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Im Oktober 2004 bin ich von Berlin nach Hamburg umgezogen. Seitdem vergleiche ich Hamburg und Berlin und schreibe über die Unterschiede zwischen den beiden Städten.

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HZM #063 – Weihnachtsgeschenkaufruf, Barcamp und neue Technik

svensonsan - Freitag, 20. November 2009 - 16:11 Uhr
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Eine neue Folge von Hamburger zum Mittag ist da.

Re-Live aus dem Reisebardingens in Ottensen.

Mit einem tollen neuen Aufzeichnungsgerät, das viel toller ist, tollere Tonqualität liefert, grundsätzlich toll ist und am Ende leider der Akku leer war. Die Themen:

* Wir haben ein tolles neues Gerät, ein Olympus DM-550. Mit Podcast-Taste!
* Schickt uns tolle Weihnachtsgeschenke! Und zwar an eine unserer Adressen.
* Nochmal Barcamp Hamburg-Rückblick, ganz kurz. Und andere tolle Konferenzen.
* Toll Rauchen in Hamburg und Singapur
* Tolle Wochenendplanung
* Wäschetrockner und Buggys auf amazon

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Klicken und “HZM #063 – Weihnachtsgeschenkaufruf, Barcamp und neue Technik” hören
oder den Podcast in iTunes abonnieren.

Das mit dem Akku tut mir sehr leid, hatte ich doch extra neue Batterien gekauft.

Nächstes Mal dann mit mehr Strom, mehr Dings und noch mehr Bumms.

Wir freuen uns dann schon auf die Geschenke.

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pop64 auf Facebook Fan-Dingenskirchen

svensonsan - Freitag, 20. November 2009 - 8:03 Uhr
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Schaut mal – das ist ein kleiner Teil der Fans von pop64 auf Facebook. Man sieht hier nur die öffentlichen Profile, Ex-Freundinnen, Ex-Kollegen, private Profile sieht man da nicht.

Die Fans von pop64 sind überdurschnittlich intelligent, sehen gut aus und sind warmherzige und freundliche Zeitgenossen. Da will man doch sofort dazugehören, oder?

Fan-Widget für die pop64 Seite auf Facebook

Schickes Ding, so ein Fan-Widget-Dingsbumsding. Hat was. Danke an fabu, da habe ich das zum ersten Mal gesehen.

Ob das Sinn macht? Ich weiß es nicht. Eine Fan-Seite ist noch bekloppter als Farmville, aber das ist eine andere Geschichte.

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Kinderbetreuung in Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Dienstag, 17. November 2009 - 14:32 Uhr
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Hallo Sven,

ich lese seit einiger Zeit deinen Blog. Jetzt habe ich ein Thema das dich als arbeitenden Papa auch bald betreffen wird. Der Senat plant eine massive Verschlechterung bei der Nachmittagsbetreuung von Schulkindern.

Wir (einige Eltern aus dem Hort meines Sohnes der Schatztruhe) haben eine Aktion gestartet um auf die Veränderungen bei der Betreuung für Schulkinder aufmerksam zu machen. Viele Eltern ahnen noch nicht was auf die Familien zukommt.

Unsere drei Kids (Anton, Paula und Clara) sind auch nachmittags in ihrer Kita in guten Händen und die Großen erleben dort nach der Schule eine liebevolle Betreuung und ein interessantes Angebot.

Nach den Plänen des Senats ist es damit ab 2011 vorbei:

  • 60% mehr Kinder sollen für das gleiche Geld betreut werden
  • die “Betreuung” soll in sogenannten Multifunktionsräumen in den Schulen stattfinden
  • die Gruppen sollen viel größer werden
  • das Mittagsessen wird privatisiert, die Teilnahme ist freiwillig und muss täglich bezahlt werden
  • es gibt bei der Nachmittagsbetreuung keine Wahlmöglichkeit für die Familien mehr – die Schulbehörde organisiert die “Verwahrung” und wir können uns nicht selber einen schönen Hort aussuchen
  • außerdem wird es für Eltern mit geringen Einkommen noch viel teurer als jetzt

Wenn das so durchgeht werden Anton, Paula und Clara (und alle anderen hamburger Kinder) nachmittags nur noch verwahrt.

Weitere Informationen findet ihr auf der Seite www.hortbetreuung-hamburg.de

Eltern unserer Kita haben eine Kampagne gestartet um die Öffentlichkeit auf dieses Thema aufmerksam zu machen.

Bitte besucht die Seite www.peter-und-paula.de Dort findest du eine virtuelle Unterschriftenliste.

