Inhalte in einen leeren, kreisrunden Eimer fest.

(Selten war ich so schnell so aktiv auf einer Plattform wie bei Google+)

Geschrieben am 1. July 2011 von Sven Dietrich. Ein Kommentar. File under: Unentschieden. Stichworte:
Neu! Nach sieben Jahren gibt es endlich eine Blogrolle

Eine persönliche, handverlesene Liste der Hamburg Berlin und co Blogs. Ab sofort prominent in der Navigation positioniert.

Für die Feedleser, hier als Kopie.

Berlin Blogs

  • berlin guide – große und tolle Fotos von Berlin.
  • berlin isst bio – so etwas geht in Deutschland nur in Berlin. Ein Blog über “wo kann ich in Berlin Bio essen (gehen)”, bzw. Bio essen und kaufen.
  • berlin ist – das unhaltbare Privat-Feuilleton aus der großen Stadt.
  • berlindesignblog – bietet aktuelle Infos über Design in und aus Berlin. Manchmal mit viel “naja, ich weiß nicht”, aber eben Berlin.
  • berlinergazette – ein Klassiker, ein, bzw DAS Online-Urgestein in Berlin (ich war mal heftigst in einer der Damen aus deren Umfeld verknallt. Hach).
  • berlinstreet – ebenfalls schon sehr lange Online. Inhaltlicher Schwerpunkt ist Stadtgeschichte des 20. Jahrhunderts.
  • blog.rebellen – Musik und Videos und anderes Zeug.
  • bosch – Hamburger im Exil in Berlin. Ex-HamburgerzumMittag Podcast-Mitstreiter. Kontakt so gut wie abgebrochen seitdem er in Berlin lebt. Wie bei allen anderen auch, die von Hamburg nach Belrin gehen.
  • burnster – mit guten und schlechten Nachrichten.
  • christoph koch – netter Kerl, hat mich mal für die Zitty interviewt. Seitdem lese ich ihn. Bloggt viel zu selten. Hat “Ich bin dann mal offline” geschrieben.
  • club49 – Berlin Kreuzberg
  • don dahlmann – wohnt da, wo alle wohnen, die so Sachen machen, nämlich in Berlin, genauer im Prenzlauer Berg. Ein Journalist, der seine Aktivitäten fast komplett ins Netz verlegt hat.
  • gaga nielsen – ein schönes, normales Blog von einer Dame.
  • GlamourDick – ein Klassiker aus Berlin.
  • hannaxel – schreibt oft über die Blumen auf dem Balkon. Mit viel Katzen und Berlincontent.
  • Hyggelig – lebt in Berlin und sammlet auf Hyggelig kreatives Wohndesign, Zweitverwertetes und Genähtes. Ein gutes “Mutter bastelt fürs Kind Blog”.
  • inberlin – viel Stadtleben und co.
  • kosmar – kosmar malt Internet für Geld und ist Experte für alles Moderne. Der einzige Mensch, der seit Jahr und Tag nur ein einziges Avatarbild nutzt.
  • lucky strikes – ebenfalls ein Klassiker.
  • Melancholie Modeste – schreibt sowas wie “Ach, Berlin, denke ich. Du großartige Schlampe. Du fettes Weib mit den verwischten Tatoos und den Krampfadern am Hintern”. Superdupertolles Berlin Blog. Bin verliebt.
  • notes of berlin – in Berliner Gossen gefundene Zettel. Hier sieht man oft, wie sich der Spiesbürger auf Zetteln austobt. Einmalig in Deutschland.
  • Nuf – lese ich schon ewig. Ich habe irgendwann einmal etwas mit Nuf getauscht, bei so einem BlogDingens.
  • pieces of berlin – macht ein Foto und schreibt etwas dazu. Kleine sehens- und lesenswerte Berliner Einblicke.
  • Plattenbaublog – rund um die Berliner Fischerinsel. Viel Berlin Mittemittemitte.
  • rad-spannerei – vom Fahrradkollektiv Admiral – und Kottbusser Straße in Kreuzberg. Einmalig. Schöne Nische mit viel Fahrradcontent. Lesenswert.
  • saschalobo – bloggt selten. Macht viel mit diesem modernen Internet.
  • Schnipselfriedhof – macht Kloß und Spinne. Hurra! Den Rest lese ich ehrlich gesgat gar nicht.
  • stentheman – Sreetart und Musik aus Berlin.
  • Trackback Radio Fritz – Radio aus Berlin, auch zum runterladen. Mit viel Internet und anderem Zeugs.
  • wortschnittchen – ja, lese ich. Gerne und viel.

