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Im Oktober 2004 bin ich von Berlin nach Hamburg umgezogen. Seitdem vergleiche ich Hamburg und Berlin und schreibe über die Unterschiede zwischen den beiden Städten.

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Hier kann man sich stundenlanges Gesabbel von zwei Jungs im Lichtenstein anhören.

svensonsan - Mittwoch, 30. April 2008 - 14:21 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (1)

Hamburger zum Mittag – diesmal aus dem Lichtenstein, einer der besten Bars in Hamburg (fast schon ein Geheimtip). Zwei Kerle unterhalten sich über Zeug, diesmal sogar mit lustigem Intro. Mit mehr von allem. 40% mehr Geschichten und 80% mehr Batterie und gratis noch ein Punkt in Flensburg für Stefan.

Das alles und noch viel mehr erfährt man hier.
Bitte klicken sie den dicken Play-Knopf und genießen sie stundenlangen Spaß aus Hamburg.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

HZM #015 – Lichtenstein statt IKEA

Dank an jovelstefan und Bosch, auch wenn Bosch nichts mit dieser Folge zu tun hat.

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Ein offener Brief vom Internet zum Tag des Geistigen Eigentums

svensonsan - Dienstag, 29. April 2008 - 6:47 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (2)

Nachtrag: Ich hatte das einfach so rüber kopiert, ohne eigenen Kommentar. Dazu fehlte mir die Zeit. In der Mittagspause sind mir dann doch noch zwei, drei Sachen dazu eingefallen. Das ist für meine Stammleser wieder so ein blöder Internet-Scheiss, aber hey – ich bin einer von vielen, ich bin auch das Internet, irgendwie, ein ganz kleines Internet zumindest. Darum finde ich das gut und schreibe zum ersten Mal im Leben einen offenen Brief an die Kanzlerin. Ist zwar vollkommen nutzlos, aber das ist meine Meinung und die kann ruhig hier stehen. Das Internet ändert vieles gravierend, mich hat es auch geändert.

via: Ein offener Brief vom Internet zum Tag des Geistigen Eigentums

(Dieser Text ist nicht von mir, sondern von Pavel, der mich bat, ihn anstatt seiner zu veröffentlichen, da sein Blog gerade nicht geht. Das Original liegt als wohlformatiertes PDF vor. Wie Ihr Euch schon gedacht habt ist das ganze eine wohlfeile Replik auf den entsprechenden Brief an unsere Bundeskanzlerin von vor ein paar Tagen).


Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

gestern war der Tag des des geistigen Eigentums, und sie haben einen Brief von einhundert selbstlosen Kulturschaffenden erhalten, die aufgrund der unmoralischen Nutzung des Internets in Sorge sind, dass der Nachwuchs demnächst für sein Geld dauerhaft hart zu arbeiten gezwungen sein könnte und niemand mehr mit einem einzigen Supererfolg für alle Zeiten ausgesorgt haben wird.

Kulturschaffende waren bereits im vorigen Jahrhundert durch das Aufkommen von Kompaktkassetten, Videorecordern, Photokopiergeräten und CD-Brennern vom Ruin bedroht. Als plötzlich jedermann Kopien und Mitschnitte von Rundfunksendungen anfertigen konnte und diese an seine ganzen Freunde verschenkte, hat das die Kultur zwar beflügelt, aber das konnte ja niemand wissen. Das darf sich nicht wiederholen. Diesmal muss der Fortschritt aufgehalten werden.

Im 19. Jahrhundert zerstörte die ungehinderte Einführung von Kältemaschinen eine florierende weltweite Eistransportindustrie, und im 20. Jahrhundert trieb der Verbrennungsmotor zahlreiche Dampfmaschinenhersteller und Pferdezüchter in den Ruin. Weltweit gingen Millionen von Arbeitsplätzen verloren, Aktionäre gingen bankrott. Diese Beispiele zeigen, daß der technologische Fortschritt mit Leichtigkeit höchst erfolgreiche Geschäftsmodelle zerstören kann, was für die Betroffenen sehr unangenehm ist.