Es wäre eine tolle Sache wenn du in deinem Blog über dieses Thema berichten würdest – die Punkte gehen hier an Berlin :)

(Anmerkung: Ja, hier gehen die Punkte nach Berlin)

Wenn du noch Fragen hast kannst du dich gerne an uns wenden.

Ich möchte dich bitten möglichst vielen Menschen (natürlich besonders anderen Eltern) diese Informationen weiterzugeben. Auch wenn die Kinder noch klein sind wird es sie bald betreffen.

Die Entscheidungen werden in den nächsten Wochen gefällt. Vor 4 Jahren ist es den Elterninitiativen auch gelungen bei der Einführung der Kita-Card das Schlimmste zu verhindern. Es ist jetzt also dringend und wichtig aktiv zu werden!

Kinderbetreuung in Hamburg vs. Berlin – das ist ja wohl ein Witz, oder wie? Hallo?! Senat? Gehts noch? Ich zahle über 300 Tacken für nen Krippenplatz und das Mittagessen soll privatisiert werden?

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Tag 1 auf dem Barcamp Hamburg 2009

svensonsan - Freitag, 13. November 2009 - 15:46 Uhr
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So. Ich bin auf dem Barcamp Hamburg 2009 und tippe hier die Eindrücke ungefiltert rein. Vorab ein großes Lob an das Orga-Team. Tolle Location, superwundervolltolles Essen, funktionierendes Wlan sind ganz wundervoll. Danke dafür.

1. Session Viralität
-Zentraler Punkt für Wachstum von YouTube war die Embedfunktion und die Nutzung/Einbindung von

Videos auf MySpace.
-Viralität ist NICHT die Funktion “dieses Dings weiterempfehlen”
-Google Docs vs. Word. Die Anwendung empfiehlt sich selbst durch ihre Funktion. Einladung zur

Mitarbeiten.
-Neues Netzwerk in/auf bestehendes Netzwek aufsetzen. Beispiel: Paypal auf eBay.
-Beispiel für virale Verbreitung. Amiando. “Ich lade sie zu meinem Event ein”. Erstkontakt zu

Amiando.
-Viral Loop: Florian registriet sich – Florian erstellt Event seite – Florian lädt Tillamnn zum

Essen ein
- Tillmann besucht Event Seite.
-Viraler Faktor. = N x P1 x P2
-Seed Größe. 5×1x1 oder 5×0,x0,6 oder 5×0,2×0,2
-Ein User der einlädt muss mehr als eine Person einladen.
-In Twitter. Anzeige der genutzten Api im Twitterstream.
-Farmville bringt Facebook mehr User als Facebook selbst.
-Pet Society hat über 10.000.000 Nutzer monatlich.
-Retention Rate. Virale Apps wachsen können extrem schnell wachsen, erreichen Sättigung, wachsen

dann nicht mehr.
-Friendster ist auf den Phillipinen noch groß, lag an Einladung von einem User, im Rest der Welt

nicht mehr aktiv.
-simpelst möglichses Produkt bauen, danach verbessern, verbessern, verbessern.
-Blog www.id-o.de
www.andrewchen.com
www.20bits.com
Buch zum Thema: viral loop – andrew tenneberg
Florian Bailey

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2. Session Community Management
-ist push oder pull besser?
-Leute gehen nicht alleine in foren. Leute müssen informiert werden. Was gibt es neues?
-porkcamp – schwein schlachten im barcamp style.
-90% der User lesen nur? aha. na dann. 10% machen mit und 1% ist extrem user. macht dann 101%

User.
-schwierig mitzuschreiben, kleine diskussion.
-es geht nur um kleine communities, kleine gruppen, wenig vernetzung.
-jetzt geht es um Punktesysteme, reputation, motivation, im Rang steigen.
-homebase und outpost- eigene community oder die leute extern auf facebook, xing, etc abholen.
-Nicht blogbare Geschichte von Mixxt.

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3. Session Social monitoring mit Netvibes
Netvibes ist ein personalisierbares Startseitendings.
-Jede Menge Suchmaschinen
-feeds überwachen
-einzelne Feedbeiträge “sharen” und so an die kollegen schicken.
-socialmention.com als iframe einbinden
-monitoringseite für kollegen bauen – bestimmte Quellen einbinden, nicht nur nach Keywords

suchen.
-www.netwibes.com/redbullbrandwatch
-www.brandsandpublic.com
-www.squidoo.com
-www.radiant6.com

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4. Session – Android Anwendungsentwicklung
-es wird definitiv Netbooks mit Android geben.
-rest der Session nicht verstanden.
-toll.

