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Im Oktober 2004 bin ich von Berlin nach Hamburg umgezogen. Seitdem vergleiche ich Hamburg und Berlin und schreibe über die Unterschiede zwischen den beiden Städten.

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Musikindustrie Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Freitag, 29. Juni 2007 - 18:01 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (2)

Meine Fresse, mir schwillt der Kamm, mein Puls ist auf 200, meine Halsschlagadern platzen gleich.

Ich habe da einen Freund, der kümmert sich um ein Blog in dem gefühlte fünf Trilliarden Anwälte, Rechteinhaber, Veranstalter, Manager und Event-Irgendwas-Menschen mitreden wollen.

Da gibt es Ansagen, da zieht es einem die Schuhe aus.
Was arbeiten in der Musikindustrie bloss für voll-Honks.
Wissen die überhaupt, was das Internet ist?
Wo leben die denn?

Kein Wunder, das die aussterben. Musikindustrie liest man ja nicht mehr so oft, die nimmt keine Ernst, diesen verspinnerten Horsten will auch gar keiner zuhören, zumindest solange nicht, wie man nicht gezwungen ist mit ihnen zu reden.

Und das ist echt kein Spaß.
Man, man, man, haben die einen an der Waffel.
Die größten Spiesser der Welt, oder was weiß ich. Da haben sie etwas Mitspracherecht und machen dermassen auf dicke Hose, das gibt es gar nicht. Da wird zensiert, umgeschrieben, umformuliert und alles.
Das passt nicht so ganz zu einem Blog. Da macht man erstmal, wenn nicht richtig war, ändert man eben die folgenden Artikel.
Aber nicht mit der Musikindustrie. Da muss alle 800 mal geändert werden.

Das die Artikel längst in den Feedreadern dieser Welt liegen, tja, das wissen die auch noch nicht, ich werde es ihnen auch nicht erzählen.

Es wäre so lustig Details zu schreiben, stundenlanger Spaß, aber leider darf/will/kann ich das nicht. Macht auch nichts, das war bereits genug Musikindustrie-Content.

Da es diesmal um eine in Hamburg und Berlin geht, bekommen beide derbe Minuspunkte.

Musikindustrie Hamburg vs. Berlin -5000 : -5000

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Politiker und dieses komische Internet

svensonsan - Donnerstag, 28. Juni 2007 - 10:39 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (30)

Herzallerliebstes Video der ARD Kinderreporter. Die befragen Politiker zum Internet und die Antworten sind echt der Knaller.

“Browser – Was sind denn jetzt nochmal Browser?”

sagt Frau Zypries. Volltreffer. Wenn Sie jemals dies hier sehen sollten – der Browser ist das Ding, auf das Sie gerade schauen. Der hat solche Pfeile oben links, man kann damit im Internet “blättern” funktioniert so ähnlich wie Zeitunglesen, nur anders.

“Startseite? Was ist denn eine Startseite?”

sagt Herr Ströbele. Das muss man ja nicht wissen, ist auch echt kompliziert. So eine Google-Yahoo-Live Startseite ist nicht jedermanns Sache.

Sehr cool auch die Reporterin die dann anmerkt, das bei der Abwesenheit von jeglicher Ahnung in Sachen Internet, die ganzen anderen Fragen gar keinen Sinn machen.

In anderen Ländern werden Politiker für solche vollkommene Unwissenheit geteert und gefedert. Hierzulande stört das aber keinen.
Schade eigentlich.

Bitte lachen Sie mit:


Sevenload Video direkt Ahnungslosigkeits-Link

Via und gibt es auch : amendedestages – Startseite? Kenn’ ich nicht!, blog.handelsblatt – Web 0.0 revisited, Lumma.de – Politiker und der schwere Gang ins Internet und netzpolitik – Kinderreporter fragen Politiker nach dem Internet

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Rumheulen im Beschwerdechor – Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Freitag, 22. Juni 2007 - 0:02 Uhr
Filed under: Hamburg gewinntComments (5)

Ganz, ganz großes Kino.
Ehrlich.

Auf Spreeblick – Beschwerde-Chöre gesehen und da das mit Hamburg ist, kommt das gleich hier rein.

Höre mir das jetzt seit einer Stunde an.
Mit Orgel!
Mit Hamburg!
Mit Ohrwurm, ganz schlimm, habe das den ganzen Abend gesummt.