Dank Ihres vorbildlichen Einsatzes, Frau Bundeskanzlerin, haben die Chinesen völlig damit aufgehört, einfach etwas zu kopieren, leben im Wohlstand und schützen ihre Bürger vorbildlich vor gefährlichen Inhalten aus dem Internet. Auch England und Frankreich nehmen sich bereits ein Beispiel an China.

In Deutschland dagegen wurden allein im vergangenen Jahr über 300 Millionen Musikstücke im Wert von 100-200 Millionen Euro illegal aus dem Internet heruntergeladen. Im Durchschnitt hat sich also jeder Bundesbürger einen unrechtmäßigen Vorteil von fast 2 Euro verschafft, zehnmal mehr, als legal verkauft wurde. Welch Wachstum und Wohlstand für Deutschland hätte man mit 100 Millionen Euro mehr in den Händen der Contentindustrie wohl erreichen können?

Die Versuche, dem Verbraucher mit technischen Mitteln unmoralische Handlungen zu erschweren, warenüberraschenderweise kontraproduktiv, da offenbar trotz aller Aufklärungsbemühungen nur wenige Konsumenten bereit sind, für defekte Produkte bei eingeschränkter Vielfalt Geld auszugeben, während funktionierende Produkte in voller Vielfalt einfach so aus dem Internet heruntergeladen oder von Freunden kopiert werden können.Aber das Internet wurde schliesslich nicht erfunden, um frei Informationen auszutauschen, sondern schnell viel Geld zu verdienen zu können.

Es kann nicht sein, dass weiterhin alle Bevölkerungsschichten, darunter auch viele mittellose Jugendliche und das sozial Schwache sich für wenig Geld Kulturgenuss verschaffen und dafür gerade einmal 6.7 Mrd. Euro Rundfunkgebühren, hunderte Millionen an Pauschalabgaben und Milliarden an Mehrwertsteuern auf technische Geräte entrichten? Oder noch schlimmer, sich vielleicht Fernsehaufzeichnungen mit herausgeschnittener Werbung ansehen? Diese existentielle Bedrohung des Nachwuchses unserer Kulturelite ist eine Bedrohung Deutschlands als Kulturstandort, so wie wir ihn kennen.

Was, wenn jeder Film, jedes Musikstück und jedes Buch, das jemals aufgezeichnet wurde, legal herunter geladen werden könnten, statt kontrolliert vermarktet und rechtzeitig entsorgt zu werden, um Neuem Platz zu machen? Da müsste der Nachwuchs ja bessere Produkte liefern als die Alten, und man müsste selbst entscheiden, was man rezipieren soll, oder sich auf Empfehlungen von Freunden verlassen, statt wie bisher bequem ummarktet zu werden.

Und Sie können es unmöglich zulassen, dass Nachwuchstalente unter Umgehung der etablierten, hoch entwickelten Verwertungskonzerne direkt an den Verbraucher verkaufen. Schliesslich tragen diese Konzerne mit ihren selbstlosen Spenden erheblich zur politischen Willensbildung in unserem Land bei.

Die Musik und Filmindustrie (1,6 bzw. 3 Mrd. € Umsatz) darf nicht weiterhin nur ein Mitesser am Gesäß der IT-Industrie (134 Mrd. €) bleiben, denn sie versorgt viele Stars, die wichtige Multiplikatoren sind und mit denen Sie, Frau Bundeskanzlerin, es nicht nicht verscherzen sollten. Bitte sorgen Sie dafür, das die Content-Industrie sich an prominenterer Stelle im Wirtschaftskreislauf festsetzen und sich ungehindert ausbreiten kann.

Ihre möglicherweise bestehenden Befürchtungen hinsichtlich der Popularität der notwendigen Massnahmen sind verständlich, aber Sie können sicher auch hier erfolgreich auf europäische Richtlinien verweisen, die umgesetzt werden müssen. Erfreulicherweise konnte ja Deutschland bereits dank der kostenlosen Mitarbeit von Konzernvertretern in den Ministerien deutliche Fortschritte bei der Wirtschaftsfreundlichkeit der Gesetze erreichen.

Geistiges Eigentum ist das Öl des 21. Jahrhunderts. Wo kämen wir da hin, wenn jeder Bürger in unserem Land Öl beliebig und zu geringen Kosten vervielfältigen könnte? Wir, das Internet, möchten Sie daher bitten, die Angelegenheit zur Chefsache zu machen, da es wohl derzeit kaum wichtigere Probleme gibt, um die Sie sich kümmern müssten.

