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Im Oktober 2004 bin ich von Berlin nach Hamburg umgezogen. Seitdem vergleiche ich Hamburg und Berlin und schreibe über die Unterschiede zwischen den beiden Städten.

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Aus solchem Elend entsteht ein Gesetz zur Internetzensur

svensonsan - Dienstag, 26. Mai 2009 - 8:25 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (5)

Zum allerersten Mal im Leben lese ich Stellungnahmen zu einem Gesetz – hier die Stellungnahmen im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie zum geplanten Internetzensur-Gesetz.

Da treffen sich morgen in Berlin ein paar Leute und reden über das Internet und die geplante Zensur.

Viel Text, etliches ist lesenswert, wenn auch etwas trocken formuliert und eher ungeeignet als Zwischendurch-Lektüre.

Ich habe nur die Stellungnahme des BKAs gelesen. Wenn es nicht so Ernst wäre, hätte ich mich kaputt gelacht, aber so …

Für den Spaß, für euch liebe Internetfuzzies und Freunde, ein paar Perlen aus dem BKA Text.

Bitte behaltet im Hinterkopf, dass diese Leute demnächst entscheiden, wer in Deutschland online beibt und wer nicht.

Das Bundeskriminalamt wird den Providern die vollständige URL/URI und nicht lediglich die Domain, auf der eine kinderpornografische Seite gehostet ist, zur Verfügung zu stellen. Es ist damit möglich, eine trennscharfe und schwer zu umgehende Sperrtechnik einzusetzen. Damit wird auch dem schnellen Wandel der Technik und den unterschiedlichen technischen Voraussetzungen der Provider Rechnung getragen.

wtf? eine lange uri ist schwerer zu tippen als eine kurze oder wie? völliger stuss,. setzen 6. Schön auch, dass sie weiter unten genau das Gegenteil behaupten.

Liegen kinderpornografische Inhalte auf deutschen Servern, werden die erforderlichen strafrechtlichen Maßnahmen in Deutschland eingeleitet. Dabei kommen die deutschen Content-/Hostprovider regelmäßig der Aufforderung nach, die entsprechenden Inhalte unverzüglich zu entfernen.

Prima. Das sagen wir euch die ganze Zeit, dass die Leute, wenn man sie nur anschreibt, sofort diesen Kram aus dem Netz nehmen. Jetzt sagt ihr es selbst?!?! wtf? Wozu braucht ihr dann dieses Gesetz?

Access-Blocking wird im Ausland u. a. in folgenden Ländern durchgeführt: Großbritannien seit 2004, Norwegen seit 2004, Schweden seit 2005, Dänemark seit 2005, Schweiz seit 2006, Finnland seit 2007. In keinem der Länder werden andere Inhalte als Kinderpornografie gesperrt.

Das ist schlicht gelogen. Stimmt nicht. Es werden andere Inhalte gesperrt. Siehe Netzpolitik.org – Die BKA-Stellungnahme im (kurzen) Realitycheck. Wird man beim “Lügen für ein Gesetz” eigentlich bestraft?

In Dänemark und Norwegen wird die Einschätzung des Bundeskriminalamtes geteilt, dass das World Wide Web den Einstieg für die Nutzung des Internet darstellt.

Die Einstiegsdroge. Da ist sie wieder. Auch hier völliger Stuss. E-Mail ist der Einstieg, nicht das WWW. Wobei es schwierig ist von einem Einstieg zu sprechen. Internet ist ein Massenmedium. 80% der Deutschen sind online. Vielleicht hat sich das noch nicht bis zum BKA rumgesprochen? Oder die sind so alt und leben noch im letzten Jahrhundert?

Dies ermöglicht der Polizei Auswertungen zu den sogenannten „Referrers“ (Verweisen, von welcher Webseite ein Nutzer auf die geblockte Adresse gelangte), wodurch auch die eigentlichen Speicherorte der mittels einer Vielzahl von Webseiten beworbenen kinderpornografischen Archive bekannt und in der Folge auf die Sperrlisten aufgenommen werden.

Ach? Ihr wollt also auch die Referrer haben und sie auf die Liste setzen? Also das halbe, bis ganze Internet ausknipsen? Unfassbar, aber schön, dass ihr es wenigstens schreibt und nicht still und leise macht. Allein dieser Punkt hier kann die deutsche Onlinewirtschaft Millionen kosten. (Böse Links setzen beim Mitbewerber, unglückliche User rächen sich, in Foren Links setzen …) Das wäre dann der Untergang für die Onlinewirtschaft hierzulande.

