Wenn du mal wieder Sehnsucht nach U-Bahn Geräuschen aus Berlin hast, kann ich Undertube nur wärmsten Empfehlen.
Inzwischen gibt es schon undertube #14

Nicht dieses komischen Geräusche aus Hamburg, nein, da gibt es schön das Getröte aus der U-Bahn Berlin.

Zu den Geräuschen gibt es bei Undertube noch MusikSprech, wer, wann, was, wo und wie laut auf der Bühne stand oder aufgrund widriger Umstände eben von der Bühne fiel.

Video nach dem Klick Continue reading

Der RBB hat seit neuestem ein Abendschau- und Redaktionsblog.

“… Der Blogger kennt die ganze Wahrheit und ist immer auf dem neuesten Stand …” Das ist mal eine Ansage. Gefunden habe ich das im RBB Abendschau-Blog.

Das ist eine ganz große Nummer, wenn man ehrlich ist.

Im Blog der Abendschau hat das Platz, was nicht mehr in die Sendung passte.

Quelle: Making of AbendschauBlog

Die machen das soweit alles ganz richtig und sind Lichtjahre vor dem Hamburg Journal des NDR.

Berlin bietet einfach mehr stulle Abendschau Themen wie Beispielsweise diese Nummer mit den geklauten Gullideckeln.
Im Hamburg Journal sieht man, meiner Meinung nach, viel zu oft Geschichten über die Queen Mary und anderen Schiff-Krams.

Andere denken anders, siehe:

Ich habe ja den Vergleich zwischen Hamburg und Berlin. “Abendschau” ist wirklich miefig und provinziell zum Beispiel gegen das “Hamburg Journal”, die vergleichbare Sendung für den zweitgrößten Stadtstaat.

Quelle: Kommentare bei Hauptstadtblog – Abendschau

Bei mir ist das genau anders herum.
Ich habe ja den Vergleich zwischen Hamburg und Berlin.
“Hamburg-Journal” ist, meiner Meinung nach, wirklich miefig und provinziell im Vergleich zur “Abendschau”, die vergleichbare Sendung für Berlin.

Wenn die Abendschau-Redaktion ihre Ansagen im Making of AbendschauBlog Video auch nur halbwegs umsetzt, dann ist das, rein Blog-Dingsbums gesehen, ganz groß.

Da kommt der NDR nicht mit, leider, die sind nicht so schnell, nicht so offen, haben auf Ihre Webseite nur Standard-Inhalte, ein paar news und zeugs, aber nicht so etwas niedliches wie ein Redaktionsblog.

Ich hoffe, der RBB zieht das durch, ich bin jetzt schon Stammleser und wünsche viel Glück für das Abendschaublog.

NDR Hamburg Journal vs. RBB Abendschau, ganz klare Sache, 1:5000

Diese lustigen Mülleimer hatte ich ja schonmal im Blog, siehe Magische Unterflur-Mülleimer Hamburg vs. Berlin.

Neulich stehe ich vorm Mercado rum, knabber an meinem Brötchen vom billig-Bäcker und konnte zusehen, wie eine Firma aus Holland eine halbe Stunde den Mülleimer gewartet hat.

Das ist wieder so eine “sparen, aber nur auf dem Papier” Geschichte.

Die Mülleimer müssen seltener geleert werden, weil sie sind ja größer.
Dafür können sie jetzt kaputt gehen.

Hat man auch nicht so oft, das der Mülleimer gewartet werden muss, das ist fast schon lustig.
Ich werde nacher auch mal den Hausmeister anrufen und ihm sagen, das mein Papiermülleimer kaputt ist und eine Wartung benötigt.
Ich glaube, der wird mich auslachen.

Nicht so bei den “Magischen Unterflur-Mülleimern” in Ottensen, das ist so richtig Hightech, Fortschritt und alles.

Verstehe ich nicht. Muss aber auch nicht, immerhin bringt es komische Fotos.

Da man so einen Quatsch in Berlin nicht machen muss gibt es Punkte für Berlin.

Mülleimer-Wartung Hamburg vs. Berlin 0:1000

Robben und Wientje, neulich in der Plackstrasse in Hamburg.

Ich so auf Parkplatzsuche, steht plötzlich eine Robbe vor mir. Ob da wohl jemand von Berlin nach Hamburg gezogen ist? Mmmmh. Könnte sein. Wieder ein traumatisierter Mensch mehr. Eben noch in Berlin und jetzt aufgeschlagen in Hamburg Ottensen.

