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Im Oktober 2004 bin ich von Berlin nach Hamburg umgezogen. Seitdem vergleiche ich Hamburg und Berlin und schreibe über die Unterschiede zwischen den beiden Städten.

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Länderkulturvergleich mit Theater- und Kinobesuch – Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Donnerstag, 31. Juli 2008 - 9:20 Uhr
Filed under: Berlin gewinntComments (9)

Es gibt tatsächlich einen Länderkulturvergleich. Hat sich das Statistische Bundesamt ausgedacht und mal nach gesehen, wie oft die Einwohner in Deutschland in ein Theater, Kino oder Museum gehen.
Sehr ausführlich gibt es den da:Kulturindikatoren auf einen Blick – Ein Ländervergleich – Ausgabe 2008

Die Ergebnisse überraschen soweit erstmal nicht, sieht man hier wunderbar, wie man sich eine Statistik zurecht biegen kann.

Hamburg ist Theaterhauptstadt – Berlin Museumshauptstadt
Erwähnenswert auch, dass die Berliner am häufigsten ins Kino gehen mit 2,8 Besuche pro Einwohner, knapp vor Hamburg mit 2,6 Besuchen.

Hamburg ist bekanntlich die Musical-Hauptstadt in Deutschland. Massen von Menschen kommen aus Orten wie Buxtehude, Unna oder EnterKaffNameHere nach Hamburg und besuchen ein Musical.

Das treibt die Zahl der Theaterbesuche pro Einwohner natürlich wunderbar in die Höhe und schwupps – Hamburg ist die Theater-Hauptstadt.

Das die Hanseaten in Sachen Kinobesuch so gut gegen Berlin anstehen ist verwunderlich.

Berlin hat deutlich mehr Kinos, Berlin hat die Berlinale und in Berlin gibt es, im Gegensatz zu Hamburg, noch echte Auswahl auf der Leinwand.

Berlin ist die Kinohauptstadt und müsste eigentlich deutlich, richtig schlimm weit vorne liegen. Aber leider mauert sich der Berliner-an-sich lieber in seinem Kiez ein, nuckelt an der Molle und zimmert sich einen angesichts des Elends da draussen. Meistens fehlt wohl auch schlicht das Geld für einen Kinobesuch.

Respekt Hamburg, ich hätte nicht gedacht, dass du mit deinen gefühlten drei Kinos und Leinwandkost von der Stange in Sachen Kinobesuch so weit führst.
Zur Erinnerung: Hamburg hat 87 Leinwände in der Stadt, Berlin hingegen ganze 289!

Schade aber, dass weiterhin alle so etwas schreiben können:
Bei Theaterbesuchen ist Hamburg unschlagbar

Weitere Kulturvergleiche, nur kurz kommentiert:

Entleihungen je Einwohner aus Bibliotheken (2006)
Hamburg 14,0 – Berlin 5,9
Hamburg wirkt belesen – Berlin buchstabiert auf den hinteren Plätzen.

Museumsbesuche je Einwohner (2006)
Hamburg 1,3 – Berlin 3,5
Hier schlägt ganz klar die Lange Nacht der Museen zu, so etwas versucht man in Hamburg, klappt aber nicht so gut wie in Berlin.

Versicherte in der Künstlersozialkasse je 10.000 Einwohner
Hamburg 62,3 – Berlin 76,0
Da führt die Hauptstadt – man schlägt sich durch und hat ordentlich kreativen Freiraum … über diesen kleinen Unterschied kann man ganze Bücher schreiben.

Verkaufte lokale Tageszeitungen je 1000 Einwohner
Hamburg 155 – Berlin 137
Auch hier sind die Hanseaten belesener als die Berliner, die lesen schlicht nicht so viel. Dabei haben sie mit Abstand die größte Auswahl an lokalen Tageszeitungen.

So.
Genug der Zahlen, es wird mal wieder gepunktet.

Ich bin eher Kino, nicht Theater, darum gibt es Punkte für Berlin. Ich liebe Musicals, bin aber so normal, dass ich mir nie im Leben eine Karte für 120€ kaufen werde. Aus Prinzip nicht.