… überwiegend auf eigens dafür eingerichteten Domains. Würde in diesen Fällen lediglich ein Unterverzeichnis gesperrt, wären die entsprechenden Inhalte durch eine einfache Umbenennung des Verzeichnisses wieder verfügbar … Die Erfahrungen im Ausland zeigen, dass die geringere Trennschärfe einer DNS-Sperre in der Praxis nicht zu nennenswerten Problemen geführt hat oder führt.

Das ist der Knaller. Hier sagen sie ernsthaft, dass sie lieber nur die Domain (pop64.de) sperren, anstatt genau ein Verzeichnis anzusprechen. Was zum Geier soll das? Sie blocken also nicht tinyurl.com/ichbinderböselink, sondern gleich ganz Tinyurl? Noch besser wäre das blocken von s3.amazonaws.com. Mann, mann …

Es kann doch nicht sein, das wir diesen Kappen, diesen Beamten kurz vor der Pension, die gelangweilt ihrem Deppenjob des Listenpflegen nachgehen, die Macht über das gesamte deutsche Internet geben?

Ein einziges Elend das alles.

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ZAPP über Netzsperren – Heftige Proteste gegen Sperrungen im Internet

svensonsan - Montag, 25. Mai 2009 - 12:09 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (2)


(Youtube ZAPP Direktzensur Videolink, via Netzpolitik)

Hier die NDR-Sendung ZAPP von gestern abend über die geplanten Netzsperren mit Christian Bahls vom Mogis, die Petitionseinreicherin Franziska Heine, Professor Thomas Hoeren und Holger Bleich von der ct.

Mit symbolträchtigen Stoppschildern möchte die Bundesregierung Kinderpornografie im Internet bekämpfen. Gegen den Gesetzentwurf wird heftig protestiert – sogar von Missbrauchsopfern.

Einbetten, weitersagen. Das hier ist hundertmal besser, als andere polemische Videos, weil es die Zensurvorhaben der Regierung mit harten Fakten kritisiert.

Wie kann man mitmachen?

Bitte beachten Sie auch:
Kleines How-To: Kontaktiere einen Abgeordneten.
72 Stunden Countdown für Zensursula-ePetition
via: NDR ZAPP über Netzsperren

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Armutsatlas Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Dienstag, 19. Mai 2009 - 8:52 Uhr
Filed under: Berlin gewinntComments (7)

Heute wird viel über den neu erschienenen Armutsatlas des Paritätischen Verbandes geschrieben.

Für heute ein großes Thema über das morgen leider niemand mehr spricht. Schade eigentlich.

Hamburg und Berlin liegen im Armutsbericht im Mittelfeld. 13% – 15% der Bewohner in Hamburg gelten als arm – in Berlin sind es 17% – 19%. Auf den ersten Blick denke ich, dass nimmt sich ja nix, die zwei, drei Prozentpunkte, das macht doch nix.

Auf den zweiten Blick verstehe ich den Bericht dann nicht mehr. Ich habe es versucht. Es gibt im Bericht eine Armutsentwicklung Berlin Seite und eine Armutsentwicklung Hamburg Seite. Aber ich verstehe das nicht. Da stehen Sachen wie:

Die Armutsquote sank von 19,7 Prozent im Jahre 2005 auf 17,5 Prozent im Jahre 2007. Das sind 2 Prozentpunkte, damit verminderte sich die Armut insgesamt um 11 Prozent.

Quelle: armutsatlas.de – Berlin

??? Wieso sind zwei Prozent plötzlich elf Prozent? Ausserdem müssten es 2,2% sein. Kann mir das jemand erklären?

Dito in Hamburg, da stehen dann so etwas:

Zwischen 2005 und 2007 konnte Hamburg seine Situation kontinuierlich verbessern. Die Armutsquote sank von 15,7 Prozent 2005 auf 14,1 Prozent 2007, dies entspricht einem Rückgang von 10 Prozent.

