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Im Oktober 2004 bin ich von Berlin nach Hamburg umgezogen. Seitdem vergleiche ich Hamburg und Berlin und schreibe über die Unterschiede zwischen den beiden Städten.

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Internetflatrate (mit 100MBit?) Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Donnerstag, 13. Dezember 2007 - 23:32 Uhr
Filed under: Hamburg gewinntComments (9)

Ich werde Hauptmieter der WG und suche weiter nach dem saubersten Stromanbieter, dem duftesten Gas und natürlich einer superknorkeschnellen Internet-Anbindung.

Mal sehen, was es in Hamburg an Internetanbietern so gibt.

Die Flatrate muss ins Haus. Dieser ganze 2ct pro Minute Quatsch ist nix für mich, ich will schnelles Internet. Der Rechner ist fast immer an wenn ich zu Hause bin und ich will schnelles Internet haben.

Die üblichen Verdächtigen sind Telekom und Hansenet.
Telekom kann ich nicht leiden, weil die der Meinung sind, ein Patent auf das M in CMYK zu haben.
Völliger Scheiss, die mahnen alles ab, was bei drei nicht aufm Baum ist und eine der Grundfarben des Print nutzt. Sowas kann ich nicht leiden, das ist völliges Elend und darum fliegt die Telekom aus der Auswahl raus.

Hansenet macht auch Internet, meine neue Mitbewohnerin bringt den Telefonanschluss mit und wir könnten für 29.90€ das Alice Fun bekommen. 16.000 Kbit download und 800 kbit upload, dazu gibt es auch eine Telefon-Flatrate.

Eigentlich kein schlechter Deal, aber da geht noch was.

ciscolab
ciscolab
uploaded by roney

Es gibt da diesen kleinen Anbieter Namens wilhelm.tel. Die bieten eine 100 Mbit / 5000 Kbit Flatrate an.
Das ist für Internetspacken wie mich natürlich ganz großes Tennis.
Endlich eine Sinnvolle Upload-Geschwindigkeit und mit 100 Mbit im Netz surfen kann ich mir kaum vorstellen, das müsste alles zack-zack machen und wuppen wie sonst was.

Die machen das übers Kabel, man bekommt ein komplett Packet mit Kabelfernsehen, Telefonanschluss und Telefonflatrate und dazu eben die Internetflatrate mit 100 Mbit.

Leider ist deren Support, ich sag mal, langsam.
Ich habe die natürlich sofort angemailt aber die kommen nicht ausm Quark.
Schade eigentlich, ich wäre ein treuer Kunde geworden, aber sie wollen nicht.

Auch Hansenet bietet angeblich irgendwann eine 100Mbit Flatrate an, das hatte ich schonmal, aber da ist nichts weiter passiert.

Darum wird es die Hansenet Alice Fun Nummer und ich freue mich über 16 Mbit.

Spannend wird dann der Umzug, ich habe ja etwas Angst, hier ein oder zwei Wochen kein Internet zu haben.
Ein Horror, was mache ich dann bloss?

In Berlin hatte ich nur die damals superschnelle Telekom-Flatrate mit 768 Kbit, war auch toll, aber in Hamburg geht das alles schneller, darum gibt es Punkte für Hamburg.

Internetflatrate Hamburg vs. Berlin 16.000 : 768

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Zweimal Dönerstag

svensonsan - Donnerstag, 13. Dezember 2007 - 22:53 Uhr
Filed under: Hamburg gewinntComments (6)

Der war am Mittwoch:

Dönerstag
Dönerstag
uploaded by svensonsan

Und der ist von letzter Woche:

Dönerstag
Dönerstag
uploaded by svensonsan

Das Dubara wird zu meinem Lieblingsdöner.

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Der HVV, Twitter und ich

svensonsan - Donnerstag, 13. Dezember 2007 - 12:48 Uhr
Filed under: Hamburg gewinntComments (8)

Ich so neulich im Abendblatt gewesen und jemand beim HVV hat das gelesen.

Er so per E-Mail: “im Hamburger Abendblatt vom 7. Dezember 2007 war zu lesen, dass Sie das Tarifsystem des HVV nicht nachvollziehen können.

Ich so zurückgeschrieben und heute zum Telefonieren verabredet.