Theater- und Kinobesuch Hamburg vs. Berlin 2,6 : 2,8

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Hansetrojaner – Solch einen Schwachsinn plant man nur in Hamburg

svensonsan - Mittwoch, 30. Juli 2008 - 21:42 Uhr
Filed under: Berlin gewinntComments (4)

In ruhigen Minuten, immer dann, wenn ich auf die Elbe schaue und die sanften Wellen ruhig vor sich hin schwappen, in solchen Minuten denke ich immer: Mensch, in Hamburg ist die Welt in Ordnung.
Die Politik macht ihren Blödsinn, aber irgendwie läuft die ganze Kiste und es interessiert Niemanden so wirklich was da gemacht wird.

Das hat sich für mich soeben schlagartig geändert.

Innensenator Ahlhaus will auch in Hamburg die Online-Durchsuchung. Das ist eine Sache, die man als Internetfuzzie als kompletten mega-monster-super Schwachsinn ansieht. Die Online-Durchsuchung ist die größte Dummheit seit Erfindung viereckiger Fussbälle (mir fällt leider nix blöderes ein).

Mit dieser Ansage fährt Herr Ahlhaus seinem Koalitionspartner, den Grünen (heissen in Hamburg GAL) voll in den Karren. Ich hoffe mal, dass die völligst gegen so einen Schwachsinn sind, so wie die da: Mehrheit fürchtet sich vor Online-Durchsuchungen

Wer auf lesenswert sehen will, warum dieser ganze Online-Durchsuchungskram der totale Monster-Bullshit ist, bitte hier klicken und fefe Suche nach Trojaner lesen.

Zuerst gelesen habe ich das bei Heise: Hamburgs Innensenator plant den Hansetrojaner und das konnte ich kaum glauben.

Eine Regierung mit den Grünen denkt laut über einen Trojaner nach?
Das kann doch eigentlich gar nicht sein, aber scheinbar ist den Damen und Herren bei der CDU die Hitze in den letzten Tagen doch etwas zu Kopf gestiegen, anders kann ich mir das da nicht erklären:

BILD: Was wollen Sie ändern?
Ahlhaus: „Ich möchte die Online-Durchsuchung im Polizeigesetz verankern. Zwischen Polizei und Kriminellen muss mindestens Waffengleichheit herrschen. Und es ist nun einmal so, dass Terroristen heute keine Briefe mehr schreiben, sondern E-Mails. Auf diese Online-Kommunikation muss die Polizei Zugriff bekommen. Natürlich wie bisher unter ganz bestimmten Bedingungen und nur mit richterlicher Zustimmung.“

Quelle: BILD – Innensenator rüstet Polizei auf

Wenn er das so meint, dann hat er, wie 99% der deutschen Politiker, leider vollkommen keine Ahnung vom Internet. Muss er ja auch nicht, aberr er sollte jemanden haben, der sich mit diesem Kram auskennt.

Wer E-Mails überwacht, überwacht die Masse. Das ist wie zu DDR Zeiten, als die Post in der Masse mitgelesen wurde.
Das ganze Gewäsch von wegen Richterlicher Anordnung und Bla kann man sich stecken, das interessiert niemanden mehr.

Wie blöd muss ein Verbrecher sein um seine Taten per E-Mail zu planen? Da kann man, auch ohne Online-Durchsuchung, gleich einen Zettel vor die Tür hängen und notieren, was man als nächstes Vorhat.

Ich hoffe ja sehr auf die GAL, die müssen sich jetzt mal aufregen, dann landet es in der Presse, Ahlhaus wird zurückgepfiffen und es ist wieder Ruhe im Kindergarten.

Die Botschaft ist eindeutig. “Ich möchte die Online-Durchsuchung im Polizeigesetz verankern”, kündigte Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) am Wochenende im Boulevardblatt seiner Wahl an und brüskierte damit den grünen Koalitionspartner.

