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Sven ist umgezogen. Von Berlin nach Hamburg. Die daraus resultierenden Schwierigkeiten und Erkenntnisse werden hier seit 2004 als Vergleich zwischen Hamburg und Berlin veröffentlicht.

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Next10 Konferenz in Hamburg oder Berlin?

svensonsan - Montag, 21. September 2009 - 10:44 Uhr
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Ich war auf der next09 Konferenz, hatte jede menge Spaß und heute fragt Martin Recke von SinnerSchrader auf Twitter, ob man die Next10-Konferenz nicht doch lieber in Berlin abhalten sollte.

Hamburg vs. Berlin ist immer wieder ein gutes Thema und daher schliesse ich mich der Frage ganz unparteiisch an.
Soll die Next10 Konferenz in Hamburg oder Berlin statt finden?


Bedenke: In Berlin gibt es keine wirklich sinnvollen Räumlichkeiten für so eine Veranstaltung. Komisch, aber ist so. Dafür ist Berlin deutlich cooler als Hamburg, zumindest werden alle deutlich urbaner und hipper auf der Konferenz aussehen. Der hanseatischem Businesslook wird zurück gedrängt vom urbanen, coolen und vollkommen gestressten Berliner Hipster der nur mit sich und der Stadt beschäftigt ist.

Ich weiß ja nicht. Wenn ich ehrlich bin – Hamburg ist für die next10 irgendwie die bessere Wahl. Punkte für die Hansestadt. Next10 Konferenz in Hamburg oder Berlin? 10:0

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Eternal Moonwalk – Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Donnerstag, 9. Juli 2009 - 20:51 Uhr
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EternalMoonwalk.com ist eine ganz wunderbare Erinnerung an Michael Jackson. Ein paar Menschen haben da eine Seite gebaut, auf der man ausschließlich Menschen sieht, die sich im Moonwalk versuchen. Einige machen das sehr, sehr gut, andere können das gar nicht und hier und da sieht man Puppen oder sonstiges Spaß-Gedöns.

Eternal Moonwalk ist aus einem einfachen Grund so wunderbar:
Ich muss auf der Seite nichts machen sondern ich kann stundenlang dabei zusehen, wie Menschen beim Moonwalk durch das Bild laufen.

Gebt dem Ding ein paar Minuten. Es gibt tausende Videos und da sind wirklich lustige Sachen dabei. Einfach mal fünf Minuten zuschauen und hinterher versuchen, den komischen Beat wieder aus dem Ohr zu bekommen.

Gratulation an Studio Brussel und die Agentur group94 für dieses ganze Ding. Von allen “A tribute to Michael Jackson” Dingern finde ich Eternal Moonwalk am schönsten. Hier kann jeder seine kleine Erinnerung an Michael Jackson hinterlassen.

Lustigerweise sind machen da auch gleich zwei Leute mit dabei, die ich kenne. Einfach nach Berlin suchen und ihr seht sie auch. Wer das ist, wird nicht verraten.

Berlin ist aktuell mit fünf Videos beim Eternal Moonwalk vertreten.
Man kann auch nach Hamburg suchen, aber es finden sich nur vier Videos, von denen komischerweise nur drei angezeigt werden.

Das ergibt einen prima Punktestand. Hamburg kann noch aufholen, da geht noch was Mädels. Macht euch mal zum Horst, ich werde das sicherlich auch noch machen.

Dann bekommt Hamburg noch einen Punkt mehr, bislang steht es

Eternal Moonwalk – Hamburg vs. Berlin 7:3

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Kuss – Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Montag, 6. Juli 2009 - 19:00 Uhr
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Sweethearts
Sweethearts
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Heute wird geküsst, denn heute ist Welt-Kuss-Tag. Es ist egal, ob man seine Freundin, Freund, Katze, Kind, Genossen, Brüder, Schwestern oder Goldfische küsst. Warum auch immer es diesen Welt-Kuss-Tag gibt, ich weiß es nicht und es ist mir auch egal.

Ich hatte heute zehn Minuten Spaß mit dem Welt-Kuss-Tag, dass ist viel in diesen hektischen Wohnungssuchzeiten.

Beispielsweise gibt es das ganz fabulöse fuck yeah kissing Blog. Eine absolute Perle in diesem Internet. Auf dem Blog (das eigentlich ein Tumblr.Dings ist, aber egal) gibt es Bilder von küssenden Menschen. Spätestens auf Seite drei springt das Herz wieder an die richtige Stelle, angesichts der Niedlichkeit der Bilder.