Wisst ihr eigentlich, wie toll Robben & Wientjes ist? Die sind so preiswert, so etwas gibt es in Hamburg überhaupt nicht. Nicht ansatzweise, nada, nix da, hier gibt es für den Umzug nur normale Autovermietungen wie Starcar oder so.

KLEINES DDR-AUTO AUF DEM DACH

Foto: KLEINES DDR-AUTO AUF DEM DACH by m.joedicke with Some rights reserved

Keine Robben, keine acht drei Euro (DREI!!! Euro) pro Stunde Wagen, so etwas kennt der Hamburger nicht, warum auch, hier zieht man nicht achtmal im Jahr um.
Wenn man in Hamburg eine halbwegs sinnvolle Wohnung gefunden hat, bleibt man da, bis man im Sarg rausgetragen wird.

Zapf Umzüge gibt es inzwischen auch in Hamburg, vielleicht kommt Robben & Wientjes ja auch noch.
Das wäre so toll, ich vermisse sie ein wenig. Deren Wagen sind so richtig Berlin.
Ich würde mir sogar ab und an einen Wagen mieten und so tun, als ob ich umziehe.

Irgendjemand hat mir mal erzählt, dass er für einen Umzug in Hamburg eine Robbe aus Berlin holte und das ingesamt billiger wäre, als einen Wagen in Hamburg zu mieten.

So schlimm ist das in Hamburg.

Ganz klar, in Hamburg gibt es keine so preiswerte und auf verpeilte Studies eingerichtete Autovermietung, daher

Robben & Wientjes Autovermietung Hamburg vs. Berlin 0:5000

Robben & Wientjes

Neulich war ich zum ersten Mal in Hamburg im Freiluftkino.
Hat zwei Jahre gedauert, ich weiß, eigentlich eine Schande, dabei liebe ich Kino und Freiluftkino ist einfach ganz wunderbar.

Freiluftkino Schanzenpark

Foto: Freiluftkino Schanzenpark
mit Fernsehturm

Ich war im Schanzenpark. Zusammen mit Wolldecken, Dame und diversen Leckereien in der Tasche geniesst man, wenn man früh genug da ist, den Blick auf eine sehr lange Kassenschlange, einen Zapf-Umzüge Container, eine leere Leinwand und den krepeligen Hamburger Fernsehturm. Ohne Decke geht da nicht viel.

Man sitzt am Hang, kann gut auf die Leinwand schauen und nebenan hatte ein älteres Ehepaar ein riesen Picknick dabei.
Soweit ganz kuschelig, fast wie in Berlin, irgendwie, nur der Fernsehturm war komisch. Aber in Berlin hat man ja auch kein Freiluftkino mit Blick auf den Fernsehturm.

Dafür hat man in Berlin das Freiluftkino Kreuzberg, schön auf’m Liegestuhl im Künstlerhaus Bethanien. Die haben die schickere Webseite, eine größere Leinwand, das bessere Programm, man sieht keinen krepeligen Fernsehturm, es gibt deutlich bessere Stühle, nicht solche drei Euro Ikea-Hocker wie im Schanzenpark und überhaupt war es da immer ganz wunderbar.

Berlin müsste eigentlich gewinnen, die machen alles irgendwie besser, aber ich war Hamburg im Kino und habe einen wunderbaren Abend auf der Picknickdecke gehabt, daher gewinnt Hamburg.

Freiluftkino Hamburg vs. Berlin 1000:5

Wer da jetzt auch hin möchte, kann sich ja bei Programm Schanzenpark oder Programm Kreuzberg informieren.

Das habe ich ja ganz verpasst.

Seit 1000 Tagen gibt es das Hamburg vs. Berlin Blog.

Alles begann mit diesem wahnsinns Eintrag am 25 Oktober 2004, so ähnlich sah das alte Blog aus.

Ich bin baff, hätte nie gedacht, dass ich mal so eine Zahl schaffe.
Alles nur, weil ich für ein Praktikum von Berlin nach Hamburg ging.

Jetzt sind es schon 1000 Tage.
Find ich gut, bin ein wenig stolz darauf und darauf trinke ich gleich ‘nen Sekt und langweile so lange das Publikum mit Zahlen.

717 Beiträge seit 25.10.2004
1.410 Kommentare seit 26.1.2005, da gibt es, dank wechsel von Blogger.com zu selbst gehosteten WordPress Blog einen Bruch.
1.001 Tage online
0,72 Beiträge pro Tag
1,55 Kommentare pro Tag
511 Kommentierer

Was kann ich denn noch für Zahlen auffahren?
Mal sehen…
Nach “hubertus albers” und “titten” wird am Häufigsten gegoogelt.
Die meisten Besucher kamen, von Suchmaschinen abgesehen, von spreeblick.de und pearl-jam.de.
13% der Besucher sind nicht deutschsprachig.
Erstaunlicherweise ist diese komische Bist Du ein Berliner? Seite, die ich nie erwähnte und die hier so rumliegt, in der TopTen der Seiten.
Ganz oben natürlich das Titten-Tag.