Quelle: TAZ – Ahlhaus geht online

Da lobe ich mir der Senat in Berlin, der baut wenigstens richtigen Mist und empfiehlt dicke Pullover bei steigenden Energiekosten. Das versteht der Volksmund, darüber kann man sich aufregen.

Bei der Online-Durchsuchung ist das schwierig, gebe ich zu, warum soll man dagegen sein?

Aber dafür gibt es ja die Internetfuzzies, die sich so ziemlich alle über diesen Online-Durchsuchung Quatsch aufregen.

Gibt es heute Punkte in Sachen:
Hansetrojaner – Solch einen Schwachsinn plant man nur in Hamburg?

Ich sage mal Hansetrojaner Hamburg vs. Berlin – wegen höchstem Grade von Dummheit -50.000 : 1

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Stunden bei tonerdepot.de

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Rauchverbot Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Mittwoch, 30. Juli 2008 - 10:55 Uhr
Filed under: Berlin gewinntComments (0)

Das ist ja ein Ding.

In Einraum-Kneipen mit weniger als 75 Quadratmetern darf ab sofort geraucht werden. Das Bundesverfassungsgericht hat strengen Regeln in Berlin und Baden-Württemberg für verfassungswidrig erklärt. Die Richter gaben damit der Beschwerde der Berliner Kneipenwirtin Sylvia Thimm statt.

Quelle: morgenpost – Verfassungsrichter kippen Berliner Rauchverbot und morgenpost – Die Rauch-Rebellin vom Prenzlauer Berg

Ich bin ja auf dem Weg zum Nichtraucher, klappt so semi gut sag ich mal, aber ich finde es gut, wenn in kleinen Eckkneipen geraucht werden darf.

Einer Berliner Kneipenbesitzerin hat geklagt und jetzt gewonnen. Das gibt Punkte für Berlin.

Hamburg spielt hier eigentlich gar nicht mit. Typisch Hanseatisch lassen sie diese Thematik von Anderen klären und warten ab. Kann man auch machen …

Rauchverbot Hamburg vs. Berlin 0:1

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Bierpreise im Stadion Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Dienstag, 29. Juli 2008 - 13:41 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (3)

Selten habe ich über ein so relevantes Thema geschrieben.

Bierpreise im Fussballstadion sind dem Volke ein wichtiges Anliegen und der Volksmund bekommt angesichts der steigenden Bierpreise im Stadion regelmäßig Tobsuchtsanfälle.

Es gibt tatsächlich Unterschiede in den Preisen, war ja auch nicht anders zu erwarten.

Im “EnterSponsorPartnerNamehere” Stadion in Hamburg kostet ein 0,5 Holsten Plastikbecher Hopfenkaltschale mal eben 4 Euro.

Das sind für den Volksmund immer noch ACHT MARK! Bei etlichen HSV Fans ist das sicherlich ein echter Posten im Budget. Ein Bier vor dem Spiel, eines mit auf dem Weg, noch eins in der Halbzeit und, je nach Ergebnis, noch den Absacker, machen dann mal eben schlappe 16 Euro (Volksmund sagt 32 MARK! – die spinnen doch!).

Die Berliner machen das anders.
Die haben in der Masse gesehen ja gar kein Geld und darum kostet in Berlin ein 0,5 Becher Carlsberg Bier(imitat) auch nur 3,50 Euro (sieben Mark – Dit jibs ja janich!).

Immer noch ne Menge Geld, aber billiger als in Hamburg.

Jetzt bin ich unsicher wer hier gewinnt.

Berlin ist preiswerter, hat aber Carlsberg im Ausschank, das ist, meiner Meinung nach, nicht so richtig doll.

Beim HSV gibt es Holsten, besser als Carlsberg aber für 4€ sind schlicht zuviel für ein Bier – kostet da doch ein Schluck vom Becher schlappe 20ct. (solche Zahlen freuen den Volksmund).