Berlin hat als arm-aber-sexy-Hauptstadt natürlich auch einen weltweit bekannten Kuss am Start: den Bruderkuss zwischen Erich Honecker und Leonid Breschnjew

So etwas gibt es in Hamburg, trotz Kiez, Reeperbahn und viel gutem Willen, schlicht überhaupt nicht. Im Gegenteil, die Hanseaten machen solch ultra-beknackten Bildzeitungs-Quatsch wie: Weltrekord: Ein Paar in Hamburg küsste sich mehr als 32 Stunden lang. Herzlichen Glückwunsch Hamburg, aber gegen den Bruderkuss kommt so ein popeliger Dauerküssen-Weltrekord nicht an.

Nebenbei, das Bruderkussbild wurde neulich neu gemacht. An der East-Side Gallery hat Dimitri Wrubel den berühmten Bruderkuss noch einmal gemalt.

Ob so ein Welt-Kuss-Tag die Menscheit irgendwie weiter bringt? Abgesehen vom Lesen solcher Klickstrecken-Texte auf den Tageszeitungswebseiten wie “Was Sie über das Küssen wissen sollten” passiert da doch nicht viel.

ich weiß es nicht, aber mir hat es das fuck yeah kissing Blog ins Abo gespült und die geschätzten acht Millionen Kiss-Fotos auf Flickr finde ich auch niedlich.

Darum gibt es heute die Punkte mit einem Handkuss an die Hauptstadt serviert. Dieses Ding mit dem Bruderkuss ist schon ein Klassiker. Da gewinnt Berlin, keine Frage.

Welt-Kuss-Tag – Hamburg vs. Berlin: 217:312

Nachtrag, weil zu spät gesehen:
Wer sich nach Hamburg importierte Beklopptheit aus München ansehen will:

Am Mittwoch baut der Münchner Verein Kussfreunde e. V. ab 10 Uhr an der Spitalerstraße/Ecke Lange Mühren für vier Stunden eine sogenannte Kusszelle auf. Dort sollen die Hamburger zeigen, ob sie mehr küssen als Münchner oder andere deutsche Großstädter.

Quelle: mopo – So schön küsst Hamburg, da steht so viel Stuss im Artikel, da verliere ich fast den Glauben an die Menschheit.

Jetzt könnte ich ja über meinen ersten Kuss schreiben, aber damit trigger ich mich in einen mehrdimensionalen Gewissenskonflikt zwischen Hamburg, Berlin, München und das muss nicht sein. Geschichten über den ersten Kuss gibt es in dem Kissing-Blog zu genüge.

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Armutsatlas Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Dienstag, 19. Mai 2009 - 8:52 Uhr
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Heute wird viel über den neu erschienenen Armutsatlas des Paritätischen Verbandes geschrieben.

Für heute ein großes Thema über das morgen leider niemand mehr spricht. Schade eigentlich.

Hamburg und Berlin liegen im Armutsbericht im Mittelfeld. 13% – 15% der Bewohner in Hamburg gelten als arm – in Berlin sind es 17% – 19%. Auf den ersten Blick denke ich, dass nimmt sich ja nix, die zwei, drei Prozentpunkte, das macht doch nix.

Auf den zweiten Blick verstehe ich den Bericht dann nicht mehr. Ich habe es versucht. Es gibt im Bericht eine Armutsentwicklung Berlin Seite und eine Armutsentwicklung Hamburg Seite. Aber ich verstehe das nicht. Da stehen Sachen wie:

Die Armutsquote sank von 19,7 Prozent im Jahre 2005 auf 17,5 Prozent im Jahre 2007. Das sind 2 Prozentpunkte, damit verminderte sich die Armut insgesamt um 11 Prozent.

Quelle: armutsatlas.de – Berlin

??? Wieso sind zwei Prozent plötzlich elf Prozent? Ausserdem müssten es 2,2% sein. Kann mir das jemand erklären?

Dito in Hamburg, da stehen dann so etwas:

Zwischen 2005 und 2007 konnte Hamburg seine Situation kontinuierlich verbessern. Die Armutsquote sank von 15,7 Prozent 2005 auf 14,1 Prozent 2007, dies entspricht einem Rückgang von 10 Prozent.