Hamburg Blogs

  • Altona Info – großes Blog über und aus Altona.
  • Anke Gröner – war früher mein lieblings Filmkritikenblog, jetzt ist es ein Kochblog. Das einzige Stück ausgedrucktes Internet in meiner Wohnung ist ein Rezept von Anke Gröner am Kühlschrank.
  • Bohemesurlekiez – sieht aus wie aus Berlin, ist aber aus Hamburg. Gibt es nicht so oft. Schreibt über Kunst und Kultur Zeugs.
  • Buddenbohm & Söhne – waren zusammen auf Helgoland. Kaufen sie seine Bücher. Lesenswertes mit Kindern und Vätern. Ich bin für so etwas Zielgruppe.
  • carolin neumann – schreibt total viel, macht das auch gegen Geld. Hat die Digital Media Women mit gegründet.
  • dmw hh – Frauen, Web und Networking
  • Draußen nur Kännchen! – Dawanda Zeug. Hübsch.
  • e13 – wir sind zusammen mit der Bahn zur Re-publica gefahren. Schönes Blog.
  • Hamburgballett Blog – im Blog erzählen die Mitglieder des HAMBURG BALLETT ganz Persönliches vom Leben hinter den Kulissen. Eines der Themen, von denen ich gar keine Ahnung habe und mich darum über das Blog freue.
  • Hamburger Liebe – ein T-Shirt-, Sticker-, Bastel- tolles Zeug Blog von einer Mutter. Schöner Name, bleibt sich treu. Schönes Blog.
  • Hamburgische Geschichten – so ein Uni Projekt. Guter Start, mal sehen, wie sich das entwickelt.
  • Hans und Gabi – ausgehen in Hamburg. Eins-A.
  • isabo – wir waren auf Helgoland. Viel Text. Macht als Hobby Sachenmachen.
  • Jovelstefan – bloggt viel zu wenig. Podcastkollege.
  • kassanja – eine digital media women. Schreibt auch viel zu wenig.
  • katiakelm – so ähnlich wie mit dem Ballett. Hier ist es Knete (heisst bestimmt anders) und ich habe keine Ahnung davon, aber es sieht toll aus.
  • littlejamie – the best things come in small packages.
  • luzia pimpinella – erfolgreiches Bastel- Kreativ Blog.
  • NutriCulinary – Herr Paulsen macht was mit Essen, Kochbüchern, Fotos von Essen und anderen kulinarischen Themen. Einige seiner Kochbuchempfehlungen stehen schon seit Jahren auf meinem Amazonwunschzettel.
  • profilagentin – kann das digitale Ich aufhübschen.
  • ring2 – der erste Blogger, den ich, damals, in Hamburg perönlich kennen gelernt habe.
  • uarrr – viel Design und viel Aufmerksamkeit. Faszinierendes Blog.

Hamburg oder Berlin?

  • benjamin nickel – Podcastkollege. Macht Internet. Sinnert beim Schrader und kam aus Berlin nach Hamburg. Eine Erfolgsgeschichte, kennt man ja.
  • Frische Brise – Berliner Luft in Hamburg. Waschechte Berlinerin, (nicht mehr so ganz) Neuhamburgerin.
  • litenbjoern – immer auf der Suche nach Dingen, die das Leben noch schöner machen. Ex-Berlinerin, jetzt Hanseatin.
  • wirres – Berlin oder Hamburg? Ich weiß es nicht.

weder Hamburg noch Berlin Blogs

  • beetlebum – Groß. Ein online comic grafic novel cartoon zeichen Dingens mit Hasen. Wir grüßen uns seit dem Barcamp Jena, wenn wir uns einmal im Jahr sehen.
  • deutschlandumsonst – reist ohne Geld durch Deutschland.
  • Die wunderbare Welt von Isotopp – so Nerdkram. Lese ich gerne und verstehe ich manchmal nicht.
  • Draußen nur Kännchen – Handballspielende Singlefrau mit konstant lustigen Kommentatoren im Blog. Anonym. Erfinderin des Ghettonetto
  • fragmente – lese ich gerne.
  • franziskript – seit eben Mutter. Und bloggt darüber.
  • hackr – schreibt kurz über Internetzeugs.
  • Kids and me – ein bloggender Kinderarzt mit teilweise unfassbaren Geschichten. Hat viel Traffic.
  • Kunden aus der Hölle – ein Klassiker. Kunden aus der Hölle.
  • misscaro – Misscaro macht tolles Internet und sie kennt alle. Dementsprechend kann Misscaro superviel erzählen wenn wir uns einmal im Jahr kurz sehen.
  • percanta – Mutter. Schreibt darüber. Hat das Percanat erfunden. War demnach Teil einer Jugendbewegung.
  • rounders – wenn man viel sehr viel Kohle, Drinks, Frauen, eine Tochter und Ego hat, schreibt man so wie rounders. Nur über sich selbst. Großartiges Blog.
  • serotonic – wir waren auf Helgoland.
  • vormirdiewelt – hat 500.000 Euro gewonnen. Macht seitdem eine 12 Monate 12 Städte Weltreise. Absolut herausragendes Blog.
  • vorspeisenplatte – zu kleiner Text, ich lese es trotzdem fast alles.
  • vowe – schreibt viel über Handys. Wenn vowe sagt, das und das Handy ist gut, beeinflusst das meine Konsumentscheidung.
Geschrieben am 17. June 2011 von Sven Dietrich. 6 Kommentare. File under: Unentschieden. Stichworte:
Berliner Liebeserklärung