Quelle: armutsatlas.de – Hamburg

wtf? Wieso sind 1,6% plötzlich 10%? Ich verstehe das nicht. Ich wollte doch nur nachlesen und verstehen, in welcher Stadt es mit der Armut besser oder schlechter wurde. Jetzt bin ich genauso schlau wie vorher und lasse es lieber.

Berlin bekommt einen Bonuspunkt. Berlin versucht, im Gegensatz zu Hamburg, seine Armut um jeden Preis zu verschleiern. Arm, aber sexy und so. Die Hanseaten sind da anders, hier wird poliert, geputzt und verschleiert bis der Insolvenzverwalter kommt.

Armutsatlas Hamburg vs. Berlin – 0:1

Wer will, kann sich den gesamten Armutsbericht als PDF holen und in aller Ruhe nachlesen.

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Ostfriesland vs. Ostdeutschland

svensonsan - Mittwoch, 13. Mai 2009 - 12:00 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (7)

Nachtrag, ganz unten steht was Neues.

Die Einwohner von Hamburg und Berlin haben etwas gemeinsam. Beide sind, wenn sie ihre Stadt verlassen, in einer Gegend die mit Ost- beginnt.

Zuerst Hamburg und Ostfriesland.

Ostfriesland (Ostfriesisches Plattdeutsch: Oostfreesland) ist eine Region in Niedersachsen im äußersten Nordwesten der Bundesrepublik Deutschland.

Quelle: Ostfriesland

Zugegeben, der Hamburger muss ein Stückchen weiter fahren um nach Ostfriesland zu kommen, der Berlin hat Ostdeutschland direkt vor der Haustür. Das spielt für diesen Vergleich aber keine Rolle.

Ostfriesland ist eine Gegend, die hauptsächlich von Schafen auf Deichen bewohnt wird. Ostfriesland ist grün und die Einwohnerzahl steigt am Wochenende dank der zahlreichen Besucher aus den Städten um das Zehnfache an.

Man trinkt Tee mit Sahne, man hat sehr viel Zeit und man ist sehr sparsam mit Worten. In Ostfriesland kann man in der Kneipe mit drei Wörtern stundenlang Gespräche führen und gilt danach auch noch als Schwätzer. Die Wörter kann, muss, läuft, reichen als Sprachschatz in der Regel aus um einen ganzen Abend mit Smalltalk zu füllen. Da sowieso kein Mensch Plattdeutsch spricht und versteht, sollte man sich an diese drei Wörter klammern.

Ich habe Mitleid mit den Stadtmenschen, die an die Nordsee fahren, in Ostfriesland stehen und dann in der Kneipe im Gespräch an die Wand gefahren werden. Obwohl die Stadtmenschen an die Nordsee fahren, sind sie doch in Ostfriesland. Verwirrend was?

Das ist in Ostdeutschland deutlich besser geregelt.

Der Begriff Ostdeutschland kann sowohl geographisch als auch politisch verstanden werden … So befindet sich alles etwa östlich der Linie Lübeck–Wolfsburg–Erfurt–Nürnberg–München im geographischen Ostdeutschland

Quelle: Ostdeutschland

Der Berliner an sich fährt gerne an die Ostsee. Die Ostsee logischer als die Nordsee, liegt sie doch (größtenteils) in Ostdeutschland.
Punkt für den Osten.

Die Bewohner der Hauptstadt distanzieren sich ausdrücklich und immer wieder komplett von Ostdeutschland. Das hat seine Gründe. Es gibt nicht nur West- und Ostdeutschland, es gibt, für den Berliner extrem wichtig, auch noch West- und Ostberlin – beides die einzig wahren Stadt-Inseln in der BRD.

Das erklärt ein wenig, warum der Berliner, sobald er die Stadtgrenze verlässt, sofort im Ausland steht. Wenn er denn Berlin überhaupt verlässt, das ist auch so ein Ding, viele Einwohner verlassen noch nicht einmal ihren Kiez, ausgenommen eigene Hochzeiten, eigene Beerdigungen und sonstige Besuche beim Amt.

Eigentlich beginnt das Ausland hinter dem nächsten Kiez. Es soll Einwohner in Charlottenburg geben, die noch nie in Ostberlin, geschweige denn Ostdeutschland waren. Dabei verpassen die mit ihrem Starrsinn ganz wunderbare Gegenden.