Bierpreise im Stadion Hamburg vs. Berlin
ein sportliches Unentschieden: 0,5:0,5

Dank an dreieckeneinelfer – Hamburg schießt den Vogel ab: Das Bierpreise-Update und 11freunde – heft 81

Besorgt über die hohe BAUFI-Kreditbelastung: 40% günstiger durch
Powerhyp Fremdwaehrungskredit

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Hausmitteilung

svensonsan - Montag, 28. Juli 2008 - 15:17 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (13)

Die Qype GmbH und Sven Dietrich haben sich im gegenseitigen Einvernehmen getrennt.

Ich blicke zurück auf sieben Monate bei Qype in unterschiedlichsten Positionen und bin insbesondere Stephan Uhrenbacher sehr dankbar für all die Möglichkeiten und Freiheiten, die mir in dieser Zeit geboten wurden. Ich hatte das große Glück, mit fantastischen Kollegen zusammenarbeiten zu dürfen, mit denen zusammen viele spannende Ideen und Konzepte entwickelt wurden.

Jetzt gibt es erst mal etwas Zeit zum Durchatmen, für die kommende Familie und endlich auch wieder für Sport Urlaub. Ach ja, und ich habe mir auch durchaus vorgenommen, mal wieder mehr zu bloggen.

Zum Spätsommer suche ich (Profil bei XING) eine neue Herausforderung, über sachdienliche Hinweise an sven at pop64 dot de würde ich mich sehr freuen.

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Geld verdienen mit Stuss im Internet

svensonsan - Montag, 21. Juli 2008 - 10:48 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (5)

Es gibt ein paar Neuigkeiten in Sachen “wie bekomme ich Kohle für den ganzen Quatsch, den ich im Netz veröffentliche”. Langer Artikel, aber man muss eben was tun für sein Geld …

Zur Erinnerung: 99% der Webseiten dieser Welt überlegen, wie sie mehr Geld verdienen können, am Besten noch mit Inhalten, die sie von Usern für umme bekommen haben. Nur sehr wenige Webseiten geben ihren Usern wieder einen Teil der Einnahmen zurück.

Seit kurzem machen Flickr, Last.fm und selbst diese komische VG-Wort bei spannenden Thema “Geld verdienen in diesem Internet” mit.

Los geht es mit einer typisch deutschen Lösung.

Kompliziert, man muss sich anmelden, es ist so ein Vereinsding, bei dem nicht jeder mit machen darf und es hat einen Namen, der nach einem Drittliga Verein klingt. Geld verdienen mit der VG Wort.

Ich kannte die VG Wort bis eben noch nicht. Die machen das da:

Diese Institution (die VG Wort) nimmt seit vielen Jahren im Auftrag Rechte von Journalisten und Autoren wahr und bietet seit 2007 auch ein Programm für Blogger. Man muss in Artikel Zählpixel integrieren und bestimmte Mindestwerte erreichen, dann gibt es Geld.

Quelle: upload-magazin.de – Kaum bekannt: Geldsegen von der VG Wort für Blogger

Das klingt soweit ganz gut, ich kann also als Stuss-ins-Internet-Schreiber Geld verdienen. Super Sache und wenn ich jetzt noch deren komisches Zählpixel installiere, kann es los gehen mit den Millionen Hunderten Zehner Geld verdienen.

Man bestellt die Pixel etwa in Form einer Excel-Datei, kopiert den Code für das kleine Pixelbild in den Text – und fertig.

Quelle: blog.kooptech.de – VG Wort und der Pixelsegen

So geht das. Details zum Wie , Warum und Weshalb gibt es auf dem Link da:
blog.kooptech.de – VG Wort und der Pixelsegen

Geld verdienen mit gebloggtem Stuss – und das ist noch nicht alles.

Weiter geht es mit Flickr.
Flickr ist, wie die meisten hier wissen dürften, eine Webseite, auf der Zig-Billionen Bilder zu sehen sind. Alle Bilder kommen von den Usern, so auch von mir. Die Bilder bei Flickr können jetzt Geld bringen.

Gettyimages.com, eine Bildagentur, wird einzelne Fotografen und Bilder von Flickr ins Programm (sagt man das bei denen?) aufnehmen und entsprechend vergüten.