5. Session Podcast mit Bosch und Jovelstefan
-Themen: wie immer keine, als Notlösung reden wir über das Barcamp.
-Podcast kann man sich später auf hamburger-zum-mittag.de anhören.

6. Session – Twitter im Unternehmen am Beispiel von @otto_de
-hohe Erwartungen
-Otto macht tolle Sachen im Netz
-Nils Kramer und Florian Zimmermann stellen sich vor
-137 Tage online, 1.275 Tweet, 1,6/Tag
-@Replies 867, 113 RT, 2.677 Follower
-Twittanalyzer mal ansehen
-Otto hat immer die Initialen des “Autoren” im Tweet.
-Twitter Account war mit Teaser sehr prominent auf Startseite verlinkt, hat noch nicht mal 1000 Follower gebracht. Interessant.
-otto_de und otto_jobs twittern.
-über 15 offizielle Otto Accounts (twoforfashion, etc.)
-über 100 Mitarbeiter twittern bei Otto
-wie wird bei Otto getwittert?
-Es gibt drei Personen die öffentlich sichtbar sind.
-Die drei halten enge Rücksprache mit anderen Abteilungen im Haus. Presse, Kundencenter, etc.
-Großes Interesse im Publikum ob es eine feste Stelle gibt, wieviel Zeit mit Twitter pro Person drauf geht, wer das angeleiert hat,
- 2-3 Monate bis Konzept und Account stand und losgetwittert wurde.
-vor Twitter gab es nie die Möglichkeit von einer einzelnen Person eine Antwort zu bekommen
-Beispiel für Kundendialog wird gezeigt
-Kunde beschwert sich, meckert rum
-otto_de meldet sich bei Twitteruser, Kunde freut sich, nach 11 Minuten ruft das Kundencenter bei ihm an.
-schon toll, innerhalb von einer Stunde wurde ein Kunde glücklich.
-jetzt kommt die knallerfrage: kann ich über twitter geld verdienen.
-JEIN
-Beispiel windows 7
-das passende produkt – zur passende Zeit – in der passenden Zielgruppe = starker viraler Effekt & Umsatz über Twitter. Fünfstelliger Umsatz.
-die Slides werden ins wiki gestellt.
-es gibt spezielle Gutscheine die nur über Twitter verschickt werden.
-Beispiel 11.11. – 11 Euro Gutschein, 450 Klicks, über 50 mal wurde der genutzt, 24 Referrer
-gibt es Mehrwert für das Unternehmen?
-ganz klar JA
-Meinungen, Umfragen, Feedback von Kunden, Meldungen bei Problemen im Shop, Presseerwähnungen,
-Änderung in Unternehmenskultur:
Social Media Guidelines, Kundenorientierung, weiter erhöhen

Toll, wie ein 60 Jähriges Unternehmen von one voice policy auf Dialog umschaltet.

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Barcamp Hamburg 2009

svensonsan - Donnerstag, 12. November 2009 - 21:30 Uhr
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Morgen ist es wieder soweit, morgen beginnt das Barcamp Hamburg 2009.

Ausnahmsweise beginnt das Barcamp bereits am Freitag. Darüber freue ich mich, habe ich dann den Sonntag für die Familie. Eine feine Sache, die mitlesenden Eltern werden das verstehen, die Anderen freuen sich über einen Tag Erholung.

Auf dem Barcamp werden sich wieder sehr viele Menschen treffen und ungefähr drölf Milliarden Mal “Twitter, Facebook, Google, Google Wave, Social Media und Blog” sagen.

Erfahrungsgemäß gibt es auf dem Barcamp in Hamburg dann auch so Themen wie “Conversions und Online Marketing” erweiterbar durch Jalla-Jalla Begriffe Ihrer Wahl. Wer sich zwei Tage lang jeweils 18 Stunden am Stück über diesen Kram unterhält, braucht einen Tag Erholung. Sonst wird man verrückt.

Ich freue mich auf das Barcamp. Das hat etwas von Klassentreffen, zumindest, wenn man wie ich zum 8. 9. Mal auf ein Barcamp geht.

Ich werde mich nur in Sessions setzen mit Namen die mir absolut nichts sagen (das ist schwierig) um hinterher wieder etwas schlauer zu sein. Zusätzlich kommt Übernachtungsbesuch aus Berlin und wir werden uns beim Feierabenbier ab 22 Uhr (wer dann nochmal Twitter sagt muss 5 Euro zahlen) an Erinnerungen aus Berlin laben.

Das Barcamp in Hamburg findet zum zweiten Mal bei OTTO statt. Das ist nicht ganz so zentral wie die Re-publica oder das letzte Barcamp in Berlin. Vom Hauptbahnhof muss man schon 40 Minuten Weg einplanen.
Mehr dazu unter Anfahrt auf Barcamp-Hamburg.de.

