Hallo Aperol und Amelié. Willkommen in Wandsbek-Gartenstadt. Ihr werdet zwei knorke Vogelsitterwochen bei mir haben. Keine Angst, wenn der Lütte hier ist, kommt ihr vom Spiel- ins Wohnzimmer.

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Geschrieben am 17. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Stichworte: mitbewohner Vogel vogelsitter
Ergänzung zu neulich. Ein Dauerbrenner im Betrieb, der Familie und wahrscheinlich der gesamten Welt ist die beliebte Frage des “wie kann ich das Bild da ausschneiden/bearbeiten/verkleinern?”

Foto: Screenshot pixlr
Wenn ihr wüsstet, wie oft ich das gefragt werde. Egal ob im Betrieb oder in der Familie. Es ist gut, dass ich gefragt werde, immerhin gibt es hinterher jedesmal einen Menschen mehr, der weiß, dass alles eigentlich ganz einfach ist.
Tipp vom Experten: Bilder kann man sensationell gut mit dem Editor auf www.pixlr.com bearbeiten. Das ist so eine Art Photoshop im Browser.
Photoshop ist die Mutter aller Bildbearbeitungsprogramme.
Bilder bearbeiten ist die Königsdisziplin in der Masse, denn Bilder bringen eine Vielzahl von technischen Hürden mit sich. Wie verschicke ich zwanzig Bilder in einer E-Mail? Warum geht das nicht? Wie verkleiner ich die Bilder in der Dateigröße? Wie bekomme ich die Bilder auf einen USB-Stick? Wieso verschickt Picasa die Bilder so klein (Pixelmaße)? Warum kann ich das Bild nicht auf die Webseite stellen? Was ist “bessere Qualität?” Warum ist das Rot im Logo so verschwommen?
Es ist wundervoll. Immer wieder.
Mit diesem pixlr kann ich mal eben ein Logo ausschneiden, ein Bild verkleiner (und anschliessend unscharf maskieren), in anderer Qualität abspeichern und alles andere, was man im Büro- oder Familienalltag so braucht machen. Ich rede hier nicht von euren Designer-Jobs, sondern vom echten Büroleben. Dafür ist Pixlr maximal bestens geeignet, man kann sogar Zeug aus der Zwischenablage einfügen.
Für das herrliche Problem des “zwanzig Fotos per E-Mail verschicken”, ein echter Dauerbrenner, gilt immer: Fotos verkleinern. Muddi braucht keine zehn Megapixel-Bilder mit 12 Milliarden Pixeln.
Ein Foto in 1600x irgendwas ist absolut ausreichend. Das geht sehr gut mit Picasa, das klappt in meiner Familie inzwischen richtig gut, werden hier doch manchmal täglich Fotos hin- und her gemailt.
Geschrieben am 15. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Stichworte: bearbeiten betrieb bild familie foto job jpeg logo photoshop pixlr
Es gibt so tolles Kinderspielzeug. Duplo, Lego, Playmobil, das ganze Holzgedöns, Brettspiele, Kaufladen, Küche und so weiter.
Heute habe ich ein auf allen theoretischen Ebenen “schlechtes” Spielzeug getroffen. Es verschwendet Wasser, es kann nix, es ist aus preiswertem Plastik.