Landschaftlich gewinnt das Ostdeutschland in der Nähe von Berlin deutlich gegen Ostfriesland. Es gibt zig- Seen hier und da, es ist grün, im Sommer sehr heiß und es ist unglaublich leer im Osten um Berlin. Das hat man in Hamburg gar nicht so auf der Uhr, aber der Osten ist leer, zumindest im Vergleich zum Hamburger Umland.

Die Menschen im Berliner Umland sind doch etwas gesprächiger als die Ostfriesen (Spreewald mal ausgenommen) und man kann sich tatsächlich mit den Leuten unterhalten. Noch ein Punkt für Berlin.

Die Landschaft ist zumeist schöner, die Ostsee ist, mangels Wellen, deutlich Kinderfreundlicher als die Nordsee und die Preise für den beliebten Wochenendausflug sind deutlich entspannter als auf den Nordseeinseln.

Punkte für den Osten.
Es liegt bestimmt an persönlichen Erlebnissen (mir hat mal einer in Ostfriesland als Kind eine Schippe im Sandkasten geklaut – der Arsch), ich bevorzuge den Osten vor Ostfriesland. Tee kann ich nicht leiden und diese komische Art zu reden macht mich wahnsinnig.

Darum, Ostfriesland vs. Ostdeutschland 2:2000

Nachtrag:
Der Wikipedia-Eintrag zu Ostfriesland ist großartig, absolut wunderbar. Darin steht ein Knaller nach dem anderen.

Der höchste natürliche Punkt ist eine Düne auf Norderney, die 22 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Auf dem Festland ist der höchste Punkt eine Wanderdüne im Naturschutzgebiet Hollsand in der Gemeinde Uplengen, die etwa 18,5 Meter über dem Meeresspiegel liegt.

22 Meter? Das ist ein siebenstöckiges Haus?!

Ostfriesland hat eine überdurchschnittliche Geburtenrate. Während 2003 der Bundesdurchschnitt bei 1,37 Geburten pro Frau im gebärfähigen Alter lag, lag er in den Landkreisen Aurich und Leer bei 1,6[14], im Landkreis Wittmund noch etwas höher.

Was soll man sonst auch machen auf dem Deich?

In Ostfriesland leben etwa 465.000 Menschen auf 3144,26 Quadratkilometern. Daraus ergibt sich eine Einwohnerdichte von rund 148 Einwohnern pro Quadratkilometer.

Das ist wenig, aber hier gewinnt der Osten: Das am wenigsten besiedelte ist Mecklenburg-Vorpommern (73 Einwohner/km²).

Die Gemeinde Krummhörn beherbergt sowohl den größten Leuchtturm an der deutschen Nordseeküste in Campen (65 Meter) als auch den kleinsten in Pilsum (zwölf Meter). Der gelb-rot gestreifte Turm wurde insbesondere durch den Otto-Waalkes-Film „Otto – Der Außerfriesische“ bekannt und gilt – spätestens – seitdem als ein Markenzeichen Ostfrieslands.

Der ist so niedlich. Nur 12 Meter hoch.

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Internet World Business und die Flickr Bilder

svensonsan - Mittwoch, 13. Mai 2009 - 10:00 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (1)

Liebe Internet world business. Ich lese dich nicht, aber irgendwer auf Twitter schrob mir, dass ihr ein von mir erstelltes Foto in eure aktuelle Ausgabe gedruckt habt.

Feine Sache, denke ich, die Typen bei der internet world business, die Zeitung mit dem Internet im Namen, wird sicherlich, wie man das so macht, meinen Namen als Urheber an das Flickr-Foto geschrieben haben.

Kurz zur Erinnerung:

Tausende neue Follower, Bergeweise neue Kontakte, Ruhm, Koks, nackte Frauen und Traffic bis der Arzt kommt. Dachte ich dann aber nur kurz.

Die Leute von der Zeitung mit dem Wort Internet im Namen kapieren die CC-Lizenz von Flickr nicht. Ich erkläre es euch noch einmal. Vielleicht hat jemand euer WLAN-Kabel versteckt und ihr konntet nicht nachlesen, was auf der Lizenzseite steht.

Das ist in englisch, ich übersetzte es in normal Menschen-Sprech:

Macht mit dem Scheiß was ihr wollt –
nennt aber auf jeden Fall den Autor
.