Das macht aber nix. Ihr werdet höchstwahrscheinlich im Bus (ja, man muss Bus fahren) Leute mit iPhones treffen die irgendwie nach Internet aussehen. Sprecht sie an – das Barcamp lebt vom miteinander reden.

Ich hoffe auf eine erleuchtende Session zu Google Wave und Google Wave auf dem eigenen Server. Eine Session zu wirklich erfolgreichen Facebook Fan Pages wäre auch toll. Nicht so Kindergartenkram sondern was Handfestes. Garantiert sehr spannend könnte eine Session zur aktuellen Lage der Wikipedia Deutschland werden.

Ich lasse mich überraschen. Bis morgen.

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Einladung zu Google Wave zu vergeben

svensonsan - Mittwoch, 11. November 2009 - 8:40 Uhr
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Hallo Internetz.
Ich kann acht Einladungen zu Google Wave verteilen.

Die Einladungen sind weg.
Danke für die Aufmerksamkeit.

Wer eine Einladung zu Google Wave haben möchte – ein kurzer Kommentar mit einer funktionierenden E-Mail und schon bekommt ihr eine.

Danke.

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Schwangerschaftstest #win

svensonsan - Samstag, 7. November 2009 - 12:00 Uhr
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Suchen Sie bitte in Google nach “Schwangerschaftstest”.
Egal ob auf Google.de oder Google.com.
Klicken Sie auf “Bilder”.

Ta-da!
Man sieht den Raketen-Sohn als einiges Kind zwischen all den Schwangerschaftstest. Ich bin noch unschlüssig, ob ich das gut oder schlecht finden soll, aber es hat einen gewissen Witz, dass die Damen auf der Suche nach einem Schwangerschaftstest auch gleich ein Kind sehen.

Der Sohnemann wird das in ein paar Jahren sicherlich total bescheuert finden in diesem Internet zu erscheinen. Aber bis dahin lasse ich das Bild drin, dann weiß die Welt, wie damals in einem alten Artikel bereits erwähnt:

Das Ergebnis des Schwangerschaftstest war korrekt

Quelle: pop64.de – Schwangerschaftstest Hamburg vs. Berlin

Schwangerschaftstest #win

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Interview mit einem „digital native“ Hamburg und Berlin

svensonsan - Freitag, 6. November 2009 - 16:00 Uhr
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Anja Assion hat auf telemedicus einer 14jährigen gymnasiastin fragen gestellt.

Felix hat sich gedacht, die Fragen kann man sich auch selbst beantworten, schliesslich kennt er sich mit dem Internet-gedöns auch ein bisschen aus.

Dieses Internetz-Dings finde ich soweit ebenfalls ganz knorke, daher rede ich ein wenig mit mir selbst.

Hier also die bei Anja geklauten und von Felix teilweise aufgemöbelten Fragen mit meinen Antworten:

Sven, deine Generation wird als „Digital Natives” bezeichnet. Sagt dir dieser Begriff etwas?

Digital, ja, das kenne ich, kann man am Lichtschalter im Bad, wahlweise auch in der Küche spielen. An- aus. Geht auch mit einer Taschenlampe, dann bin ich sogar ein digital native mobile. Digital Natives ist eigentlich totaler bollogs. Eben war ich noch “Generation upload”, dann “generation download”, wahlweise auch “generation gameboy, C64, Golf, Digitaluhr, Turnschuh, Umhängetasche oder Laptop”. Digital Natives sind wohl die Leute, die mit dem Internet groß geworden sind und für die Videospielkultur und der ganze Onlinekram gleichberechtigt neben Zeitungen, Kino, Büchern, TV und Radio steht.

Du bist 33 Jahre alt und hast natürlich auch einen eigenen Computer. Seit wann besitzt du ihn und musst nicht mehr den Familien-PC benutzen?

Einen eigenen Computer habe ich seit meinem 10. Geburtstag – ich bekam als einer der letzten im Freundeskreis einen C64 geschenkt. Der war noch mit Datasette und im halb- bis jahrestakt wird seitdem die Technik aktualisiert. Diskettenlaufwerk, Farbmonitor, neue Joysticks. Papa kaufte sich einen PC von Schneider Namens “Joyce”, ein 386, ich wechselte über zum Amiga 500. Gameboy, Megadrive, SNES kamen irgendwann, ich träumte vom Neo Geo, kannte aber jemanden, der so ein Ding hatte.