Quelle: armutsatlas.de – Hamburg

wtf? Wieso sind 1,6% plötzlich 10%? Ich verstehe das nicht. Ich wollte doch nur nachlesen und verstehen, in welcher Stadt es mit der Armut besser oder schlechter wurde. Jetzt bin ich genauso schlau wie vorher und lasse es lieber.

Berlin bekommt einen Bonuspunkt. Berlin versucht, im Gegensatz zu Hamburg, seine Armut um jeden Preis zu verschleiern. Arm, aber sexy und so. Die Hanseaten sind da anders, hier wird poliert, geputzt und verschleiert bis der Insolvenzverwalter kommt.

Armutsatlas Hamburg vs. Berlin – 0:1

Wer will, kann sich den gesamten Armutsbericht als PDF holen und in aller Ruhe nachlesen.

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Stulle Freitagscontent: 3-2-1-Keins Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Freitag, 8. Mai 2009 - 15:31 Uhr
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Das war nix. Hamburg verliert ständig gegen Bremen. Schlimme Sache für die Hanseaten. Man könnte von Null Punkten für Hamburg reden. Nix hat geklappt, bis auf dieses lustige Bild da oben. Dafür bekommt Hamburg einen Extrapunkt.

Stulle Freitagscontent: 3-2-1-Keins Hamburg vs. Berlin 1:10

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Twitterlesung Next09 Hamburg vs. Re-publica09 Berlin

svensonsan - Mittwoch, 6. Mai 2009 - 15:37 Uhr
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Ich bin ein großer Fan der Twitterlesung. Eine tolle Sache, die es so nur hierzulande gibt. Auf einer Twitterlesung werden, grob thematisch zugeordnet, einzelne Tweets vorgelesen. Meistens sind die Tweets irgendwie lustig, manchmal stimmen sie nachdenklich und ein solcher Abend war bislang immer ein ganz großer Spaß.

Da steht bewusst war, denn gestern gab es eine Twitterlesung, die irgendwie nicht zündete.

In Berlin waren 300 Leute bei der Lesung und fast alle hatten ganz großen Spaß. Es wurde laut und schallend gelacht, es gab Applaus, eine Zugabe und hinterher waren alle glücklich. Seit der Twitterlesung in Berlin sehen viele Leute Twitter mit ganz anderen Augen. Die Erkenntniss, dass es da nicht nur Schwachsinn sondern durchaus die ein- oder andere Perle gibt, vergisst man nicht. Siehe dazu: die größte Twitterlesung aller Zeiten

Ganz anders die Twitterlesung auf der Next09 in Hamburg. Drei Leute auf der Bühne, die ersten zwei Reihen hatten Spaß und haben ab und an verschämt gelacht aber die restlichen 300 Zuschauer schwiegen Eisern. Der Bühnentod schlechthin. Witze, die nicht verstanden wurden, Sprüche, die nicht zündeten und ein Publikum, dass im Laufe der Lesung immer kühler und stiller wurde. Das war schon erstaunlich.

Ich habe da so meine Theorie, warum das so war. Die schreibe ich aber nicht hier rein.

Comedy ist ein knochenharter Job. Das habe ich auf der Twitterlesung in Hamburg wieder erlebt. Dieser tragische Moment, diese eisige Stille direkt nach einem Witz, die Stelle, an der eigentlich alle lachen sollten, dass ist jedesmal ein Drama. Diesen Moment gab es gestern Abend sehr oft und das Team auf der Bühne tat mir schon ein wenig Leid. Trotzdem haben sie das durchgezogen und zum Ende hin taute das Publikum dann doch minimal auf und man kann, wenn man will, von einer halbwegs gelungenen Lesung reden.

Ganz klarer Fall, die Punkte gehen nach Berlin. Da wurde gelacht, geklatscht und das Publikum hatte Spaß. In Hamburg war das schwierig, die hanseatische Kühle hat sich nicht mit der Lesung vertragen. Schade eigentlich. Ich bin sicher, dass das Team der Twitterlesung beim nächsten Mal aus diesen Fehlern lernt. Dazu sind sie ja da und das ist auch gut so.

