Ich sitze gerade mit ganz vielen Menschen in einem Meeting und hier wird wild auf deutsch, englisch und französisch umhergestritten.

Ganz großes Tennis, jede Menge Spaß, die Franzosen sagen immer “Omepage” oder “Ot Content” und anstelle von Twitter Nachrichten schreibe ich zwischendurch mal einen Blogbeitrag.
Die Engländer sind auch irgendwie schlecht dran, ich meine, in deren Sprache muss man immer doubleyoudoubleyoudoubleyou Dings sagen, Pech gehabt oder?

Nach gefühlten 800 Stunden Meeting sind wir aber eigentlich schon fertig und ich freue mir nen Keks, jetzt gleich mit Kollegen aus Frankreich und England durch Hamburg zu ziehen.

So habe ich mir das Arbeiten mit Internet immer vorgestellt.
Ich liebe es und in Berlin war das nie so.

Punkte für Hamburg, ganz klare Sache.
Mehrsprachige Meetings – Hamborg vs. Berlin 450:2

Das ist komisch, ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll.
Als alter Hesse verfolge ich die Geschichten aus der Heimat natürlich und lese heute die vielen Berichte über die Wahl am heutigen Sonntag.

Eigentlich berichtet man ja nicht über eine Wahl am Wahltag, zumindest nicht bis 18 Uhr. aber bei der Wahl laufen einige Sachen falsch.

Zur Erinnerung: In Hessen wird in einigen Orten mit Wahlcomputern gewählt. Das überfordert die Wähler und Wahlhelfer gleichermaßen und ein Wahlcomputer öffnet einer Manipulation der Wahlergebnisse Tür und Tor. Im Prinzip kann jedes Kind das Wahlergebnis beeinflussen, es muss sich nur kreativ damit auseinandersetzen.

Politiker der verschiedensten Parteien sagen zwar, dass ein Wahlcomputer sich ist, aber als Techniker muss ich sagen, dass das leider vollkommener Quatsch ist. Die Sicherheit steht und fällt mit den Menschen, die solche Geräte bedienen und betreuen und da sieht es ganz finster aus auf dem Land.

Woher soll der kleine DAU (dümmster anzunehmender User) auch wissen, wie er mit so einem Kombudder umgehen soll?

Dann noch so Sachen wie Wahlrecht und motivierten Menschen, die sich ansehen wollen, ob die Geräte manipuliert wurden, das überfordert den ländlichen Kleingeist vollkommen.
Leute aus dem Nachbardorf sind in Hessen immer die Bösen, Leute aus der Stadt, die dann auch noch zusehen wollen, was da passiert sind dann natürlich Verbrecher, Terroristen und alles.
Die Leute auf dem Land sind so und bleiben es auch, selbst wenn man denen das Wahlrecht auf die Stirn tackert.

Die DAUs sind mit dem Drücken von zwei Knöpfen überfordert und diskutieren wild rum, wie denn jetzt eigentlich gezählt wird.

Sie einigten sich dann darauf, dass auch die abgegebene Stimme dadurch ungültig werden würde, weil man im Gerät eben entweder zwei Stimmen oder gar keine eingibt. Das wäre dann eben Pech für den Wähler.

Quelle: scytale.name – Wahlbeobachtung Hessen, erste Eindrücke Klicken und lesen.

Spannend oder?
Leider ist das da kein Videospiel bei dem ich rum diskutiere, ob es nun einen oder zwei Punkte gibt, sondern eine Wahl.

Dann ist da noch die Bedienung eines Computers. Man muss zwar nur auf ein paar Knöpfe drücken, aber die Leute neigen ja dazu einen an der Waffel zu haben und schaffen selbst so einfache Sachen wie das drücken eines Knopfes nicht.