Ist das nicht wunderbar? Eine Gratulation zu zehn Jahren Berlin.

“… Ach, Berlin, denke ich. Du großartige Schlampe. Du fettes Weib mit den verwischten Tatoos und den Krampfadern am Hintern. Dir zuzuhören, wenn du in der U-Bahn deine Feinde beschimpfst, wenn du nachts einmal quer von den Klos bis zur Theke das nächste Bier für dich und deinen Süßen bestellst, und wenn du – elfenhaft und verjüngt und verschönt – morgens um vier an der Oberbaumbrücke der Sonne beim Aufstehen zuschaust und seufzt …”
Bitte sofort weiterlesen bei der wunderbaren Madame Modeste – berlin.amour

Geschrieben am 17. June 2011 von Sven Dietrich. Keine Kommentare. File under: Berlin gewinnt. Stichworte:
Feedback zu dieser Facebooksache

Beim Essen heute Mittag war Thema, wie das Feedback auf den Facebookartikel war. Ihr erinnert euch vielleicht, neulich schrieb ich über die automatische Gesichtserkennung auf facebook.

1 Bilder angelegt neu

Foto: Bilder für Facebook angelegt – neu

Das ist einer der meistgelesenen Artikel in meinem Blog. Seit acht Jahren schreibe ich über Hamburg und Berlin und schaffe dann mit einem DEINE HACKFRESSE WIRD VON FACEBOOK ERKANNT Artikel so viel Aufmerksamkeit wie nie zuvor. Es ist ein Kreuz mit diesem Internet, aber da kann man nix machen, was? Ich freue mich, auch wenn es ohne Hamburg und Berlin ist.

Der Artikel war im Fernsehen. Im Wochenjournal am Samstag Mittag im ZDF gibt es Die Woche im Web vom 11. Juni 2011 und da kann ich mich selbst im Fernsehen anschauen. Ich gebe zu, ich finde das cool. Das hatte ich so noch nicht.

Ich war im Radio. Für fünf Minuten. Auf Radio Fritz, in Berlin, in der Sendung Trackback: TRB 233: E3, Gesichtserkennung, kino.to, Wahlgesetz, @ignantblog. Leider mit Rauschen in der Telefonleitung. Das war bei der Verwandtschaft, die leider erst nach dem Telefonat sagte “natürlich rauscht das Telefon wenn man die Internetkiste anschaltet“. Doof, aber da kann man leider nix machen. Es war trotzdem toll, wie die vorigen Male auch (verdammt, ich war jetzt schon viermal auf Radio Fritz? 2007, 2008, jetzt und irgendwann im Studium? Und ich muss das im eigenen Blog nachlesen? Und wieso kann man die alten Ausgaben nicht mehr hören?)

Der Artikel erscheint wahrscheinlich noch in einer großen, überregionalen Tageszeitung. Er ist noch nicht gedruckt, das kommt aber (angeblich) noch.

Auf Rivva kann man das Online Feedback zum Artikel sehr schön sehen.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8. Ich habe alles gelesen. Danke sehr.

Die nicht so internetaffinen Bekannten sagen, das ich in den Kommentaren des Facebookartikel ganz schön einen auf die Mütze bekomme. Das kann ich so nicht bestätigen. Ja, es gibt berechtigte und alberne Kritik, ja, es wird gemeckert, aber alles in einem für mich absolut noch annehmbaren Ton. Ein Shitstorm sieht anders aus, liebe Bekannte, ganz anders.

Schön auch, dass Tatsächlich die Ansichtszeit pro Besucher im Facebookartikel von einer Minute auf über acht Minuten gestiegen ist. Scheinbar hat ein Großteil der Besucher den Kram zumindest halbwegs gelesen. Ja, ich weiß, dass das alles ungenau ist, aber es freut mich trotzdem. Das ist, neben dem starken Anstieg der Besucherzahl die auffälligste Änderung in der Statistik. Knapp 9000 eindeutige Besucher hat der Artikel inzwischen. Das ist viel für mein kleines Blog.