Ein nettes Telefonat in dem ich in zehn Minuten mehr über den HVV gelernt habe, als je zuvor.
Das schreibe ich noch zusammen, ich wollte nur kurz auf dieses Twitterding hinweisen.
In Twitter hatte ich erwähnt, dass ich mit jemanden vom HVV telefoniere.
Daraufhin habe ich das da bekommen:

Ich hab’s ihm nicht gegeben, eher anders herum, er hat mir die volle Packung HVV verpasst.
Die BVG werde ich auch noch anschnorren, mal sehen, vielleicht klappt das ja.
Die Frage nach den Preisen habe ich vergessen vor lauter Erklärungen.
Dafür habe ich die Kurzstrecken komplett verstanden und dazu gibt es einen niedlichen Artikel.

Punkte für den HVV, die BVG meldet sich nicht.
HVV 1000 Bonuspunkte.

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Facebook vs. StudiVZ

svensonsan - Donnerstag, 13. Dezember 2007 - 8:56 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (8)

Facebook.com, die ultimative Bagger-, Studenten-, Gesichter- und Kollegenbörse, startet nächstes Jahr eine deutsche Version.

Via: Facebook startet deutsche Ausgabe und Germanisches Facebook im Frühjahr 2008.

Facebook ist eine Seite, auf der ich ein Profil anlege mit dem üblichen “meine Hobbies, meine Schuhgröße, Vorname der Katze” Kram und mich anschliessend mit Leuten, die ich eigentlich gar nicht kenne, vernetze und “Freund” werde.

So wie das StudiVZ, MySpace und alle anderen auch machen.

StudiVZ ist mit großem Abstand die meistbesuchte und meistgeklickt Webseite in Deutschland. Der Student an sich hat scheinbar viel Zeit und klickt wie ein wahnsinniger durch die Bildergalerien der User oder kommentiert die Party vom letzten Wochenende.

So ziemlich jeder Student in Deutschland ist in StudiVZ angemeldet. Dazu muss man denen gratulieren. Eine langweilige Seite, aber jeder ist drin und das zieht natürlich den letzten Hansel auf die Seite.

Jetzt kommt aber Facebook auf deutsch und da kann sich StudiVZ warm anziehen.

Bei Facebook finde ich jetzt schon mehr Leute die ich tatsächlich in echt kenne, ich kann lustige Sachen machen wie Gemüse werfen, einen Vampir los schicken um meine Freunde zu beissen, ich kann sogar mein eigenes pop64.de Blog da einbauen. Eine endlos lange Liste von Anwendungen, mit denen ich mein Profil aufhübschen kann.
Alles Dinge die bei StudiVZ gar nicht gehen.

Da kann ich nur Bilder hochladen, mich in Gruppen rumtreiben und ins Gästebuch schreiben.
Das war es im Prinzip schon.

Ich bin sehr gespannt, wie die deutsche Version von Facebook angenommen wird.
Leider sind in Deutschland die langweiligen Webseiten am erfolgreichsten. Dazu kommt noch dieser Unwille zum Wechsel, was man kennt, das hat man und da bleibt man auch erstmal, ganze schlimme Sache hierzulande.

Wer wissen will, warum Facebook irgendwie witzig ist, kann sich da anmelden, mein Profil besuchen und mich als Freund hinzufügen. Ich werde sofort mit Gemüse werfen oder ein Autorennen beginnen.

StudiVZ hat rein technisch bereits jetzt verloren, ob die vielen Studies das überhaupt raffen, was man da alles machen kann bleibt abzuwarten.

Trotzdem gewinnt facebook.
Facebook vs. StudiVZ 30.000 : 0

Ach ja, einige schreiben, dass es jetzt auch Xing an den Kragen geht, aber das glaube ich nicht.
Die User, die dafür zahlen, werden auch bleiben und der ganze Spielkram wie auf Facebook interessiert mich als Xing User nicht.

Noch mehr Krams über Facebook gibt es auf f8club – Alles über Facebook

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Welchen Stromanbieter – Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Mittwoch, 12. Dezember 2007 - 8:24 Uhr
Filed under: Hamburg gewinntComments (10)

Kinning, hier passieren ganz wunderbar aufregende Sachen.
Ich bekomme eine neue Mitbewohnerin, die bisherige Mitbewohnerin zieht aus, und im Zuge dessen werde ich Hauptmieter der Wohnung.
Das bringt jede Menge Spaß mit sich.