In Hoffnung auf ihre Unterstützung und mit freundlichen Grüssen

Das Internet

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Twitkrit Hamburg vs Berlin

svensonsan - Dienstag, 29. April 2008 - 6:39 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (2)

Das ist niedlich. Auf Twitkrit gibt es ab sofort einzelne Twitter-Perlen. Finde ich gut. Geht los mit @Kosmar.

Entstanden ist Twitkrit in Berlin. Wo sonst?

Ausgedacht haben es sich aber ein paar Menschen aus Hamburg. Wer sonst?

Perfekt, das gibt dann ein Unentschieden.

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Anruf von nachbarschaftspost.com – Was für ein Quatsch

svensonsan - Sonntag, 27. April 2008 - 10:15 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (1)

Selten so etwas dämliches gesehen.
Gestern hat mich ein Computer angerufen und mir erzählt, dass eine Sprachmitteilung auf www.nachbarschaftspost.com für mich hinterlegt sei.

Meiner Meinung nach ist das ganz dreiste Abzocke, um es kurz zu fassen.
Es werden Gebühren von 9,- Euro im Monat erhoben, auf zwei Jahre macht das dann mal eben 216,- Euro.
Als alter Computer-Internetfuzzi weiß ich aber, dass man dafür nicht zahlen muss, keine Panik, wer da zahlt ist selber Schuld.

Wieso man bei so einem Angebot nicht zahlen muss? Das steht da: Kostenfallen im Internet

Wer wissen will, wer sich hinter www.nachbarschaftspost.com verbirgt, kann sich auf Nachbarschaftspost.net oder in einer Google-Group schlau lesen.

Sehr schön auch augsblog.de – Nachbarschaftspost zockt ab, da schlagen Massen von Kommentaren auf.

Nochmal: Im Internet zahlt man nix, vor allem nicht für Nachrichten.
Wer nicht klar informiert wird, was ein Service kostet, muss nicht zahlen.
Bei Nachbarschaftspost.com stehen die Preise irgendwo in den AGBs und damit ist das alles nichtig.

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www.Howard-Carpendale.de – Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Montag, 21. April 2008 - 8:37 Uhr
Filed under: Berlin gewinntComments (2)
20:10
20:10
uploaded by koke

Was für ein Spaß.
Soeben höre ich im Radio, das Howard Carpendale nach viereinhalb Jahren wieder auf Tour geht. Er hat ja auch eine neue CD.

Die nennt sich “20 Uhr 10″. Ein verwirrender Titel, gibt es doch nix, was um 20:10 Uhr passiert, ausser nochmal schnell pullern zu gehen vorm Spielfilm und eben noch ein Bier holen.

Ganz große Texte, man beachte das da:

“Ich wollt nie wieder singen. Doch ich musste mich nicht zwingen (…). Ich wollt nie mehr auf Tournee geh’n. Doch das konnte ich nicht durchsteh’n (…)

Quelle: Howard Carpendale “20 Uhr 10″

Aber hier gibt es ja nur Hamburg – Berlin Geschichten und jetzt macht Howi da auch mit.

Morgen, 22.04.08, spielt er in Hamburg, in der Color Line Arena und natürlich ist das Konzert ausverkauft.

In Berlin spielt er gleich zweimal, am 29. und 30.04.2008 in der Max-Schmeling-Halle, diese Konzerte sind noch nicht ausgebucht.

Schwierige Sache.
Wer bekommt die Punkte?

Die Nordlichter, die aufgeregt aus Pinneberg und co. angereist kommen um ihr 483. Howi-Konzert zu sehen oder die Berliner, die gleich zwei Konzerte sehen können, sich aber Zeit lassen und wie gehabt erst auf den letzten Drücker die Tickets kaufen?

Berlin bekommt die Punkte. Ich war noch nie auf einem Howard Carpendale Konzert, kann mir aber vorstellen, dass die Berliner mehr Spaß auf dem Konzert haben werden.

