Wie verdiene ich Geld mit meinem Blog? Eine beliebte Frage, die auf der re:publica diskutiert wurde und ein Thema, zu dem ich regelmässig gefragt werde. Die Experten auf der re:publica können das Thema gravierend sinnvoller erklären als ich. Wenn meine Wenigkeit über Blogvermarktung schreibt, sieht das wie folgt aus.

Foto: Bierfasspfand – die lohnende Alternative zum bloggen. Acht Fässer zu je € 30 bringt in der Regel mehr als Adsense.
Für die auf der re:publica-Session anwesenden ca. 300 ‘normalen’ Blogger (normal im Sinn von weniger als 1000 Besucher am Tag) gilt folgender Tipp:
Pfandflaschen sammeln bringt im Monat mehr Einnahmen als ein Blog mit Adsense-Werbung.
Will man eigentlich nicht hören, stimmt aber größtenteils und damit ist das Thema auch durchdiskutiert.
Es gibt allerdings zahlreiche Ausnahmen für diesen Tipp.
Sie sind monothematisch und schreiben z.B. über Kuckucksuhren, Dachfenster, Stehlampen, Gartenkräuteranbau oder Vergaserinnenbeleuchtungen? Prima. Dann ist Plan B das Blog, bzw. die URL für ein paar tausend Euro an eine SEO-Bude zu verkaufen. Das bringt deutlich mehr, als sie mit Adsense im Laufe von Jahren jemals verdienen werden.
Weitere Pfandflaschentippausnahme:
Falls sie etwas mehr Traffic haben und/oder Zeit finden, Werbepartner direkt anzusprechen, kann man dann doch tatsächlich messbare Einnahmen mit einem Blog generieren. Das ist dann auch das, was alle eigentlich wollen.
leider ist und bleibt Traffic die Grundlage für alles. Wenn sie, wie ich auch, viel zu wenig Traffic haben, wird es schwierig und erfordert Zeit (die ich nicht habe).
Das Thema von diesem Blog hier ist zwar toll, lässt sich aber desaströs schlecht monetarisieren. Im Gegensatz zu Mode- Kosmetik- Auto- Handy- Reiseblogs kann man mir keine Produkte schicken, mich nicht einladen oder mich ködern mit exklusiven Vorab-Irgendwas. Was sollte Hamburg oder Berlin mir auch schicken? Berliner Luft? Ein Fischbrötchen? Eben. Funktioniert nicht so wirklich.
Anders ist das z.B. beim bereits erwähnten Kuckucksuhrenblogger. Der wird auf die Kuckucksuhrenmesse eingeladen, er bekommt Produkte vorzeitig gezeigt und wenn er sich nicht doof anstellt, kann er für Werbung im Kuckucksuhrensektor deutlich, wirklich absurd viel mehr Einnahmen generieren als ich. Dieser monothematische Kram innerhalb nur einer Branche ist faszinierend, da gibt es völlig unrealistische CPM-Preise.
Bei Rückfragen wenden Sie sich nicht an Google, das Thema Geld verdienen in Blogs ist im Internet generell kaputt.
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Geschrieben am 22. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Stichworte: adsense Berlin blog einnahmen fischbrötchen geld Hamburg internet kuckucksuhr monetarisieren pfandflaschen rp12 umsatz werbung
Anmerkung für alle Internetpeople.
Ihr wisst es vielleicht schon, für alle die es noch nicht mitbekommen haben:
Google Chrome hat dem IE als Hauptbrowser den Rang abgelaufen.
Siehe thenextweb.com: Google Chrome overtakes Internet Explorer as the Web’s most used browser und googlewatchblog: StatCounter: Google Chrome ist weltweit meistgenutzter Browser. Das Internet schreibt darüber und alle freuen sich einen Keks. Ich bin diesbezüglich wertfrei, habe aber eine Anmerkung aus meinem Arbeitsleben dazu.
Der eigentliche Witz und besonders bemerkenswert an dieser Meldung ist, dass der IE selbst zu Bürozeiten nicht mehr Browser No.1 ist.
Für die Geschichtsbücher:
In KW 20 im Jahr 2012 hat Chrome den IE als Arbeitsplatzbrowser überholt.
Bislang war der IE im Berufsleben ganz klar und deutlich Nr. 1. Am Wochenende, zu Hause, nutzen die Leute dann Google Chrome. Siehe royal.pingdom.com: IE, the office browser – Used significantly less at home.
Das macht auch Sinn, ist das “Internet” als solches mit Google Chrome doch messbar schneller und fluffiger als mit dem IE. Die Unterscheide sind zwar nicht mehr so groß, aber hey, Google Chrome hat einen App-Store mit Spielen (Angry Birds, Sinuous, Plants vs. Zombies, Wo ist mein Wasser, from dust, Bastion, etc.) und Spiele hat der IE eben nicht.
Das alles sieht man sehr schön auf diesem Chart:

Foto: Global Stats from Statcounter 21.05.2012. Quelle.
Die Mehrzahl der Menschen, die sich mit dem Internet beschäftigen, haben mit Browserversionen erst einmal nichts zu tun und das ist auch gut so. Generell gilt hier: Ja, dieses neue Chrome Browser-Dings ist eine gute Sache (Buzzwords: HTML5, CSS3) hat aber auch Nachteile.
Chrome Ultra-Nachteil No.1: die drölf Schrillionen verschiedenen Versionen.
Auf einer stärker frequentierten Seite, die ich betreue, schlagen 167 versch. Versionen von Chrome auf. Das will man eigentlich nicht, dass kann im Detail unfassbar nerven. Die Theorie des “entwickelt nur für eine Version, für die aktuelle Version” ist nett gemeint, im debugging-Fall bekomme ich aber regelmäßig Pickel am Arsch angesichts der vielen Chrome-Versionen.
Aber.
Chrome Ultra-Vorteil No.1: Sicherheit.
Aus zahlreichen Gründen ist Chrome sicherer als andere Browser und hat zusätzlich noch die Möglichkeit, in den Einstellungen Plugins sehr einfach auf “Click to play” zu stellen. Damit verschließt man 99% der Einfallstore durch böse Scripte im Internet. Click to play ist eine der Einstellungen, die ich Vaddi und Muddi am Rechner einstellen werde.
Quelle: Protip against driveby infections (the ones in the browsers) und BSI-Empfehlungen zur Cyber-Sicherheit (sperriger Titel, aber Eltern und Bekannte hören evtl auf das BSI, ist es doch ein Amt).
Dieses moderne Internet ist eine spannende Sache, kann man damit doch sehr hübsche Sachen bauen. Wohin die Reise geht, tja, es gibt viele Seiten mit Demos und HTML5 & CSS3 Readiness und HTML5websites gibt einen schnellen Überblick über die aktuelle Unterstützung. Zahlreiche Spiele in Google Chrome sind HTML5 Basteleien und die Technik dahinter ist eindrucksvoll (chrome.angrybirds.com oder Agent 008 Ball als Beispiel)
Geschrieben am 21. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Stichworte: arbeit browser chrome css3 firefox google html5 ie internet technik
Hallo Aperol und Amelié. Willkommen in Wandsbek-Gartenstadt. Ihr werdet zwei knorke Vogelsitterwochen bei mir haben. Keine Angst, wenn der Lütte hier ist, kommt ihr vom Spiel- ins Wohnzimmer.

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Geschrieben am 17. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Stichworte: mitbewohner Vogel vogelsitter
Ergänzung zu neulich. Ein Dauerbrenner im Betrieb, der Familie und wahrscheinlich der gesamten Welt ist die beliebte Frage des “wie kann ich das Bild da ausschneiden/bearbeiten/verkleinern?”

