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Im Oktober 2004 bin ich von Berlin nach Hamburg umgezogen. Seitdem vergleiche ich Hamburg und Berlin und schreibe über die Unterschiede zwischen den beiden Städten.

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Tschüss superReal digital media GmbH (neu: superReal – Agentur für Neue Kommunikation)

svensonsan - Mittwoch, 31. Oktober 2007 - 21:34 Uhr
Filed under: Hamburg gewinntComments (12)

Drei Jahre war ich bei superReal digital media GmbH (neu: superReal – Agentur für Neue Kommunikation). Heute war mein letzter Tag. Ich habe Geschenke bekommen, war was trinken und bin froh, dass die letzten drei Jahre so waren wie sie waren.

Von Berlin nach Hamburg wegen superReal (sR).
Ein Praktikum war der Grund für den Umzug. Ich war der fünfte im sR Team. Habe als kleiner Flasher angefangen, acht Trilliarden Banner gebaut und bin jetzt ein Front-End Mensch geworden.
Irgendwas mit Design und Useability, dazu noch die ganze CSS und Web 2.0 Kiste, aber das interessiert sowieso Niemanden.

Wie gesagt, ich war der Fünfte. Jetzt sind es zwanzig oder so, ich habe den Überblick verloren. Der Laden wuchs und wuchs.
Ich hatte mit zauberhafte Kunden zu tun. Viel Mode, nochmal Mode und dazu mal eben die erfolgreichste Aboseite für den Bauer-Verlag gebaut. Darüber freut sich Bauer heute noch, für mich war es die erste CSS only Webseite.

Was ich alles gelernt habe, dafür kann ich gar nicht genügend danken.
Ich habe Flash gemacht, Banner geschrubt, mal eben das Netzwerk neu gebaut und eingekauft, mich in Typo3 eingearbeitet, es hassen und lieben gelernt, tatsächlich Blogs an Kunden verkauft, ich wurde fürs bloggen bezahlt, habe mich auf Kongressen rumgetrieben, habe gelernt, das nur wenige Kunden sich für dieses ganze moderne Internet-Gedöns interessieren, gelernt, den Kunden eben das beizubringen, mich mit PR-Menschen angelegt, gestritten, gewonnen und auch verloren.

Ich habe viel css gelernt, viel Spaß mit Putty gehabt, mich mit vollkommen unfähigen Server-Admins geärgert, mich über die wenigen guten Webhost-Läden gefreut, muss immer noch den ganzen Shell-Krams nachschlagen, weiß aber, was da passiert, mich über Gigabit gefreut, bin ständig ans Telefon gegangen und war hoffentlich freundlich, habe versucht, den Kollegen etwas über dieses moderne Internet-Gedöns zu erzählen, gelernt zu scheitern und gelernt zu lernen.

Ich verbinde viele gute Erinnerungen mit superReal.
Eine gute Agentur, ich kann sie empfehlen.

Das ich jetzt gehe hat nichts mit der Firma zu tun. Drei Jahre sind einfach genug. Ich möchte was ‘neues’ machen, ich wollte weg aus dem wundervollen Ottensen, ich möchte einen Job, bei dem ich mich nicht ständig für Twitter rechtfertigen muss.

Das passt zur Zeit ganz gut. SuperReal wächst, in meinem Urlaub kamen mal eben sechs neue Leute dazu und damit ich mir nicht die ganzen Namen merken muss wechsel ich einfach die Firma. Praktische Sache, es gibt Ersatz für mich und die Übergabe habe ich auch halbwegs gemacht.

Zur Weihnachtsfeier bin ich auch schon eingeladen, ich habe ein Wii-Spiel geschenkt bekommen und trotz des völligen Dramas in meinem Privatleben war es ein schöner Tag.

Vielen Dank an die Kollegen, ich wünsche euch alles Gute.

Die neue Firma wird seperat vorgestellt, keine Panik.

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Arschloch

svensonsan - Mittwoch, 31. Oktober 2007 - 13:17 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (0)

Bevor ich mich wieder mit dir vertragen konnte, hast Du dich mit Benzin übergossen und verbrannt.