Die Berliner haben auch ein duftes Interview mit Howi

Fünf Jahre nach seinem Abschiedskonzert steht Howard Carpendale wieder auf der Bühne. Ein Gespräch über Heimat, Altern und unerfüllte Sehnsüchte

Quelle: berliner-zeitung – So ziemlich alles erreicht

Darum, www.Howard-Carpendale.de – Hamburg vs. Berlin – 1:2

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“… Ausstieg links …” Stimme Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Sonntag, 20. April 2008 - 8:34 Uhr
Filed under: Berlin gewinntComments (3)

Wenn man ICE, Bus oder sonstige Bahnen fährt, wird die nächste Station von einer Stimme angesagt.

Diese Stimme kommt aus Berlin.

Helga Bayertz spricht die Ansagen der Deutschen Bahn in Regionalzügen und Bahnhöfen sowie bundesweit in Bussen, S- und U-Bahnen. Sie lebt in Berlin.

Quelle: Zeitmagazin Leben – Frauen, auf die wir hören

Auf der Zeitmagazin Seite liest sie ein kurzes Gedicht von Wilhelm Busch vor. Ich habe es jetzt zehnmal versucht, aber jedesmal wenn ich sie höre, denke ich, dass ich im Zug sitze und gleich aussteigen muss.
Faszinierend.

Von den im Artikel gezeigten Damen kommt keine aus Hamburg.

Die Hanseaten haben nur diesen superwitz, alle touristisch interessanten Stationsnamen von Kinderstimmen vorlesen zu lassen. Im ICE ist es dann aber eine Stimme aus Berlin.

Wie tröstlich eigentlich. Selbst wenn man in Hintertupfing in den Bahnhof einfährt, Berlin ist immer bei dir, irgendwie.

Finde ich gut, darum bekommt Berlin die Punkte.

“… Ausstieg links …” Stimme Hamburg vs. Berlin: 0:4000

via: hauptstadtblog – Die Stimme aus dem Untergrund

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Schwarz-Grün in Hamburg vs. Rot-Rot in Berlin

svensonsan - Freitag, 18. April 2008 - 8:30 Uhr
Filed under: Berlin gewinntComments (1)

Die Weltpresse Lokalpresse überschlägt sich, seit gestern gibt es die schwarz-grüne Koalition in Hamburg.

Politik ist ja eher langweilig.
Ich wollte aber etwas dazu schreiben und dachte “Mensch, mach wat mit Farben”.

Also ab zu retrievr
und verschiedene Schwarz-Grüne Bilder suchen. Zwecks Inspiration, sehen was die Welt so bietet an Schwarz-Grün.
Ich male herum und beim ersten Pixeldings kommt eine schwarz-grüne Katze.
Ich kann es selbst kaum glauben, aber diese Katzennummer werde ich nicht mehr los.

Wat willste machen? Kannste nix machen.
Aber egal.

Es geht ja um Schwarz-Grün.
Soweit eine nette Koalition, jede Menge hübsche Fotos die alle, naja, eben schwarz und grün sind.

Jede Menge Grünzeug vor Schwarzen Hintergrund, ein schwarzes Schaaf auf einer grünen Wiese oder irgendwelche grünen Laserstrahlen sind die Lieblingsmotive der Schwarz-Grünen Koalition.

Soweit ganz hübsch. Den Bildern fehlt es auf Dauer aber an Abwechslung.
Immer nur Grünzeugs in Baum- Blumen- oder Blattform wird langweilig.

Mal sehen was die Berliner mit ihrem Rot-Rot so bieten.

Rot rote Bilder sind anders als die schwarz-grünen.

Es gibt überraschenderweise mehr rot.
Viel mehr rot.

Blumen, Kinder, Menschen, alles mögliche Obst, Erdbeeren, jede Menge Herzen, rote Schrift, Treppen, Gebäude, Schilder, Geschirr und alles mögliche mehr.

Rot rot bietet deutlich mehr Vielfalt.
Mehr Abwechslung, obwohl alles nur rot-rot ist.

cones
cones
uploaded by la femme jen

Wer hätte das gedacht?

Ich nicht und darum bekommt Berlin die Punkte.

Schwarz-Grün in Hamburg vs. Rot-Rot in Berlin, mal sehen, das ergibt ein unpolitisches 10:50
Rot-Rot liefert schönere Fotos.

Die sind nicht so kühl und bieten mit mehr Abwechslung.