Rumheulen können wir alle ganz gut, egal ob in Blogs oder am Stammtisch, liegt wohl in den Genen oder so. Wenn das dann noch gesungen wird, tja, das ist schon lustig, wenn dann sogar noch die Orgel heult, Kinners, perfekter geht’s doch gar nicht.

Lustig, das es so etwas noch nicht aus Berlin gibt.

Mir würde so viel Beschwerde-Text über Berlin einfallen, alter Schwede.
Man kann aber auch so dermassen über Berlin herziehen, das gibt es gar nicht. Stundenlanger Spaß.
Was da alles schlimm ist, wo fängt man da an?
Zu wenig Geld, zu wenige Jobs, die BVG ist zu teuer, überall Hundescheisse und Schwaben, es gibt Zehlendorf und Schöneberg, Ost-Prolls, schlechtes Essen, zu kalt im Winter, zu warm im Sommer, scheiss Kleidung, Osten, Westen, Randbezirke, Mitte, Hinterhöfe, Vorderhaus, Seitenflügel, kaputte Briefkästen, Ratten, blöde Läden, Hauptbahnhof, Ostbahnhof, zu viele Ex-Freundinnen, zu viele Leute, Baustellen, zu viel Polizei, Touries, Becks zu teuer, Potsdam, Juristen, brennende Autos, Wir können alles – außer Geld, Schrippen, Pfannnkuchen, hatte ich schlechtes Essen schon?, deutlich zu viel Armut, zu viele gescheiterte Existenzen, zu viele Leute die ihr Ego sonstwohin gekokst haben, zu viel Hektik, unfreundliche Busfahrer, kein Fahrrad im ersten Wagen, BVG-Kontrolleure und was weiß ich noch alles.

Daher gewinnt heute Hamburg.
Da fällt mir nicht so viel ein.
Rumheulen im Beschwerdechor – Hamburg vs. Berlin 100:0

Kann jetzt jemand mal so etwas in Berlin machen?

Wer mehr Beschwerden hören will, bitte sehr:

Und die da machen das alles irgendwie. Warum auch immer. complaintschoir.org

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Stinkefinger Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Donnerstag, 21. Juni 2007 - 12:12 Uhr
Filed under: Berlin gewinntComments (3)

Der klassische Stinkefinger ist etwas aus der Mode gekommen.
Zu harmlos, zu soft, wird zu häufig von effisierten Fussballern benutzt und kommt in Musikvideo auch nicht mehr vor.

Einzig im Strassenverkehr spielt er noch eine Rolle. Das man ihn eigentlich nicht mehr benutzt, hat sich bei Vaddi aus Lichtenrade oder Pinneberg noch nicht rumgesprochen und daher benutzt er ihn, um seinen Unmut über die allgemeine Verkehrssituation zum Ausdruck zu bringen.

Der Autofahrer an sich hat ja immer Recht und jeder ist selbst der beste Fahrer der Welt.

Als Mensch, der mit dem Rad zur Arbeit fährt, habe ich das Vergnügen eben diesen Stinkefinger ab und an mal gezeigt zu bekommen. Meistens an roten Ampeln die ich deutlich schneller überquere als der auf grün wartende Autofahrer.

In Hamburg sind die Autofahrer deutlich schlechter gelaunt als in Berlin.

Hier ist man, auch wenn man gerade im Stau steht, immer noch der Meinung, dass ein Auto das ultimative Fortbewegungsmittel ist. Hamburg ist eben eine Autostadt.

In Berlin ist das anders. Berlin ist größer, es gibt deutlich mehr Möglichkeiten die Alarmstellen zu umfahren, besonders für Radfahrer.

Der Autofahrer an sich ist in Berlin zwar deutlich schlechter gelaunt, allerdings ist dann ein Stinkefinger schon wieder ein Zeichen der Freude. Relativ gesehen.

Daher gibt es Punkte für Berlin und ein Video mit acht Trilliarden Möglichkeiten einen Stinkefinger an die anderen Verkehrsteilnehmer zu senden.

Ganz großes Kino, besonders die Variante “… read between the lines …” fand ich wunderbar.

Stinkefinger Hamburg vs. Berlin, ich sag mal 4:40, jetzt ab mit Video.