~30% der Wähler heute morgen konnten oder durften nicht ohne Intervention von aussen ihre Stimme abgeben. Meistens scheiterte es daran, dass sie nicht fest genug drücken oder an der falschen stelle oder die reihenfolge nicht einhalten

Quelle Kommentar von Wahlbeobachter

Kein Wunder, meine Oma würde einen Herzinfarkt bekommen, wenn ich sie vor eine Maschine stelle.

In echt sieht das dann so aus:

ging sie in die “Kabine” und auch da musste der Wahlhelfer ihr von halbe drinnen/draußen helfen. Als sie dann raus kam sagte sie nur: “Wissen sie was?! Das ist alles so kompliziert und hecktisch hier, ich habe einfach irgendjemanden gewählt” und verließ das Wahllokal.

Quelle: Kommentar von OnkelMark

Über den Kommentaren steht:

ich höre ständig von Behördenleuten, dass wer nichts zu verbergen hat, auch nichts befürchten muss. Was habt ihr also zu verbergen? Soll in Obertshausen, „der liebevollen Kleinstadt“, etwa die Wahl manipuliert werden?

Quelle: blogs.hr-online.de – Hey Obertshausen,

Scheint eine tolle Stadt zu sein:

Die Stadt Obertshausen würde alle rechtlichen Mittel ausschöpfen um gegen uns vorzugehen.

Quelle: Kommentar von chaotika

Feine Sache oder?

Mehr Berichte zur Wahl am Kombudder in Hessen gibt es bei: Netzpolitik – Erste Berichte von der Wahlbeobachtung in Hessen und bei frank.geekheim – Eine kleine Demokratur in Westeuropa….
Beides lesen und sich wundern.

Ich bin sehr gespannt, ob das jemanden interessiert, wenn man als Zuschauer einer Wahl gleich angezeigt wird. Oder einen Bericht darüber, dass die Leute zu dusselig zum Knöpfchendrücken sind.

Umfassende Information zur gesamten Wahlcomputer-Problematik gibt es im Wiki des CCCB – Wahlbeobachtungen

Gesetz über die Wahlen zum Landtag des Landes Hessen
(Landtagswahlgesetz – LWG -)
§ 29 – Öffentlichkeit der Wahl

Wahlhandlung und Ermittlung des Wahlergebnisses sind öffentlich. Der Wahlvorstand kann Personen, die die Ruhe und Ordnung stören, aus dem Wahlraum verweisen.

via Rivva und überall

Ich war bei Herrn Nauman und Herrn Wowereit.

Die beiden sollten heute in St. Georg zusammen Werbung für die SPD zur Wahl machen.
Aufgrund der Tatsache, dass ich da den Regierenden aus Berlin und den potentiell neuen Bürgermeister aus Hamburg treffen konnte, bin ich extra von der Wordcamp08 Lesung abgehauen.

Was für ein Fehler. Ich habe eine Bloglesung verpasst, die garantiert sinnvoller gewesen wäre, als diese Wahlveranstaltung.

Versteht mich nicht falsch. Ich habe ja nichts gegen die SPD und schon gar nicht gegen Naumann oder Wowereit, aber Kinnings, mal im Ernst, mit so einem Quatsch gewinnt man keine Wähler.
In der Kirche in meinem Heimatdorf gibt es mehr Service als auf eurer Wahlkampfveranstaltung.

Es war voll, die Luft war schlecht, es gab zu wenige Sitzplätze und niemand von den vielen, vielen SPD-Menschen, leicht erkennbar an ihren roten Westen und daran, dass sie ständig nur mit Ihresgleichen reden, kümmerten sich absolut Null um die Gäste dieser Veranstaltung.

Verdammt noch mal, was soll das? Wir haben 2008, ich will, dass jemand einer alten Dame zum Platz hilft, ich erwarte, dass jemand Stühle aus dem Nichts herzaubert, wenn 200 Leute stehen müssen, die Aufmerksamkeit hat gefälligst auf den Gästen zu liegen und nicht auf dem Umstand, welcher SPD Horst jetzt kommt, wer was mit wem hat oder wer nicht kommen kann.