Das könnte für einige User vereinzelt eine Menge Geld bringen, sind die Preise für hochauflösende Bilder bei Getty doch recht hoch.

Ausgewählte Nutzer sollen die Möglichkeit erhalten, im Zuge des Projekts ihre Fotos als lizenziertes Profi-Material zu veröffentlichen. Die Quereinsteiger sollen zu denselben Konditionen bezahlt werden, wie die normalen Profi-Fotografen, die bei Getty Images unter Vertrag sind.

Quelle: derstandard.at – Getty Images rekrutiert Flickr-Nutzer

Aber man muss/sollte schon extrem gute Bilder bei Flickr haben, da gehören meine definitiv nicht dazu.
Generell ist es natürlich eine gute Idee, das Getty die Flickr-User anspricht und ihre Bilder verkauft. Ein tolles Prinzip, bekommt man doch Geld für Sachen, die man ‘nur’ als Service nutzt und da freut man sich über jeden Zu-Verdienst.
Details dazu gibt es (in englisch) bei der new York Times: bits.blogs.nytimes.com – Great Photo on Flickr? Getty Images Might Pay You for It

Das waren Text und Bilder, aber das war noch nicht alles, nein, man kann seit kurzem auch mit Musik Geld verdienen.

Ja, mit Musik, mit dieser Industrie, die seit Jahren nicht kapiert, was sie mit dem Internet machen soll und Apple mit iTunes komplett das Feld überlassen haben.

So wundervoll Flickr für Bilder ist, so unglaublich toll ist Last.fm für Musik.

Eine Webseite, auf der es um Musik, Musik hören, Musik Empfehlungen und Konzerte geht.

Ich bin da natürlich auch dabei und habe dank Last.fm unglaublich viel neue, tolle Musik entdecken dürfen. Last.fm ist eine der besten Erfindungen seit geschnitten Brot.

Wenn ich jetzt eine Band hätte, könnte ich deren Musik bei Last.fm hochladen und würde jedesmal, wenn einer meiner Songs gespielt wird, ein Stück vom großen Werbeeinnahmen-Kuchen abbekommen.

So verstehe ich zumindest die Ankündigung im Last.fm Blog – Calling All Musicians….

Das ist eine Änderung, die evtl. weit reichende Folgen hat.
Last.fm ist nicht irgendeine dusselige Musikwebseite. Last.fm ist DIE Musikwebseite im Netz, das sieht man schon an den Zahlen:

Since the company announced the program last January, 70,000 artists and small music labels have signed up for it and uploaded 450,000 tracks.

Quelle: techcrunch.com – Who Needs Music Labels? Last.fm Starts Paying Royalties To Unsigned Artists

Die Headline bei Techcrunch geht auch gleich in die richtige Richtung. Was soll ich mich mit einem Label rumärgern? Ich lade meine Hobby-Mukke auf Last.fm und bekomme Geld dafür.

Besser geht’s doch gar nicht, oder? Das wird nicht viel sein, aber immer noch besser als nix. So fasst das auch readwriteweb zusammen: Last.fm Starts Paying Royalties to Unsigned Bands

Bei diesem Musik-Ding muss man den Ball flach halten. Das ist keine Revolution oder so, das ist nur Kleinkram für Bands, die keinen Vertrag bei einem Major Label haben. Aber genau die freuen sich einen Keks darüber und darum ist das eine ganz wunderbare Sache. MySpace zahlt auch Geld, aber eben nur an die Großen, die kleinen bekommen nix. Da gewinnt Last.fm ganz klar.

Geld verdienen mit dem Longtail war gestern – heutzutage bekommt der Longtail auch etwas vom Kuchen ab.

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Taxi Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Mittwoch, 16. Juli 2008 - 15:19 Uhr
Filed under: Berlin gewinntComments (10)

Taxi in Hamburg und Berlin.

Dazwischen liegen Welten. Egal ob beim Preis, bei Service, bei der Anzahl oder der Kurzstrecke. Taxis in Hamburg und Berlin sind komplett anders.