Twitterlesung Next09 Hamburg vs. Re-publica09 Berlin 14:140

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Erich Kästner Hamburg vs Berlin

svensonsan - Dienstag, 5. Mai 2009 - 8:25 Uhr
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Ich bin heute über einen Spruch von Erich Kästner gestolpert:

Wenn’s schon nicht gelingt, die tatsächlichen Probleme zu lösen – die Arbeitslosigkeit, die Flüchtlingsfrage, die Steuerreform -, dann löst man geschwind ein Scheinproblem. Hokuspokus – endlich ein Gesetz! Endlich ist die Jugend gerettet! Endlich können sich die armen Kleinen am Kiosk keine Aktphotos mehr kaufen und bringen das Geld zur Sparkasse.

Quelle: Amokläufer unter sich – Bericht über eine Reise nach Absurdistan – Teil 3

In dieser sehr langen drei-teiligen Reihe geht es um den Versuch einen indizierten Film zu kaufen. Wer seinen Wissen ein klein wenig erweitern will, wird da jede Menge Spaß haben. Filmgeschichte und die absurdesten Begründungen für Indizierung von Filmen.

Das ist Lesenswert und ganz am Ende kommt Erich Kästner zu Wort. Ich schätze Erich Kästner sehr und sein Satz aus den 50er Jahren passt auch heute noch (auch wenen wir mit Aktfotos keine Probleme haben – noch nicht).
Zensursula und Winnenden, Kinderpornos und Amoklauf – schnell her mit den Gesetzen – das ändert sich leider nie, die Leute wollen das so, das wusste schon Herr Kästner. Er hätte zwar niemals das Wort Absurdistan (das gab es damals noch nicht) benutzt, aber diese Geschichte hätte ihm sicherlich gefallen.

Bericht über eine Reise nach Absurdistan

Erich Kästner Hamburg vs Berlin, ich sollte mehr über ihn schreiben. War der eigentlich mal in Hamburg oder nur in Berlin? Ich weiß es noch nicht, werde es aber nachschlagen.

Bis dahin, Erich Kästner Hamburg vs Berlin 0:5

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Re:publica 09 Vorbereitung – Programm und Sprecher

svensonsan - Mittwoch, 25. März 2009 - 12:58 Uhr
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Ich habe mir das Programm zur Re:publica angesehen. Eine neue Erfahrung, fahre ich doch sonst immer nach dem Prinzip “hinfahren und dann mal schauen” zu solchen Konferenzen.

Bei der Re:publica gibt es etliche Voträge/Panels/Sessions (wie auch immer das heutzutage heißt) die hohe Erwartungen wecken.

Ich liste die, die ich kenne oder von denen ich irgendwann einmal etwas gehört habe hier auf und rede mit mir selbst über deren Vortrag.

Der Mittwoch startet normal, am Donnerstag gibt es schlimm viele Vorträge (sieben Reihen gleichzeitig. Ich muss mich klonen) und der Freitag lässt die Re:publica mit weiterhin vielen, aber nicht ganz so vielen Sessions ausklingen.

Ganz oben auf meine “musst du sehen Liste” steht Wenn Frauen bloggen:
Warum Babykotze genauso relevant ist wie das iPhone.
Am Freitag um 15 Uhr im Kleinen Saal. Ein wundervoller Titel und mit dabei sind:

Das kann sehr lustig werden. Stelle ich mir zumindest so vor. Blöd wird es, wenn ich als Junge da nicht zusehen darf.

Twitterlesung
Twitterlesung
uploaded by moeffju

Immer wieder spaßig ist eine Twitterlesung. Am Donnerstag Abend im großen Saal um 21 Uhr. Eine Twitterlesung ist lustig, ich kenne fast alle, die da mitmachen, man kann dabei prima ein Bier trinken und sich über die 140 Zeichen der anderen kaputt lachen. Die Twitterlesung wird bestimmt ein Höhepunkt der Re:publica, ich wünsche dem Team viel Erfolg.

Neben Spaß gibt es noch so nette Sessions wie Die Medienwelt im Wandel am Mittwoch um 15 Uhr im Friedrichstadtpalast. Da sitzt unter anderem Helmut Lehnert mit dabei. Den wollte ich immer schon mal live sehen. Kommt er doch auch Marburg (Nachbarschaft in der Heimat) und hat Radio Eins in Berlin zu einem sehr tollen Radio gemacht. Dazu noch Petra Müller, Peter Hogenkamp, Johnny Haeusler und Jakob Augstein. Das wird bestimmt eine dieser “wir finden Internet total toll und sehen die Möglichkeiten, aber die Verlage und Politik raffen es einfach nicht” Runde. Immer wieder nett so etwas und das sehe ich mir an.