Welchen Stromanbieter nehme ich?
Welche Internet-Flatrate soll ich buchen?
Welcher Gas-Anbieter macht gut riechendes Gas?

Das wird natürlich hier festgehalten.

Los geht es mit Stromanbietern.

Als ich in Berlin das letzte Mal Hauptmieter war, gab es dieses ganze Strom-Gas Gefrummsel noch nicht.

Heutzutage kann ich in Hamburg zwischen 32 42 Stromanbietern wählen.
32 42!!!
Die machen alle nichts anderes als meinen Zählerstand zu erfassen und meine Strommenge in Rechnung zu stellen.

power lines
power lines
uploaded by shoothead

Im Bekanntenkreis hält sich vereinzelt hartnäckig die Meinung, dass man bei einem neuen Stromanbieter genau diesen tollen, neuen, gelben, wahlweise auch sauberen Strom direkt an die eigene Steckdose geliefert bekommt.

Das ist natürlich totaler Quatsch.
Um Hamburg stehen gleich drei Atomkraftwerke und beliefern die Stadt und die Region mit Energie.
Wenn ich jetzt Ökostrom buche, bekomme ich haargenau den gleichen Atomstrom wie vorher. Da wird keine neue 380 kV Freileitung direkt in meine Wohnung verlegt.

Allerdings fördere ich damit die Nutzung von regenerativen Energiequellen und kann mir am Abend einreden, dass mein Licht sauberer leuchtet, es ist ja weniger Schmutz drin.

The Plug-Hole
The Plug-Hole
uploaded by Tony~M

Darum nehme ich Ökostrom.
Obwohl meine Ökobilanz dankt Laptop und Computer für die nächsten 18 Leben komplett im Eimer ist, kann ich mir jeden Abend einreden, dass mein Strom jetzt sauber ist.
Find ich gut und darum buche ich das.
Welchen Anbieter ich nehme, mal sehen, es gibt so viele, ich weiß es nicht.

Lustigerweise ist der Vattenfall eigene Ökostrom in Berlin etwas billiger als in Hamburg. Dank der höheren Grundgebühr ist er dann aber für mich wieder teurer als der Hamburger Vattenfall-Naturstrom …

Die vielen anderen Anbieter haben meistens einheitliche Preise und unter denen suche ich mir einen aus.

Daher, klare Sache, Stromanbieter – Hamburg vs. Berlin 560:0

Update:
Neu hinzugekommen in die Auswahlliste meiner potentiellen Stromanbieter ist die EWS Schönau.

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Weg-Bier mit Waffen – Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Dienstag, 11. Dezember 2007 - 18:47 Uhr
Filed under: Berlin gewinntComments (2)
Sosta
Sosta
uploaded by Iguana Jo

Die Hanseaten und der Kiez.
Immer wieder ganz großes Tennis.

Ich meide die Reeperbahn am Wochenende, ich habe besseres zu tun als zwischen total besoffenen Vollspacken mit Kotze aufm Leibchen und zahlreichen kreischenden Junggesellen-Abschieden aus Puckelmuckel meinen Abend zu verbringen.

Es sei denn, ich habe selbst voll einen im Tee, dann macht der Kiez ja Spaß.
Rein technisch gesehen kann man das ja nur betrunken da aushalten oder gibt es jemanden, der nüchtern im Silbersack rumsteht?
Ich hoffe mal nicht, ich jedenfalls würde sofort durchdrehen.

Man hat ein Bier in der Hand und zieht von Laden zu Laden, so war es zumindest bislang.

Jetzt hat sich jemand eine dufte, neue Sache einfallen lassen.

Biertrinken aufm Kiez wird verboten, bzw. soll es ein Alkoholverbot aufm Kiez geben.
Kein öffentliches Trinken mehr. Davon erhofft man sich weniger Gewalt, Weltfrieden, Glückseligkeit, die Lösung sämtlicher Jugend- und Schulprobleme und alles.

Herzlichen Glückwunsch, das habt ihr sehr gut gemacht.