Der Kärcher for Kids ist absolut sensationell großartig. Stundenlanger Spaß im Garten, nasse Klamotten, alles gegossen, gekärchert, überschwemmt und das Auto ist auch wieder sauber.
Absolute Empfehlung.
Für Bewohner von urbanen Gegenden innerhalb der Stadt: Um Risiken und Nebenwirkungen in ihrem Loft und mit den Nachbarn unter ihrem Balkon zu vermeiden fragen Sie ihre Eltern auf dem Land.
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Geschrieben am 12. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Stichworte: auto balkon kärcher kind land wasser
Wie auf jedem anderen Fest der Welt auch, gilt auf dem Hafengeburtstag in Hamburg: Die Feuerwehr lässt nichts anbrennen (ich werfe für den Spruch gleich € 5 ins Phrasenschwein).
Chilli und Würstchen sind bei der Feuerwehr gravierend preiswerter (€ 1,80 anstatt € 4) als an allen anderen Ständen auf dem Hafengeburtstag. Die Würste sind geschmacklich sogar ganz gut, man erkennt das daran, dass die grillenden Feuerwehrleute die ganzen Zeit (was, wenn man länger zuschaut fast witzig ist, ständig kaut jemand auf einer Wurst rum) die eigenen Würste essen und der Kenner weiß, dass essende Grillmeister gemeinhin als gutes Zeichen zu deuten sind.
Listen and learn: Feuerwehrleute grillen immer gut. Egal wo, wann und wie. Wenn vorhanden, erst zum Feuerwehrgrill gehen.
Man isst irgendwie auch für irgendeine gute Sache, eine neue Drehleiter, für die Jugendfeuerwehr oder so, irgendwas wird ja immer brennend (haha, noch einer) benötigt.
Das ist auch maximal Kindertauglich, weil A: Feuerwehrmänner, B: Würstchen, C: kann man mit der Drehleiter ganz hoch fahren, D: Feuerwehrmänner die Würstchen grillen.
Falls sie als Familie/Mutter/Vater mit Kind am Wochenende zum Hafengeburtstag wollen (Google Suche: essen und trinken mit Kind am Wochenende auf Hafengeburtstag) besuchen sie die Feuerwehr.
Die steht in einem roten (Überraschung) Zelt Nähe Baumwall, über die Brücke Richtung Elbphilharmonie.
Florian Hamburg-Berlin Ende.

Foto: Hamburg Besuch bei der Feuerwehr by Thomas_Mauer with Some rights reserved
Geschrieben am 12. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Stichworte: baumwall Berlin drehleiter feuerwehr hafengeburtstag Hamburg kind Vater wurst würstchen zelt
Es zieht. Es gibt Schiffe. Ich warte auf jemanden und trinke ein Wartebier. Landungsbrücken fest in der Hand von Pinnebergern, aber irgendwie geht das, anders als sonst, muss was mit den Schiffen zu tun haben.

Habe sogar mein erstes Schifffoto gemacht. Freue mich auf den Abend, es kann nur lustig werden, ist ja nur Einstellungssache, immerhin ist es meistens toll, egal wo.
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Geschrieben am 11. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Hamburg gewinnt.
Stichworte: foto hafengeburtstag Hamburg schiff
Neulich habe ich zufällig von einer “Nutzung von digitalen Dingenskirchen in Haushalten” Umfrage des Statistischen Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein – Statistikamt Nord gelesen (ja, ich lese alle deren Berichte …). In einem Anfall von “jawoll, da mache ich mit” habe ich mir den Fragebogen schicken lassen und zum ersten Mal eine dieser Umfragen ausgefüllt.
Wisst ihr was? Ich musste sehr viel an Bratwurst-Vergleiche denken (re:publica geprägter Begriff bzgl. der 30 Millionen Menschen, die nicht online sind). Einige der Fragen lassen mich zweifeln.

Foto: Haben sie schon einmal einen Computer genutzt
Das erdet ungemein. Ich gehe davon aus, dass es Menschen gibt, auf die diese Fragen zutreffen. Leute, die noch NIE einen Computer genutzt haben. Leute, die vor mehr als EINEM JAHR zuletzt online waren (und das unglaublicherweise auch noch wissen).
Erstaunlich, oder? Völlig, wirklich v.ö.l.l.i.g. unvorstellbar für alle Menschen die ich kenne. Ausser meiner Oma, aber die ist 85 Jahre alt. Obwohl ihr neuer Fernseher sicherlich mehr Rechenleistung hat als die erste Mondfähre. Aber anyway.