Foto: Screenshot pixlr
Wenn ihr wüsstet, wie oft ich das gefragt werde. Egal ob im Betrieb oder in der Familie. Es ist gut, dass ich gefragt werde, immerhin gibt es hinterher jedesmal einen Menschen mehr, der weiß, dass alles eigentlich ganz einfach ist.
Tipp vom Experten: Bilder kann man sensationell gut mit dem Editor auf www.pixlr.com bearbeiten. Das ist so eine Art Photoshop im Browser.
Photoshop ist die Mutter aller Bildbearbeitungsprogramme.
Bilder bearbeiten ist die Königsdisziplin in der Masse, denn Bilder bringen eine Vielzahl von technischen Hürden mit sich. Wie verschicke ich zwanzig Bilder in einer E-Mail? Warum geht das nicht? Wie verkleiner ich die Bilder in der Dateigröße? Wie bekomme ich die Bilder auf einen USB-Stick? Wieso verschickt Picasa die Bilder so klein (Pixelmaße)? Warum kann ich das Bild nicht auf die Webseite stellen? Was ist “bessere Qualität?” Warum ist das Rot im Logo so verschwommen?
Es ist wundervoll. Immer wieder.
Mit diesem pixlr kann ich mal eben ein Logo ausschneiden, ein Bild verkleiner (und anschliessend unscharf maskieren), in anderer Qualität abspeichern und alles andere, was man im Büro- oder Familienalltag so braucht machen. Ich rede hier nicht von euren Designer-Jobs, sondern vom echten Büroleben. Dafür ist Pixlr maximal bestens geeignet, man kann sogar Zeug aus der Zwischenablage einfügen.
Für das herrliche Problem des “zwanzig Fotos per E-Mail verschicken”, ein echter Dauerbrenner, gilt immer: Fotos verkleinern. Muddi braucht keine zehn Megapixel-Bilder mit 12 Milliarden Pixeln.
Ein Foto in 1600x irgendwas ist absolut ausreichend. Das geht sehr gut mit Picasa, das klappt in meiner Familie inzwischen richtig gut, werden hier doch manchmal täglich Fotos hin- und her gemailt.
Geschrieben am 15. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Stichworte: bearbeiten betrieb bild familie foto job jpeg logo photoshop pixlr
Es gibt so tolles Kinderspielzeug. Duplo, Lego, Playmobil, das ganze Holzgedöns, Brettspiele, Kaufladen, Küche und so weiter.
Heute habe ich ein auf allen theoretischen Ebenen “schlechtes” Spielzeug getroffen. Es verschwendet Wasser, es kann nix, es ist aus preiswertem Plastik.

Der Kärcher for Kids ist absolut sensationell großartig. Stundenlanger Spaß im Garten, nasse Klamotten, alles gegossen, gekärchert, überschwemmt und das Auto ist auch wieder sauber.
Absolute Empfehlung.
Für Bewohner von urbanen Gegenden innerhalb der Stadt: Um Risiken und Nebenwirkungen in ihrem Loft und mit den Nachbarn unter ihrem Balkon zu vermeiden fragen Sie ihre Eltern auf dem Land.
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Geschrieben am 12. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Stichworte: auto balkon kärcher kind land wasser
Wie auf jedem anderen Fest der Welt auch, gilt auf dem Hafengeburtstag in Hamburg: Die Feuerwehr lässt nichts anbrennen (ich werfe für den Spruch gleich € 5 ins Phrasenschwein).
Chilli und Würstchen sind bei der Feuerwehr gravierend preiswerter (€ 1,80 anstatt € 4) als an allen anderen Ständen auf dem Hafengeburtstag. Die Würste sind geschmacklich sogar ganz gut, man erkennt das daran, dass die grillenden Feuerwehrleute die ganzen Zeit (was, wenn man länger zuschaut fast witzig ist, ständig kaut jemand auf einer Wurst rum) die eigenen Würste essen und der Kenner weiß, dass essende Grillmeister gemeinhin als gutes Zeichen zu deuten sind.
Listen and learn: Feuerwehrleute grillen immer gut. Egal wo, wann und wie. Wenn vorhanden, erst zum Feuerwehrgrill gehen.
Man isst irgendwie auch für irgendeine gute Sache, eine neue Drehleiter, für die Jugendfeuerwehr oder so, irgendwas wird ja immer brennend (haha, noch einer) benötigt.
Das ist auch maximal Kindertauglich, weil A: Feuerwehrmänner, B: Würstchen, C: kann man mit der Drehleiter ganz hoch fahren, D: Feuerwehrmänner die Würstchen grillen.
Falls sie als Familie/Mutter/Vater mit Kind am Wochenende zum Hafengeburtstag wollen (Google Suche: essen und trinken mit Kind am Wochenende auf Hafengeburtstag) besuchen sie die Feuerwehr.
Die steht in einem roten (Überraschung) Zelt Nähe Baumwall, über die Brücke Richtung Elbphilharmonie.
Florian Hamburg-Berlin Ende.