… Tausende Jugendliche konsumierten ihren Alkohol auf der Straße. Mehr Dreck, mehr Aggressivität und mehr Gewalt seien die Folge …

Quelle: Hamburg will öffentliches Trinken auf dem Kiez verbieten

Ehrlich, find ich gut.
Jeder, absolut jeder Jugendliche wird dadurch sofort zu einem besseren Menschen.
Er wird nie auf die Idee kommen, sein Bier woanders zu kaufen.
Niemals würde er das Bier woanders trinken als aufm Kiez.
Jeder wird ab sofort seinen Müll brav mit nach Hause nehmen.
Die Menschen prügeln sich nicht mehr, warum auch, die CDU sagt, das passiert jetzt nicht mehr und nüchtern betrachtet (voll der Witz wa?) lohnt sich ein Streit nicht.

Ich gratuliere Hamburg zu dieser klugen und weisen Entscheidung.
Die ganzen Junggesellenabschiede sind ab Mai 2008 woanders, die Jugendlichen trifft man auch nicht mehr und die lustige Kombination von Rauchverbot und Alkoholverbot aufm Kiez ist so bekloppt, da kann man den Kiez auch gleich dicht machen und sich freuen, in einer besser, sauberen, schöneren Welt zu leben.

Aber das geht noch weiter.
Ganz fein auch, das ich jetzt erst keine Waffen mit auf dem Kiez nehmen darf.

… verbietet ab 11. Dezember in den Brennpunkten rund um die Reeperbahn in St. Pauli und dem Hansaplatz in St. Georg das Tragen von Waffen. Dies sei ein weiterer Baustein für die Sicherheit der Menschen in der Stadt …

Quelle: Reeperbahn und Hansaplatz werden zu waffenfreien Zonen

Das finde ich ganz groß.
Da demnächst niemand mehr aufm Kiez ist, warum auch, man darf weder trinken noch rauchen, lümmeln alle woanders rum und kloppen sich da einen auffe Zwölf.

Ist auch sinnvoller, weil Waffen darf man ja in der ganzen Stadt tragen, die zwei, drei Ecken aufm Kiez interessieren doch Niemanden.

Ich kaufe mir auch ne Waffe, ich darf ja eine tragen, zumindest verstehe ich das so. Solange ich nicht aufm Kiez bin, darf ich ne Karre tragen und Bier trinken, aufm Kiez aber nicht? Ich verstehe das nicht.

Punkte für Berlin. Es interessiert niemanden, jeder wird weiter sein Bier trinken und die Gewalt wird kein Stück abnehmen. Verlagern wird sich das alles aber sonst passiert nicht.

Weg-Bier mit Waffen – Hamburg vs. Berlin 0:5000

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Mit dem Flugzeug in New York – Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Dienstag, 11. Dezember 2007 - 18:45 Uhr
Filed under: Hamburg gewinntComments (2)

Edit: Das hier ist langweilig. Wenn du das liest explodiert dein Thalamus und du wirst Gefühlslos.

Das sieht schlecht aus für Udo, mich und alle anderen Hamburger.

Die direkte Flugverbindung von Hamburg nach New York mit Emirates. Doch zum 30. März soll dieses Angebot aus dem Flugplan gestrichen werden, wie Emirates mitteilte.

Quelle: Welt – Ich fliege nicht mehr nach New York

Blöde Sache, eine Verbindung weniger.
Bleibt in Hamburg nur noch der Continentalflug CO 075.

Bin ich noch nie mit geflogen und ich werde auf absehbare Zeit auch nicht damit fliegen.
Die Preise sind irgendwie komisch, mal kostet der Flug 300, dann plötzlich 800.
Da das mit dem Lottogewinn irgendwie nicht geklappt hat und Fahrradfahren in Hamburg auch toll ist, bleibe ich eben hier.

Die Berliner können auch täglich nach New York.
Mit Delta Airlines, DL 079 fliegt um kurz vor Zwölf nach New York.
Der Berliner an sich schläft ja gerne etwas länger, daherfliegt der wohl erst so spät los.
Auch von Berlin aus war ich noch nie in New York.

Dankenswerterweise gibt es, extra für mich, in Hamburg ein neues Musical Namens: “Ich war noch niemals in New York“.
Dufte Sache, kannste mal anschauen und dann weisste wie es ist, wenn man noch nie in New York war.

Man kann also von Hamburg und Berlin nach New York fliegen.