Empfehlenswert für alle, die ein Blog oder sonstigen Internetquatsch haben ist sicherlich die Pimp my Blog – Wie sozial Web 2.0 Angebote wirklich sind Session am Donnerstag um 16:30 in der Kalkscheune Workshop 3. Blöder Titel eigentlich, betrifft das doch nicht nur Blogs, sondern alle Webseiten.

Cat Pimp
Cat Pimp
uploaded by nicora

Hier kann man kosmar aka Markus Angermeier – Experte für alles Moderne beim Internet zusehen. Allein das Laptop von kosmar ist ein Blick wert, man trifft selten jemanden, der es schafft ein MacBook mit 3497 gleichzeitig geöffneten Programmen noch am laufen zu halten. Zusammen mit Tomas Caspers gibt es 60 Minuten tolle Tuningtipps für euer Blog von unseren Experten. Das kann nur gut werden.

Mein absoluter Geheimtipp für die Re:publica ist: 4chan – The Dark Heart of the Internet — how, and why it works. Am Mittwoch um 16:30 im Friedrichstadtpalast.

Vorweg: Wenn ihr auf Arbeit seid, ruft auf keinen Fall 4chan vom Arbeitsplatz auf. Echt nicht. Die Seite bietet fristlose Kündingungsgründe im Hunderterpack Tausenderpack. Macht das von zu Hause aus.

In der 4chan Session geht es um sogenannte Memes.

In this talk, we’ll explore how 4chan’s unique environment fosters the continued creation of internet phenomena, commonly referred to as “memes,” and how these memes eventually propagate and spread to the far reaches of the ‘Net. 4chan is responsible for spawning dozens of popular memes, most notably, LOLcats and “Rickrolling.”

Das kann nur lustig werden. 4chan ist eines der größten Foren der Welt, wahrscheinlich das Größte überhaupt. Die haben so viel Traffic, da kann das deutsche Internet größtenteils nach Hause gehen. Als selbsternannter Experte für Katzenbilder im Internet freue ich mich natürlich, jemanden von der “Geburtststätte” der Lolcats zu treffen/hören. Rein theoretisch kann jemand von 4chan 24 Stunden am Stück über Stuss und Wahnsinn des Internets reden. Warum hier nur 30 Minuten angesetzt sind – ich weiß es nicht, aber ich bin sehr gespannt darauf. Vielleicht lasse ich mir sogar ein Foto von meiner Katze signieren.

Nach dem Spaß dann weiter mit etwas sinnvollen: Internet und Ethik In was für einer digitalen Gesellschaft wollen wir leben? am Donnerstag um 14 Uhr im großen Saal der Kalkscheune. Eine der wenigen Session mit mehr als einer Zeile Beschreibungstext: Peter Glaser macht den Anfang. Er stellt seine Ideen und Gedanken zur Frage vor: In was für einer digitalen Gesellschaft wollen wir leben? Wir alle merken, dass sich unsere Kommunikationskultur verändert. …
Kann spannend werden, vielleicht auch nicht, auf jeden Fall habe ich es mal versucht.

Security
Security
uploaded by Anonymous

Schlimm traurig wird die Session Datenschutz: Aktueller Stand in Deutschland von Peter Schaar am Donnerstag um 10 Uhr im Friedrichstadtpalast. Danach keimt in mir bestimmt der Wunsch auf, Deutschland zu verlassen. Könnte sehr interessant werden. Der Vortrag hat das Problem, dass er bereits um 10 Uhr los geht. Erfahrungsgemäß sind die Leute, die überhaupt wissen, dass es Datenschutz gibt, um 10 Uhr noch im geistigen Tiefschlaf. Ich werde mir Mühe geben und mir das ansehen. Beruflich ärgere ich mich manchmal über diese Pest Namens Datenschutz, als Privatperson fasse ich mir an den Kopf, wie manche Unternehmen mit Daten umgehen.

Zum Schluss dann der Klassiker:
Blogs in Deutschland

Blogs sind tot? Blogs werden Mainstream in Deutschland! Wir diskutieren über große Ereignisse der letzten Monate, die mediale Aufmerksamkeit über die Blogosphäre hinaus bekommen haben.

Was ist der aktuelle Status der Blogosphäre in Deutschland? Und welche Trends sind erkennbar?