Die Hamburger Taxen sind seit neuestem die teuersten in Deutschland.

Bereits der Grundpreis, die “Einschaltgebühr” steigt kräftig an. Bisher lag sie mit 2,40 Euro bundesweit unschlagbar niedrig. Jetzt klettert sie auf 2,60 Euro. Und auch die weitere Abrechnung ändert sich: Zahlte der Kunde bisher für die ersten zehn Kilometer je 1,68 Euro, so muss er künftig von Kilometer eins bis vier 1,80 Euro berappen und für die Kilometer fünf bis zehn 1,69 Euro. Dies macht vor allem Kurzstrecken erheblich teurer

Quelle: Hamburgs Taxis sind die teuersten

Kurzstrecken werden dadurch tatsächlich merklich teurer.
Vom Kiez nach Hause oder zum nächsten Kundentermin auf die Schanze – das sind die Touren die in der Masse gefahren werden und die werden eben deutlich teurer.

Das ist an sich nicht so schlimm. Alles wird teurer und der Sprit so wieso, darum passt das schon.

Erstaunlich nur, dass es in Berlin weiterhin so ‘billig’ bleibt.

Liegt wohl an der höheren Zahl an Taxen, da kann man schneller einen Festpreis raushandeln. Das klappt in Berlin auch deutlich besser als in Hamburg. Die Hanseaten haben damit so ihre Probleme.

In Hamburg kommt ein Taxi für 517 Einwohner, in Berlin sind es nur 491 Taxen. Bei der Größe von Berlin und der Tatsache, dass Taxen eher in belebten Gegenden umherfahren, ist die gefühlte Taxidichte in Berlin schlimm deutlich höher.

Wie oft stand ich schon in Hamburg an der Strasse und es kam kein Taxi … so etwas gibt es in Berlin nicht, da kommt alle Nase lang ein Taxi um die Ecke.

Blöd, dass man über Hamburg jetzt das da sagen kann:

Damit hat Hamburg im Großstadtvergleich bundesweit die teuersten Taxi-Tarife. So kostet eine Zehn-Kilometer-Tour in der Hansestadt 19,94 Euro – in Berlin und München dagegen nur 17,66 Euro bzw. 17,70 Euro.

Quelle: Hamburger Taxi-Preise sind die höchsten in Deutschland

Das stimmt wohl und das wird durch die im Vergleich zu Berlin deutlich freundlicheren Taxifahrer nicht aufgewogen. Ausserdem gibt es in Berlin die Kurzstrecke, eine der sinnvollsten Erfindungen im Taxidings überhaupt.
Davon kann man in Hamburg nur träumen …

Darum gewinnt Berlin bei Taxi Hamburg vs. Berlin mit 419:517

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E-Mail Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Donnerstag, 10. Juli 2008 - 8:11 Uhr
Filed under: Berlin gewinntComments (6)

Ich verfolge sehr interessiert die auftauchenden Nachrichten zum bevorstehenden Relaunch zu hamburg.de. Es ist was mit Hamburg und Berlin, es ist eine Webseite – so etwas mache ich ja auch und es ist lustigerweise ein Politikum – weil Webseite von einer Stadt.

Auf Hamburg.de gibt es etwas, was Berlin.de auch hat. Eine E-Mail Adresse mit @hamburg.de.

Von allen spannenden Themen, die es auf einem Stadtportal gibt, regen sich die Leute ausgerechnet über die E-Mail Adresse auf. Die kostet Geld und das kann ich sehr gut verstehen. Nicht verstehen kann ich, warum so viele Menschen eine Hamburg.de Adresse haben wollen?

What the fuck? Leute, es gibt im Netz gefühlte 8 Trilliarden Möglichkeiten sich eine kostenlose E-Mail Adresse an zu legen. Gmail, Freemail, GMX, Yahoo, AOL, Hotmail und selbst kostenlose Gratis-Wegwerf- E-Mail gibt es wie Sand am Meer.