Weiterhin gibt es keinen Gesamt-Punktestand, wer will schon aus 717 Artikel den Punktestand fischen und zusammenrechnen?
Da geht leider nix mit Datenbank, alles Handarbeit.

Das Template der Seite hat sich in den 1000 Tagen nur einmal gravierenden geändert.
Aber hier ist nix mit WordPress-Widget, alles Frickel-Bastel-Fummelarbeit und vollkommen nicht Stand der Technik, aber das ist mir egal.
Irgendwann wird das überarbeitet, das mache ich dann, wenn ich Lust dazu habe.

Ich wurde noch nie abgemahnt, hatte nur ein Einziges Mal einen Anruf auf der Nummer im Impressum und überhaupt ist das hier alles sehr stressfrei und hat Null Ärger gemacht.

Am Erstaunlichsten finde ich, dass es tatsächlich Leute gibt, die mich lesen.
Dass ich Menschen treffe, die mir sagen “ach du bist das, ich lese dich”.
Stammleser, die jeden Morgen in mein Blog schauen und wissen wollen, ob es etwas neues hier gibt.
Leser, die sich aufregen über Hamburg oder Berlin, die sich nicht abschrecken lassen von Katzencontent, die meine Videos bei sevenload ansehen oder meine Fotos bei Flickr.
Das finde ich so wunderbar, das gibt es gar nicht und es erstaunt mich immer wieder.

Vielen Dank dafür.
Ich hoffe, ihr hattet Spaß in den letzten 1000 Tagen.

Open air cinema
Open air cinema
uploaded by Merlix

Regen in Hamburg.
Das ist ein leidiges Thema.
Der Hanseat an sich kennt keinen Regen, er nennt das nur “erhöhte Luftfeuchtigkeit“, was wohl daran liegt, dass es in Hamburg eigentlich immer regnet und man sich das Wetter irgendwie schön reden muss.

Heute war wieder mal ein Regentag.
Aufwachen bei Nieselregen, Frühstücken mit stärkeren Regen, Sendung mit der Maus schauen bei Sprühregen, Kochen im Mittagsregen, Essen im Plätscherregen, kleines Nickerchen im dicke-Tropfen-Regen, Simpson-Marathon auf Pro7 schauen bei Nicht-ganz-so-dicke-Tropfen-Regen, wieder ein Nickerchen, da schien kurz die Sonne, habe ich verpasst, danach los zum Kaffee trinken mit Bekannten, im windigen-fast-waagerecht-Regen, auf dem Weg ins Café fast weggespült worden vom, na was wohl, vom Starkregen, anschliessend klitsch-nass im Café sitzen und dem Reisenpfützen produzierenden Platzregen zusehen.

Typical Hamburg weather
Typical Hamburg weather
uploaded by Jan the manson
{condemns content filters}

Einer von diesen Tagen, an denen ich mir, Wetterbedingt, unglaublich viel vornehme, beispielsweise endlich mal die Steuererklärung zu machen, den Papierkram zu sortieren und den Schreibtisch so frei zu räumen, das man die Tischplatte wieder sieht.

Das klappt aber irgendwie nie, es regnet direkt in mein Hirn, ich schaffe es, mich permanent mit solchen Dingen wie Internet, Videospielen und Telefonieren abzulenken. Darüber blogge ich dann auch noch und schwupps, ist der Regentag vorbei.

Aber es geht ja um Regen in Hamburg und Berlin.
Niederschlagsmengen und den ganzen Kram habe ich jetzt Stundenlang ergooglet, lustige Wetterdaten gelesen und bin jetzt zu faul, das alles aufzubereiten.

Schon gewusst?
In Deutschland werden über 66 Millionen Regenschirme für den Export produziert.

Regenschirm in Hamburg

Das wusste ich auch noch nicht.
66 Millionen Schirme, was macht man damit?
Wir sind Regenschirm-Weltmeister, liegt wohl am Wetter in Hamburg.
Quelle: Warenverzeichnis für die Aussenhandelsstatistik, Ausgabe 2007

Egal.
In Hamburg regnet es deutlich mehr als in Berlin.
Das findet man auf dieser Klimadiagramm-Seite.. Da kann man Hamburg oder Berlin wählen und sieht die Niederschlagsmenge des letzten Jahres.
Da gewinnt Hamburg deutlich.