Soll ich euch ne Rechnung schicken? Geht das in diesem Fall überhaupt? Ich habe ja eigentlich ganz derbe keine Lust mich mit solchen Dämlichkeiten zu beschäftigen …

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Katzencontent Next09 Hamburg vs. Re:publica Berlin

svensonsan - Mittwoch, 13. Mai 2009 - 7:00 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (1)

Katzencontent ist König.
Katzencontent macht mehr Umsatz mit Werbung als die halbe deutsche Onlinewirtschaft.
Katzencontent sorgt für so unfassbar viel Traffic, dass einem schwindelig wird, wenn man die Zahlen von icanhascheezburger.com kennt.

Ich versuche hier und da den Leuten zu erklären, dass Katzencontent kein Zeichen von fehlender Relevanz ist. Solche Sachen behaupten nur noch ahnungslose Journalisten, die meinen, im Internet gibt es nur Katzenbilder und dass lässt darauf schliessen, dass dieses Internetz wenig bis gar keine Bedeutung hat.

Wenn die wüssten. Wenn die meine Katzencontentsession und die Zahlen kennen würden! Alter Schwede. Danach muss deren Marketing-Horst erstmal weinen gehen. Katzencontent ist eine einzige Erfolgsgeschichte.

Letztes Jahr wollte ich einen Vortrag über Katzencontent auf der Re:publica08 halten. Aus diversen Gründen hat das nicht geklappt. Dieses Jahr hatte ich keine Lust auf eine Session, ich wollte nur Gast sein und mich nicht bis zur letzten Minute um meine Session kümmern. Das war auch gut so, denn Katzencontent ist inzwischen auch so auf der Re:publica angekommen.

Oben sieht man ein Foto aus dem Programmheft der Re:publica09. Zwischen Lawrence Lessing, 4Chan, Peter Schaar und Petra Müller findet sich dieses niedliche Katzenbild.

Das ist aber noch nicht alles.

Wie immer bei solchen Konferenzen gab es auch auf der Re:publica das T3N Magazin. Das liegt da kostenlos rum, zum mitnehmen und gelesen werden. In der zur Re:publica aktuellen Ausgabe gab es einen Artikel über Katzencontent.

Hübsch was? I Can Has Cat Content? Die fast wahre Geschichte, wozu es das Internet wirklich gibt hat Jan Tiessler geschrieben und er hat sogar meinen Namen darunter gesetzt. Ich persönlich empfinde es als sehr große Freude, wenn jemand meine Sachen kopiert und umbastelt, zeigt mir das doch, dass irgendetwas dran sein muss an diesem Stuss Thema.

Passend zum Artikel gibt es wieder die Re:publica, hier als ganzseitige Anzeige.

Dank des T3N Magazin bekomme ich auch langsam die Biege zur Next09 in Hamburg.
Auch hier lag das Magazin aus, aber irgendwie war die Erfolgsgeschichte des Katzencontent überhaupt kein Thema bei den Teilnehmern der Next09. Leider. Macht aber nichts, es gab genügend andere spannende Themen. Trotzdem, vielleicht sollte ich mich für nächstes Jahr als Sprecher anmelden?

Spätestens wenn ich den Online-Marketing-Menschen und Business-ich-kann-mir-eure-Titel-einfach-nicht-merken zeige, dass eine einzige Katzenbilderseite mit diesen bedeutungslosen Katzenildern mehr Traffic generiert als Bild.de und Heise.de zusammen, hören sie zu und sehen Katzenbilder mit anderen Augen.

Könnte ganz lustig werden, ich werde SinnerSchrader (mit oder ohne und? wie denn jetzt?) gleich mal anschreiben.

Bis dahin gewinnt Berlin.

Blogger und Katzencontent – die Journalisten haben eigentlich Recht. Wir haben Spaß an Katzenbilder und das ist eben das Ding. Wir sind damit erfolgreich.

Katzencontent Next09 Hamburg vs. Re:publica Berlin 1:5

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Katzenjodeln Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Dienstag, 12. Mai 2009 - 7:35 Uhr
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Jodeln, eine der wenigen Sachen für die Deutschland in der Welt bekannt ist, gibt es jetzt auch für Katzen.
Die zwei Kerle des Ingenieur-Anleitung für Katzen haben ein neues Video online gestellt. Thema diesmal: Wie bringe ich meiner Katze das Jodeln bei?