Spassig wird das erst, wenn man den ganzen Stuss liest, die sich die PR-Horste von Hamburg und Berlin für einen dusseligen Flug einfallen lassen.

Ganz groß auch: New York: Wowereit beim Start der Delta-Direktverbindung.
Da gibt es eine Fernsehturm- und Freiheitsstatuenfigur, die grinsend hinter Wowi stehen.

Und wer bekommt jetzt die Punkte?
Nach New York fliegen kann man von beiden Städten, aber nur in Hamburg gibt es ein Musical dazu. Eigentlich ne klare Sache wer hier die Punkte bekommt.
Ich war noch niemals mit dem Flugzeug in New York – Hamburg vs. Berlin 100:50

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User generated print content – Zitty/TIP Termin-Dramatik

svensonsan - Freitag, 7. Dezember 2007 - 17:58 Uhr
Filed under: Hamburg gewinntComments (6)

Nach lustigem hin- und her Mailen mit diversen Menschen in Berlin und lesen von -zig Artikeln bezüglich der kostenpflichtigen Termine ist mir noch etwas aufgefallen.

Zitty/TIP bestehen seit 30 Jahren zum großen Teil aus Inhalten, die sie von ihren Lesern geliefert bekommen.

Lustigerweise mache ich ja so etwas im Internet.
Eine Webseite, die davon lebt, dass Leser/User sie mit Inhalten füttert.

Jetzt will die Zitty/TIP also Geld für die Termine/Veranstaltungen haben.
Nicht nur die beiden, das gilt auch für:

Macht zusammen: 1,021 Millionen Leser ab 14 Jahren, 10,0001 Millionen Visits laut IVW (Angaben aus dem Cine-Marketing-Brief). Pardon, wenn das kein Ausnutzen einer Monopolstellung ist, was dann?

Quelle: Kommentar auf reptilienfonds-Blog

Ich kann mir nicht helfen, ich bin weiterhin der Meinung, dass die da einen ganz, ganz großen Fehler machen.

Der Berliner an sich reagiert ja bekanntermassen vollkommen allergisch bei Sachen wie Gewinnmaximierungen oder Monopolstellung.

Wenn der Berliner, oder der Volksmund, erstmal bemerkt, dass er als Dank für jahrelanges Inhalteliefern so derbe einen vor den Latz bekommt, dann ist der Berliner an sich aber mal sowas von sauer, das passt auf keine Butterstulle.

Zitty und TIP werden unsichtbar, was will der damit?

Soll die mal sehen, wie sie ohne den Berliner an sich klar kommen und so viele TIP-kaufende Schwaben leben nun auch nicht in Berlin, dass die das alleine schaffen könnten.

Rein technisch gesehen ist das natürlich auch vollkommen albern.
Das ist meiner Meinung nach eine Abzocke, fürs digitalisieren 30€ oder 390€ zu nehmen.
Völliger Quatsch. Ich gebe als Veranstalter meine Inhalte bereits auf einer Webseite ein, was muss denn da noch digitalisiert werden?
Dazu habe ich keine Garantie, dass meine Inhalte auch erscheinen, obwohl ich dafür zahle?

Hallo! Wir haben 2007, bald 2008, rein Theoretisch kann ich alle Berliner-Termine mal eben in einem Google-Kalender verwalten, da weiß ich dann auch, dass sie gefunden werden und online sind, das ist ja bei Zitty/TIP nicht der Fall.
Ja, wer will, baut mal eben den Terminteil des TIPs nach, technisch kein Problem.
Genau darum ist es lachhaft, dafür so viel Geld zu nehmen. Ich hoffe ja, die Berliner Clubkommission baut das mal eben in sinnvoll.

Sollten die beteiligten Verlage diese Praxis nicht beenden, werden wir alternative Medien unterstützen bzw. solche entwickeln.

Quelle: Boykott Berliner Clubcommision

Eine Webseite, die von den Inhalten ihrer Leser lebt und so etwas machen würde, kann eigentlich sofort dicht machen.
Ganz albern, ganz großer Mist, vollkommen peinlich.
Stell dir vor, du zahlst bei eBay Geld um deine Auktion online zu stellen und die erscheint einfach nicht.
Oder eine Anzeige bei mobile.de. Oder dein Baggerprofil bei Meetic oder neu.de. oder oder oder.