YouTube direkt Stinkefinger VideoLink

via: Nerdcore – Stinkefinger

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Ich bin eine Brusthaar-Textur

svensonsan - Mittwoch, 20. Juni 2007 - 21:51 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (3)

Disclaimer: In diesem Artikel erzähle ich etwas über die spiritofsummer.de Webseite, die gerade von meinen Kollegen zusammen geklöppelt wird. Man könnte von Werbung für superreal (das steht immer auf meinem lohnzettel) sprechen. Wenn du davon Allergie bekommst, dann darfst du nicht weiter lesen.
Scheiss Disclaimer, ich kann die nicht leiden. Die nerven wie sonst was.

Yeah Baby.
Sven nackt, mit Brusthaar und jeder Menge oben ohne.
Das Doppelkinn habe ich rausgelassen. Ich habe die Arm-Muskulatur extra etwas weg-retuschiert, man weiß ja nie, meine Telefonnummer steht im Blog und ich will keine schlimmen Anrufe bekommen.

Da stand ich doch neulich nackend in der Agentur und wurde oben ohne fotografiert. Das hatte tatsächlich einen Sinn, wurde doch aus meinem Brusthaar eine Textur für solche Männeken.

Sind eigentlich ganz schick geworden und sehen kann man die Dinger dann ab Donnerstag vielleicht ab Freitag auf spiritofsummer.de. Dafür bekomme ich jetzt haue von Chef, weil dit is sowat von jeheim, das gibts gar nicht.

Malcolm hat das Blog bereits gesehen (siehe: spirit of summer). Das wurde hierzulande gepixelt und von Johannes ins WordPress gegossen.

Das ist bereits das dritte Geld Firmen Marketing corporate Blog, dass hier durch meine Agenturfinger ging, wobei ich diesmal nur mit Rat und Tat zur Seite stand.
Beliebteste Frage war diesmal: Was ist der Unterschied zwischen Kategorien und Tags?

Schön, was aus heutzutage deutlich unterbewerteten Brusthaaren so alles werden kann.

Dufte Sache und ab Donnerstag sitze ich dann im Bus und ihr könnt meine Brusthaare anziehen.

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Die Spree – in Hamburg

svensonsan - Mittwoch, 20. Juni 2007 - 19:50 Uhr
Filed under: Hamburg gewinntComments (1)

Warum sagt mir das denn keiner?

Die Spree!

In Hamburg!

Da habe ich eben bei sankt-georg.info etwas über das Festival am Spreehafen gelesen und bin sofort Feuer und Flamme dafür, weil das ist ja am Spreehafen.

Da könnte ich mich immer ans Wasser setzen, wenn ich denn mal Heimweh nach Berlin habe, und leise meine Tränen ins Hafenbecken tropfen lassen. Muss ich mal machen, akut gibt es dazu keinen Bedarf, ich mache ja nichts anderes ausser Arbeiten, mein B-Leben ist auf ein “Don’t forget the milk”-Minimum beschränkt.

Jetzt aber erstmal Musik und Stadtfest-Gedöns.
Bitte besuchen Sie die Web 0.1 Webseite für das Spreehafenfest, oder gleich das Spreehafen-Musik-Dings, immerhin eine Webseite 0.2.

Das wird bestimmt ein großer Spaß, die Hanseaten machen da ganz lustige Sachen auf ihren Stadtfesten.

Samstag, den 23.6.2007, gibt es ab 16:00 das umsonst und draußen Spreehafen Open-Air Festival mit anschließender Party, während am Sonntag, den 24.6.2007, ab 11:00 Jazz, Männerchor und Rythm and Blues das musikalische Rahmenprogramm im Spreehafen stellen.

Quelle: Straßenfest, Hamburg, Wilhelmsburg: Fest und Festival am Spreehafen

Ein Männerchor.
Wahrscheinlich in lustigen, blauen Hanseaten-Klamotten gekleidet. Die singen dann alte Seemannsweisheiten. Das kann nur lustig sein.

Für die Spree in Hamburg bekommt Hamburg einen Bonus-Punkt. In Berlin gibt es ja genügend Spree.
Die Spree – in Hamburg vs. Berlin 1:0

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Wandern von Hamburg nach Berlin

svensonsan - Mittwoch, 20. Juni 2007 - 14:38 Uhr
Filed under: UnentschiedenComments (4)

Ganz großes Kino: Mein Sommer-Urlaub – Wandern von Hamburg nach Berlin.

Vollkommen stulle diese Aktion, aber das gefällt mir.
Als Webfuzzi plane ich so etwas natürlich im Netz und frage diejenigen, die sich den ganzen Tag mit Wandern beschäftigen. Da fällt gleich negativ auf, dass es keine Wanderwege in Googlemaps gibt, da bin ich dann eigentlich sofort aufgeschmissen.