Laut Wikipedia hat Berlin eine mittlere jährliche Niederschlagsmenge 581 mm, Hamburg hat etwas mehr, hier fallen durchschnittlich 774 mm Niederschlag und an 52 Tagen im Jahr senken sich Nebelbänke über die Stadt.

Prima.
Toll.
Spitzenwetter.

Ich werde mir jetzt Gummistiefel kaufen.
Laut dieser lustigen Warenverzeichnis für die Aussenhandelsstatistik, Ausgabe 2007Kapitel 64 – Schuhe, Kopfbedeckungen, Regen- und Sonnenschirme, Gehstöcke, Sitzstöcke, Peitschen, Reitpeitschen und Teile davon; zugerichtete Federn und Waren aus Federn; künstliche Blumen; Waren aus Menschenhaaren
werden hierzulande jede Menge Gummistiefel hergestellt. Ich bin gerade zu blöd in diesem Zahlenwust die Zahl der Gummistiefel zu finden, aber irgendwas um 60 Millionen wird es wohl sein.

Jetzt die Wetter-Zusammenfassung für alle, die von Berlin nach Hamburg ziehen:
Kauft euch Gummistiefel und einen Friesennerz.
Den Regenschirm kann man zu Hause lassen, der wird von der “steifen Brise” sowieso früher oder später zerstört.

Regen Hamburg vs. Berlin 774 : 581

Ein Stöckchen, heute nur mit Hamburg.
Von inthechaos.de bekommen, werde ich dann gleich mal beantworten.

1. Was ist das Schöne an Hamburg?
Meine Freunde, mein Kiez, mein Job, der Hafen, die Elbe, kurze Wege weil kleine Stadt und meine Katze.

2. Elbe, Alster oder Stadtpark ?
Mmmh, schwierig.
Alster ist nicht so meins, zu viel Gucci und Rolex, Stadtpark dann schon eher, aber am Liebsten an die Elbe.

3. St. Pauli oder HSV?
St. Pauli

4. Kiez oder Schanze?
Beides. Je nach Leuten, Bands und Laune.

5. Der beste Platz zum Feiern ?
Keine Ahnung, das Übel und Gefährlich?
Wird aber auch langweilig auf Dauer.
Mein Spätkauf vielleicht?

6. Ein Tag Hamburg nach Wunsch – was würdest Du tun?
Auf den Fernsehturm. Dozent an der HAW im Webseitenkurs. Kino mit Originalfassung. Einen Spätkauf eröffnen der auch Spätkauf heisst. Da könnte man richtig witzig das HH einbauen. “SpäHtiH”.

7. Dein absoluter Geheimtipp?
Hamburg Horn.
Da geht was, alter Schwede, selten so viel Spaß wie in Horn gehabt.

Vielen Dank für das Hamburg Stöckchen, das wird weiter geworfen an:

Ein Kollege verlässt die Agentur, Teil 2.
Manchmal freut man sich darüber, manchmal ist es traurig.
Eben noch traurig, freue ich mir hier nen Horst.

Manchmal gibt es Menschen, die kann man nicht riechen. Manchmal gibt es Menschen, die erzählen tolle Geschichten, reden immer vom aktuellsten technischen Schnickschnack, reden so, als ob sie ganz vorne mit dabei sind und man glaubt ihnen teilweise.
Menschen, die jede Menge lustige Fachbegriffe in Gespräche fallen lassen, nur um irgendwie angesagt zu sein.

Ich hatte großen Spaß mit ihm. XML war sein absolutes Lieblingswort, gefolgt von XSLT.
Darüber konntest du ständig reden. Immer. Jederzeit. Du hast mich tierisch damit genervt, immer waberte irgendwelches XML-BlaBla von deinem Tisch herüber.
Stundenlang musste ich Musik hören, nur um nicht mit XML Belästigt zu werden.

XML ist an sich ganz dufte, für dich war es, aufgrund deiner Unwissenheit, das absolute Allheilmittel für alles im Internet.
Du wolltest Typo3 mit XML nachbauen.
Du hast mir gesagt, dass Links auf Webseiten sowieso überbewertet sind, die bräuchte keiner, ginge doch alles mit AJAX.
Du hast eine Flash Anwendung gebaut, in der so viel XML geparst wurde, das es auf einem aktuellen Core 2 Duo Rechner ruckelt wie sonstwas, auf dem Mac war es eine Diashow.

Aber alles war mit XML und dadurch war es für dich absolut Hightech, technisch ganz weit vorne und das beste, was das Internet zur Zeit zu bieten hat.

