via: hebig.com und einigen mehr, siehe Vorratsdatenspeicherung in Technorati.

Unter einer Vorratsdatenspeicherung würden wir alle leiden:

  • Eine Vorratsdatenspeicherung greift unverhältnismäßig in die persönliche Privatsphäre ein.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung beeinträchtigt berufliche Aktivitäten (z.B. in den Bereichen Medizin, Recht, Kirche, Journalismus) ebenso wie politische und unternehmerische Aktivitäten, die Vertraulichkeit voraussetzen. Dadurch schadet sie letztlich unserer freiheitlichen Gesellschaft insgesamt.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung verhindert Terrorismus oder Kriminalität nicht. Sie ist unnötig und kann von Kriminellen leicht umgangen werden.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen das Menschenrecht auf Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung ist teuer und belastet Wirtschaft und Verbraucher.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung diskriminiert Nutzer von Telefon, Mobiltelefon und Internet gegenüber anderen Kommunikationsformen.

Diese Datenspeicherungs-Nummer ist, meiner Meinung nach, unfassbarer Bullshit, das gehört abgeschafft. Ich will nicht, das jeder Hausmeister bei wasweißichwelcher Behörde auf alle, einfach alle Daten von mir zu greifen kann.

update: Mein Fehler. Das mit-”schneiden” der Passwörter hat nichts mit dem WLAN zu tun.
In jedem Netzwerk können sie die unverschlüsselten Passwörter mitschneiden. Jedes Passwort, dass Sie auf einer nicht verschlüsselten Seite eingeben, können Sie, mit entsprechenden Tools, mitlesen. Für mich heisst das, das ich mein WordPress nicht mehr über http:// aufrufe, sondern über https://, dann ist alles so wie es sein soll.
Da nicht jeder so blöd ist wie ich, gab es auf der Re:publica etliche Leute, die sich extra republica Logins in ihren Blog angelegt haben. Ohne Admin-Rechte, nur zum schnellen Artikel schreiben. Gar nicht so dumm die Idee.
Für Volldeppen wie mich gibt es auf Spiegel-online einen Artikel in Sachen SICHERHEIT

Auf der Re-publica gab es einen Typen, der hat irgendwie alle Passwörter aus dem Netz gefischt und sie in einem Vortrag per Beamer gezeigt.
Zum einen, um auf meine eigene Dummheit hinzuweisen (selbst Schuld, sein Backend nicht per https aufzurufen), zum anderen, um auf die ganze Vorratsdatenspeicherung aufmerksam zu machen, da passiert ja auch nichts anderes.

Berechtigterweise gab es in der Verabschiedung den Hinweis darauf, doch bitte seine Passwörter neu zu generieren. Das kann ich auch nur empfehlen.

Ich persönlich benutze normalerweise nur ein oder zwei Passwörter. Ein einfaches für den Pillepalle-Kram, ein (meiner Meinung nach) schwieriges für alle finaziellen Angelegenheite, für alle Services, bei denen ich direkt Geld ausgeben kann.

Beide habe ich auf der Re-publica benutzt, beide muss ich jetzt neu machen.

Da ich mir nix ausdenken kann, benutze ich Google. Kurz nach Password Generator suchen und schon hat man beide Varianten.

Da findet man die beschissen zu merkenden Passwörter von Secure Password Generator (jeder Klick erzeugt neue Passwörter) oder man benutzt den Password Generator, der erzeugt lustige “Internet Passwörter”, die sind leicht zu merken, sehen aber halbwegs gut aus.

Ist natürlich alles nicht so richtig toll, auch nicht wirklich sicher, weil ausm Netz, aber deutlich besser als QWERTZ oder password123.