Ich habe Kiloweise Handbücher für Windows 3.11 und Word (irgendwas ganz altes) gelesen, versucht die Buchhaltung im Familienbetrieb auf den Rechner zu heben (hat geklappt), am neuen Arbeits-PC (486 – wow) vom Papa absolute mind-blowing-Erlebnisse mit System Shock und Wing Commander gehabt, wechselte vom Amiga 500 auf den Amiga 1200, kaufte ein Modem, die Playstation zog ins Haus, ich nach Berlin, da dann ein PC, Pentium irgendwas, irgendwann gab es DSL anstatt ISDN, neuer PC, nochmal neuer PC, irgendwann ein ALDI-Laptop (läuft heute, nach über 6 Jahren immer noch), Nintendo Gamecube, Gameboy Advance, Nintendo DS, Nintendo Wii, schnelles Laptop von Dell und zwischendrin immer wieder wechselnde Rechner am Arbeitsplatz.

Ich nutze immer mehr das Handy zum lesen von Onlinekram. Einen Familien-PC gab es in diesem Sinne bei mir noch nie.

Wo bewegst du dich denn im Internet? Hast du eine eigene Homepage bzw. einen Blog?

Ich schreibe seit Jahren Stuss in dieses Blog, besitze noch ein paar andere Blogs, eine Homepage hatte ich noch nie. Ich bin den ganzen Tag online, daher macht eine Liste mit “wo bewegst du dich” allein aus Platzgründen keinen Sinn. Einen groben Überblick über “Sven im Internet” bekommt man auf meiner Friendfeedseite oder auf meinem XING-Profil.
MeinVZ will ich nicht kennen, die deutsche Wikipedia finde ich inzwischen doof und in Foren bin ich sehr selten aktiv.

Und wie schaut bei dir ein normaler Tag – in Bezug auf das Internet – aus? Kannst du deinen Tagesablauf beschreiben, also wie oft du am Tag E-Mails, Facebook- oder Twitter-Mitteilungen checkst?

Ich lasse mich vom Handy wecken und wanke nach dem üblichen morgendlichen Pflegekram aus dem Haus und Laufe 10 Minuten zur U-Bahn. Wenn es nicht regnet, lese ich dabei meine Mails auf dem Handy und versuche mich mit m.spiegel.de, Google News, Welt kompakt, Telepolis und einigen anderen auf dem Laufenden zu halten. Die Nachrichtenwebseiten schaffe ich während der Zigarette, die ich im Laufen rauche. Die restlichen 30 Minuten U-Bahnfahrt lese ich meinen Google Reader leer. Ich schreibe zwischendurch Stuss auf Twitter, meistens lüge ich mir da einen zurecht, manchmal auch nicht, in der U-Bahn passiert genügend Stuss, den ich twittern kann.

Auf Arbeit surfe ich dann 8 Stunden lang im Internet. Ich arbeite gleich vor zwei Rechnern, kümmere mich um hunderte Webseiten, schreibe Zeug, diskutiere, Bespreche, Telefoniere, ärger mich über Technik, lege zahlreiche Bookmarks zum später lesen ab, lese sie nie, surfe rum, schreibe Zeug ins Blog, lade Fotos auf Flickr, manchmal auf Twitpic, beantworte und lese viel zu viele Mails und versuche den Admin zu bestechen.

Nach Feierabend mache ich manchmal Podcasts, verabrede mich über Twitter zum Bier, fahre nach Hause, lese meinen Feed-Reader leer, zwischendurch schaue ich auf Rivva.de, popurls.com oder techmeme.com vorbei und schwupps, ist ein wieder ein Tag rum.

Das Internet wird dann von der anderen Seite der Welt mit Zeug gefüllt, dass ich dann am nächsten morgen wieder weglesen kann.

Welche Rolle spielt das Internet auf der Arbeit? Habt ihr auf der Arbeit Computer mit Internetzugang und lernt ihr gezielt mit dem Internet zu arbeiten, also beispielsweise darin zu recherchieren? Und werdet/wurdet ihr auf der Arbeit von euren Vorgesetzten darüber aufgeklärt, was ihr im Internet dürft und was nicht?

Jeder meiner über 2.000 Kollegen hat einen Computer und alle sind online, unsere Arbeit spielt sich zum grossen Teil im Internet ab. Die meisten Resourcen die ich zur Arbeit benötige finde ich im Internet, hätte ich kein Internet, wäre ich wie ein Förster ohne Wald oder ein Metzger auf dem mond — völlig hilflos.

Meine Eltern und Freunde haben mir beigebracht, was ich darf und was nicht, das gilt auch für das Internet.