Und zum Schluss noch die Erkenntniss, dass sich über 50 Personen den Artikel ausgedruckt haben. Ich sehe das in den Statistiken des Addthis-Buttons. Ist das nicht toll? Mein Blog wird gedruckt und in der Bahn gelesen (Anmerkung: Die Druckfunktion wird von euch sträflich vernachlässigt und ist generell unterbewertet).

Ich hatte die Profilfotos nochmal neu erstellt. Mit Blumen, mit noch mehr Blumen. Mit wundervollen Plakaten und Motiven, mit Sonnebrillen, mit Glitzerkrams und jeder Menge billigen Effekte. Es gibt sogar gefälschte Bärte. Es macht Spaß, mit seinem Avatarfoto auf pixlr.com und picnik.com zu spielen. Ich kann das nur empfehlen, die Fotos sehen danach deutlich besser aus, selbst mit mir als Motiv.

Vielen Dank.

Geschrieben am 16. June 2011 von Sven Dietrich. Ein Kommentar. File under: Unentschieden. Stichworte:
Das ist die automatische Gesichtserkennung auf facebook

Ich wollte wissen wie die automatische Gesichtserkennung auf Facebook funktioniert. Dazu habe ich einige bereits vorhandene und bereits auf Facebook getaggte Fotos mit picnik eingefärbt, verzerrt, gespiegelt, etc. und als Kopie auf meinem Computer gespeichert.

Ich wollte sehen, welche Fotos die Gesichtserkennung erkennt, ob sie überhaupt etwas erkennt und wie sie generell funktioniert. Zur Zeit wird viel über diese, in Teilen bereits seit längerem vorhandene Funktion geschrieben und evtl. hilft es dem einen oder anderem zu sehen, wie diese automatische Gesichtserkennung funktioniert.

Vorbereitung.
Folgende Fotos habe ich auf meinem Computer vorbereitet.
Verschiedene Gesichts-Variationen in Kombination mit Tierbildern.

1 Bilder lokal auf dem Rechner angelegt

Foto: Facebook Gesichtserkennung – Bilder lokal vorbereiten und speichern

Die Fotos habe ich anschliessend zusammen (wichtig), auf einmal, zu Facebook hochgeladen und in einem Foto-Album gespeichert. Die automatische Gesichtserkennung greift zur Zeit nur, wenn Fotos hochgeladen werden.
Das erwähnte Album ist öffentlich sichtbar. Sie können die Fotos auf Facebook einsehen.

Achtung
Jetzt kommt die automatische Gruppierung und die automatische Gesichtserkennung und die Personenerkennung. Das sind gleich drei zwei Funktion um die es hier geht, man übersieht dies schnell.

Facebook erkennt, dass ein Gesicht auf dem Foto zu sehen ist, nimmt diese Gesichtsbilder-Auswahl, erkennt darin ähnliche Bilder und gruppiert sie entsprechend. Bevor eine Person ins Spiel kommt, hat Facebook bereits zweimal auf euren Uploads Gesichter erkannt.

Theoretisch und in dem Fall, dass ihr bereits auf Fotos getaggt seid, erkennt Facebook euch als Person und schlägt euren Namen für eine Gruppe von Fotos vor. Falls ihr Fotos mit anderen Personen darauf hochgeladen habt, müsst ihr zusätzlich mit der Person befreundet sein, damit Facebook die Namen von Freunden vorschlägt.

Dumm, dass die automatische Gesichtserkennung, bzw Personenerkennung bei mir gar nicht funktioniert.

fotos von FB als ähnlich erkannt und gruppiert dargestellt

Foto: Fotos werden von Facebook erkannt und gruppiert dargestellt

Trotz zahlreicher Versuche wird mir mein Name nie automatisiert vorgeschlagen. Es war nicht möglich, die komplette automatisierte Gesichtserkennung auf Facebook zu finden.

2 fotos werden von FB als ähnlich erkannt und gruppiert dargestellt

So sieht die Seite (höchstwahrscheinlich) aus, wenn die automatische Gesichtserkennung mit Personenerkennung komplett funktioniert.

Ich mache in der Annahme weiter, dass das irgendwann richtig klappt.

Hier passieren vier fünf Dinge zugleich.

1. Facebook erkennt, dass ein Gesicht oder eben kein Gesicht auf einem Fotos zu sehen ist. Die Katzenbilder werden automatisiert als “kein Gesicht” erkannt und nicht in Auswahl für Punkt zwei genommen.

2. Facebook nimmt die Fotos mit Gesichtern und erkennt, dass es eine Ähnlichkeit innerhalb der hochgeladenen Fotos, bzw. der Gesichter gibt und gruppiert sie dementsprechend.