Am Mittwoch um 11:50 Uhr im Friedrichstadtpalast mit Sascha Pallenberg, Stefan Niggemeier, Markus Beckedahl und Robert Basic. Eine streitbare Gruppe, die aber alle für Blogs stehen.

Ich sage auch, dass Blogs nicht tot sind. Es gibt so viele, unfassbar viele Blog, die sind noch lange nicht tot. Seitdem ich weiß, dass ich Vater werde, lese ich hunderte Muttiblogs und es ist unfassbar, was da los ist. Was tot ist, ist die sogennante Blogosphäre. Wer nur die üblichen verdächtigen aus den deutschen Blogcharts liest verpasst unfassbar viel und bleibt in der mit sich selbst beschäftigten Blogosphäre. Wobei das Wort Blogosphäre auch tot ist. Die Session kann spannend werden, es kann aber auch sein, dass alle sagen Blogs sind toll und die Session ist zu Ende. Mal sehen.

Große Aufmerksamkeit düfte der Session Zukunft der Pornographie am Freitag um 16 Uhr im blauen Saal in der Kalkscheune zukommen.

Anhand von Filmbeispielen moechte ich die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Pornographie ausschnittsweise beleuchten … Aliens! Schwerelosigkeit! Dildofoermige Raumschiffe! Seit dem sogenannten goldenen Zeitalter der Pornografie beschaeftigen sich diese Filme zunehmend mit futuristischen Themen. … Wir werden uns ausschnitthaft ansehen, welche Zukunftsvisionen der Pornofilm in der Vergangenheit hatte und welche er heute artikuliert.

Das kann ja heiter werden. Twitter wird glühen. Da wird geflickrt bis der Arzt kommt und wir alle können uns unsere Blogs aus Google Adsense rausschiessen wenn wir über eine Pornosession berichten. Ein großer Spaß, aber das Stichwort “Dildoförmige Raumschiffe” finde ich gut, ich schaue mir das mal an.

Und und und.

Das Programm ist pickepacke voll mit spannenden Themen. Noch nicht erwähnt habe ich die Sessions:

Das sind alles Sessions, bei denen ich etwas lernen werde. Sessions mit Themen, die ich nicht auf dem täglichen Radar habe. Internet in China ist jedesmal wieder vollkommen faszinierend. Videospielarten im Netz bieten zur Zeit wundervolle Experimente und Erfahrungen, da passiert sehr viel und ändert das Sehverhalten der Kiddies. Bloggen und Recht ist eine neverending Story und ein microsoft freies Büro wird es meiner Meinung nach vorerst nicht geben, aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

Soweit zum Programm – ich lasse mich jetzt klonen um das alles irgendwie zu schaffen.

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Feuerwehrmann werden Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Mittwoch, 25. März 2009 - 8:22 Uhr
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Anrufen und Feuerwehrmann werden. Ein Traum. Ich wollte immer Feuerwehrmann werden – jetzt bin ich Internetfuzzie. Mit viel gutem Willen könnte ich mich auch als THW ausgeben. Ich reise von Katastrophe zu Katastrophe und sorge dafür, dass aus dem kleinen Feuer kein Flächenbrand wird. Auch eine nette Umschreibung für einen Community- Manager. Der kommt auch nur dann, wenn es brennt.

Die Berliner Feuerwehr sucht auch Leute, scheinbar gibt es zu wenige Feuerwehrleute. Weiß das jemand? Bewerbungsbüro der Berliner Feuerwehr

Die Berliner und die Hamburger Feuerwehr haben beide echt niedliche Webseite. Die Berliner bekommen ein paar Punkte extra für mehr Fotos und aktuelle Meldungen, gleichzeitig Punktabzug für kleinkariertes Sperren der rechten Maustaste. Alberner Kinderkartenschwachsinn.

Feuerwehrmann werden Hamburg vs. Berlin 110:112

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Re:publica 09 Vorbereitung

svensonsan - Mittwoch, 25. März 2009 - 8:04 Uhr
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Nur noch ein paar Tage und ich treffe in Berlin jede Menge Internetspacken fuzzies Menschen Bekannte 140 Zeichen Freunde und Internetfuzzies. Ich freue mich sehr auf Berlin, konnte ich die letzte re:publica aus vollkommen schwachsinnigen Gründen nicht besuchen.