Jetzt lese ich das mal in den Zeitungen nach. Ob die auch so hübsche Bilder haben?

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Prima Klima Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Donnerstag, 17. April 2008 - 8:19 Uhr
Filed under: Berlin gewinntComments (4)

Cat Conspiracy
Cat Conspiracy
uploaded by Tjflex2

Der Deutsche Wetterdienst veröffentlichte am 15.4.08 umfangreiche Informationen in Sachen Regionales Klima in Deutschland. Da kommt auch eine Menge Hamburg und Berlin vor.

Vorweg:
Es wird wärmer in Deutschland. Aktuell mal wieder der wärmste April seit irgendwann, es ist zu warm und das wird so bleiben.
Den Klimawandel live miterleben geht ganz einfach, einfach mal auf den Balkon gehen, da ist er dann.

Aber zurück zum Klima Hamburg und Berlin.

Berlin ist die wärmste Stadt in Deutschland und in Mecklenburg-Vorpommern scheint die Sonne am Längsten.

Punkte für den Osten.
Warum also an die Nordsee fahren, wenn man mehr Sonne an der Mecklenburgischen Seenplatte haben kann?

Da muss sich St. Peter-Ording warm anziehen, ich plane schon den Urlaub, ich will Sonne und muss nur nach Mecklenburg-Vorpommern fahren oder mache Urlaub auf der Sonneninsel Usedom.
Schon praktisch der Klimawandel.

Für die Freunde der Zahl:

Berlin

Jahresdurchschnittstemperatur in °C 9,1. Veränderung der Durchschnittstemperatur seit 1901 in °C +1,0. Durchschnittliche jährliche Niederschläge in l/m 2573. Mittlere jährliche Sonnenscheindauer in Stunden 1635.

Das Klima Berlins ist relativ kontinental geprägt und verhältnismäßig trocken. Durch den Wärmeinseleffekt der Stadt ist es insgesamt etwas wärmer als in den umliegenden Regionen.

Quelle: Klimawandel im Detail – Zahlen und Fakten zum Klima in Deutschland

Hamburg

Jahresdurchschnittstemperatur in °C 8,8. Veränderung der Durchschnittstemperatur seit 1901 in °C +1,2. Durchschnittliche jährliche Niederschläge in l/m 2750. Mittlere jährliche Sonnenscheindauer in Stunden 1507

Das Klima von Hamburg ist infolge der nahen Meere im Jahresgang relativ ausgeglichen. Durch den städtischen Wärmeinseleffekt ist es etwas milder als im Umland, was sich insbesondere bei den Minimumtemperaturen bemerkbar macht.

Quelle: Klimawandel im Detail – Zahlen und Fakten zum Klima in Deutschland

Was sie auch noch in ihrem Zahlenwust haben, ist eine Tabelle mit Trends des Niederschlags. Aber ich muss gestehen, ich blicke nicht, was die mir da sagen wollen.

Im Jahr hat Hamburg 13,8 – Berlin 5,7
Ich weiß leider nicht was sie da haben. Punkte? Liter? Prozentuale Abweichung von was? Ich weiß es nicht.

Egal. Das Klima in Hamburg und Berlin zusammengefasst:

Die Hansestadt hat es nicht so mit dem Wetter. Hier regnet es ständig und nach dem Regen stinkt es aus der Kanalisation nach Fisch. Insgesamt irgendwie suboptimal. Da lobe ich mir Berlin. Dort regnet es weniger, es ist wärmer, die Sonne scheint länger und der Temperaturanstieg ist nicht so stark.
Dafür stinkt es im Sommer immer heftig nach Hundescheisse.

Gehüpft wie gesprunge, sagt man dazu in Hessen.

Punkte für Usedom.

Prima Klima Hamburg vs. Berlin 13,8 : 5,7 – Usedom bekommt 400 Punkte.

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Mario Kart Wii – Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Mittwoch, 16. April 2008 - 8:33 Uhr
Filed under: Hamburg gewinntComments (1)

Was für ein Spaß.
Seit kurzem besitze ich Mario Kart für die Wii.
Ich habe mir das Bundle mit dem Lenkrad gekauft bei Karstadt gekauft, im Saturn und Media Markt war es ausverkauft.