3. Facebook merkt, dass es eine Ähnlichkeit zwischen bereits getaggten Fotos meiner Freunde und den hochgeladenen Fotos gibt und erkennt Personen und schlägt eben dieses bereits bekannte Tag, bzw. bekannten Namen auch für die als in der Gruppe ähnlichen Fotos vor.

4. Aus Gründen (Privatsphäre, Performance) passiert Punkt 3 nur, wenn ihr mit der Person befreundet seid.

5. Auch wenn ihr die Funktion abschaltet, euer Gesicht wird trotzdem erkannt werden, damit Facebook anschliessend, wie gewünscht, euren Namen eben nicht als Vorschlag anzeigen kann. Wenn ihr die Funktion abschaltet, sieht die Seite trotzdem so aus wie auf dem Foto oben zu sehen. Euer Name wird nicht angezeigt, erkannt, gruppiert und anschliessend identifiziert werden die Fotos trotzdem. Das kann jedermann jederzeit nachstellen.

Update zu diesem Punkt:
Das war eine Theorie und inzwischen gehe ich davon aus, dass ich daneben getippt habe. Siehe Kommentare weiter unten von Sebastian und Thomas. Daher gilt der folgende Satz nur teilweise: Update Ende

Wer sagt, dass er die Gesichtserkennung abschalten kann, redet Stuss.
Ihr schaltet nur die Anzeige der erkannten Personen, bzw Namensvorschläge aus.

Nebenbei: Die Gesichtserkennung kann nicht viel. Die Gesichtserkennungsfunktion in Picasa mit Name-Tags oder in Apples iPhoto funktioniert erheblich besser.

Die Aufregung, bzw. die Ohnmacht gegenüber einer Maschine, kann ich vestehen. Im engsten Bekannten und Kollegenkreis gibt es extremes Unwissen über diese Funktion, die in großen Teilen gar nicht neu ist.

Update hierzu:
Ein Großteil der Kritik und Artikel geht am eigentlichen Problem vorbei. User können mich gegen meinen Willen auf Fotos taggen. Die Automatik ist nur eine weiterentwicklung eines manuellen PProzesses. Gegen das manuelle Tagging auf Fotos kann ich nichts machen und das ist einer der größten Misstände auf Facebook. Siehe Kommentar weiter unten von Sebastian.
Update Ende

Facebook selbst beschreibt die Funktion wie folgt:

… When you or a friend upload new photos, we use face recognition software—similar to that found in many photo editing tools—to match your new photos to other photos you’re tagged in. We group similar photos together and, whenever possible, suggest the name of the friend in the photos. …

Quelle: Facebook-Blog Making Photo Tagging Easier

Ich finde die Funktion nicht schlecht. Sie greift nur beim Upload der Bilder, nur wenn ich mit der Person befreundet bin, nur wenn ich bereits getaggt wurde und ich kann die Markierung anschliessend jederzeit wieder löschen.

Ich verstehe die Aufregung darüber nicht und die Äusserungen der Datenschutzbeauftragten verstehe ich schon gar nicht.

Überhaupt nicht verstehe ich das komplette und großflächige Versagen der Presse.

Es gibt über 10.000 13.000 16.000 Artikel über die automatische Gesichtserkennung und die Möglichkeiten, sie wieder abzustellen, aber es gibt kein einziges Foto der Personenerkennung in Aktion.
K.e.i.n. e.i.n.z.i.g.e.r. S.c.r.e.e.n.s.h.o.t! Alle scheiben voneinander ab und zeigen Bilder der Privatsphäreneinstellungen aber es gibt kein einziges Bild dieser automatischen Gesichts- bzw Personenerkennung in der Presse.

Zusätzlich erklären sie auch noch alle die automatische Gesichtserkennung völlig falsch.

Wenn sie meinen Artikel nicht verstanden haben: Lesen sie ihn doch nochmal. Sobald sie bemerken, dass jeder, der “Howto: facebook Automatische Gesichtserkennung deaktivieren …” schreibt, totalen Quatsch erzählt, hat dieser Artikel funktioniert.

Ich habe sicherlich Fehler in diesen Artikel eingebaut und freue mich über entsprechende Hinweise.

Danke sehr.

Wer sich weiterhin für das Thema interessiert, findet im Blog von Kristian Köhntopp den Artikel Placebo Forte N, der leider relativ viel Vorwissen benötigt um halbwegs verstanden zu werden.