Bevor ich zu so einem Dings wie der re:publica fahre (es kann auch ein Barcamp, Wordcamp oder sonstiger Stuss sein) mache ich mir tatsächlich ein paar Gedanken und nehme mir wilde Dinge vor, die ich sofort wieder vergessen kann. (file under: Klugscheisser-Tipps für Leute, die zum ersten Mal zu so einem Internetringelpiez mit Anfassen gehen)

Ganz wichtig auf so einer Konferenz:

  • Beginne niemals ein Gespräch mit den Worten:
    “Hallo. Ich lese dich”

Danach stirbt das Gespräch sofort einen kalten und harten Konversations-Tod. Du liest mich, aber ich lese dich nicht. Es ist egal, ob du Blogger bist, egal ob Marketinghorst oder Mensch mit Facebook-Profil und neuem “Social-Media Berater” Titel auf der Karte. Egal ob Frau oder Mann, egal ob Kackbratze oder bloggender Gott. Was soll ich danach zu dir sagen? “Toll?” “Super, endlich treffe ich jemanden, der den Scheiß auch liest?”

Aber ich freue mich wie ein König, endlich die Menschen hinter all den Geschichten und Tweets kennen zu lernen. Das ist wundervoll. Ohne Konferenzen wie die re:publica würde ich immer noch im stillen Kämmerlein alleine vor mich hin bloggen und keine Sau aus diesem Internetz kennen.

Ein echter Klugscheisser-Tipp:

  • Der Morgenschiss kommt ganz gewiss, auch wenn du auf der Re:publica bist

Die Toiletten sind manchmal in einem Festival-ähnlichem Zustand und ich freue mich schon auf die ersten “Klopapier ist alle” Tweets. Wenn du in einem Hotel bist – prima, trinke einfach einen starken Kaffee, rauche eine Zigarette ohne Filter, nimm dir bei hastigen Weg zu Toilette noch einen Comic mit und danach kann man ganz entspannt den Tag verbringen ohne die anderen mit Bierpübsen und anderen Ausdünstungen zu belästigen.

Mein kleiner Business-Tipp und von mir jedesmal vergessen:

  • Visitenkarten vor der Heimfahrt sofort wegwerfen

Die sind nur Ballast. Es sei denn, sie sind außergewöhnlich schön (kommt sehr selten vor), du kannst dich noch an die Person erinnern (bei 1000 Teilnehmern eher unwahrscheinlich) oder es ist jemand, bei dem du demnächst arbeiten willst. Dann solltest du sie nicht wegwerfen. Aber sonst? Was soll ich damit? Hier liegen 500 Karten in eine Schublade, gesammelt auf diversen Barcamps, von Leuten, deren Namen, Gesicht und “was machst du so” ich längst vergessen habe.
Die 10 Leute, mit denen ich in Kontakt bleibe, “treffe” ich eh online. Sei es Twitter, Facebook, Xing, Flickr, Last.fm, delicios, im Blog oder bei Friendfeed.

Das Beste kommt zum Schluss:

  • Schreib in dein Blog. Nicht auf Twitter

Twitter ist lustig und manchmal ein großer Spaß, aber zur Re:publica ist Twitter unfassbar nutzlos. 1000 aktive Twitternutzer die alle ähnlichen Stuss schreiben? Elend, Hölle, Untergang des Abendlandes. Das liest keine Sau, und niemand wird es wiederfinden.Twitter ist als Konferenzbegleitungstool eigentlich tod.

Schreib lieber was in dein Blog und mach Fotos. Tagge die Artikel und Fotos halbwegs sinnvoll. Wer 300 Tweets schafft, kann auch 20 Blogartikel schreiben. Die liest auch niemand, aber man kann sie später wiederfinden. Tweets werden irgendwann gelöscht. Eigentlich ganz einfach.

Nach drei Tagen Berlin wird mein Kopf platzen mit Dingen, die ich eigentlich gar nicht wissen will, mit Wörtern, die ich bis eben noch nicht kannte, mit Namen, Gesichtern, Geschichten, Gerüchen und Themen. Wundervoll. Eine riesengroße Kindergartengruppe die drei Tage lang zusammen Internet spielt. Das wird ein ganz großer Spaß, ich freue mich auf Berlin und dass, obwohl ich nicht einen einzigen Vortrag kenne. Das tolle Programm zur Re:publica habe ich noch gar nicht erwähnt.

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