Das war das Hauptthema der Raucher vor der Tür. Geläster über SPD Mädchen vom Feinsten. Alter Schwede, was für ein Quatsch. Die haben sich kein Stück für die Veranstaltung interessiert. Selbst Cindy aus Marzahn wäre als Begleitung für so etwas besser gewesen als dieser Schwimmverein Kegelklub Kindergarten Haufen Teenager.

Aber der Reihe nach.

Als ich ankam, war es recht voll, meine Frage nach WLAN wurde nach langem, verwirrten Nachfragen mit „leider nein“ beantwortet und mit einer viel zu salzigen Brezel kuschelte ich mich in die hinterste Ecke. Ich wollte eigentlich nur Wowi und Naumann sehen, stand ja auch groß auf den Plakaten.
Treffen sie Naumann und Wowereit. So in etwa.

Beim Bretzel knabbern schoben sie jede Menge alte Säcke durch die sich gegenseitig dissenden Teenagern um noch einen Platz zu ergattern.
Warum hat niemand mit denen geredet? Warum lasst ihr die Leute in solchen Selbstverständlichkeiten so hängen? Es wurde gedrückt, geschoben, die Alten meckerten und ich knabberte weiter an meiner Brezeln und twitterte fleißig vor mich hin.

Dann kam eine Moderatorin. Hübsch angezogen, hat schon mal ein Mikro in der Hand gehabt, aber sie sagt, dass Wowereit erst in 30 Minuten erscheint. Er ließe sich von Herrn Naumann noch St. Georg zeigen. Das war natürlich geplant, denn es kam dann irgendein Bezirks-bla-Typ auf die Bühne und erzählte irgendwas von der Bausubstanz in St. Georg.

Hat natürlich alles seine Berechtigung und seinen Sinn was er erzählte, aber verdammt noch mal, auf dem Plakat stand Wowereit und Naumann, nicht Horst Interessiertmichnicht aus St. Georg. Als dann noch ein Bezirksirgendwas auf die Bühne kam, mir vor plötzlicher Langeweile schon die Bretzelkrümel aus dem Mund fielen, bin ich dann rauchen gegangen und das war ein großer Fehler.

Da konnte ich dann den SPD Teenagern zuhören, wie sich ganz wundervoll übereinander lästerten. Großes Tennis ist das in der Politik.

Da kommt jemand durch den Hofeingang der Schule, es werden Sachen gesagt, die ich hier nicht wiedergebe und dann ist das Herr Neumann, der Fraktionsvorsitzende der Hamburger SPD. Den hatte ich zufällig auf dem Wordcamp08 getroffen (siehe WordCamp 08: Politik und Blogs) und scheinbar hat der das Internet irgendwie verstanden, im Gegensatz zu den mit sich selbst beschäftigten SPD-Teenagern.

Die lästerten dann weiter und als sie sagten, dass Naumann sowieso nicht vor einer Stunde auf der Bühne erscheint, bin ich dann gegangen.
Kein Foto mit Naumann, Wowereit und mir. Das war mir zu blöd.

Das Event hatte den Charakter einer Schwimmverein-Jahresversammlung und da ich freiwillig da war, muss ich mir so einen Quatsch nicht geben, da gehe ich lieber zum Wordcamp und kümmere mich um Sachen, die mir wichtig sind.

Auf einer Wahlveranstaltung kann man sich nicht kümmern, man kann noch nicht mal im Internet surfen, geschweige denn bloggen oder am Ende sogar Mogulus machen.
Das hat sicher seinen Grund, die wissen, wie schlecht sie als Entertainer sind.

Aber das erwarte ich an einem Samstagabend um 20 Uhr.

Ich wollte Wowi, ich wollte Naumann und ich wollte, dass sie mir sagen, dass alles gut wird.
Nicht dieses Bezirks-Gebabbel, das braucht kein Mensch. Nicht, wenn man die ganze Stadt mit Plakaten zukleistert.