Einige Gerichte haben entschieden, dass Eltern haften und Schadensersatz bezahlen müssen, wenn ihre Kinder im Internet das Recht verletzen. Denn Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können in vielen Fällen noch nicht belangt werden. Beaufsichtigst du deine Kinder, wenn sie im Internet sind? Und hast du deine Kinder über „richtiges Verhalten” im Internet geredet?

Ja, ich habe mit ihm geredet, aber mit seinen 11 Monaten findet er es deutlich spannender in die Tastatur zu beissen und die Tasten rauszureissen als sich im Netz zu bewegen.

Später wird er vielleicht extrem viel mehr Ahnung vom Internetz haben als die meisten seiner Schulfreunde. Vielleicht auch nicht, wer weiß. Dafür ist es noch zu früh.

Was verstehst du persönlich – unabhängig von der Meinung deiner Kollegen, Freunde oder anderen – unter „richtigem Verhalten” im Netz?

hm. ich verstehe die frage nicht. Ruhig bleiben, nicht sofort den Anwalt anrufen, auf andere Rücksicht nehmen? Richtiges Verhalten ist so eine Sache, das klappt in der Masse gesehen noch nicht mal auf der Autobahn mit echt überschaubaren Regeln. Ich wurde noch nie abgemahnt, habe noch nie eins auf die Fresse bekommen für mein Blog, wurde noch nie dafür gefeuert, also habe ich wohl bislang alles richtig gemacht.

Beziehst du Musik und Filme aus dem Internet? Kostet das Herunterladen dann etwas und machst du das auch schonmal illegal?

Nein. Ja. Nein. Blöde Frage.

Hast du eine Vorstellung warum das Kopieren von Musik und Filmen im Internet in vielen Fällen nicht erlaubt ist? Findest du es richtig, dass das Hoch- und Herunterladen in den meisten Fällen nicht erlaubt ist?

Ja, habe ich. Blöde Frage.

Sollte man deiner Meinung nach alles, was im Internet verfügbar ist, auch frei nutzen dürfen? Oder kannst du auch die Urheber verstehen, die das nicht möchten?

Nein, man sollte nicht alles frei nutzen können. Ich wöllte das nicht. Auf diese ganze Urheberrechtskacke habe ich keine Lust, damit sollen sich andere beschäftigen. Ich wäre aber froh, wenn endlich mal die erste Abmahnung für Urheberrechtsverletzungen auf 50€ gedeckelt wird. Egal ob gewerblich oder privat.

Du hast erzählt, dass du ein Profil bei Facebook hast. Wie stellst du dich dort selber dar? Wer darf sich alles dein Profil anschauen?

Keine Ahnung, muss ich gleich mal nachsehen, ob ich da was eingestellt habe. Ich stelle mich dort als Internetfuzzi mit Hang zu Hamburg und Berlin dar.

Hast du das Gefühl, dass du dich zu anderen im Internet anders, vielleicht offener und direkter, als wenn sie in natura vor dir stehen?

Das ich mich im Internet zu anderen was mache? Verhalte?
Anders bestimmt. Ich bin in Internet größtenteils nicht abmahnfähig. Im echten Leben schon, ein Abend mit den Jungs bei zwei, drei Bier und ich könnte eine halbe Kanzlei mit Beleidigungen und sonstigem Quatsch beschäftigen. Ich schimpfe gerne, bin manchmal sehr direkt und fliege damit regelmässig auf die Fresse. Im Internet bin ich etwas höflicher, hauptsächlich aus finanziellen Gründen. Ausserdem lesen sich Texte ohne Schimpfwörter meisten besser.

Ein bekannter Wissenschaftler hat einmal gesagt: „Das Internet vergisst nie.” Was meinst du, hat er damit gemeint?

Wer war das? Oh, blöd, hat das Internet das vergessen? Was wollte ich jetzt schreiben? Habe ich vergessen.

Das mit dem nie ist totaler Quatsch. Meine ersten Webseiten sind schon lange “vergessen” im Sinne von Offline. Gesamt Geocities ist seit ein paar Tagen weg und vergessen. ich weiß nicht, was mit meinem Kram, der zur Zeit im Netz zu finden ist, in 5 Jahren passiert. Ob es dann dieses StudiVZ noch gibt? Die haben sich die letzten Jahre kaum geändert, ob die das nochmal 5 Jahre durchhalten oder einfach abgeschaltet werden?

Ich finde die aktuelle Entwicklung mit “der Staat vergisst nie” dann doch bedrohlicher. Vorratsdatenspeicherung mal als Stichwort. Das wird sicherlich nicht besser in den nächsten Jahren.