Update:
Facebook bietet in in den Tiefen der Privatsphäre versteckt an, die gespeicherten Informationen für die Markierungsvorschläge zu löschen. Im Prinzip die Information, die aus dem Vergleich der bereits getaggten Fotos gewonnen wird. Die Markierungen auf den Fotos bleiben erhalten. Wenn es funktioniert, ist das in der Tat eine Möglichkeit, die Gesichtserkennung in seiner Funktionalität einzuschränken.

via: stadt-bremerhaven.de: Facebook: deaktivierte Gesichtserkennung speichert trotzdem Daten, so beantragt man die Löschung

Geschrieben am 8. June 2011 von Sven Dietrich. 34 Kommentare. File under: Unentschieden. Stichworte:
Schwarzfahren Hamburg vs. Berlin

Kinder, der beliebte Berliner Volksmund schäumt!

Berliner Jugendrichter fordern Schwarzfahren nur noch als Ordnungswidrigkeit zu behandeln oder Hartz-IV-Empfänger gratis fahren zu lassen. Das ist ein Knaller und der Volksmund dreht sofort durch und keift “WENN DIE NIX ZAHLEN ZAHL ICH AUCH NIX” durch den Raum. Das kann ja heiter werden.

Ich persönlich finde es mehr als sehr gut, Empfängern von ALG II und Sozialgeld mit BVG Karten zu versorgen. Das spart den Staat immense Kosten und ermöglicht eine Teilnahme am Leben. Ich bin dafür.

Ausführliches Anschreien von Menschen, die lieber die Klappe halten sollten finden sie auf Tagesspiegel.de in den Kommentaren zum Artikel: Richter wollen keine Anklagen gegen Schwarzfahrer mehr.

Die Kommentare sind bereits auf dem … S-Bahnfahren ohne Ticket zusammen auf eine Stufe mit Sex mit … , und Korruption … Niveau angekommen.

Wenn ich rechne:

Wer seine Strafe nicht bezahlen kann oder will, wird zu einer „Ersatzfreiheitsstrafe“ verurteil. In der JVA Plötzensee sitzen ca. 170 Insassen wg. Schwarzfahren. Kostet am Tag 80 Euro pro Gefangenen.
Macht 13.600 Euro, bzw. 3022 Tageskarten im Ermäßigungstarif pro Tag. Mmmmh.

Eine Anzeige erfolgt nach dreimal Schwarzfahren. Der Theorie nach werden nur die chronischen Schwarzfahrer angezeigt. Bei ca. 18.000 Anzeigen im Jahr sind es ca. 50 Anzeigen am Tag.

Ich weiß nicht, aber das rechnet sich doch alles gar nicht, oder? Macht das evtl. sogar Sinn, das Schwarzfahren nur als Ordnungswidrigkeit zu behandeln?

via lawblog.de: Berliner Richter haben Schwarzfahrer satt

Geschrieben am 7. June 2011 von Sven Dietrich. 2 Kommentare. File under: Unentschieden. Stichworte:
Akkuschrauber-Rennen Hamburg vs. Berlin

Akkuschrauber (yeah!) ist eines dieser Worte, bei denen ich alles mitlese. Akkuschrauber -Rennen ist dann wieder so eine dieser Sachen, bei der ich auch nicht weiß ob, wie und überhaupt, aber schön, dass es jemand macht.

Bei einem Akkuschrauber-Rennen nehme ich also einen Akkuschrauber als Antrieb für ein selbst gebautes Fliehwatüt. Geiler Scheiss ist ja, dass die Karren über 20 kmh schnell sind! Mit einem Akkuschrauber. Hurra!


Video: Akkuschrauber-Rennen – Reportage (3:21)

Das ist aber noch nicht alles. Es gibt noch ein weiteres Buzzword: 3D-Drucker, bzw Rapid Manufacturing, zumindest dieses eine Mobil wurde ausgedruckt.

Akkuschrauberrennen 2011

YouTube direct Akku Video Link

Bei der Gelegenheit habe ich doit-tv.de gefunden, die haben da ein niedliches Video, wie man einen Akkuschrauber an das Bobbycar baut. Bobbycar mit Antrieb bauen.

Eine Überleitung zu Hamburg und Berlin schaffe ich jetzt nicht mehr.

Am Akkuschrauberrennen haben 16 Teams teilgenommen. Eines davon kommt aus Hamburg, Berlin hat nicht mitgespielt. Das Team “Hamburgs leichte Jungs” von der HfBK Hamburg hat in der Kategorie Gewicht den ersten Platz und in der Kategorie Geschwindigkeit den dritten Platz belegt.
Glückwunsch.

Akkuschrauber-Rennen Hamburg vs. Berlin 1:0

PS: ein klein wenig Berlin gibt es auf deren Webseite dann doch noch.