Foto: Hamburg Besuch bei der Feuerwehr by Thomas_Mauer with Some rights reserved
Geschrieben am 12. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Stichworte: baumwall Berlin drehleiter feuerwehr hafengeburtstag Hamburg kind Vater wurst würstchen zelt
Es zieht. Es gibt Schiffe. Ich warte auf jemanden und trinke ein Wartebier. Landungsbrücken fest in der Hand von Pinnebergern, aber irgendwie geht das, anders als sonst, muss was mit den Schiffen zu tun haben.

Habe sogar mein erstes Schifffoto gemacht. Freue mich auf den Abend, es kann nur lustig werden, ist ja nur Einstellungssache, immerhin ist es meistens toll, egal wo.
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Geschrieben am 11. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Hamburg gewinnt.
Stichworte: foto hafengeburtstag Hamburg schiff
Neulich habe ich zufällig von einer “Nutzung von digitalen Dingenskirchen in Haushalten” Umfrage des Statistischen Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein – Statistikamt Nord gelesen (ja, ich lese alle deren Berichte …). In einem Anfall von “jawoll, da mache ich mit” habe ich mir den Fragebogen schicken lassen und zum ersten Mal eine dieser Umfragen ausgefüllt.
Wisst ihr was? Ich musste sehr viel an Bratwurst-Vergleiche denken (re:publica geprägter Begriff bzgl. der 30 Millionen Menschen, die nicht online sind). Einige der Fragen lassen mich zweifeln.

Foto: Haben sie schon einmal einen Computer genutzt
Das erdet ungemein. Ich gehe davon aus, dass es Menschen gibt, auf die diese Fragen zutreffen. Leute, die noch NIE einen Computer genutzt haben. Leute, die vor mehr als EINEM JAHR zuletzt online waren (und das unglaublicherweise auch noch wissen).
Erstaunlich, oder? Völlig, wirklich v.ö.l.l.i.g. unvorstellbar für alle Menschen die ich kenne. Ausser meiner Oma, aber die ist 85 Jahre alt. Obwohl ihr neuer Fernseher sicherlich mehr Rechenleistung hat als die erste Mondfähre. Aber anyway.

Foto: Tätigkeit am Computer
Die nächste Frage erdet mich dann bis unter die Grasnarbe. Das sind die ganz großen und schwierigen Themen da draussen. Bei euren Eltern, Bekannten, Kollegen. Ich hoffe, ihr wisst das.
Allein die erste Frage. DATEI und DATEIORDNER. Wenn ihr wüsstet, wie viele Menschen den Unterschied zwischen Datei und Ordner nicht verstehen.
Oder das beliebte Problem des “wo ist das Foto/Dokument jetzt” nachdem die SD-Karte aus der Kamera den Weg in den Computer gefunden hat und dann noch das Foto auf facebook hochladen. Oder ein E-Mail Anhang herunter geladen wurde und wieder verschickt werden soll. 90% der Menschen in meinem Umfeld verstehen das nicht mit den Dateien/Ordnern nicht. Egal ob privates oder berufliches Umfeld. Berufliches Umfeld ist eher noch schwieriger. Ordner und Dateien versteht niemand.
Wenn ihr jetzt lacht oder das albern findet versteht ihr etwas elementar falsch und genau davon hat Lobo auf der re:publica erzählt.
Oder der nächste Punkt. Copy & Paste. Der Running-Gag zwischen mir und meinem Vater. Ich erkläre ihm das ungelogen seit 15 Jahren. Jedesmal wieder. Rechte Maustaste, Kopieren, Einfügen. Es ist kompliziert, für uns beide, seit Jahren.
Der Witz daran ist aber, dass die Leute mit oben genannten Schwierigkeiten alle der Meinung sind, dass sie einigermaßen “gut” mit dem Computer umgehen können und vor allem DEN GANZEN TAG AM RECHNER ARBEITEN. Ich bin jedesmal fasziniert. Zutiefst.
Aber es geht noch weiter. Ich hatte wirklich Spaß mit der Umfrage, es gab noch ähnliche Fragen, die ich hier weglasse. Viel Datenschutzkram, muss man nicht lesen.
Spannend aber das da:

Foto: das (mobile) Internet genutzt?
Da geht es um mobile Nutzung. Smartphones und Tablets. Auch hier wundere ich mich, dass man das Internet auf dem Handy weniger als einmal im Monat nutzen kann. Was technisch eigentlich gar nicht möglich ist, die Dinger sind doch ständig online. Oder verstehe ich das falsch?
Ich hoffe, die werten meinen Fragebogen auch aus.
Als alter Internetpeople bringe ich mich gerne in die Statistik ein.
Wie holen wir die Leute ab, die den Unterschied zwischen Datei und Ordner nicht verstehen?
Geschrieben am 11. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Stichworte: bratwurst cop datenschutz Hamburg internet lernen lobo online paste rp12 smartphone umfrage

Neulich.
Internet so: “Verschenke kleinen Holztisch”.
Ich so “Ja, nehme ich. Danke”.
…
Kurz druff.
…
Tisch abgeholt, drölf Millionen Liter Sprit verfahren, aber jetzt Besitzer eines kleinen Holztisches, der hier als Mini-Esstisch sehr gut funktioniert. Sämtliche Nutzungsrechte wurde mir, glaub ich, auch übertragen, man weiß aber heutzutage nicht so genau, wem der Tisch eigentlich gehört, wahrscheinlich immer noch Ikea, es ist kompliziert. Einziger Wunsch der Vorbesitzerin: Schick ein Foto vom Tisch in der neuen Wohnung.
Heute passt das ganz gut, denn heute kommt auf dem Tisch alles zusammen. Ein crossmedia table, irgendwie, ein genauso schlechter Spruch wie alles, was mir zu “rundr Tisch” gerade nicht einfällt.
Eine Dame der digital media women Hamburg schenkt mir einen Tisch, auf dem ich gleich mit Lötwerkzeugskram ein Telefon, mit Hörer, Wähltasten und Kabel repariere. Das Telefon wurde in der re:publica Hipster-Tasche transportiert. Gekauft wurde das Telefon auf dem Flohmarkt, dem einzig wirklich nachhaltigen Dings der Welt.
Das wird für das Kind das erste Telefon mit Kabel. KABEL. Die älteren erinnern sich vielleicht noch. Nachhaltig, eines der ÜBER-Buzzwords überhaupt. re:publica, dieses Internetding. Lötkolben, aus dem Leben als Starkstromelektriker. Digital Media Women Hamburg, die blitzgescheiten Damen, die alle was mit Internet machen.
Ich gehe dann mal löten.
Table-out.
Geschrieben am 10. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Stichworte: dmwhh flohmarkt Hamburg ikea internet kabel lötkolben rp12 table telefon Tisch
Feierabendverkehr. Ich und andere waren noch bei Budni. Wo sonst? Und dann stehen gleich drei Budni-Tüten zu unseren Füßen (normalerweise kaufe ich auch Papiertüte, ausser heute, ich schwöre, und aussgerechnet dann verblogge ich das, ich Nachhaltigkeitsrebell, schlimm, dafür mit dem korrekten Klopapier)

Man merkt wunderbar, dass man nicht mehr in Hamburg ist, wenn es keine Budnis mehr gibt. Berlin hat sie nicht. Berlin kann auch nicht alles haben.
Wir sind jetzt gute Budni-Freunde, hier in der U-Bahn.
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Geschrieben am 9. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Hamburg gewinnt.
Stichworte: Berlin budni Hamburg klopapier tüte ubahn