Es gibt tausende Webseiten, die von den Inhalten ihrer User leben, genau wie es bei Zitty und TIP in Printform der Fall ist.

“Print ist tod” liest man ja manchmal, ich dachte, das wäre ein Gerücht. Aber nach der Nummer kann man sagen, das Print mindestens Hirntod ist und nur noch an der Maschine hängt.

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Stulle Freitagscontent – B-List Blogger

svensonsan - Freitag, 7. Dezember 2007 - 11:38 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (1)

Stulle Freitagscontent erscheint immer am Freitag und es werden bekloppte, komische und lustige Sachen aus diesem neumodischen Internet gezeigt. Content heisst das, weil Inhalt irgendwie blöd klingen würde.

B-List Blogger
Ich bin so derbe B, das gibts gar nicht.
via: kineda.com – Are You an A-List Bloglebrity? und Wie relevant sind Blogger wirklich?.

Ich bin ab sofort offiziell B-relevant, was aber nix heisst.
Ich blogge auch nicht mehr, ich schreibe Zeug in dieses Internetz.

Wichtig in diesem Zusammenhang auch die frage, ob es das auch bei Twitter gibt?

A-Twitterer? B-Twitterer und C-Twitterer?

Kann das mal jemand rausfinden?

Vielleicht mit twitterposter.com/de?

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Stadtmagazine Hamburg vs Berlin – oder Zitty und Tip vs. ganz Berlin

svensonsan - Freitag, 7. Dezember 2007 - 11:19 Uhr
Filed under: Hamburg gewinntComments (3)

Zitty und Tip, die beiden wundervollen Sadtmagazine in Berlin die ich in Hamburg so vermisse, drehen gerade durch und sorgen dafür, dass sie demnächst den Bach runter gehen.

Zur Erinnerung: Tip und Zitty erscheinen alle zwei Wochen und man kauft die eigentlich nur um Termine/Veranstaltungen zu lesen. Alles andere in den Heften ist eher Nebensache, die Termine und das Kino-Fernsehprogramm sind der Grund, warum die gekauft werden.

Vor kurzem haben Tip und Zitty begonnen, ihr eigenes Grab zu schaufeln.

Eine Veröffentlichung in den Veranstaltungen und Terminen soll kostenpflichtig werden. Bislang war das kostenlos.

Da muss ich so lachen, das gibts gar nicht.
Warum? Darum:

„Hinzufügen möchten wir, dass wir natürlich die vollständigen digitalen Daten von der Cine Marketing GmbH annehmen werden, aber nach wie vor keine Veröffentlichungsgarantie für alle Medienhäuser abgeben können.“ Gezahlt werden muss also dafür, dass den beiden Magazinen der Inhalt ihrer Ausgaben geliefert wird, ob das aber tatsächlich zum Abdruck der Veranstaltungen führt, darüber darf man sich dann überraschen lassen. Denn gezahlt wird ja nur für die Digitalisierung, nicht aber für den Abdruck.

Quelle: Berlin – Stadtmagazine tip & zitty kassieren ab

Es gibt 8000 Angebote im Internet, die nichts anders machen als Termine online zu stellen und dann kommen Tip und Zitty daher und wollen dafür Geld?
Nur für die digitalisierung? Ich zahle und habe nicht!! die Garantie, dass meine Veranstaltung erscheint?

Liebe Zitty, lieber Tip: Meiner Meinung nach ist das der allergrößte Scheiss den ihr je gemacht habt. Da haben euch die Marketing-/Werbefuzzies euch den totalen Dreck angedreht.

Niemand zahlt heutzutage für so eine digitalisierung Geld.
Gebt den Leuten ein Formular auf eure Webseite und lasst sie das selbst eingeben.
Kostenlos.
Geht ganz einfach.
Dann könnte man eure Webseite auch mal sinnvoll nutzen.

Alles andere ist, meiner Meinung nach, unglaublicher Schwachsinn und wird euch in den Ruin treiben.

Weitere Artikel dazu gibt es auf hauptstadtblog – Das Berliner Terminkartell, im Terminkartell-Blog und natürlich im reptilienfonds-Blog – Tip & Zitty sourcen ihre Kernkompetenz aus.
Da gings los, da finden sich die meisten Kommentare diesbezüglich und das ist ein guter Einstieg in diese Lachnummer.

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