Am 2.6.2011 halten Prof. Barbara Kotte und Prof. Andreas Schulz in den Open Talks beim DMY in Berlin-Tempelhof um 13:30 Uhr einen Vortrag: “Rapid Manufacturing – Auswirkungen aus Design und Ökonomie”
Quelle: Akkuschrauberrennen – Aktuelles

Der Threat im Bosch-Forum zum Akkuschrauberrennen 2011 ist auch ganz wunderbar. Da zeigen sie ihre selbstgebauten Akkuschrauber Karren.

Fotos gibt es bei markkoenig.de: Akkuschrauberrennen 2011 Hildesheim

via:
golem.de: Mit 1.250 Umdrehungen auf die Rennstrecke

Geschrieben am 31. May 2011 von Sven Dietrich. Ein Kommentar. File under: Hamburg gewinnt. Stichworte:
Maru wird vier

Eine der tollsten Katzen im Internet hat Geburtstag. Alles Gute Maru.

まるです3。 -I am Maru

YouTube Video direkt ab in die Kiste Video Link

Ihr kennt Maru nicht?
Das ist eine Katze mit zwei Büchern (Buch 2 und Buch 1), einer DVD und natürlich, neben den unglaublich niedlichen Videos, natürlich auch ein Blog. sisinmaru.blog17.fc2.com

Scön auch das zweize I am Maru Video.

YouTube Video direct aus der Kiste gehüpft Link

Und ja, die Kommentare zu diesem Geburtstag sind alle ganz wunderbar, egal ob auf YouTube oder Cuteoverload.

I want to send Maru a gift for his birthday. How much would it cost to send an empty box to Japan?

shares birthday with Bob Dylan, who is approximately 280 in cat years.

I <3 Maru! Can't believe I've been watching videos of a cat far away in Japan for two years now.

via:
holyfruitsalad.blogspot.com: birthday
cuteoverload.com: Maru is 3
animalblog.me: Boxes, boxes everywhere.
thedailywh.at: Cat Clip Compilation of the Day

Geschrieben am 31. May 2011 von Sven Dietrich. Keine Kommentare. File under: Unentschieden. Stichworte:
Das ist anders an der neuen Flugsuche auf google

Seit 24.5.2011 kann man auf Google in einigen Sprachen nach Flügen suchen.

Ich habe heute mit dieser Flugsuche gespielt und muss erzählen, warum das mal wieder einer dieser Knaller von Google ist.

Auf die Frage nach “flüge frankfurt nach nyc” antwortet Google jetzt mit neuen Ergebnissen. Durch das Keyword “flug von … nach” wird eine Flugverbindungssuche ausgelöst und dank Auto-Suggest bekommt ihr schnell eine fehlerfreie Fluganfrage zusammengebaut, mit z.B. “flug von Frankfurt nach NYC“. Es erscheint dieses neue Flugzeug mit einigen Daten zu eurer angefragten Verbindung. Das sieht so (oder ähnlich) aus:

www.google.de 2011-5-30 17-46-57

Ihr seht sofort, wie lange der Flug (in der Theorie) dauert, welche Fluglinien die Strecke bedienen und wie viele der angefragten direkten Verbindungen es pro Tag gibt.

Hier musste ich kurz innehalten und das erste Mal scharf einatmen.

Mit einem Klick auf dieses kleine Plus bekommt ihr alle Varianten eurer angefragten Verbindung angezeigt. Das sieht dann so aus und ist ein echter Knaller.

www.google.de 2011-5-30 17-41-2

Hier muss ich annerkennnend pfeifen. Respekt Google. Der Kauf von ITA hat sich gelohnt.

Diese in zwei Sekunden gefundene Information war bis eben auf.keiner.einzigen.Reise-.oder.Airline.Webseite.weltwelt verfügbar. Das gab es schlicht nicht.

Nochmal. Das ist so einfach, man übersieht es leicht. Diese Informationen konnte man bis eben nicht in dieser extrem kurzen Zeit und nicht in einer solch grandios einfachen Übersicht finden.

20 Jahre Internet und erst Google liefert mir im Jahr 2011 diese Information, wie viele Flüge an welchem Tag weltweit auf einer angefragten Verbindung von welcher Airline angeflogen werden. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Das ist ganz ganz großes Kino das hier in kleinen Details passiert, das muss ich auseinandernehmen und erklären, warum das absolut neu, einzigartig und das Internet und diverse Märkte beeinflussen wird.

1. Ich “rede” mit Google, bzw. ich sage klar und deutlich “gib mir bitte die Flüge von Hamburg nach Frankfurt”. Auf keiner großes Reise- und Airlinewebseite der Welt geht das, ich muss mich immer durch ein Formular arbeiten. Das ist anders. Das ist neu.

2. Ich suche beim tippen. “flug von ha*MAGIC nach fr*MAGIC. Magic ist die Vorschlagsfunktion und die spart mir sehr viel Zeit. Nicht nur mir, das spart auch den Leuten da draussen sehr viel Zeit. Auf allen anderen Reisewebseiten der Welt geht das nur in abgewandelter Form, bzw. ich muss mehrere Formularfelder ausfüllen. Das ist einfacher.