Als erstes habe ich den Deutsche Wanderverband angefragt, geschickt getarnt als Anfrage für einen Zeit-Artikel in Sachen Wandern, ob sie mir nicht Informationen diesbezüglich schicken könnten.
Das haben sie auch gleich sehr ausführlich gemacht, vielen Dank dafür.

Wegen Google-Maps Alarm musste klicken …
(Weiterlesen …)

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Sven gesucht … Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Sonntag, 17. Juni 2007 - 22:57 Uhr
Filed under: Hamburg gewinntComments (13)

Das habe ich heute an der Laterne vor der Videothek gesehen.

Leider kann ich mich daran nicht erinnern, aber ich bin öfter mal im Lichtenstein, bin groß, trage eine Brille und ich heisse Sven, habe damit fast alle Bedingungen erfüllt.

Werde also dahin gehen und mir einen Zettel malen, auf dem steht: “Ich heisse auch Sven” und dann abwarten, was passiert.

In Berlin hat mich niemals jemand per Zettel gesucht, daher gibt es Punkte für Hamburg.

Sven gesucht … Hamburg vs. Berlin, auch auf die Gefahr einer völligen Pleite hin und die Möglichkeit sämtliche neugierigen Svens aus Eimsbüttel kennen zu lernen: 100:0

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Gebrauchtsrad/Fahrrad Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Sonntag, 17. Juni 2007 - 22:51 Uhr
Filed under: Hamburg gewinntComments (4)

Disclaimer: Das hier ist ein “ich schreib was über Euch, dafür gebt ihr mir Rabatt”-Beitrag. Wer davon Allergie bekommt, darf nicht weiterlesen.

Du sucht ein Gebrauchtrad/Fahrrad in Hamburg?

Das habe ich auch gemacht, nachdem mein geliebtes altes Fahrrad einen Totalschaden hat.
Beim Barcamp bin ich am Laden Der Fahrraddoktor, Schützenstr. 11, vorbeigekommen.
Da stehen jede Menge Gebrauchträder vor der Tür.
Prima Sache dachte ich und bin vor ein paar Tagen hin, habe mir die Fahrräder angesehen und mich sofort in ein Rad verliebt.

Ein Standard-deluxe Rad.
Mit Gangschaltung.
Mit Klingel.
Mit schickem Logo drauf.

Genauso wie ich es haben wollte.

Es ist schnell, es ist schwarz, es hatte auf der ersten Fahrt einen Platten.

Am Abend habe ich dann gelernt, wie man mal eben das Hinterrad flickt.

Lustigerweise war das in Berlin auch so. Das Gebrauchtrad, dass ich in Berlin gekauft habe, war auch sofort platt. Scheinbar muss da so sein.
In Berlin war ich bei einem pensionierten Polizisten in Steglitz.

Er hatte das Rad “vor der Bäckerei mitgenommen, nachdem es drei Wochen dort stand”, dann hat er es an mich verkauft.

So ein Krams war das in Hamburg nicht.

Im Laden gekauft, mit richtiger Garantie und in sechs Wochen gibt es eine gratis Inspektion.

So muss das sein. Die Jungs, die den Laden betreiben, sind auch noch ganz nett, ein netter Schnack war auch noch drin und daher kann ich den Laden empfehlen.

Gebrauchtsrad/Fahrrad Hamburg vs. Berlin, klare Sache, die Punkte gehen nach Hamburg, ich sag mal 150:70

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Spätkauf Hamburg vs. Berlin

svensonsan - Sonntag, 17. Juni 2007 - 22:10 Uhr
Filed under: Hamburg gewinntComments (4)

Das hatte ich in Berlin nie.
Ein Spätkauf mit Alleinunterhalter an der Orgel.

Ganz großes Tennis, das hat was und verschönert das nächtliche Bierkauf-Erlebniss.

Gesehen in meinem Lieblings-Spätkauf in der Osterstrasse. Sehr zu empfehlen, da passieren öfters lustige Sachen. Mal bellt ein Kerl und lacht sich darüber kaputt, mal umarmt jemand den Baum vor der Tür und singt dazu.

Dafür gibt es Punkte. Zum ersten Mal für Hamburg, eigentlich ein Elend in Sachen Spätkauf, aber der in der Osterstrasse fetzt.

Spätkauf Hamburg vs. Berlin 100:0

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