Da ich weder in Hamburg noch in Berlin zuvor auf einer Wahlkampfveranstaltung war, lasse ich den Punktestand diesmal ausfallen.

Heute gehts los, das WordCamp08.

Die üblichen Verdächtigen und zahlreiche neue Gesichter treffen sich heute im Stilwerk in Hamburg und schnacken über Blogs und wie es so ist, wenn man Stuss ins Internet schreibt.

Gestern Abend gab es den üblichen Empfang, ich habe endlich ein paar neue Gesichter zu Blogs die ich regelmäßig lese und freue mich auf das, was da kommt.

Man darf annehmen, dass einige Geschichten zum Wordcamp im Netz erscheinen. Die findet man dann auf technorati – wordcamp08, auf blogsearch.google – Wordcamp 2008, Bilder dazu auf flickr – wordcamp08 und einen Mogulus-Channel, so ein Fernsehding, wird es auch geben.

Es gibt auch eine Twitterwall. Das wird wieder ein großer Spaß, wenn Leute so sinnvolle Nachrichten wie “Klopapier ist alle”, “Schäuble ist doof” oder “w, blond, 18j, aus Umgebung sucht nette Kontakte” twittern.

Wenn es den Mogulus-channel gibt, baue ich den hier ein.

Ach ja, das Wordcamp ist in Hamburg, daher keine Punkte für Berlin.

Wordcamp08 Hamburg vs. Berlin 8:0

Ich mache seit ner Weile einen Tanzkurs. Bei Sportspaß, in Hamburg und das ist ganz großes Tennis.
Neulich habe ich das türkische Handtuch gelernt und freue mir darüber nen Keks.

Beim rumsurfen zu später Stunde habe ich eben das da gefunden.

Mein neues Vorbild. Ich brauche unbedingt solche Klamotten und dann kann es losgehen.

wegen flash gedaddel bitte auf weiterlesen klicken.

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Last.fm ist eine Plattform, auf der sich alles um Musik dreht.

Ich kann Musik hören, ich bekomme anhand meiner bereits gehörten Musik Vorschläge für neue Künstler, es gibt den üblichen “das sind deine Freunde” Kram, ich habe eine persönliche Radiostadion, man kann Berge von Veranstaltungen finden und es gibt auf last.fm jede Menge Hamburg und Berlin.

Seit gestern schreibt jeder Horst im Internet kurze Geschichten über einen Blogeintrag im last.fm-Blog.
(TechCrunch, Sichelputzer, 512MB und viele, viele andere)
Da steht:

As of today, you can play full-length tracks and entire albums for free on the Last.fm website.
Something we’ve wanted for years—for people who visit Last.fm to be able to play any track for free—is now possible. With the support of the folks behind EMI, Sony BMG, Universal and Warner—and the artists they work with—plus thousands of independent artists and labels, we’ve made the biggest legal collection of music available to play online for free, the way we believe it should be.

Quelle: blog.last.fm – Free the Music

Toll. Find ich groß, endlich eine Musikflatrate. Ich freue mich nur ein klein wenig, ich weiß ja noch gar nicht, was das alles kosten soll. Drei Mal kann ich jeden Song komplett anhören, danach muss ich zahlen für das Premium Abo. Dafür gibt es aber noch keinen Preis und deshalb kümmere ich mich um den Hamburg – Berlin Kram.

Auf Last.fm findet man so lustige, unnütze Sachen wie ein Hamburg Radio, ebenso gibt es ein Berlin Radio.

Damit kann ich schon sehr, sehr viel Zeit verbringen und irgendwie ist klar, dass dabei Berlin gewinnt. Größere Auswahl, mehr komisches Zeugs das ich bislang nicht kannt und nicht so viel dusseliges Hamburger Schule Gedöns.