Hast du dir schonmal Gedanken darüber gemacht, dass dein Arbeitgeber dich dann vielleicht vor dem Bewerbungsgespräch googelt und dabei peinliche Fotos von dir findet?

Ja, habe ich. Ich habe einmal einem potentiellen Arbeitgeber als Bewerbung einen Link zu meinem Namen als Google-Suche geschickt. Fand er ganz aufregend, hatte er von 99% der danach sichtbaren Dinger noch nie etwas gehört.

Ich hoffe, die Fotos von mir sind nicht zu peinlich, aber ich finde es schon stulle, was die Leute da teilweise online stellen. Ich will mich nicht zum Deppen machen, online wie offline.

Die „Generation Internet”, der du ja angehörst, unterscheidet sich auch deshalb von früheren Generationen, weil es für sie ganz normal ist, Kontakte übers Internet zu knüpfen. Wahrscheinlich hast du auch schon Leute übers Internet kennengelernt. Wie kam es zu den Kontakten und habt ihr euch auch in der „realen Welt” schon einmal getroffen?

Na klar habe ich schonmal Leute aus dem Internet getroffen. Inzwischen dürften es ein paar Hundert sein. Ich kann mir aber nie merken wie sie heissen, die Unterschiede zwischen Twitter-Nickname, Blogname, Blog-Autorenname und Klarname sind bei einigen einfach zu groß.

Auf Konferenzen, Barcamps, beim Podcasten, irgendwelchen Twitter-Dingsbums oder einfach nur auf nen Kaffee oder zum Bier – ich treffe mich regelmässig mit Leuten die ich im Prinzip ausschliesslich aus dem Internet kenne.

Ich mache das ja schon ein paar Jahre. Aus anfänglich losen Bekanntschaften die auf “ich lese dein Blog” und Mailverkehr bestanden sind echte Freundschaften entstanden.

Hattest du vor Bloggertreffen Angst, dass sich in Wirklichkeit ganz andere Personen hinter den Bloggern verbergen als du erwartet hast?

Nö. Wieso?

Du bist erstaunlich gut über Problemfelder im Internet und Verhaltensregeln informiert. Woher hast du dein Wissen, wenn du es nicht in der Schule oder von deinen Eltern gelernt hast?

Von Google? Keine Ahnung. Ich weiß es nicht.

Sven, herzlichen Dank für das Gespräch!

gerne.

die fragen stammen ursprünglich von anja assion und wurden teilweise von Felix modifiziert.

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Berge Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Freitag, 6. November 2009 - 12:00 Uhr
Abgelegt unter: Hamburg gewinntKommentare (9)

Hamburg und Berlin leiden in einigen Bereichen bekanntlich an Größenwahn.

Der Ureinwohner wird es nicht verstehen, aber viele Zugezogene bekommen in Hamburg und Berlin regelmässig krampfartige Lachanfälle angesichts der “Hamburger Berge” und Berliner Berge”.

Da werden Bodenwellen, die gerade mal als bessere Schlittenbahn taugen, als Berg tituliert. Bitte versteht mich nicht falsch, aber das Park Inn Hotel am Alex ist höher als der höchste Berg in Berlin und die Mundsburg Towers in Hamburg sind nur weniger Meter unter dem höchsten Hamburger “Berg”.

Berlin hat es mit Bergen, gibt es doch auch noch den Kreuzberg und Prenzlauer Berg, aber mit denen ist das wieder eine ganz andere Geschichte.


Fish Tail Mountain awakens

Fish Tail Mountain awakens – irgendwo in Nepal
uploaded by Inaz

In Hamburg ist der Hasselbrack mit 116,2 Metern auf Platz 1 der höchsten Bodendellen der Stadt. Das Radisson Hotel liegt mit 108 Metern knapp darunter. Diese Delle findet der Hanseat im Süd-Westlichsten Zipfel der Stadt. Falls ihr einmal Langeweile haben solltet und einen Hügel besichtigen wollt.

Auf Platz 2 in Hamburg folgt der Baursberg in Blankenese mit dann nur noch 91,6 Metern. Danach kommt nicht mehr viel. Immerhin heißt der höchste Berg nicht Berg, sonder Hasselbrack, aber das macht es auch nicht besser. Wer weiß schon, was der oder das Brack ist? Ich jedenfalls nicht.

In Berlin steht der/die Müggelberg auf Platz 1 mit 114,7 Meter Höhe. Hier ist Berlin wieder wundervoll verwirrend, gibt es doch den großen und den kleinen Müggelberg, die zusammen die Müggelberge sind. Im Prinzip sind die Beiden auch nur bewaldete Hügel.