Du warst die älteste Bekannte aus meinem Heimatstädtchen in Hessen.
Zu Niemanden sonst hatte ich so lange so viel Kontakt.

Als wir zusammen wohnten hatte ich mit dir die intensivste Zeit in Berlin. Ganz großes Tennis, nur Dinge, die ich nie im Leben in ein Blog schreiben kann.
Du warst der Meinung, dass du auf einem LSD-Trip geboren wurdest. Das war für die die Legitimation, so ziemlich alles zu konsumieren, was der Markt hergab. Irgendwann hattest du einen deutlichen Dachschaden und wir haben uns bis aufs Messer zerstritten.
Beim malern einer Wohnung haben wir uns gefetzt. Du warst so sauer, dass du den Kloreiniger, den ich Zwecks besserem Duft zwischen die Dielen kippen wollte, aus dem Fenster geworfen- und die Vermieterin getroffen hast. Da hatte ich dann keine Lust mehr auf dich.

Danach habe ich dir erst wieder am Re-publica Wochenende in Berlin getroffen.
Zufällig getroffen und 20 Minuten geredet.
Seitdem nicht mehr und ich werde dich erst an deinem Scheiss-Grabstein in einem Scheiss-Dorf mitten in der Scheiss-Pampa wiedersehen.

Ich werde nie wissen, warum du das gemacht hast, aber ich weiß zumindest, dass wir manchmal eine sehr gute Zeit hatten.

Alles Gute.

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TVenty in Hamburg vs. WatchBerlin in Berlin

svensonsan - Mittwoch, 31. Oktober 2007 - 8:32 Uhr
Filed under: Berlin gewinntComments (1)

TVenty.de und WatchBerlin.de, beides sind solche janz modernen Videokisten mit jeder Menge Video und noch mehr Video.

Über TVenty liest man ab und an Eigenwerbung verpackt als Artikel in der Hamburger Presse. Ich habe mich über TVenty bereits aufgeregt und ich finde es weiterhin nicht toll.

Ich weiß gar nicht genau wieso, wahrscheinlich sind die Macher von TVenty Leute die DER BLOG schreiben und die erwarten, dass in Blog sowieso nur rumgepöbelt wird und das die drei Blogger in Deutschland eh keine Sau interessiert. Aber das ist meine Meinung.

Bei WatchBerlin ist das anders.
Die machen gerade einen Relaunch. Andere Farben, mehr runde Ecken und mehr von allem, bei Turi gibt es eine Vorschau, irgenwann im Laufe des Tages geht das dann online.
Ich bin gespannt.

Da ich WatchBerlin vorher schon so toll fand und mir regelmässig irgendwelches Zeug bei denen angesehen habe, kann da eigentlich nicht viel schiefgehen.
Schade aber, dass sie im WatchBerlin-Blog nicht wirklich etwas zum Relaunch erzählen, da hätte man mehr machen können als einen Der Tag der Tage-Artikel.

Wenn das dann online geht, schreibe ich meinen Senf dazu.
Bis dahin, in Sachen “TVenty in Hamburg vs. WatchBerlin in Berlin” 1:100

gefunden bei turi und felix

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Wahl mit Wahlstift Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Dienstag, 30. Oktober 2007 - 17:23 Uhr
Filed under: Berlin gewinntComments (3)
Urna
Urna
uploaded by ·júbilo·haku·

In Hamburg soll im Februar 08 mit so einem komischen digitalen Wahlstift gewählt werden.

Ein Stift der sich merkt wen ich gewählt habe.
Das klassische Kreuzchen auf dem Papier wird nicht berücksichtigt, es wird nicht mitgezählt, im Gegenteil. Wenn ich, anstelle des digitalen Wahlstiftes einen normalen Bleistift benutze, wird meine Stimme ungültig.

Daher werde auch ich bei der anstehenden Bürgerschaftswahl 2008 nicht mein Kreuz in einer Kabine abgeben, sondern eine Briefwahl machen.
Die werden zwar anschließend auch mit dem Stift ausgezählt, aber im Notfall gibt es wenigstens einen Zettel mit meiner Stimme.

