Tschüss superReal digital media GmbH (neu: superReal – Agentur für Neue Kommunikation)

Mein erstes Foto bei superReal digital
media GmbH (neu: superReal – Agentur
für Neue Kommunikation)
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Drei Jahre war ich bei superReal digital media GmbH (neu: superReal – Agentur für Neue Kommunikation). Heute war mein letzter Tag. Ich habe Geschenke bekommen, war was trinken und bin froh, dass die letzten drei Jahre so waren wie sie waren.
Von Berlin nach Hamburg wegen superReal (sR).
Ein Praktikum war der Grund für den Umzug. Ich war der fünfte im sR Team. Habe als kleiner Flasher angefangen, acht Trilliarden Banner gebaut und bin jetzt ein Front-End Mensch geworden.
Irgendwas mit Design und Useability, dazu noch die ganze CSS und Web 2.0 Kiste, aber das interessiert sowieso Niemanden.
Wie gesagt, ich war der Fünfte. Jetzt sind es zwanzig oder so, ich habe den Überblick verloren. Der Laden wuchs und wuchs.
Ich hatte mit zauberhafte Kunden zu tun. Viel Mode, nochmal Mode und dazu mal eben die erfolgreichste Aboseite für den Bauer-Verlag gebaut. Darüber freut sich Bauer heute noch, für mich war es die erste CSS only Webseite.
Was ich alles gelernt habe, dafür kann ich gar nicht genügend danken.
Ich habe Flash gemacht, Banner geschrubt, mal eben das Netzwerk neu gebaut und eingekauft, mich in Typo3 eingearbeitet, es hassen und lieben gelernt, tatsächlich Blogs an Kunden verkauft, ich wurde fürs bloggen bezahlt, habe mich auf Kongressen rumgetrieben, habe gelernt, das nur wenige Kunden sich für dieses ganze moderne Internet-Gedöns interessieren, gelernt, den Kunden eben das beizubringen, mich mit PR-Menschen angelegt, gestritten, gewonnen und auch verloren.

Freitagsessen bei
superReal digital media
GmbH (neu: superReal –
Agentur für
Neue Kommunikation)
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Ich habe viel css gelernt, viel Spaß mit Putty gehabt, mich mit vollkommen unfähigen Server-Admins geärgert, mich über die wenigen guten Webhost-Läden gefreut, muss immer noch den ganzen Shell-Krams nachschlagen, weiß aber, was da passiert, mich über Gigabit gefreut, bin ständig ans Telefon gegangen und war hoffentlich freundlich, habe versucht, den Kollegen etwas über dieses moderne Internet-Gedöns zu erzählen, gelernt zu scheitern und gelernt zu lernen.
Ich verbinde viele gute Erinnerungen mit superReal.
Eine gute Agentur, ich kann sie empfehlen.
Das ich jetzt gehe hat nichts mit der Firma zu tun. Drei Jahre sind einfach genug. Ich möchte was ‘neues’ machen, ich wollte weg aus dem wundervollen Ottensen, ich möchte einen Job, bei dem ich mich nicht ständig für Twitter rechtfertigen muss.
Das passt zur Zeit ganz gut. SuperReal wächst, in meinem Urlaub kamen mal eben sechs neue Leute dazu und damit ich mir nicht die ganzen Namen merken muss wechsel ich einfach die Firma. Praktische Sache, es gibt Ersatz für mich und die Übergabe habe ich auch halbwegs gemacht.
Zur Weihnachtsfeier bin ich auch schon eingeladen, ich habe ein Wii-Spiel geschenkt bekommen und trotz des völligen Dramas in meinem Privatleben war es ein schöner Tag.
Vielen Dank an die Kollegen, ich wünsche euch alles Gute.
Die neue Firma wird seperat vorgestellt, keine Panik.