Foto: Tätigkeit am Computer
Die nächste Frage erdet mich dann bis unter die Grasnarbe. Das sind die ganz großen und schwierigen Themen da draussen. Bei euren Eltern, Bekannten, Kollegen. Ich hoffe, ihr wisst das.
Allein die erste Frage. DATEI und DATEIORDNER. Wenn ihr wüsstet, wie viele Menschen den Unterschied zwischen Datei und Ordner nicht verstehen.
Oder das beliebte Problem des “wo ist das Foto/Dokument jetzt” nachdem die SD-Karte aus der Kamera den Weg in den Computer gefunden hat und dann noch das Foto auf facebook hochladen. Oder ein E-Mail Anhang herunter geladen wurde und wieder verschickt werden soll. 90% der Menschen in meinem Umfeld verstehen das nicht mit den Dateien/Ordnern nicht. Egal ob privates oder berufliches Umfeld. Berufliches Umfeld ist eher noch schwieriger. Ordner und Dateien versteht niemand.
Wenn ihr jetzt lacht oder das albern findet versteht ihr etwas elementar falsch und genau davon hat Lobo auf der re:publica erzählt.
Oder der nächste Punkt. Copy & Paste. Der Running-Gag zwischen mir und meinem Vater. Ich erkläre ihm das ungelogen seit 15 Jahren. Jedesmal wieder. Rechte Maustaste, Kopieren, Einfügen. Es ist kompliziert, für uns beide, seit Jahren.
Der Witz daran ist aber, dass die Leute mit oben genannten Schwierigkeiten alle der Meinung sind, dass sie einigermaßen “gut” mit dem Computer umgehen können und vor allem DEN GANZEN TAG AM RECHNER ARBEITEN. Ich bin jedesmal fasziniert. Zutiefst.
Aber es geht noch weiter. Ich hatte wirklich Spaß mit der Umfrage, es gab noch ähnliche Fragen, die ich hier weglasse. Viel Datenschutzkram, muss man nicht lesen.
Spannend aber das da:

Foto: das (mobile) Internet genutzt?
Da geht es um mobile Nutzung. Smartphones und Tablets. Auch hier wundere ich mich, dass man das Internet auf dem Handy weniger als einmal im Monat nutzen kann. Was technisch eigentlich gar nicht möglich ist, die Dinger sind doch ständig online. Oder verstehe ich das falsch?
Ich hoffe, die werten meinen Fragebogen auch aus.
Als alter Internetpeople bringe ich mich gerne in die Statistik ein.
Wie holen wir die Leute ab, die den Unterschied zwischen Datei und Ordner nicht verstehen?
Geschrieben am 11. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Stichworte: bratwurst cop datenschutz Hamburg internet lernen lobo online paste rp12 smartphone umfrage

Neulich.
Internet so: “Verschenke kleinen Holztisch”.
Ich so “Ja, nehme ich. Danke”.
…
Kurz druff.
…
Tisch abgeholt, drölf Millionen Liter Sprit verfahren, aber jetzt Besitzer eines kleinen Holztisches, der hier als Mini-Esstisch sehr gut funktioniert. Sämtliche Nutzungsrechte wurde mir, glaub ich, auch übertragen, man weiß aber heutzutage nicht so genau, wem der Tisch eigentlich gehört, wahrscheinlich immer noch Ikea, es ist kompliziert. Einziger Wunsch der Vorbesitzerin: Schick ein Foto vom Tisch in der neuen Wohnung.
Heute passt das ganz gut, denn heute kommt auf dem Tisch alles zusammen. Ein crossmedia table, irgendwie, ein genauso schlechter Spruch wie alles, was mir zu “rundr Tisch” gerade nicht einfällt.
Eine Dame der digital media women Hamburg schenkt mir einen Tisch, auf dem ich gleich mit Lötwerkzeugskram ein Telefon, mit Hörer, Wähltasten und Kabel repariere. Das Telefon wurde in der re:publica Hipster-Tasche transportiert. Gekauft wurde das Telefon auf dem Flohmarkt, dem einzig wirklich nachhaltigen Dings der Welt.
Das wird für das Kind das erste Telefon mit Kabel. KABEL. Die älteren erinnern sich vielleicht noch. Nachhaltig, eines der ÜBER-Buzzwords überhaupt. re:publica, dieses Internetding. Lötkolben, aus dem Leben als Starkstromelektriker. Digital Media Women Hamburg, die blitzgescheiten Damen, die alle was mit Internet machen.
Ich gehe dann mal löten.
Table-out.
Geschrieben am 10. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Stichworte: dmwhh flohmarkt Hamburg ikea internet kabel lötkolben rp12 table telefon Tisch
Feierabendverkehr. Ich und andere waren noch bei Budni. Wo sonst? Und dann stehen gleich drei Budni-Tüten zu unseren Füßen (normalerweise kaufe ich auch Papiertüte, ausser heute, ich schwöre, und aussgerechnet dann verblogge ich das, ich Nachhaltigkeitsrebell, schlimm, dafür mit dem korrekten Klopapier)