Bei diesem, meiner Meinung nach, vollkommen unkontrollierbaren Wahlstift-Desaster gibt es keinen Zettel, da kann ein nur minimal begabter Mensche ohne Probleme die Wahl fälschen. Absolut kein Problem.
Wer wissen will, warum dieser Wahlstift die Katastrophe vorm Herrn ist, lese doch bitte CCC hackt Hamburger Wahlstift.

Schlimm das alles, soweit ist es schon gekommen. Da wird faktisch mal eben die Wahl abgeschafft, keine Kontrollmöglichkeit, alles digital und vollkommen manipulierbar, meiner Meinung nach.

In Berlin kann ich weiterhin mit Stift und Zettel wählen. Wahrscheinlich kann sich Berlin so einen, meiner Meinung nach, blöden digitalen Scheissdreck gar nicht kaufen. Da können die Berater sich dusselig reden, so sehr verblenden wie in Hamburg bringt in Berlin nichts, die haben kein Geld für den neuesten Scheiss.

Daher, klare Sache, Wahl mit Wahlstift Hamburg vs. Berlin -1.000.000 : 100

Wie lange wird schon mit Zettel und Stift gewählt? Seit 1871? Stimmt das, was da steht? Wahlen in Deutschland
Was passiert, wenn jemand zufällig einen sehr, sehr starken Magneten in der Tasche hat? Oder jemand aus Versehen den Stift durchbricht? Wie viele Stimmen gehen dann verloren? 10? 100? 1000? Stimmt das Vorgehen wie auf Wikipedia beschrieben?

Das ein Papier-Wahlzettel mit meiner angekreuzten Stimme plötzlich ungültig ist und nicht mehr gezählt wird ist für mich als Technikfuzzi der Abschied von einer echten Wahl.

via: Abendblatt, nochmal Abendblatt, Tagesspiegel, magerfettstufe.de, vernetzt.org und Lumma.de

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Hamburger zum Mittag Teil 2

svensonsan - Dienstag, 30. Oktober 2007 - 13:00 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (0)

Stuss reden beim Essen und anschließend ins Internet stellen. Ein gutes Prinzip. Das ist eher etwas für Freunde und Bekannte und laut Statistik haben Stefan und ich viele Freunde und Bekannte.
Das wird tatsächlich gehört.

Jetzt gibt es eine neue Folge, die kann man hören und sich freuen. Bitte klicken Sie auf den Play-Button

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Quelle: Busfahren in Hamburg, Fahrraddoktoren

Diesmal waren wir im Cosmos, haben gegessen und dabei geredet.
Beispielsweise über “Sven ihm seine Katze dreht ab (19:30)” oder “jovelstefans Fahrradunfall und der Besuch beim Fahrraddoktor (5:05)”. Muss man nicht hören, kann man aber.

Vielen Dank an jovelblog fürs podcast machen.

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Katze am Morgen Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Montag, 29. Oktober 2007 - 11:17 Uhr
Filed under: Hamburg gewinntComments (3)

So in etwa kann man sich den typischen Morgen bei mir zu Hause vorstellen.


YouTube direkt Wake Up Videolink

Mit dem kleinen Unterschied, dass meine Katze es nie schafft mich zu wecken.

In Berlin hatte ich keine Katze, daher Punkte für Hamburg.
Katze am Morgen Hamburg vs. Berlin 100:0

via: pachulke – Katzenkontent zum IV.

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Hinweisschilder Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Montag, 29. Oktober 2007 - 8:23 Uhr
Filed under: Berlin gewinntComments (1)

Hamburg ist eine saubere Stadt. Zumindest höre ich das des öfteren.

Die U- und S-Bahnen sind nicht so dreckig, es gibt weniger Hundehaufen auf der Strasse, das Laub wird ab und an weggeräumt und selbst bei Stadtteilfesten räumen die Hanseaten ihre Pappbecher zum nächsten Mülleimer.

Wie der Hanseat seine Stadt sauber zu halten hat, steht meistens auf diversen Hinweisschildern. Hamburg und Berlin ist voll davon.
Hier nicht pullern, dort Zutritt nur mit Ticket, hier keine Hundehaufen machen und Papiermüll bitte in den Papiercontainer.

In der Beachtung von Hinweisschildern sind die Hanseaten deutlich besser als die Berliner.