Selbst ich depperter Holzpfosten werde mir das Backend zukünftig per SSL aufrufen. Ich dachte mir ja schon, das man sehr leicht an die Daten kommt, den ganzen Kram aufm Beamer zu sehen ist dann doch etwas blöde.
Einer mehr der etwas dazu gelernt hat, im Gegensatz zu denen, die sich tierisch darüber aufregen.

update: auch als Video beim RBB: Weblogger treffen sich zu Konferenz

Re-publica in Berlin, weiterhin toll, viele Leute getroffen, schöne Vorträge gehört und ein Konzert mit Toni Mahoni und den Ohrbooten gesehen.

Die Kaffee trinken und Re-publica lesen Links am Freitagmorgen:

Re-publica.de: Presse-Spiegel
Heise.de: re:publica: Blogger zwischen Kommerz und Underground
Tagesschau.de: Leben im Netz, Treffen in der Wirklichkeit
Tagesschau.de: Interview mit Udo Vetter “Der Argwohn gegen Blogger wächst”
Lawblog.de: Gerne und angeregt
The Daily Mo: re-publica, Tag 2: Darf ich das bloggen?
The Daily Mo: re-publica, Tag 2: Geld verdienen mit Blogs
The Daily Mo: re-publica, Tag 2: Politik 2.0
An der Blogbar: Geistreiches aus Berlin und “Schweige, Spirale!”

Zum Panel “Cash form Chaos – mit Blogs Geld verdienen”

Erstaunlicherweise kam aus dem Publikum kaum Widerspruch. Trotz mehrfachen Nachfragen kamen nur wenig kritische Worte, was ich sehr bedauerlich fand. Die meisten Fragen bezogen sich darauf, wie genau man denn nun mit seinem Blog Geld verdienen kann.

Von don.antville re:publica Tag 2 bei Don:

Aus der Nachbarschaft:

Die tollen Tipps für AdSense-Optimierung: Hol viele Nutzer auf dein Blog, sieh zu, dass die wiederkommen und platziere die Anzeigen geschickt. Na, danke.

Von jovelstefan.de: re:publica (12)

Was ist denn da los?
Kaum bin ich in Berlin, dreht die U-Bahn in Hamburg durch und macht volle Möhre das Google U-Bahn Mash-up Fass auf.
Im U-Bahn Fernsehen wird immer die nächste Station angezeigt. Sowas wie “nächster Halt: Hauptbahnhof”, kennt man ja. Gibt es das in Berlin eigentlich auch? Habe ich gar nicht drauf geachtet, ich meine, dass es das hier nicht gibt.

Jetzt legt die HVV noch einen drauf und blendet eine Google-Karte ein. So richtig mit Foto und dieser Blubberblase.

Find ich gut, jetzt könnte man in Google Werbung auf die Map schalten, die dann wiederum in der U-Bahn angezeigt wird. “Nächster Budni zur U-Bahn Station” oder so.

Das gibt Punkte für Hamburg.
U-Bahn Fernsehen Hamburg vs. Berlin 1000:0

via: brosinski.com und GoogleWatchBlog

Was ich beim Kaffee trinken über die Re-publica gelesen habe:

via Re-publica Blog: Bei Technorati findet man einen schönen Einsteig in die Blogbeiträge, die es zur re:publica gibt. Unfassbar viel Text, kann man nicht lesen in einem Leben, soviel Zeug steht da.

Die flickr-Gruppe befindet sich hier (nicht ganz so viele Bilder, das werden aber bestimmt noch etliche mehr), auch bei onelinr gibt es einen Kanal. Auch schön: re:publica Live.