Wieso auch immer, denkt nicht darüber nach, euer Gehirn könnte sich sonst auflösen und in Katzenstreu verwandeln.

Das Video hat seine Längen und Tiefen, aber die Katzen-Jodel-Nummer ab Minute 2 ist absolut einzigartig bescheuert und wundervoll.


Direkt Cat Yodeling (with Cat Polka) Video Link

In Berlin hatte ich keine Katze mit der ich Katzen-Jodeln üben konnte.
In Hamburg haben wir es versucht, aber meine Katze ist eine coole Sau und findet Jodeln total bescheuert. Da hat nix gejodelt, einzig meine Wenigkeit hat geschrien, als die Katze ihre Krallen in meinen Arm senkte.

Jodel-Unterricht ist erstmal gestrichen für diese Woche, was aber nicht schlimm ist, ist es doch ansonsten eine lustige Woche. Gestern habe ich so viel Stuss gefunden, heute dann dieses Katzen-Jodel-Ding, vielleicht ist das so eine Art Galgenhumor in Zeiten der Zensur? Bald ist ja Schluss mit Lustig. Damit es nicht so weit kommt, bitte die Petition gegen Internet-Zensur unterschreiben:

Petition: Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten vom 22.04.2009

Katzenjodeln Hamburg vs. Berlin 0:0

ps: Für alle, die es ganz eilig haben: Klicken und Car-Jodeling anhören

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Mensch spielt Katze

svensonsan - Montag, 11. Mai 2009 - 18:19 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (2)

Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll.

Erst gab es das Video mit der Katze, die in und aus einem Karton springt. Das ist ganz niedlich, besonders zum Schluss hin hat das Video so seine Qualitäten und über eine Million Zuschauer.

Von dieser Katze gibt es etliche Videos auf YouTube, die hat einen Karton und Kisten Tick. Aber seht selbst:


Direkt 大きな箱とねこ Video Link

Als ob so ein Quatsch nicht reichen würde, nein, das hat doch tatsächlich ein Mensch nachgespielt.

Auf der Bühne.
Mit einem Karton.
Ich fasse es nicht und wundere mich ab sofort über gar nichts mehr.


Direkt not Maru Video Link

(ich meine, da filmt sich jemand, wie er in einen Karton springt. Was für ein Horst, aber ich finde es wunderbar. Katzencontent auf der Bühne Yeah!)

Kunst und so, was wills du dagegen sagen? Dann auch noch mit Katzen? Katzen! Katzencontent ist eben Kunst.

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Stulle Freitagscontent: 3-2-1-Keins Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Freitag, 8. Mai 2009 - 15:31 Uhr
Filed under: Berlin gewinntComments (4)

Das war nix. Hamburg verliert ständig gegen Bremen. Schlimme Sache für die Hanseaten. Man könnte von Null Punkten für Hamburg reden. Nix hat geklappt, bis auf dieses lustige Bild da oben. Dafür bekommt Hamburg einen Extrapunkt.

Stulle Freitagscontent: 3-2-1-Keins Hamburg vs. Berlin 1:10

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HZM #051 – der Konferenz-Dönercast zur next09-Konferenz

svensonsan - Donnerstag, 7. Mai 2009 - 13:02 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (2)
Das neue Hamburger zum Mittag Logo

Diesmal leider ohne Bosch, dafür mit Besuch aus Berlin.

Die Next09-Konferenz ist vorbei und wir haben im besten Döner-Laden der Stadt (mit einer wundervollen Webseite – welcher Döner hat schon eine Webseite?) die Next09 verarbeitet.

Dazu gab es Becks und die Sport Bild.

Die Dubara-Soße ist super, müsst ihr unbedingt essen.

Hören kann man hier ein Gespräch von drei Typen, die auf einer Konferenz waren und sich so ihre Gedanken machen.

Könnte gut geworden sein, ich habe es noch gar nicht gehört, das müsst ihr machen.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Klicken und “HZM #051 – der offizielle Konferenz-Podcast zur next09” hören oder den Stuss gleich in iTunes abonnieren.

Alternativ das Hamburger zum Mittag Blog besuchen und die Shownotes und weiterführenden Links ansehen.

Next09-Döner im Laden, in dem der Begriff Dönerstag erfunden wurde. Toll, oder?

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