Auf Platz 2 in der lustigen Liste der “Berge höher als 100 Meter” folgt der Teufelsberg mit 114,7 Meter. Platz 3 dann die Ahrensfelder Berge mit 112 Meter, zu denen kommen wir gleich nochmal. Auf Platz 4 der Schäferberg mit 103 Meter und Platz 5 geht an den Kienberg mit 102 Meter.

Berlin wäre nicht Berlin, wenn es sich nicht selbst übertrumpfen wollte. Im Jahr 2008 haben die Damen und Herren in Marzahn an “ihrem” Berg gebastelt und dabei passierte folgendes:

Die Westkuppe der beiden Erhebungen, aus denen die Ahrensfelder Berge bestehen, erhielt ein neues Aussichtsplateau – und das liegt 3,50 Meter höher als das bisherige Gipfelniveau (112 Meter).

Quelle: Berliner Zeitung – Der höchste Gipfel der Stadt steht nun in Marzahn

Wie im Kino, man kann es kaum glauben. Das ist noch nicht offiziell, der Vermesser war noch nicht da und wird wohl auch nie kommen, aber die Ahrensfelder Berge sind jetzt fast einen Meter höher als der große Müggelberg. Das ist dramatisch, kann man die ganzen Touristen doch nicht nach Marzahn schicken, der Kulturschock wäre zu groß. Da ist Berlin sowas von arm und überhaupt nicht sexy. Das macht gar keinen Spaß und ist eigentlich zu Ernst, um sich darüber lustig zu machen.

Dabei darf man nicht vergessen, dass es um blöde, kleine Hügel geht, die nicht mal an das Park Hotel am Alex heran reichen.

Trotz der neuen Plattform in Berlin gewinnt Hamburg hier mit einem ganz knappen Vorsprung von 70 Zentimetern mit seinem Hasselbrack.

Berge Hamburg vs. Berlin 116,2 : 115,5

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Sparkasse Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Donnerstag, 5. November 2009 - 12:00 Uhr
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Sparkasse
Sparkasse
uploaded by mattingham

Die Sparkasse. Die mit dem roten S als Logo. Die mit den Geldautomaten an jeder Ecke. Die mit dem ersten Sparbuch und dem Weltspartag.

Die Sparkasse hat bei mir den gleichen Sexappeal wie Einlegeware, Düngestäbchen oder der Besteckkasten in der Spülmaschine.

Trotzdem darf die Sparkasse beim Hamburg-Berlin Vergleich mitspielen, gibt es die Sparkasse doch in Hamburg (hier heisst sie HASPA) und in Berlin.

Es geht los mit Punkten für Hamburg.

Im Jahr 1778 wurde in Hamburg die erste Sparkasse Deutschlands eröffnet.

In Berlin gab es hingegen erst 1818 eine Sparkasse.

Der entsprechende Artikel in der Wikipedia zur Hamburger Sparkasse ist diesbezüglich falsch. Kann das jemand korrigieren? Ich will mich nicht mit den Lösch-Blockwarten dort beschäftigen.

Die Sparkasse in Hamburg ist nicht nur älter, sie betreibt (angeblich) auch den umsatzstärksten Geldautomaten Deutschlands. Der steht auf der Reeperbahn, gegenüber der Davidswache.

Da werden 16,8 Millionen Euro im Monat abgehoben (2007). Auf die 20.000 Abhebungen umgelegt sind das dann im Schnitt schlappe 840 Euro (natürlich ist der Durchschnitt hier totaler Quatsch, die Masse wird da Beträge um 100 Euro abheben, was es eigentlich nur verrückter werden lässt).

Das muss man sich mal geben.
Was da für Euro-Beträge auf dem Kiez spazieren gehen.

Die Sparkasse Berlin reagiert auf meine Fragen vollkommen Humorlos. Meine hübsche Mail zu den umsatzstärksten Geldautomaten in Berlin wurde mit PR-Geschwurbel beantwortet, dass übersetzt sagt: “Du kannst dich gehackt legen du privater Bloggerhorst. Geh sterben, wir sagen dir das nicht” “aus Datenschutzrechtlichen Gründen können wir diesbezüglich keine Auskunft erteilen”.

Das wäre auch zu schön gewesen zu wissen, ob es in Berlin einen Geldautomaten gibt, der es auch nur halbwegs mit dem auf der Reeperbahn aufnehmen kann. Wahrscheinlich eher nicht. Wahrscheinlich überhaupt nicht. Berlin, arm aber sexy, da gelten andere Regeln, da freut man sich über Werbung wie “jetzt auch 5 Euro Scheine am Automaten”.

Sparkasse Hamburg vs. Berlin 16.800.000 : 20

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