Lustig, wie sehr eine Seite wie Hamburg.de die Leute aufregt. Das ist so richtig Deutsch. Hilfe, ich raff’s net mit dem Internet, der Staat/Land/Bund/Stadt muss es richten.

Die Berliner haben auch eine @berlin Mail und überraschung, die kostet auch Geld.

Es ist ein echter Aufwand solche Email-Adressen zu betreuen, die Virenscanner am Start zu halten, die Spam-Filter alle 20 Minuten zu aktualisieren, die ständigen Schreiben der Staatsanwaltschaft zu bearbeiten (bitte überwachen sie xyz@irgendwas.de), die Hardware-Schnittstellen für die Live-Überwachung zu installieren und warten, die ständigen Backups am Start zu haben und irgend jemand muss der Staatsanwaltschaft dann auch noch ein CSV zu einem Excel File umbasteln, weil die das nicht auf die Kette kriegen mit einem CSV.

So sieht das aus in Big Brother Deutschland. Da lesen ‘ne Menge Leute mit, es gibt einen sehr hohen administrativen Aufwand und Hardware gibt es auch nicht für umme, dann noch Personal, was sich mit dem E-Mail Kram auskennt, davon gibt es auch nicht so viele, das kostet einfach.

Darum verstehe ich nicht, wieso sich jetzt so viele Leute darüber aufregen, dass es keine kostenlose E-Mail bei Hamburg.de gibt. Das interessiert keine Sau. Vollkommene Zeitverschwendung so etwas.

Bei Berlin verstehe ich das ja noch, es ist schlicht eine coole Sache, eine sven@berlin.de Adresse zu haben. Aber sven@hamburg.de? Wie sieht das denn aus? So sehr Hamburg bin ich noch nicht, das ich das brauche.

E-Mail Hamburg vs. Berlin, 21,60 : 35,88 – Die Berliner Mail ist etwas preiswerter, darum bekommt Berlin das Punkteplus.

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Google Lively – Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Mittwoch, 9. Juli 2008 - 7:31 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (2)

Was für ein Spaß.
Google startet einfach mal so einen neuen Dienst. Nennt sich Lively und ist so eine Mischung aus Weblin und Second Life.

Bislang ist in Lively noch kein Hamburg oder Berlin vertreten, das ändert sich aber, denn seit eben gibt es den Hamburg-Berlin Lively Room.

Was das bringen soll, naja, ich bin mir da unsicher, Hauptsache mal mitgemacht und Spaß gehabt und so.

In dem folgenden Bild ist der Hamburg Berlin Raum versteckt. Auf einer Spree – Elbe Insel.

Ich bin mal gespannt, woher mehr Leute kommen, aus Hamburg oder Berlin?

Komisch auch, dass man dafür einen Google Account ODER einen Facebook Login haben muss.
Hat Facebook was mit dem Ding zu tun?
Der Gedanke, in Facebook mit 8 Milliarden Menschen auf so einer Insel rum zu latschen ist eher nicht so gut.

Insgesamt ist das Lively-Ding natürlich totaler Quatsch, aber eben wieder so ein lustiger Quatsch.
Ein Feature, dass absolut niemand braucht, das genau einen Tag lang Spaß bringt und danach in der Rumpelkammer des Internets verschwindet.

Aber jetzt erstmal Avatar stylen, ich bin eine Katze, was sonst?

via Be who you want on the web pages you visit

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Exklusiv: Relaunch von Hamburg.de

svensonsan - Montag, 7. Juli 2008 - 15:12 Uhr
Filed under: Hamburg gewinntComments (12)

Freundlicherweise wurde ich zur Pressekonferenz zum Relaunch von Hamburg.de eingeladen.

Offiziell startet das neue Hamburg.de am 1.8.2008 – bereits heute gab es eine Vorschau auf das nach eigener Aussage “modernste Stadtportal Europas“. Nach der Pressekonferenz stimme ich da teilweise zu.

Vorweg freut so ein Relaunch natürlich das Hamburg-Berlin Blogger-Herz, gibt dies doch Anlass zu einem fulminanten Stadtportal Hamburg-Berlin Vergleich.