Ebenso haben sie eine Events in Hamburg und Events in Berlin Seite. Da kann ich auch sehen, wieviele User von last.fm auf das jeweilige Konzert gehen wollen, dazu noch Gedaddel mit meinen Freunden, von denen sehe ich auch, wo sie sich am Abend so rumtreiben.
Bei den Events gewinnt auch Berlin. Größere Auswahl, mehr Konzerte, mehr von allem.

Gruppen gibt es bei last.fm auch. Wer da mitmacht, macht mit. Wir machen das, weil es geht und wir uns unsere eigenen Charts bauen können.
Die Berlin-Gruppe gewinnt gegen die Hamburg-Gruppe, sie ist größer und deutlich aktiver.

Sehr schick, aber irgendwie nur für so Internetspacken, sind die Widgets.

Da kann ich mir das oben erwähnte Hamburg oder ein Berlin Radio ins Blog bauen. Tolle Sache, macht aber niemand, wenn doch, sieht es dann so aus:
(wieso ist mir das nicht schon früher eingefallen?)

Wegen Flashgedaddel bitte auf weiterlesen klicken.

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Was für ein Imbiss.
Die jahrelange Suche in Hamburg nach dem perfekten Imbiss hat ein Ende.

Das wird mein neuer Lieblingsimbiss.

Der Laden ist eng, voll, laut, es riecht nach Fritten, aber genauso muss das sein.

Man kommt hinein und kann in die Küche sehen.
Die ist fast größer als der Raum für die Kundschaft.

In der Küche steht Cheffe und ruft, während er an der Pfanne steht und Pfannkuchen durch die Luft wirbelt, nach der nächsten Bestellung.

Das Bürovolk der Umgebung kann zwischen Pfannkuchen, Backkartoffeln, Currywurst und einem unfassbar großem Bauernfrühstück wählen.

Es gibt eine niedliche, handgeschriebene Karte, das sieht man auch nicht mehr so oft.

Während Chef die Bratkartoffeln brät, gleichzeitig den nächsten Pfannkuchen durch die Luft wirft und nebenbei die Bestellungen aufnimmt, verziert, verpackt und kassiert seine Frau die Bestellungen.

Ich wurde schnell bedient und die Currywurst war echt verdammt lecker.
Selten, das eine Currywurst lecker ist, aber die roch sogar verdammt gut. Der Currywurst Himmel.

Nächstes Mal werde ich irgendsoein Matjes-Herings Ding probieren. Ich komme wieder, gar keine Frage, wer auf Imbiss steht, wird hier glücklich.

Ein Kleinod in Hamburg, absolut empfehlenswert.

Helm auf Sven

Foto: Helm auf Sven uploaded by svensonsan

Neulich beim Aufräumen habe ich meinen Helm aus dem Stahlwerk gefunden. Ist der nicht hübsch?

Am letzten Tag im Stahlwerk haben wir jede Menge Zeug auf den Helm geschrieben und waren total aufgeregt, weil wir ja lustiges Zeug auf den Helm geschrieben haben.
Solche Knallerwitze wie “UNO” oder “Ich bremse auch für Blauhelme” stehen da.

Blauhelme, das waren die Vorgesetzten, die hatten blaue Helme, darüber kamen die grünen Helme, das waren die Vorgesetzten der Vorgesetzten, dann gab es noch gelbe Helme, das waren die, die noch mehr zu melden hatten.

Ich hatte einen weißen Helm und der hat mich vier Jahre lang im Stahlwerk begleitet.

Es gibt in Hamburg und auch in Berlin immer wieder Leute, die mir nicht glauben, dass ich im Stahlwerk war. Für euch ist das Bild da, so sieht das aus, wenn man einen Helm aus dem Stahlwerk auf dem Kopf hat.