Man merkt wunderbar, dass man nicht mehr in Hamburg ist, wenn es keine Budnis mehr gibt. Berlin hat sie nicht. Berlin kann auch nicht alles haben.
Wir sind jetzt gute Budni-Freunde, hier in der U-Bahn.
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Geschrieben am 9. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Hamburg gewinnt.
Stichworte: Berlin budni Hamburg klopapier tüte ubahn
In Berlin gesehen. Pizza für 1,89 Euro. Was es alles gibt.

Ein Euro und neunundachtzig Cent.
Absurd billig, dafür bekommt man in Hamburg noch nicht mal eine Portion Pommes. Ernsthaft. So ein Preis ist in Hamburg absolut unvorstellbar, ziemlich egal für wofür.
Gesehen habe ich das auf dem Steak Geek Dinner während der re:publica 2012. Die Steak-Preise sind ebenfalls unfassbar, wirklich u.n.f.a.s.s.b.a.r. niedrig. Einer dieser Läden, bei denen man sich einen Spaß aus allem machen kann. Das kann man nicht 100% Ernst nehmen und große Raffinesse ist dann eben nicht zu erwarten, sondern doch eher Futter für die Futterluke. Dann klappt es. Das Fleisch war ok. Nicht zäh, kein unglaubliches Geschmackserlebnis, eben ein großes Stück Fleisch für kleines Geld. Kann man mal machen, muss ja nicht jede Woche passieren.
Die Bewertungen zum Doree im Netz sind größtenteils gut. Gut im Sinne von “echt”. Klassische U-Bewertungen. Viele finden es gut und vergeben fünf Sterne, etliche sind völlig anderer Meinung und vergeben nur einen Stern. Das ist immer ein gutes Zeichen, aber das wisst ihr ja.
Das Steakhaus Doree ist in der Dominicusstraße 37, 10827, Berlin
Ich finde den Laden soweit ganz gut. Preiswert Essen gehen, wo kann man das heutzutage noch? Berlin braucht solche Läden. Damit die Legende der preiswerten Stadt aufrechterhalten werden kann. Gute Sache, vor allem für die, die wenig Geld haben.
Billige Pizza Berlin vs. Hamburg 189:0
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Geschrieben am 9. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Berlin gewinnt.
Stichworte: Berlin Dinner essen fleisch Geek Hamburg maps pizza pommes Portion preis Preise preiswert Stadt steak unglaublich
Sensationelle Idee, oder? Brot und Brötchen hat in letzter Zeit nicht mehr den besten Ruf, warum also nicht einfach weglassen?

Gesehen auf dem Wochenmarkt am Mittwoch, Hamburg Großneumarkt. Am Stand, der diese wundervollen Burgunderbratenbrötchen verkauft.
Bulette aufschneiden, Käse und Gemüse rein, fertig ist der Hamburger-pur.
Sogar mit Gemüse. Wegen der Vitamine und so. Die Hanseaten denken eben mit. Eine der Sachen, die mit einem Berliner (jaja, Pfannkuchen, ich weiß) überhaupt nicht funktioniert. Es sei denn, man möchte einen Klecks Marmelade kaufen. Aber gegen die Marmelade gewinnt der Burger ohne Brötchen. Wieso ist mir das nicht eingefallen?
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Geschrieben am 9. Mai 2012 von Sven Dietrich.
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Hamburg gewinnt.
Stichworte: Berlin berliner bulette burger burgunderbratenbrötchen essen fleisch großneumarkt Hamburg hamburger kaufen mittag