Was soll ich sagen?
Mario Kart für die Wii ist ganz großes Tennis. Eine absolute Kaufempfehlung. Echt jetzt. Muss man gar nicht groß begründen, ist einfach so.

In Berlin hatten wir ja damals nix, keine Wii, nur den GameCube.
Dafür gab es auch Mario Kart aber das hat mich irgendwie nicht so begeistert, lag wohl daran, dass ich Berlin alles irgendwie nicht so begeistert, zumindest dann nicht, wenn man sich so durchschlägt mit 1000 Projekten hier und da.

In Hamburg sieht das anders aus.
Mario Kart auf der Wii begeistert mich und ich habe echt eine Menge Spaß.
Im ersten Anlauf habe ich alle 50ccm Cups gewonnen. Ein toller Erfolg wenn man jahrelang nicht Mario Kart gespielt hat.

Nintendo kann das einfach. Schnelle Erfolge und wenn man dann auf die höheren Klassen umsteigt, wird das Spiel brettschwer. Unspielbar eigentlich, ich verliere nur gegen den Computer und muss üben, üben, üben.

Steuerung:
Die Steuerung mit dem Lenkrad ist ungewohnt aber lustig. Für die kleinen Klassen reicht das Lenkrad, aber wer mehr will, wird schnell auf einen echten Controller umsteigen. Der Gamecube-Controller ist weiterhin der beste für Mario Kart, gar keine Frage. Damit klappt der Turbo einfach jedesmal, mit dem Lenkrad habe ich das überhaupt nicht geschafft, wahrscheinlich bin ich aber auch nur zu doof dafür.

Grafik:
Es gibt eine Menge Reviews über Mario Kart, in denen sich Menschen über die Grafik beschweren. Einige Level sind sehr schlicht und sehen doch sehr nach N64 oder SNES Grafik aus.
Die Leute, die darüber jammern, haben etwas überhaupt nicht verstanden.
Mario Kart gibt es seit gefühlten 100 Jahren.
Das haben wir schon auf dem SNES gespielt, da waren die Jammerlappen in den Foren noch gar nicht geboren. Damals sahen die Level so aus, weil technisch nicht mehr möglich war.
Jetzt ist technisch mehr möglich aber Nintendo macht es genau richtig und baut die alten Level im alten Look ein.
Für die Deppen da draussen: Das ist Absicht, das ist Kunst, wenn man so will.
Ich erinnere mich genau an die alten Level und die Erwartung wird nicht durch highglossypop Grafik zerstört, nein, es ist genauso wie damals. Leicht gepimpt, aber es fühlt sich so an wie früher und sieht auch so aus. Die Grafik ist genau richtig. Meine Erwartungen und Erinnerungen an Mario Kart werden nicht zerstört und wer über die Grafik jammert hat null Ahnung von Videospielkultur.

Tips und Tricks:
Wer die höheren Klassen spielen und vor allem auch gewinnen will, muss sich reinhängen. Mario Kart entwickelt einen knackigen Schwierigkeitsgrad und ein Blick in die MARIO KART WII FAQ kann nicht schaden. Da steht eigentlich alles, was man über das Spiel wissen muss.
Es gibt auch noch das da: Mario Kart Wii, how to unlock everything, aber dafür fehlt mir die Zeit. Ich will ab und an spielen, Spaß haben und mich an schnellen Erfolgen erfreuen.

Mario Kart Wii – Hamburg vs. Berlin, mal sehen, in Berlin hatte ich mit Mario Kart nicht so viel Spaß, darum gibt es Punkte für Hamburg. Ich sag mal 321:100

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Twitter-Interview mit Hamburg und Berlin

svensonsan - Montag, 14. April 2008 - 16:08 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (2)

Mich fragt zwar keiner, aber ich antworte trotzdem. Genau wie Frau Gröner. Dank an Cem für die TwitterInterviews.

svensonsan, Sven Dietrich, twittert seit April 2007. Bio: Katzenbilder am Morgen vertreiben Kummer und Sorgen. Location: Hamburg, Germany, Web: pop64.de, Following 359, Followers 394, Updates 2,971.

CemB: Was ist eigentlich der Spass an Twitter für dich?