Der hat mir auch mehrmals geholfen. Einmal ist ein Schraubenschlüssel vom Kran auf den Helm gefallen, einmal eine Mutter vom Ofen, und wenn ich den Helm nicht gehabt hätte, hätte ich jetzt gleich zwei richtig dicke Löcher im Kopf. Höchstwahrscheinlich wäre ich sogar nicht mehr am Leben. Ausserdem haben wir uns mind. zehnmal am Tag irgendwo den Kopf angesemmelt, in den engen Tunneln und Maschinen passierte das ständig.

Darum finde ich den Helm toll, ein guter Helm, auch wenn er jetzt echt beschissen aussieht mit diesem Teenager Gekritzel. Lag wohl am Schnaps und am Schweinebraten den ich am letzten Tag mitgebracht hatte.
Das war einer der eher unproduktiven Tage.
Wir lagen zu viert in einem der Bunker die noch zahlreich aus Kriegszeiten vorhanden sind und haben auf einer Matratze aus Filtermatte gelegen und uns einen angezwitschert.

Zwischendurch mit einer Fernbedienung das Fliessband lahmlegen und immer wenn alle rum schriehen haben wir es wieder eingeschaltet.
Das war lustig und mein Helm hatte bestimmt auch jede Menge Spaß.

Jetzt kommt er in den Karton.

In Berlin habe ich den Helm nicht gebraucht, im Gegenteil, ich war froh, dass ich den nicht mehr tragen musste.

Das bin ich in Hamburg auch und darum gibt das ein Unentschieden.

Helm Hamburg vs. Berlin 5000:5000

Da musste ich kurz lachen.
Ich selbst kann den Innensenator von Hamburg nicht leiden, aber diese Aktion finde ich, als Raucher, doch fast witzig.

In Hamburg gilt ja jetzt auch dieser Nichtraucherkram und der Innensenator Nagel hat kurzerhand aus seinem Büro einen Raucherraum gemacht.

Der passionierte Pfeifenraucher habe mit Genehmigung der Amtsleitung sein Senatorenbüro als Raucherzimmer deklariert, sagte eine Sprecherin der Innenbehörde und bestätigte einen entsprechenden Bericht des „Hamburger Abendblatts“ vom Freitag. So sei Nagels Büro auch durchaus ein allgemeiner Raucher-Treffpunkt geworden – allerdings nur, „wenn er nicht da ist“.

Quelle: Ärzteblatt.de – Hamburgs Innensenator Nagel macht sein Büro zum Raucherraum

Ob das der Berliner Innensenator auch macht?
Keine Ahnung.

Ich selbst kann mein Büro nicht mal eben zum Raucherraum machen. Warum auch, dann verpasse ich ja das Leben auf der Strasse. Zum Rauchen am Abend werde ich der Raucherei e.V. beitreten, dann kann ich auch wieder in einer Kneipe rauchen. Habe ich neu gefunden in Hamburg.

Kleine gemütliche Bar in Hamburg-Altona. Seit Januar 2008 ist die “parallelwelt” das Vereinsheim der “raucherei e.V.”!.
Die haben rosa Schrift in ihrem Mail-Footer, alleine dafür muss man die schon gut finden.

Das bringt Punkte für Hamburg.
Raucherzimmer für Innensenator Hamburg vs. Berlin 100:2

via: systemwechsel – links for 2008-01-22

Stulle Freitagscontent erscheint immer am Freitag und es werden bekloppte, komische und lustige Sachen aus diesem neumodischen Internet gezeigt. Content heisst das, weil Inhalt irgendwie blöd klingen würde.

Das folgende Video ist für Eichhörnchenfreunde nicht geeignet.

In Zeiten knapper Kassen suchen die Menschen neue Nahrungsquellen. In diesem Video wird gezeigt, wie man aus dem puschigen, kleinen, roten Ding im Garten einen leckeren Brotaufstrich herstellt.

Die spinnen die Amis, ehrlich, die haben voll einen an der Waffel am Hörnchen.


YouTube direkt Jägerinnen-Latein Selbstversorger Video Link

via: misscaro – “homer is running for president!”