Berlin.de und Hamburg.de kennt man, irgendwie. Aus irgendwelchen Gründen war jeder schon einmal auf seinem jeweiligen Stadtportal unterwegs.
Sei es zur Ämtersuche, zum Stadtplan oder weil man die Öffnungszeiten von irgendeinem Zoo wissen wollte.

Hamburg.de und Berlin.de sind bislang beide mit einer Zufalls-Navigation ausgestattet. Man findet das gesuchte eben nur per Zufall und nicht gezielt. In Fachkreisen nennt man das auch die “Würfel-Navigation“.

Meiner Meinung nach war Berlin.de irgendwie einen Tacken schicker, warum auch immer, wahrscheinlich, weil Berlin oben drüber steht. Logisch erklären kann ich das nicht. (Vielleicht liegt es an dem debis Formular Ding auf Hamburg.de, da bin ich schon sehr, sehr oft gescheitert)

Jetzt gibt es Hamburg.de also im neuen Gewand. Sieht soweit ganz schick aus und man kann nur gratulieren.

Hamburg.de macht nach dem Redesign deutlich mehr Spaß und selbst ich werde in dem debis-Ding endlich Informationen zu Kindergartenplätzen, Hebammen, Personalausweis-Meldestellen-Dings finden.

Es gibt einige Punkte, die man erwähnen muss.

Hamburg.de wird Kommentare einführen, die alle nach einer Moderation erscheinen.
Da fragt man natürlich, wer das macht, aber leider haben die anwesenden Journalisten das nicht gefragt, ich selbst wollte mich da nicht einmischen.

Videos werden auch Thema auf dem neuen Hamburg.de – verschiedene Channels (so nannten die das glaub ich) informieren über das Leben in Hamburg.

Hamburg.de versteht sich als DER Einstieg für Informationen über die Hansestadt. Tageszeitabhängige Headerbilder sind nur ein netter Gimmick, spannend hingegen wird das Branchenbuch, das prominent auf der Seite zu sehen ist.

Das Banchenbuch ist kostenfrei. Jeder kann sich, in Konkurrenz zu den Gelben Seiten, einen Eintrag verpassen auf Hamburg.de – selbstverständlich gibt es auch eine kostenpflichtige, prominente Platzierung zu kaufen.

Spannend, wie viel sie damit verdienen werden, Zahlen wurden jedenfalls keine genannt und da beisst man bei den Springer Jungs auch auf Granit.

Man hört ja allerorten, dass diese local based services DAS heisse Ding überhaupt sind.

Dem trägt auch der neue Stadtplan auf Hamburg.de Rechnung. Man kann nach Ämtern, Bars, Kneipen und Banken suchen, die schick, schnell und vollkommen dau-sicher präsentiert werden.

Das wurde mit einer Googlemap Anwendung gebaut und sah sehr praktisch aus. Spannend, ob die Masse tatsächlich damit klar kommt.

Der Relaunch machte auf mich einen guten Eindruck. Echt jetzt, das sah gut aus.
Das wurde von Leuten gemacht, die das Internet verstanden haben. Irgendjemand hat ihnen eine Tag-Cloud aufgeschwatzt, die wird sicherlich wieder rausfliegen oder deutlich weniger prominent platziert werden. Tag-Clouds sind nicht Massentauglich, einzig Google freut sich darüber.

Hamburg.de bleibt vorerst zweisprachig und jetzt kommen wir zu dem Punkt, bei dem Berlin.de deutlich besser ist. Berlin.de gibt es in Teilen, neben Englisch, auch in Japanisch, Chinesisch, Türkisch, Russisch und Polnisch.

Wenn sie denn auch ein WLan bei der Pressekonferenz gehabt hätten, ich hätte auch live gebloggt, aber man kann ja nicht alles haben.

Nach dem Relaunch bekommt Hamburg die Punkte.
Hamburg.de vs. Berlin.de – Relaunch, ich sag’ mal 2657:6

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