3. Ich suche ohne ein Datum. Das gibt es so sonst nicht. Eigentlich unglaublich, aber es gibt schlicht keine einzige Reise- oder Flugwebseite, die mir die Verbindungen von Hamburg nach Frankfurt ohne ein Datum geben kann. Das ist einzigartig.

4. Ich sehe sofort alle direkte Verbindungen. Jede mögliche Verbindung und Fluglinie für jeden Wochentag mit genauer Uhrzeit. Auch das gibt es so nirgendwo anders. In der Regel bekomme ich nur Flüge mit (höchstwahrscheinlich) freien Plätzen angeboten. Wobei das auch so eine Sache ist, rein technisch gesehen weiß eine Reisewebseite bei der ersten Abfrage noch nicht, ob der Flug tatsächlich noch einen freien Platz hat. Ich bekomme bei diesem Thema immer Kopfschmerzen, Es ist ein ein einziger Knoten im Hirn. Es ist kompliziert. Das was Google hier macht ist hingegen simple und gut.

5. Google liefert erst jetzt eine sinnvolle Antwort und kein SEO-Affiliate-Müll. Schaut euch bitte die übrigen Ergebnisse einer Frage nach “flug von Hamburg nach München” an. Bei allem Respekt, aber das ist fast alles totaler Schrott SEOSEOM-Kram. Ich kann hier nicht ins Detail gehen, mit etwas Grips in der Birne versteht ihr das aber sicherlich von alleine. Das, was Google macht, ist dieser Mehrwert, von dem alle immer reden.

6. Google schneidet sich ins eigene Fleisch. Reise- und FlugSEM ist Grauen. Es ist teuer, es gibt viel zu viel und es ist ein einziger Nerv. Ein Stück Fleisch in ein Piranhabecken zu halten, so ähnlich ist das, was ihr seht, wenn ihr nach Reisen und Flügen sucht. Erstaunlich, dass Google sich selbst um Klicks auf Adwords bringt. Ich muss nicht mehr weitersuchen, ich klicke mich nicht mehr durch zig-Seiten. Ich sehe sofort eine Antwort auf meine Frage und spare mir den gewinnbringenden Adwordklick. Das ist faszinierend.

7. Die Flugsuche hat noch nichts mit ITA zu tun, Google nutzt Innovata. Ich habe keine Ahnung, was das ist, ist an dieser Stelle auch egal. Wichtig an dieser Stelle ist, dass die von allen anderen kritisierte Übernahme von ITA hier gar keine Rolle spielt. Das ist fast ein wenig witzig.

Eine Anmerkung noch.
Es geht mir nicht darum, dass ich einen Dienst nur aufgrund dessen toll finde, weil er von Google kommt.

Die Flugsuche von Google ist in vielen Details und in seiner Art elementar anders. Man sieht das nicht sofort und man muss auch mal über den Tellerrand schauen um das zu kapieren. Allein nur die “gesprochene” Suchanfrage ist ein Knaller. Schonmal an die Spracheingabe auf dem Android gedacht? Überhaupt mal an mobile gedacht? Bingo!

Es geht hier nicht um ein Feature oder einen Button, der irgendwie anders, funky und vom Marketing beauftragt wurde. Wenn man diese Suche zu Ende denkt, lässt sie einen millionenschweren Affiliate und Adword Markt komplett wegbrechen. Das ist ein ganz dicker Fisch, das ist ein großer Coup, das ist eine große Nummer die Google hier testet und die Google in der nächsten Zeit sicherlich weiter verfeinern wird.

Endlich.

via:
insidesearch.blogspot: Plan your next trip with the new flight schedule feature
seogadget.co.uk : Google Testing Flight Search Results in UK
tnooz.com : Google testing new display for flight search results
basicthinking.de : Google wird zur Flugsuchmaschine

PS: Falls ihr einen Blick über den Tellerand wagen wollt: Beginnt mit den Travel-Websites aus der Adplanner the 1000 most-visited sites on the web Liste. Das ist die Champions-Leaque. Vergleicht einfach die Travelwebseiten dieser Liste mit dieser Flugsuche.

Geschrieben am 30. May 2011 von Sven Dietrich. 2 Kommentare. File under: Unentschieden. Stichworte:

Das hier ist

ein Vergleich zwischen zwei Städten.
Im Oktober 2004 bin ich von Berlin nach Hamburg umgezogen. Seitdem vergleiche ich die beiden Möchtegern-Metropolen miteinander. mehr dazu

werbung:
re:publica 12

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