Das ich mit dir aneinander geriet, war eigentlich nur logisch.
Mich interessiert das Gerede nicht, mich interessieren die Webseiten, der Rest ist erstmal schnuppe.

Leider warst du auch Kritikunfähig und hast niemals das gemacht, was man dir sagte, warum auch, meistens haben wir dir gesagt, dass dein XML-Gedöns echt blöde ist für diese Sache, aber das war dir egal.

Insbesondere diese CS3-AJAX Daddeldinger, die eigentlich ganz praktisch sind, haben dich ausm Konzept gebracht.
Du solltest eine stinknormale Webseite bauen.
Volkshochschule Webseiten Anfänger Kurs Niveau.
Nach 40 Stunden kann man das.

Du hast aber mit CS3 wundersame AJAX Sachen gebaut.
Das da nichts funktionierte, es keine Links gab, Google auf der Seite nichts gesehen hätte, User ohne Javascript eine leere Seite präsentiert worden wäre, das alles war dir komplett egal, es war ja XML und AJAX, zwei ganz moderne Sachen die alles legitimieren.

An dieser Stelle wurde ich unfreundlich zu dir.
Das tut mir eigentlich leid, aber du hast einfach alles vollkommenen komisch gebaut und die einfachsten Sachen mega-mässig falsch gemacht, da konnte ich nicht anders.

Das die damals neue Praktikantin mit minimalen HTML und CSS Wissen, nach kurzer Anleitung, innerhalb von zwei Wochen dein AJAX und XML Ding komplett umgebaut hat, war eigentlich Mobbing 2.0.
Du konntest von deinem Platz schön zusehen wie sie sehr schnell deinen Job machte und das sogar deutlich besser, schneller und vor allem sinnvoller umsetzte.

Ich hätte nie gedacht, dass es so viel Kraft kostet, jeden Tag mit so jemanden zu arbeiten.

Jetzt bist du schon eine Weile weg und ich erhole mich.
Kein XML Gerede mehr, keine komischen Links in der Rundmail und keine unprofessionellen Webseiten die einer von uns hinterher korrigieren muss.

Du warst soweit ganz nett, wahrscheinlich bist du nur im falschen Job gelandet. Zum Arbeiten in einer Agentur fehlt dir Eigenverantwortung, der Wille zum Lernen und Teamfähigkeit.

Ich wünsche dir von Herzen, dass du dich Kritik öffnest, dass du einsiehst, dass du nicht immer im Recht bist.

Das du jemanden findest, der den Mut hat dir zu sagen, das du fachlich größtenteils eine Null bist und dir dabei hilft den ganzen Kram zu lernen.

Ich hatte den Mut nicht, ich habe mich nur aufgeregt, das ich deine Sachen überarbeiten musste.

Das ist mir neulich erst aufgefallen.

Hamburg hat das von Kindern und ihren Müttern belagerte Café am Planschbecken, ein Café an einem relativ großem Planschbecken, Familienfreundlichen Öffnungszeiten bis 19 Uhr, mit Spielplatz-Zeugs und Stadtpark …

cafe am planschbecken im Stadtpark

… Berlin hingegen hat das Café Schönbrunn, mit mehr Sonnenbrillen, mehr Osten, mehr schönen DINKS, einem Brunnen und einem kleinen Teich und auch jeder Menge Volkspark.
Da trifft man sich mit potentiellen Kohabitationspartnern, bevor die Kinder gezeugt werden.

Schönbrunn RAW pimped
Café Schönbrunn RAW pimped
uploaded by fzurell.

Ein schönes Beispiel für Leben und Arbeiten in Hamburg, Feiern in Berlin.

Im Café Schönbrunn habe ich mein Diplom gefeiert.

Das war einer dieser legendären Abende, an dem 80 Millionen unglaublich schlimme, peinliche und “geht gar nicht” Dinge passierten. Mindestens acht Beteiligte lesen das Blog hier und können sich jeweils ihren Teil denken. Es war großartig, das gab es nie wieder und daher bekommt Berlin, allein für fünf Minuten glorreiche Erinnerung, die Punkte.

Falls ich irgendwann mit eigenen Lütten am Café am Planschbecken meine “Schreiphasen-Augenringe” mit Café beseitige, dann bekommt Hamburg die Punkte.

Bis dahin steht es bei
Café am Planschbecken Hamburg vs. Café Schönbrunn Berlin 100:50.000

(Nur weil ich jetzt daran denke bin ich aufgeregt.
Das war aber auch ein Spaß, alter Schwede)