Es geht schnell, es ist ungezwungen, es geht einfach und es ist vollkommen nutzlos. Es bringt nahezu null Traffic, es hat keine Relevanz und trotzdem habe ich sehr großen Spaß mit Twitter. Ich selbst nutze Twitter eigentlich nur um mit mir selbst zu reden. Dank Twitter können die Anderen dann mitlesen. Ich schreibe auch manchmal nur an die TwitterBox in meinem Blog, das sind dann Hamburg-Berlin Geschichten.

CemB: Worüber twitterst du? Was twitterst du? Zu welchen Zeiten twitterst du?

Am liebsten twitter ich von draussen, per SMS. Auf der Strasse passieren einfach zu lustige Sachen. Darüber twitter ich sehr gerne, zu jeder Tag und Nachtzeit. Dank eines umfangreichen Beruflebens twittere ich in letzter Zeit eher tagsüber, Nachts schlafe ich und träume mir in 140 Zeichen einen Traum zusammen.

CemB: Hat Twitter deine Kommunikationsgewohnheiten verändert? Dein Leben bereichert?

Ja. Ich habe einen Job über Twitter gefunden, sogar mehr oder weniger ein Bewerbungsgespräch auf Twitter geführt. Meine Schwiegermutter in spe und meine Eltern lesen immer auf Twitter mit, da bin ich mir aber eher unsicher ob das jetzt mein Leben und nicht etwas deren Leben bereichert.

CemB: Nutzt du es für dein Networking? Wie drückt sich das für dich aus?

Ich verabrede mich über Twitter, allerdings nur bei irgendwelchen Events. Ich maile manchmal mit Freunden auf Twitter, ich bekomme regelmäßig irgendwelche Meldungen als Twitternachricht, ich lese die Blogs, die auf Twitterseiten angegeben sind, ich bekomme Einladungen zu irgendwelchen Dingsbums-Dingern auf Twitter. All das ist irgendwie Teil meines Netzwerkes. Jede Menge Leute, die ich eigentlich gar nicht kenne, die aber über Twitter näher rücken und ich mich mit ihnen sofort ‘gut’ verstehe.

CemB: Hast du durch Twitter neue Themen und Leute kennengelernt? Neue Impulse und Anregungen bekommen?

Kosmar kenne ich eigentlich nur über Twitter, obwohl ich ihn eigentlich gar nicht kenne. Ebenso die vielen anderen Menschen, die ich eigentlich gar nicht kenne. Ich habe etliche Menschen über Twitter kennen gelernt und falls ein neuer Job als Impuls zählt, habe ich auch schon neue Impulse über Twitter bekommen.

CemB: Nutzt du Twitter auch beruflich?

Ja. Interne Kommunikation (wohin zum Mittagessen) und Wünsche bezüglich von Twitterlesern sind die häufigsten beruflichen Anwendungen auf Twitter. Es gibt ein paar Kunden mit denen ich ab und an über Twitter kommuniziere, aber das ist eher die Ausnahme.

Hauptsächlich erfreuen sich die Kollegen an den Tweets und manchmal geben sie sogar zu, dass sie sie lesen.

CemB: Wie gehst du mit Followern um?

Gut. Wenn sie nicht völligen Stuss oder total ernstgemeinten Quatsch schreiben, followe ich ihnen.

CemB: Welche Twitter-Clients nutzt du? Twitterst du auch mobil?

Web und SMS. Ausschliesslich.

CemB: Siehst du Wechselwirkungen zwischen Blogs und Twitter? Oder mit anderen Plattformen?

Das Twitter auf der Re:publica im großen Stil die Blogbeiträge gekillt hat, finde ich überhaupt nicht gut. Kein Mensch liest den Quatsch auf Twitter, niemand findet das jemals wieder.

Twitter ergänzt Blogs, irgendwie. Durch Twitter ‘fühlen’ sich Blogs plötzlich so relevant an. Viel mehr Text, man kann Bilder einbauen und alles, man überlegt ob man abgemahnt werden kann für diesen Satz, all das gibt es bei Twitter nicht, da sabbelt jeder drauf los.
Das finde ich gut.

CemB: Was kommt nach Twitter?

Babylonische Tupperware?

Ich weiß es leider nicht. Wenn ich es wüsste würde ich es sofort bauen.

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