Dazu ein tolles SMS-Live Ding. Kann man online mitverfolgen. Meine Twitter-Dinger kann man bei twitter.com/svensonsan mitlesen, die Nachrichten dort sind aber eher, ich sag mal, trivial …

Sinnvoller ist es bei den Anderen:

Folien zu “Die Mythen der Sphäre”.
Plazes und der Faule Nutzer.
cellity.de mit dem Handy Dings, das bei mir leider nicht funktioniert.
Guter Mitschnitt bei politikblogs – re:publica-Mittwoch
Bei Heise: re:publica: Kampf dem Blogger-Mythos
Bei wirres.net: _un:konzentration
Im Tagesspiegel: 10.4. Blogger in Berlin: Wiedersehen im echten Leben
Nochmal Tagesspiegel: 11.4. Zu Besuch auf der größten deutschen Blogger-Konferenz „re-publica“ in Berlin
Beim ORF: Blogger haben keine Lust auf Regeln
Sehr schön auch: re-publica, Tag 1 bei dailymo.de

Heute gibt es viele Vorträge auf die ich mich freue, im Anschluss dann ein Konzert, auf das ich mich auch wie Bolle freue. Da kommt eine janz dufte Band, ehrlich, darf man nicht verpassen.

Ganz kurz, auf der Re-publica gab es Buletten.
Ganz klassisch, Bulette, Schrippe und Senf dazu. Perfekt, genauso wie es sein soll.

Ob es auf der Next07 dann auch Fischbrötchen geben wird?
Fischbrötchen, ganz frisch vom SinnerSchrader-Fischmarkt …

Da bin ich gespannt.

Bis dahin geht der Imbiss-Punkt nach Berlin.
Next07 Hamburg vs. Re-publica Berlin – Fingerfood 0:10

Soderle. Oben läuft gerade die große “Brauchen wir eine Blog-Etikette” Runde, ich sitze vorm Rechner und lese Mails. Soweit war das alles ganz toll hier, nette leute getroffen, tolle Sachen gehört und erst ein Bier getrunken.
Hier springen inzwischen vier Kamera-Teams durch die Gegend, ich habe heute Morgen ein Interview gegeben und freue mich wie Bolle. Hinter mir steht wieder einer vor der Kamera und redet völligen “Wir sind ein Start-up” Schrott. Könnte jetzt Bullshit-Bingo spielen, er benutzt wirklich jeden Schwachsinns-Ausdruck den es gibt. Der soll weggehen, husch, Hex-Hex, und weg ist er.

Schön. Heute Abend dann Fussball schauen mit Blogern. Erkenntnisse soweit: Twitter benutzen doch recht viele, die Leute Twittern sich gegenseitig in einem Saal irgendwelche Sachen zu, eben stand ein mensch vor mir, den ich noch nie gesehen habe, der aber meine Twitter-SMS bekommt und wir uns kurz kennen lernten, ich finde das alles lustig bis sehr Nerd-lastig, es gab zu wenig Technik, zu wenig Sonne am Himmel und ich freue mich auf morgen.

Acht Uhr, ich muss mit der Dreijährigen Bauernhof spielen. Kühe in den Stall stellen und Hühner einfangen und so.
Versuche, schlaftrunken, irgendwelche Parallelen zum Blogdings zu ziehen, klappt aber nicht.

Der Tag gestern war soweit ganz hervorragend. Bin viel rumgelaufen und erstaunt, dass es immer noch so viele neue Läden, Häuser und was weiß ich noch gibt.

Heute Mittag dann zur Re-publica in die Kalkscheune. Drei Tage nur über Blogs und Internetzeugs reden. Inzwischen hängen drei Re-publica Besucher an meinem Twitter Dings. Das ist lustig, diese one-to-many SMS Nummer hat was und könnte heute tatsächlich nützlich sein.

War keine Absicht, ehrlich, ich wollte den Twitter-Krams in dem Flash-Dings abfeiern. Pech gehabt, werde achthundert Rosenkränze durchleiern und mir den Rücken blutig geiseln.

Finde Twitter aber weiterhin toll, das nimmt den ganzem Kram den Ernst.
Irgendwie. Einfach drauf los, kurz, stulle, ohne Sinn und man könnte prima Schnitzeljagd mit Twitter spielen.

Prenzlauer allee. Den techno-thai gibts noch. Esse grünes curry mit zeug drin. Sieht gut aus. Draussen feuerwehr, feuer& andere alarme