Aber sowas von.
Dem Berliner müsste man den “Fahrradfahrer bitte absteigen” Hinweis schon auf die Stirn tackern damit er dass überhaupt wahrnimmt.

Der Hanseat sieht solche Hinweise schon aus 100 Metern Enfernung und ändert vorrausschauend seinen Weg.

Zwei wundervolle Hinweisschilder gibt es hier als Foto. Die Hanseaten stehen eben darauf, die malen sich ihre Schilder sogar selbst.

Besonders nett ist das Fahrradschild. Aufwendig produziert und laminiert hängt es an einem alten Fahrrad, dass vor der Post in Ottensen vor sich hin schimmelt.
Darauf muss man erstmal kommen. Sich Zeit nehmen für so einen Quatsch, Schild drucken, aufhängen und jeden Tag daran vorbeigehen um sich aufzuregen, dass die Polizei immer noch nicht da war und es noch keinen GSG9 Einsatz gab.

Da bricht dem Blockwart bestimmt das Herz, die viele Müh’ komplett umsonst.

Da finde ich die Berliner Variante besser.
Einer dieser Blockwarte hat mir mal ein Rad verkauft, er meinte, dass es vorm Bäcker im Weg stand und nach drei Tagen hat er es eben mitgenommen und verkauft.

Darum gibt es Punkte für Berlin, Hamburg bekommt für einen Rechtschreibe-Bonuspunkt.

Hinweisschilder Hamburg vs. Berlin 1:100

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Bürgermeister Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Donnerstag, 25. Oktober 2007 - 18:35 Uhr
Filed under: Berlin gewinntComments (7)
wowereit
wowereit
uploaded by svensonsan.

Heute war Wowi in Hamburg, im Mercado, in einer Buchhandlung zur Autogrammstunde.

Das ist genau mein Ding.
Der Berliner Bürgermeister in Hamburg.

Da bin ich gleich hin, habe sein Buch gekauft und er hat mir etwas reingeschrieben.

Dafür, dass ich mir da einen abgestottert habe und ihm irgend etwas von Hamburg und Berlin Blog erzählte, ist das gar nicht schlecht.

Hamburg und Berlin – zwei Städte mit Zukunft

Das Wort Blog hat er vergessen, da schlug wohl der Politiker durch.

Punkte für Berlin, auch wenn es in Hamburg war.

Bürgermeister Hamburg vs. Berlin 1:100

Der Punkt für Hamburg ist für die Oma neben mir in der Warteschlange, die fand Wowi blöd und steht voll auf Ole.

Sie musste das Buch für ihre Tochter signieren lassen und wir hatten wundervollen Smalltalk.
Und wieso war da kaum jemand?
Die drei Leutchen in der Schlange, das war fast peinlich.

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Drama zum Hören

svensonsan - Donnerstag, 25. Oktober 2007 - 8:37 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (1)

Habe ich ja ganz vergessen.
Hamburger zum Mittag und das Drama der ersten Ausgabe

Gestern waren wir wieder unterwegs, da wurden noch sinnvollere Sachen erzählt. Der kommt dann heute im Lauf des Tages.

Erstaunlicherweise hören sich die Leute das an. Ich kann es kaum glauben, aber Jovelblog und ich haben jetzt tatsächlich plötzlich Hörer.

Praktische Sache, ich mache keine Rechtschreibfehler mehr, dafür rede ich mich um Kopf um Kragen.

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100-MBit/s Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Donnerstag, 25. Oktober 2007 - 8:29 Uhr
Filed under: Hamburg gewinntComments (1)

Ätsch.
Berlin darf nicht mitspielen.

Das Tochterunternehmen von Telecom Italia plane, in der City von Hamburg bald 15.000 Häuser mit insgesamt deutlich mehr als 100.000 Haushalten mit einer direkten Glasfaseranbindung zu versorgen, heißt es weiter.

Quelle: heise.de – Alice plant 100-MBit/s-Anschlüsse in Hamburg

Das findet der Internetfuzzi in mir natürlich ganz groß und ich will das auch haben. 100MBit. Zuhause. Werde denen gleich mal schreiben.

Berlin spielt vorerst nicht mit, daher, 100-MBit/s Hamburg vs. Berlin 100:0

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